Können Eltern und andere einem zwingen, an etwas zu glauben, religiös/esoterisch zu sein?

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11 Antworten

In Deutschland bis du mit 14 Jahren religionsmündig, kannst also aus einer Kirchen austreten oder in eine andere eintreten, In diesem Land hast du auch das Recht, an gar nichts zu glauben. Das nernnt man Religionsfreiheit,

Soweit zur Theorie. Die Praxis sieht oftmals ganz anders aus. Eltern versuchen natürlich, ihr Kind im Sinne ihrer Religion zu erziehen. Die einen sehen das verbissener und halten sich an jeden Buchstaben, den Bibel, Koran oder Thora vorschreiben (Ich beschränke mich da mal auf die monotheistischen Religionen, weil ich von den anderen zu wenig weiß).

Andere versuchen, den Kindern die wesentlichen Werte ihrer Religion zu vermitteln: Glauben, Vertrauen, Zuversicht, Ehrfurcht vor dem Nächsten, Verantwortung und dergleichen.

Dies nennt man Erziehung. Alle Eltern müssen sich in ihrer Erziehung nach irgendwelchen Werten richten, also nehmen sie die, die sie haben und die werden halt in vielen Fällen von ihrer Religion geprägt. Je verbissener die Eltern in ihren religiösen Vorstellungen sind, desto engstirniger wirken sie auf ihre Kiinder, die mit den Jahren ja ihren eigenen Kopf entwickeln (sollen) und ihre eigenen Lebenserfahrungen machen. Diese können auch durchaus nicht religiös werden.

Manche Dinge macht man dann noch den Elten zuliebe mit, zum Beispiel den Kirchgang an Weihnachten oder die Trauung durch einen Priester, Rabbi oder Imam. Ansonsten kann man sich durchaus auch von einer Religion weg entwickeln, auch we´nn es den Eltern weh tut.

Letztlich können sie dich niemals zwingen, etwas zu glauben, was deinem Verstand und deinen Erfahrungen widerspricht. Zumindest im Kopf bleibst du frei, deine (Nicht-) Religion zu wählen, wie du willst.

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Ja klar können Menschen versuchen, in uns ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Manchmal kann uns ein schlechtes Gewissen aber helfen. Es ist nicht nur schlecht, wenn man Reue verspüren kann.

Wichtig: Du musst aber nicht für alles die Verantwortung übernehmen, was dir andere zuschieben wollen. Wenn du ehrlich zu dir selber bist, wirst du selber wissen, ob du etwas verursacht hast und wieder gut machen solltest oder nicht.

Religionen bieten uns da mit ihren eigenen Regeln sozusagen einen Fahrplan an, was >richtiges, gutes< Verhalten ist und was >schlechtes, falsches< Verhalten. Zu wissen, was gut oder schlecht ist, ist die Grundlage für ein schlechtes Geissen.

Letztlich entscheidest du immer für dich selber. Mit oder ohne Reue und schlechtem Gewissen. Insofern können dich Eltern überhaupt nicht zwingen.

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Nein, niemand kann zu etwas in diesem Kontext gezwungen werden. Der verankerte Grundsatz der Glaubensfreiheit beinhaltet insbesondere das Recht gar nichts glauben zu dürfen. Du musst verstehen, dass viele Menschen durch ihren aufgeprägten Glauben frühzeitig die Fähigkeit verloren haben die Dinge um sie herum zu verstehen. Sie haben sich selbst etwas dazu eingeredet oder es wurde ihnen oktroyiert. Durch das Unterstellen willkürlicher Missetat möchte man Schuldgefühle auslösen um sich der Unterwürfigkeit anderer sicher sein zu können.

Wenn etwas geschieht, dann auf der Grundlage seiner Interaktionen. Wir tun ständig Dinge, die andere Dinge beeinflussen. Manchmal sind sie eben falsch. Aus diesen Fehlern lernt man. Wenn es keinen korrelativen, also physikalischen Zusammenhang zu Dir gibt, dann ist auch keine Schuld zuweisbar. Andernfalls könnte man Dir und jeden anderen Menschen absolut alles anlasten, z. B. auch die Sonnenprotuberanzen.

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Das können und tun sie. Richtig ist es deswegen noch lange nicht und ich würde auf so ein Gerede gar nicht erst eingehen.

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Natürlich nicht! Zwar hat eine Familie im Islam angeblich die Pflicht, ihre angehörigen zu töten wenn sie dem Islam den Rücken kehren.
Wenn du in eine islamische Familie geboren wurdest, solltest du also wirklich zuerst mit deiner Familie drüber reden (würde ich zumindest empfehlen).
Wenn du von einer jüdischen Mutter oder christlichen Eltern geboren wurdest, liegt es doch bei dir.
Spätestens, wenn du alt genug bist für gewisse Dinge, die man in beiden Religionen tut, wenn man ungefähr 10-15 Jahre alt ist. Damit meine ich zum Beispiel die Konfirmation bei den Protestanten.
Lass dir jedoch sagen, dass Religion heutzutage garnicht mehr so furchtbar und unsinnig ist.
Der Glaube kann eine schöne Gabe sein, wenn man ihn versteht und sich mit ihm beschäftigt.

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Zwingen können sie dich nicht. Entweder du glaubst es oder du lässt es. Ist doch dein Ding.

Behaupten dürfen sie es, aber gut ist das nicht.

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Auf gar keinen Fall! Steh auf für deine Rechte, das dürfen sie nämlich nicht! Niemand hat dir zu sagen woran du glauben sollst, klar sind es deine Eltern, aber die Entscheidung liegt bei dir. Druck ausüben geht gar nicht. Ich verstehe generell nicht, wie man Kindern (tut mir leid, ich weiß ja nicht, wie alt du bist) sowas erzählen kann. Lass dir nichts sagen, glaub an das, woran du auch glauben WILLST! 

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Leider machen es manche Eltern und haben Erfolg damit. Es liegt an deiner psychischen Widerstandskraft, dich damit nicht erpressen zu lassen.

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Sie können es machen, allerdings liegt es an dir, ob du es glaubst oder nicht. Es muss ja nicht stimmen was die Eltern sagen. An etwas zu glauben, dazu können sie dich nicht zwingen.

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Die Gedanken und der Glaube sind frei. Keiner kann Dir vorschreiben an was Du zu glauben hast oder nicht. Man kann es versuchen, Dich zu manipulieren oder Dir Angst zu machen, doch das wäre letztendlich der falsche Weg.

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Hast du schonmal was von Religionsfreiheit gehört?

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Kommentar von Schischa3
30.10.2016, 08:45

Ja. Das Problem ist, dass meine Mutter eine Geistheilerin arbeitet und  sie meint, dass es überhaupt keine Sekte und Religion ist. Doch für mich stecken da Glaube, Götter und vieles andere dahinter, was Religionen und Sekten ähneln. Meine Mutter meint, dass bei mir z.B. etwas nicht gut geht, weil ich mich nicht habe behandeln lassen. Sie ist dann richtig wütend, wenn ich das nicht möchte und möchte sich durchsetzen.

Meine Grosseltern sind Christlich und ich wohne jetzt bei denen. Sie haben mich manchmal gefragt, ob ich konfirmiert werden möchte, zwingen mich aber nicht.

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