Frage von Austria20, 45

Können die Mitarbeiter von Aussenstelle Erfurt das Befehl von Chef (Zentralle Köln) verzweigert, den Bewerber zur Vorstellungsgespräch einladen?

Hey, als erstem möchte ich euch bescheid geben, dass ich Grammatik Probleme haben, dass ihr euch nicht wundern.

Ich möchtet nur wissen.

Es gibt ja Zentrale und As Firmen.

z.b. Die Hauptstelle/Geschäftstelle/Zentrale von bundesamt (egal welche) in Köln. Es gibt von denen die Aussenstelle z.b. Erfurt.

Der Chef aus Hauptstelle/Geschäftstelle/Zentrale Bundestamt sagt den Mitarbeiter aus Aussenstelle, dass sie ein Bewerber (mit und ohne Behinderung) einladen soll.

Können die Mitarbeiter von Aussenstelle Erfurt das Befehl von Chef (Zentralle Köln) verzweigert, den Bewerber zur Vorstellungsgespräch einladen?

Antwort
von newcomer, 36

ein mal schon aber dann sind sie ehemalige Mitarbeiter

Kommentar von Austria20 ,

Wie meinst du?

Kommentar von newcomer ,

brauchen diese Mitarbeiter vom Chef eine Extraaufforderung seiner Anweisung folge zu leisten ?
Wenn Chef etwas anordnet dann weiß er was er will und braucht sich nicht von Aussenstellenmitarbeitern korrigieren zu lassen.
Der Chef wird beim ersten Mal Abmahnungen schreiben und beim wiederholten Mal schmeisst er sie raus

Kommentar von Austria20 ,

danke. Ich frage so, wie bei den Firmen die aussenstelle haben.

Kommentar von newcomer ,

Firmen haben die Pflicht eine gewisse Anzahl Mitarbeiter mit Handycap zu beschäftigen. Ansonsten müssen sie ggf zusätzliche Abgaben entrichten.
Wenn nun bei einer Aussenstelle noch kein Mitarbeiter diesbezüglich beschäftigt ist möchte der Chef dies regeln.
Nun kommen Aussenstellenleiter und wollen sich dagegen stemmen.
Ich denke das lässt der Chef ihnen auf keinen Fall durchgehen

Kommentar von newcomer ,

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/71.html

Sozialgesetzbuch (SGB IX)

Neuntes Buch

Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 452 V v. 31.8.2015 I 1474

§ 71 SGB IX Pflicht der Arbeitgeber zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

(1) Private und öffentliche Arbeitgeber

(Arbeitgeber) mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20

Arbeitsplätzen im Sinne des § 73 haben auf wenigstens 5 Prozent der

Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Dabei sind

schwerbehinderte Frauen besonders zu berücksichtigen. Abweichend von

Satz 1 haben Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich weniger

als 40 Arbeitsplätzen jahresdurchschnittlich je Monat einen

schwerbehinderten Menschen, Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich

monatlich weniger als 60 Arbeitsplätzen jahresdurchschnittlich je Monat

zwei schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.

(2) (weggefallen)

(3) Als öffentliche Arbeitgeber im Sinne des Teils 2 gelten

1.
jede
oberste Bundesbehörde mit ihren nachgeordneten Dienststellen, das
Bundespräsidialamt, die Verwaltungen des Deutschen Bundestages und
Bundesrates, das Bundesverfassungsgericht, die obersten Gerichtshöfe des
Bundes, der Bundesgerichtshof jedoch zusammengefasst mit dem
Generalbundesanwalt, sowie das Bundeseisenbahnvermögen,
2.
jede
oberste Landesbehörde und die Staats- und Präsidialkanzleien mit ihren
nachgeordneten Dienststellen, die Verwaltungen der Landtage, die
Rechnungshöfe (Rechnungskammern), die Organe der
Verfassungsgerichtsbarkeit der Länder und jede sonstige Landesbehörde,
zusammengefasst jedoch diejenigen Behörden, die eine gemeinsame
Personalverwaltung haben,
3.
jede sonstige Gebietskörperschaft und jeder Verband von Gebietskörperschaften,
4.
jede sonstige Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts.

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