Meine Nichte hat sehr oft Bauchschmerzen. Kann sie auch schon einen Reizdarm haben oder entwickelt sich die Krankheit erst im Erwachsenenalter?
... so wie ich das in meiner Praxis sehe, leider ja... immer mehr Kinder leiden unter dem RDS. Abhilfe kann eine geeignete Diät verschaffen, mitunter auch der Verzicht auf Produkte mit Gluten, aber auch eine Psychotherapie ist ratsam. Am besten fachmännsich beraten lassen.
da die kleinen heutzutage im gleichen masse von dem unseligen leistungsprinzip gequält werden, wie die erwachsenen, reagieren ihre körper leider auch auch so darauf, wie die der erwachsenen. abhilfe kann da nur schaffen, den kindern mehr kindheit zu gönnen.

Bei meinem Sohn wurde bereits im zarten Alter von 8 Wochen ein Reizdarm diagnostiziert.
Ich habe es auch, und bei meinem kleinen Sohn sind im Säuglingsalter ebenfalls solche Symptome zu bemerken gewesen, die aber - Gott sei Dank - z.Zt. nicht mehr da sind.
Ich vertrete die These, dass ein Reizdarm vererbbar ist.

das glaube ich weniger kinder haben öfter bauchschmerzen zum einen wenn sie zu schnell und hastig essen oder auch wenn sie kummer in der schule haben ich weiß ja nicht wie alt deine nichte ist auch die periode kündigt sich lange vorher so an ohne das es schon soweit ist aber reizdarm kannst du bestimmt ausschließen im zweifel immer zum doc alles gute

Alle Kinder haben Bauchschmerzen, wenn sie etwas haben. Das hat mit Reizdarm überhaupt nichts zu tun, beim Reizdarmsyndrom hat man im übrigen auch keine Bauchschmerzen als Leitsymptom. Und der Reizdarm ist eher eine Störung des Erwachsenenalters im Sinne einer psychosomatischen erkrankung. Nicht zu verwechseln mit Laktoseintoleranz!
Das kann u.a. auch ein Hinweis auf eine Laktoseunverträglichkeit sein. Das Tückische dabei ist, das die Beschwerden EBEN NICHT DIREKT nach dem Verzehr von Milchprodukten auftreten müssen, sondern erst Stunden später, bzw. sogar erst am nächsten Tag. Ein Weg wäre, die Milchprodukte versuchsweise mal wegzulassen.
mcgegner am 15. November 2007 00:11 Das Milch der Grund für Bauchschmerzen sein kann ist gar nicht so abwägig. Erwachsene Tiere und Menschen benötigen keine Muttermilch, schon gar nicht die einer anderen Spezies. Nach der Stillzeit stellt sich der Körper auf feste Nahrung um, kleine Kinder bekommen Zähne und die Fähigkeit Milchzucker (Laktose) zu verdauen nimmt nach und nach ab. Diese Funktion braucht der Körper nun nicht mehr. Um sie nicht zu verlieren, müssen Kinder von klein auf an Kuhmilch gewöhnt werden, was sie nicht vor einer Laktoseintoleranz schützt. Tatsächlich sind zwei Drittel der Menschheit überhaupt nicht in der Lage, Laktose zu verdauen, weil ihnen das Enzym Laktase fehlt. Milchunverträglichkeit ist also keine Krankheit, sondern eine natürliche Körperreaktion und Ausdruck einer gesunden Entwicklung und Ernährung.
Zusätzlich befinden sich in der Milch immer häufiger Rückstände von Chemikalien die bei der Reinigung von Melkmaschine und den riesigen Rohrleitungssystemen in Molkereien benutzt werden.

Das schlägt mir auf den Magen - das ist auch bei Kindern nicht anders. Das mit dem Reizdarm scheint mir so eine neue Art zu werden, mal wieder ordentlich Medikamente loszuwerden. Kinder sollen genug spielen und toben und nicht so viel am PC oder TV sitzen. Und etwas weniger stressige Eltern, die ihren Leistungsdruck auf die Kinder übertragen, tun auch gut.
Wieselchen1 am 15. November 2007 07:57 Und was ist mit den Kleinsten, die nur liegen und wachsen? Auch dort tritt der Reizdarm bereits auf.
Das interessiert mich nun wirklich: Bei meinem großen Sohn (mittlerweile 19 Jahre alt) wurde im zarten Alter von 8 Wochen ein Reizdarm festgestellt. Die Probleme damit hat er übrigens bis heute behalten. Bei meinem kleinen Sohn (jetzt zweieinhalb) ist es Gott sei dank nur eine Phase gewesen, die nun wieder weg ist. Aber wie kann bei einem 2 Monate alten Kind bereits eine psychosomatische Krankheit ausbrechen?