Jansys am 09.08.2008 um 0:01 Uhr

Nein. Hunde "verlieben" sich nicht. Wenn Du allerdings darauf anspielst, dass Rüden oder Fähen gegenseitig aufreiten, dann hat das nicht unbedingt etwas mit einem Sexualtrieb zu tun, sondern kann als reine Dominanzgeste gedeutet werden. In der Pubertät, wenn sich der Sexualtrieb aber auch die Frage nach der Stellung im Rudel so langsam entwickelt, ist dieses Verhalten häufiger zu beobachten. Normalerweise legt sich das aber nach 3-6 Monaten wieder.
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Also keine Panik: Dein Hund ist nicht homosexuell. ;-)

Homosexualität gibt es auch im Tierreich, nicht nur bei Hunden.

Meiner wollte es mal mit einem Rüden machen. Aber mein Sohn findet, dass mein Hund sowieso ein "Blödfön" ist.
was ist ein blödfön?
in unserem Tierpark waren zwei männliche Störche, die zusammen ein "Junges" großgezogen haben.
natürlich, bei uns im hundepark gibt es viele homo-hundepaare.

In einem Tierpark in Deutschland gibt es zwei homosexuelle Pinguine und die bekommen auch jedes Jahr ein Ei zum Brüten von den Pflegern untergeschoben.
Bei Löwen in der Freien Wildbahn gibt es das auch oft, dass sich 2 "Schwule Löwen" um ein Waisenjunges kümmern.. Aber das hat alles echt nichts mit Liebe im herkömmlichen Sinne zutun ;)
Warum soll man Panik bekommen? Und warum soll nicht auch ein Hund schwul sein können? Bei anderen Tieren ist das bewiesen, daß es möglich ist.
Warum sollte man menschliche Begriffe auf Tiere übertragen, wenn man die entsprechenden Verhaltensweisen ganz natürlich erklären kann ... :-)
Genau so ist es! Hunde können sich nicht verlieben. Aufreiten hat unter Hunden auch eine andere Bedeutung.