Es soll so etwas wie eine chronische Schmerzerkrankung geben. Das heißt Fibromyalgie. Kann so etwas auch psychisch bedingt sein ?

Was Fibromyalgie bzw. das Fibromyalgie-Syndrom (FMS) auslösen kann, ist immer noch nicht geklärt. Auf jeden Fall gibt es nicht nur "eine" Ursache. Insofern sind auch psychische Auslöser möglich. Da das Erscheinungsbild von FMS recht diffus ist (nur die chronischen Schmerzen sind eigentlich immer hervorstechend), ist es auch wie der Streit um Henne und Ei - was war zuerst da? Hat die Psyche die Schmerzen ausgelöst, oder reagiert die Psyche auf die anhaltenden und daher zermürbenden Schmerzen?

Lies mal hier im unteren Abschnitt, dort wird es erklärt....
Monikla am 31. Oktober 2007 18:11 Sehr gute Erklärung ! Auf jeden Fall sollte immer auch nach einer psychischen Ursache geschaut werden.

Die Fibromyalgie rührt meines Wissens von einer Störung des Immunsystems her und gilt als Autoimmunerkrankung von Haut, Schleimhaut und Weichteilen. Bei einer Autoimmunerkrankung bildet der Körper eine Abwehrreaktion gegen eigenes Gewebe. Demzufolge hat die Fibromyalgie medizinischen Standards zufolge eine physiologische Ursache, keine psychologische.
Was aber nicht heißt, daß solche Autoimmunerkrankungen in Schwere und Verlauf nicht durch geeignete psychologische Behandlungsansätze höchst positiv zu beeinflussen wären.
evistie am 31. Oktober 2007 07:03 Fibromyalgie ist keine Störung des Autoimmunsystems!
holodeck am 31. Oktober 2007 12:27 Ach, nein? Guckst du besser hier:
evistie am 31. Oktober 2007 15:34 Ach, doch. Guckst Du noch besser hier: http://tinyurl.com/24tzpr Die sollten es eigentlich wissen.
holodeck am 31. Oktober 2007 21:19 Die FM ist auch keine "keine Autoimmunerkrankung". Fakt ist und so steht es auf der von dir genannten Seite "nach derzeitigem Erkenntnisstand". Das heißt im Klartext: die Ursachen sind noch nicht eindeutig erforscht, die Forscher- und Ärztewelt ist nach wie vor am Diskutieren, die FM dem Formenkreis der Autoimmunerkrankungen noch nicht eindeutig zugeordnet. Hinweise auf ein immunologisches Geschehen geben bei allem Tappen im Dunklen allerdings die erhöhten Antikörper im Blut von FM Kranken gegen Neurotransmitter wie z.B. Serotonin. Das gleiche Spiel gab's übrigens noch vor wenigen Jahren mit der Rheumatoiden Arthritis.

Hier kannst du dich über die Ursachen informieren: http://www.onmeda.de/krankheiten/fibromyalgie.html?p=3
Hi, die Psyche wird leider all zu oft für körperliche Gebrechen, hpts. auch Schmerzen verantwortlich gemacht, dabei werden sehr viele Patienten in eine Ecke gestellt, in die sie nicht hingehören. Man darf nicht vergessen, ein ganzer Industriezweig (Psychologen, Ärzte, Kliniken)lebt von der "Psyche"!!!! Trotzdem, das Thema ist natürlich interessant, auch wenn nur ein deutlich geringerer Teil als vermutet davon betroffen ist. Hier noch eine gute Internetseite dazu: http://www.schmerzen.me.uk/psychogenes-schmerzsyndrom Renè
Holistiker sagen, daß es keine körperlichen Krankheiten/Gebresten gibt, die nicht eine seelische Ursache haben.
Es ist auf alle Fälle auch psychisch bedingt. Jede Krankheit hat ihre Wurzel in der Seele (Psyche). Schmerzen aller Art weisen auf Schuldgefühle, Selbstbestrafung, mangelnde Selbstliebe usw. hin. Es gibt einige gute Bücher (z.B. von Rüdiger Dahlke) über seelisch-geistige Hintergründe von Krankheiten, da kann man herausfinden, was zu tun ist. Sprechen Sie Ihren Arzt mal darauf an. Alles Gute!
Die Bücher sind interessant, aber auch mit etwas Vorsicht zu geniessen. Sich inspirieren lassen ist OK - wenn etwas stimmig ist und etwas bewegt. Aber zu oft werden Patienten in diesen Erklärungen in Muster gezwungen, die nicht zu ihnen passen. Es gibt immer auch andere (psychosomatische) Wege zu einer bestimmten Krankheit zu kommen. Individuell suchen (Meist geht das nicht gut allein - besser im Gespräch, nötigenfalls auch mit einem Therapeuten) ist immer wichtig.

was ich weiß ist das körperliche schmerzen, psychische probleme nach sich ziehen können. es kann auch sein dass man sich schmerzen einredet oder als abnorm empfindet die eigentlich normal sind.