Gladdiz am 21.06.2008 um 10:14 Uhr
Habe mir vor vier Monaten einen zweiten Hund angeschafft. Einen Rüde. Meine Hündin ist seitdem mir gegenüber total verschlossen,speilt nicht mehr und wirkt total depressiv. Den Rüden kann sie auch nicht ausstehen- bin bisschen verzweifelt!!

Ja Hunde können depressiv werden. Hast Du mal einen Verhaltenstherapeuten für Tiere oder speziell Hunde aufgesucht? Vielleicht kannst Du so die Spannungen zwischen Euch dreien erkennen und beseitigen. Es gibt halt passive Tiere die sehr unter so einem Neuzugang leiden. Wäre auch schade wenn Du ihn wieder abgeben müßtest :o(

Deiner Hündin fehlt die eindeutige Rangordnung, das verwirrt sie.
Du mußt deutlich zeigen, dass du - wie vorher auch - der Chef bist, danach kommt sie, dann erst kommt der Neuankömmling.
Dann mußt du abwarten, bis die beiden unter sich ein Verhältnis gefunden haben, das beide akzeptieren. Dazu kannst du nicht viel beitragen, aber beobachte aufmerksam, wer von beiden die Führung übernimmt.
Der Chef bleibst allerdings du.

ja natürlich werden hunde depressiv deine Hündinn fühlt sich wahrscheinlich vernachlässigt und will nichts merh mit dir zu tun haben weil du dich auch mit rüden beschäftigst. und wenn sie den rüden nicht mag...
Wenn man sich einen zweiten Hund dazu holt, ist es immer ratsam, den ersten Hund mit entscheiden zu lassen. Hunde können doch ganz gut zeigen, welchen anderen Hund sie mögen und welchen nicht. Damit vermeidet man auch solche Dinge.
Klar kann dein Hund jetzt unglücklich sein. Das ist eine blöde Situation. Den zweiten einfach wieder herzugeben ist wohl nicht, das kann man ihm nicht antun. Also musst du an der bestehenden Situation was ändern. Was das sein soll, kann ich nicht sagen, dazu muss man die Hunde beobachten.

Ja, es ist gut möglich, dass deine Hündin neidisch auf den Rüden ist. Man muss gucken, dass man die Tiere gleich behandelt. Am Besten, man verushct, sich nur mit dem Rüden zu beschäftigen, wenn die Hündin es nicht bemerkt. Schenkt man der Hündin merh aufmerksam, könnte der Rüde neidisch werden, man muss also das Mittelmaß finden.

Vielleicht machst Du ihr verständlich, dass sie immer noch Nr. 1 bei Dir ist. Möglicherweise hat der Rüde ihr den Rang abgelaufen. Schliesslich hatte sie früher nur einen Chef: Dich. Und nun ist da ein weiterer Hund, der auch Chef sein will. Hunde haben untereinander eine klare Rangordnung und sie kann nicht so hoch pinkeln.

JA
sie war zuerst da - und jetzt ein anderer, der ihr was wegnimmt.
So eine Art Eifersucht kommt auch bei Kindern vor, der/die erstgeborene hats mit dem zweiten Kind auch nicht einfach
Gladdiz am 21. Juni 2008 10:33 Ja das stimmt, da verhalten sich ,glaube ich, viele Menschen und Tierkinder ähnlich. Aber was kan ich tun?
Raimund1 am 22. Juni 2008 00:13 Deiner Hündin erhöhte Aufmerksamkeit zuwenden. Im Grunde das selbe wie bei einem Kind: Liebe zeigen und mit ihr reden - Tiere verstehen uns
DH
Es gibt in der Tat Verhaltenstherapeuten für Tiere, die sind aber eine gute Geldanlage...
Dein Tierarzt kann dir Tips dazu und Rat zum Problem geben.
Manche Tierärzte haben auch eine Zusatzausbildung in diesem Bereich- das wäre auch hilfreich.