Frage von docbde2,

Können homöopathische Globoli unabhängig zu den Mahlzeiten genommen werden?

Oder muss man da was beachten?

Hilfreichste Antwort von dietmarherold,
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Die können Sie rund um die Uhr einnehmen, da sie keine pharmakologisch wirksamen Bestandteile enthalten.

Antwort von Hubertt,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Organon der Heilkunst, 6. Auflage

Samuel Hahnemann

§ 259

Bei der so nöthigen als zweckmäßigen Kleinheit der Gaben, im homöopathischen Verfahren, ist es leichtbegreiflich, daß in der Cur alles Uebrige aus der Diät und Lebensordnung entfernt werden müsse, was nur irgend arzneilich wirken könnte, damit die feine Gabe nicht durch fremdartig arzneilichen Reiz überstimmt und verlöscht, oder auch nur gestört werde.

§ 260

Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer, ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist.

Antwort von Hubertt,
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Und wer hat sie dir empfohlen ?

Kommentar von docbde2,

Meine Sekretärin.

Kommentar von Hubertt,

Ich habe inzwischen gesehen, dass es sich um Gripp-Heel handelt. Das ist ein sogenanntes Komplexmittel. Das hat mit klassischer Homöopathie überhaupt nichts mehr zu tun. Hahnemann lehnte mehr als ein Mittel gleichzeitig strikt ab. Da es in der Homöopathie sehr aufwendig ist, das eine richtige Mittel zu finden, erfanden windige Geschäftsleute die Komplexmittel. Da sind mehrere Mittel vereint, nach dem Motto: Wir schießen mal mit der Schrotflinte lustig drauflos. Eine Schrotkugel wird dann schon treffen. [...]. In der klassischen Homöopathie gilt, dass man die Mittel zeitlich möglichst weit weg von den Mahlzeiten nehmen soll. Aber da gelten noch viel strengere Regeln. Ich schicke dir in einer neuen Antwort die entsprechende Regel was du laut Hahnemann alles nicht essen, trinken und tun darfst. Ob du dich daran hältst oder es bleiben lässt ist dir überlassen. aber nach den regeln der Homöopahie wirken die Medizinen nicht, wenn du dich nicht daran hältst. [...]

Antwort von Tobsen73,
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Hallo,

oh jeh was man hier so alles liest. Da würde sich Hahnemann im Grab herumdrehen...:-) Die massiven diätetischen Empfehlungen aus dem Organon sind nicht unbedingt notwendig, Homöopathie hilft überwiegend auch so. Erst wenn eine Kur trotz gut gewähltem Mittel nicht anschlägt, muss man die sogenannten Heilungshindernisse aus der Welt schaffen. Dabei reagiert jede einzelne hom. Arznei unterschiedlich auf Antodote. Pauschal kann man das nicht festmachen. Wäre das Mittel Bryonia ist auf Kaffe gänzlich zu verzichten, heisst das Mittel Nux Vomica ist alles verboten auch Essig, Alkohol und Zigaretten... Generell stelle ich bei meinen Patienten in einer chronischen Kur keine Unterschiede in der Wirksamkeit fest, wenn sie die 15 Minuten vor und nach dem Essen einhalten. In akuten Fällen ist die Bedeutung unwesentlich größer.

Übrigens ist Homöopathie nach dem Organon von Hahnemann genau definiert nach den drei Säulen der Homöopathie. 1. Gleichheitsgesetz, 2. Arzneimittelprüfung, 3. Potenzierung. Da man ein Komplexmittel wie gripp Heel weder potenzieren kann, noch da es das Gleichheitsgesetz erfüllt oder geprüft wurde, handelt es sich nicht um ein homöopathisches Medikament. Es wird heute eine Vielzahl von solchen Mitteln zur Homöopathie gezählt, aber es ist keine Homöopathie sondern ein Komplexmittel mit potenzierten Arzneien. Der Unteschied ist im Organon deutlich festgelegt und Hahnemann spricht dieses Thema auch sehr bewusst an.

Kommentar von Hubertt,

Tobsen73 am 25. November 2010 13:57

Die massiven diätetischen Empfehlungen aus dem Organon sind nicht unbedingt notwendig

.

Tobsen73 am 25. November 2010 14:00

Aber der Organon entscheidet hier was Homöopathie ist und was nicht.

.

Frage: Ist jetzt das, was du machst, noch Homöopathie ?

.

Antwort: Nach deinen eigenen Worten ist das strikt auszuschließen.

Kommentar von bini123,

@Hubertt

ich bin ja noch neu hier.

Widersprechen sich so viele hier?

Kommentar von Hubertt,

@ bini

Für Menschen mit löchrigem Gedächtnis gibt es keine Widersprüche.

Frage: Wenn man nach 3 Minuten nicht mehr weiß was man vor drei Minuten geschrieben hat: Ist da jetzt schon das Langzeitgedächtnis betroffen oder gehört das noch zum Kurzzeitgedächtnis ?

Kommentar von bini123,

@Hubertt

"Langzeitgedächtnis betroffen oder gehört das noch zum Kurzzeitgedächtnis?"

In der homöopathischen Quantenverschränkung ist dies ganzheitlich zu sehen und nicht isoliert.

Das eine ist mit dem anderen untrennbar verbunden.

Alles andere wäre schizoid(bewustseinsgespalten),allerdings nur in der ignoranten Schulmedizin

Kommentar von Tobsen73,

Hallo Herr Hubertt, sie lesen nicht richtig. Ich habe wie sie auch richtig zitiert haben gesagt, daß der Organon die Homöopathie definiert. Ich habe nicht geschrieben, daß alles was im Organon steht heute innerhalb der homöopathischen Therapie eins zu eins so umgesetzt wird. Die lebenssituationen und Umstände verhalten sich heute anderst als vor 200 Jahren, so daß selbstverständlich gewisse Weiterentwickungen vorhanden sind. Das grundgerüst wird allerdings immer der Organon bleiben. Man sollte daher auch wenig Erfahrung haben als Behandler um diese Dinge richtig beurteilen zu können. Die Definition der Homöopathie ist dagegen eine starre Sache, während hingegen die Umsetzung jeglicher diätetischer Empfehlungen Hahnemanns heutzutage unpraktikabel wäre. Hahnemann hat ebenso jedem Patienten den Organon zu lesen gegeben bevor er ihn behandelt hat. Auf diese Art und Weise wäre heute kein Patient mehr beim Homöopathen. Auch ist es eine Erfahrungssache, daß gut gewählte Mittel bei gemässigter Lebensweise problemos ihren Dienst verrichten. Sollte die Kur allerdings nicht funktionieren, kommen diese Empfehlungen durchaus wieder auf den Tisch und man muss den Patienten dazu anleiten. Das hat mit der grundsätzlichen Definition der Homöopathie nichts zu tun.

Kommentar von Tobsen73,

Hallo Herr Hubertt, sie lesen nicht genau. Ich habe, wie sie auch richtig zitiert haben gesagt, daß der Organon die Homöopathie definiert. Ich habe nicht geschrieben, daß alles was im Organon steht heute innerhalb der homöopathischen Therapie eins zu eins so umgesetzt wird. Die Lebenssituationen und Umstände verhalten sich heute anderst als vor 200 Jahren, so daß selbstverständlich gewisse Weiterentwickungen vorhanden sind. Das Grundgerüst wird allerdings immer der Organon bleiben. Man sollte daher auch etwas Erfahrung haben als Behandler um diese Dinge richtig beurteilen zu können. Die Definition der Homöopathie ist dagegen eine starre Sache, während hingegen die Umsetzung jeglicher diätetischer Empfehlungen Hahnemanns heutzutage unpraktikabel wäre. Hahnemann hat ebenso jedem Patienten den Organon zu lesen gegeben bevor er ihn behandelt hat. Auf diese Art und Weise wäre heute kein Patient mehr beim Homöopathen. Auch ist es eine Erfahrungssache, daß gut gewählte Mittel bei gemässigter Lebensweise problemos ihren Dienst verrichten. Sollte die Kur allerdings nicht funktionieren, kommen diese Empfehlungen durchaus wieder auf den Tisch und man muss den Patienten dazu anleiten.

Kommentar von Hubertt,

Hallo Tobsen

Ich lese nicht genau ? Was hab ich den ungenau gelesen ?

Die Diätregeln und die Verhaltensregeln Hahnemanns waren vor zweihundert Jahren genauso schwierig einzuhalten wie sie es heute sind. Wenn man nicht bereit ist, sich nach den Regeln Hahnemanns behandeln zu lassen, dann sollte man sich eben einfach nicht nach der komplizierten Kurart behandeln lassen. Die Homöopathen sollten ihre Patienten nicht belügen und ihnen die Wahrheit nicht verschweigen; Nur aus Angst, die Patienten könnten ihnen weglaufen, wenn sie wüssten was Hahnemann wirklich gesagt hat und was Hahnemann vorschrieb.

Es ist schon bezeichnend, wenn du schreibst, wenn die Patienten das Organon kennen würden, wäre heute kein Patient mehr beim Homöopathen.

Wenn man schon der Ansicht ist, dass es nach den Regeln des Organon heute nicht geht und dann eben seine eigenen erfindet – warum muss man dann seine Patienten anlügen und ihnen sagen es wäre klassische Homöopathie ?

Klassische Homöopathie ist Organen und sonst gar nichts.

Habt ihr denn in eure eigene Kurierart derart wenig Selbstvertrauen, dass ihr euren Patienten vormachen müsst, es sei Hahnemann, dabei ist es bloß eure eigene abgeschwächte Version des Originals ? Kein Schulmediziner käme auf die Idee zu behaupten, er kuriere nach Regeln einer 200 Jahre alten Theorie und macht es dann doch glücklich nach moderneren Methoden. Der sagt klipp und klar dass er nach dem neuesten Standard der Medizin vorgehen wird.

Kommentar von Hubertt,

hallo Tobsen Fortsetzung

Aber zeig du mir mal den Heilpraktiker der nicht mit der klassischen Homöopathie wirbt und dann einfach tut, wovon er sich verspricht, dass es ihm seine Patienten am leichtesten abkaufen. Da kenne ich welche, die verbieten ihren Patienten ja noch nicht einmal den Kaffee.

Furchtbar kompliziertgscheit daherreden aber nur ja nichts dem Patienten abverlangen, vor Angst er könnte es sich ja anders überlegen.

Wenn man an die Kurierart, die Hahnemann erfunden hat, ehrlich glaubt, dann ist es doch unverantwortlich, den Patienten n i c h t darauf auf alles aufmerksam zu machen, was er sonst noch zu beachten hat. Und ich meine a l l e s und nicht nur das, was dem Patienten genehm ist. Ein Schulmediziner sagt einem ja auch vor jeder Spritze, dass es jetzt etwas picksen wird. Und ein Schulmediziner sagt seinen Patienten sehr wohl Dinge, die er bei bestimmten Krankheiten unterlassen soll und er hat dabei keine Sorge, dass ihm deshalb die Patienten wegbleiben werden.

Kommentar von bini123,

@Tobsen

Gleichheitsgesetz?

Similia similibus curentur beschreibt das ÄHNLICHKEITSgesetz

Es gilt also Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen und nicht Gleiches mit Gleichem. Letzteres nennt man Isopathie (iso = gleich).

z.B. die Sanum-Therapie nach Prof. Enderlein.

Kommentar von Tobsen73,

Hallo,

danke für die Berichtigung. Selbstverständlich ist es das Ähnlichkeitsgesetz.

Kommentar von bini123,

@Tobsen

ok. aber meine Frage im Kommentar von bini123 am 25. November 2010 17:01 hast Du noch nicht beantwortet.

Ich hätte eine Antwort einer Homöopathie-Schule,aber vielleicht ist Deine ja besser.

Antwort von Tobsen73,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo,

15 Minuten vorher und nachher nichts essen oder trinken. Wichtiger ist die Vermeidung von ätherischen Ölen in Zahnpasta,Kaugummis, Tees usw...

MfG T. Gloge

Antwort von schernikau,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, homöopathische Mittel sollten nicht zu den Mahlzeiten und z.B. mit Kaffee eingenommen werden. 1/2 bis 1 Stunde vor oder nach den Mahlzeiten in den Mund nehmen und dort zergehen lassen. Wichtig ist hier die Aufnahme über die Mundschleimhaut. LG MS

Kommentar von bini123,

@Schernikau

Wie bitte?

Die Resorption von Wasser/Alkohol/Milchzucker,die Trägersubstanzen der HP-Mittel,werden hauptsächlich über die Mundschleimhaut resorbiert??

Leider erst später: im Duodenum,Jenunum

Antwort von fabs1,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Üblicherweise sollten homöopathische Mittel nicht zu den Malzeiten eingenommen werden. Man sollte sie mind. 1/2 Stunde vorher oder nachher einnehmen. Das gilt für alle potenzierten Arzneimittel, da die Resorbtion hauptsächlich über die Mundschleimhaut erfolgt.

Kommentar von bini123,

@fabs

Wie bitte?

Die Resorption von Wasser/Alkohol/Milchzucker,die Trägersubstanzen der HP-Mittel,werden hauptsächlich über die Mundschleimhaut resorbiert??

Leider erst später: im Duodenum,Jenunum

Kommentar von fabs1,

Tatsache ist, daß Dir jeder erfahrene Homöopath sagen wird, Du sollst das Arzneimittel nicht sofort schlucken, sondern im Mund auflösen. Es ist eine Erfahrung, dass die Arzneimittel dadurch besser wirken und daraus schließt man, daß die Resorbtion hauptsächlich im Bereich der Mundschleimhaut stattfindet. Dabei handelt es sich nicht um die Trägerstoffe, sondern um das Arzneimittel in seiner Gesamtheit. Physiologisch gesehen ist es nicht außergewöhnlich, daß eine Schleimhaut auch Stoffe resorbieren kann. Denk an die Nasenschleimhaut und in weiterer Folge an den Geruchsinn.

Kommentar von Hubertt,

Es ist aber ebenso eine Erfahrung; dass man über die Mundschleimhaut bloß ca 2% aufnimmt.

Weitere Tatsache ist, dass man von Zucker Karies bekommt.

Tatsache ist weiterhin, dass man, je länger der Zucker im Mund bleibt; desto eher kriegt man Karies.

Tatsache ist auch, dass Heilpraktiker und Homöopathen sehr gerne " Erfahrungen " machen, die allen anderem Wissen widersprechen.

Es wird eben NICHTS hauptsächlich von der Mundschleimhaut aufgenommen.

Kommentar von bini123,

@fabs

welche "Gesamtheit" des Arzneimittels ist denn noch vorhanden ausser den Trägerstoffen?

Natürlich können über die Mundschleimhaut und Nasenschleimhaut Stoffe resorbiert werden,aber eben nicht "hauptsächlich".

Sind physiologische Gegebenheiten den HP nicht bekannt?

"daraus schließt man" reicht nicht aus,das Wissen der Physiologie entlarvt dies als Fehlschluss.

Oder kennt die Schulmedizin sich da auch nicht aus,sondern nur die HP?

Kommentar von Hubertt,

@ bini

Du musst noch lernen ;-)

Unter ganzheitlicher Gesamtheit tun´s die Esoteriker nicht. Um die Tragweite des erschurbelten Gesülzes in seiner feinstofflichen Gesamtheit wirklich zu erfassen, bist du einfach noch zu jung ;-)

Kommentar von bini123,

@Hubertt

sind denn meine Fragen zu sachlich,evt. sogar zu grobstofflich?

gib mir jungem Hüpfer doch eine Chance!

Frag doch mal bitte Hahnemann,ob es Globuli gibt,die mich schneller schlau machen und gleichzeitig meine Jugend bewahren.

Antwort von Astair,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

grippheel ist kein wirklich homöopathisches mittel, darum hältst du dich am besten an die packungsbeilage. ausserdem empfehle ich dir, dich mit solchen fragen an ein homöopathie-forum zu wenden. du siehst ja, was hier für antworten kommen.

Kommentar von Hubertt,

Buschmeister (Lachesis mutus)

Eisenhut (Aconitum napellus)

Gelber Phosphor (Phosphorus)

Wasserdost (Eupatorium perfoliatum)

Zaunrübe (Bryonia)

Alles homöopathische Grundstoffe und in Grippheel enthalten.

So toll informativ sind deine Antworten auch wieder nicht.

Komplexmittel sind zwar nicht klassische Homöopathie aber sie sind Homöopathie.

Und das auf der Packungsbeilage nichts über die zeitliche Verteilung der Einnahme steht, hat docbd schon gesagt.

Kommentar von Heinroth,

@ Domenica

Und jetzt hat er auch noch die falsche Antwort premiert. So ein Pech aber auch.

Kommentar von Tobsen73,

Homöopathie ist nach dem Organon von Hahnemann genau definiert nach den drei Säulen der Homöopathie. 1. Gleichheitsgesetz, 2. Arzneimittelprüfung, 3. Potenzierung. Da man ein Komplexmittel wie gripp Heel weder potenzieren kann, noch da es das Gleichheitsgesetz erfüllt oder geprüft wurde, handelt es sich nicht um ein homöopathisches Medikament. Es wird heute eine Vielzahl von solchen Mitteln zur Homöopathie gezählt, aber es ist keine Homöopathie sondern ein Komplexmittel mit potenzierten Arzneien. Der Unterschied ist im Organon deutlich festgelegt und Hahnemann spricht dieses Thema auch sehr bewusst an. Das komplexmittel heute angeblich homöopathisch wären ist eine Erfindung die man nicht mehr nachvollziehen kann. Aber der Organon entscheidet hier was Homöopathie ist und was nicht.

Kommentar von Hubertt,

Ich habe nicht geschrieben, dass es zur klassischen Homöopahthie gehört. Aber Verdünnt und geklopft ist Homöopathie oder wird zumindest unter dem Namen verkauft. Zwei Einzelmittel zu geben ist auch nicht im Hahnemannschen Sinne und wird doch von vielen gemacht, die vorgeben nach klassischer Homöopathie zu handeln. Hahnemann war doch nicht deshalb gegen Komplexmittel, weil die keine Wirkung haben, sondern weil sie zuviele verschieden Wirkingen haben. Es entsteht dabei ein so großes Durcheinanderm,

dass sich niemand mehr zurecht finden kann.

Man könnte aber sagen, bei dem Durcheinander an Wechselwirkungen, das Komplexmittel verursachen

( unter der Annahme, dass sie überhaupt was verursachen ) ist es dann schon egal, wenn die Nahrungsmittel dann auch noch mitreden ;-)

Aber wenn du der Meinung bist, dass nur das als Homöopathie bezeichnet werden darf, das sich strikt an das Organon hält, dann sitzen wir an einem Tisch. Ich bin ja schließlich deshalb hier so beliebt, weil ich [...] so oft an die einzelnen Paragraphen des Organon erinnere.

Kommentar von bini123,

@Tobsen

ALLE homöopathischen Mittel sind Komplexmittel!

Oder Du erklärst mir,warum nur die erwünschten Stoffe potenziert werden,und nicht die Nebeninhaltsstoffe der Trägersubstanzen Wasser/Alkohol/Milchzucker.

Kommentar von bini123,

@Tobsen

Gleichheitsgesetz?

Similia similibus curentur beschreibt das ÄHNLICHKEITSgesetz

Es gilt also Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen und nicht Gleiches mit Gleichem. Letzteres nennt man Isopathie (iso = gleich).

z.B. die Sanum-Therapie nach Prof. Enderlein.

Antwort von Garrarufa,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

man sollte die glaub ich immer mindestens ne viertel Stunde vor oder nach dem Essen nehmen.

Kommentar von Astair,

halbe stunde, besser eine stunde, gilt für richtige homöopathische einzelmittel.

Antwort von kummi666,

Haubtsache jede Menge Wasser dazu!

Kommentar von Hubertt,

Das ist es !

Da die meisten Menschen generell zuwenig Wasser trinken, werden sie durch die regelmäßige Globulieinnahme daran erinnert, dass sie Wasser trinken sollen.

Damit ist endlich erklärt wie bei der Homöopathie die Heilung zustandekommt.

Es ist eine genial versteckte Wasserkur.

Antwort von Brombaerin,

Wenn du alle halbe oder ganze Stunde eines nehmen sollst, dann musst du dich wohl oder übel nicht nach den Mahlzeiten richten. Oder hast du vor, heute 12 Mal zu essen???

Kommentar von Hubertt,

Deine Sorgen sind verkehrtrum. Sie muss eigentlich 12mal am Tag nichts essen. Das heißt, die Gobuli soll man fern ab der Mahlzeiten zu sich nehmen.

Antwort von sonnex2,

Meistens sind sie unabhängig von den Mahlzeiten. Wenn Du z.B. 3x täglich welche einnimmst, dann kannst Du, um es nicht zu vergessen, sie jeweils kurz vor oder nach dem Essen einnehmen, das ist egal.

Kommentar von Astair,

bei richtigen homöopathischen einzelmitteln ist das natürlich überhaupt nicht egal...

Kommentar von sonnex2,

Sehr richtig, aber danach wurde hier ja nicht gefragt ;)

Antwort von waldraban,

Das geht problemlos ohne Mahlzeiten.

Antwort von Elami,

am sichersten wird es wohl sein, die Packungsbeilage zu lesen. Ist jedesmal unterschiedlich ob davor oder danach bzw. dabei

Kommentar von docbde2,

Dazu steht aber nix in der Packungsbeilage -nur dass man alle 1/2 bis ganze Stunde einen nehmen soll. Und maximal 12 Stück am Tag!

Kommentar von Elami,

bei meinen Globuli steht das immer dabei ??? welche sind es denn

Kommentar von docbde2,

Gripp-Heel

Kommentar von Elami,

wenn nichts dabei steht scheint es ja wohl egal zu sein wann man das nimmt. Bei anderen Globuli z.B.Nux Vomica etc steht sonst immer was dabei

Antwort von hoermirzu,

Da muss man was beachten! Du nimmtst sie hoffentlich nicht wahllos ohne Anleitung, dann kannst Du sie auch gleich weglassen.

Kommentar von docbde2,

Dazu steht aber nix in der Packungsbeilage -nur dass man alle 1/2 bis ganze Stunde einen nehmen soll, .

Kommentar von Astair,

dann kannst du tun, was in der packungsbeilage steht.

Kommentar von Hubertt,

Wie geht das denn jetzt ?

Die Homöopathen posaunen immer in die Welt, dass die Homöopathie g a n z individuell sei.

Und dann soll man tun was auf einem vorgedruckten Beipackzettel steht ?

Ist wohl doch nicht so individuell, wenn alle dasselbe machen sollen.

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