Können die Eltern meiner Freundin ihr verbieten mit mir Sex usw zu haben?

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8 Antworten

Sie können es versuchen, aber nicht durchsetzen, da sie kaum 24/7 die Hand dazwischen halten werden.

Davon abgesehen hat man ab 14 das Rest auf sexuelle Selbstbestimmung. Die Eltern haben nicht mal das Recht zu erfahren, ob ihr Kind Sex hat, geschweigedenn, dies zu verbieten.

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Kommentar von TriForceBurst
30.03.2016, 09:34

Gibt es dazu direkt einen Paragraphen oder ähnliches den ich dann auch ihr zeigen kann damit sie nicht glaubt das ich lüge?

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Also ihre Eltern können ihr da nichts verbieten da sie 14 ist und das selbst entscheiden darf

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Okay, here we go:

  • Seit sie 14 wurde, ist sie "sexualmündig" und entscheidet selber - ggf. auch gegen den Willen ihrer Eltern (die dürfen sexuelle Kontakte nur vor 14 verbieten). Aber sie haben natürlich das Hausrecht, und können dir den Zutritt zu ihrer Wohnung verbieten.
  • Bis sie 16 geworden ist, ist aber das Fördern der Sexualität durch Dritte strafbar! Du bist als Beteiligter davon nicht betroffen, aber deine Eltern, bei denen Du noch lebst. Damit ihr bei euch ungestört Sex haben dürfte, brauchen deine Eltern deswegen die Erlaubnis ihrer Eltern. Sobald Du eine eigene Wohnung hast, ist das also ohnehin nicht mehr relevant (aber da wird sie ja ohnehin schon 16 sein).

Alles klar?

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Kommentar von TriForceBurst
30.03.2016, 23:42

Endlich mal eine komplette und ausreichende Antwort. Vielen Dank :D

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Ich sehe es vom christlichen Standpunkt aus:

Die christliche Kirche würdigt die Sexualität sehr. Die Sexualität hat

in den Augen der Kirche einen so hohen Stellenwert, dass sie sogar
eine der Voraussetzungen für das Ehesakrament ist.

Sexualität ist immer ein Ausdruck der personalen
Liebe. Einerseits erleben Mann und Frau Freude und Lust bei der
Sexualität, was ihre gegenseitige Liebe vertieft. Zum anderen können
Kinder gezeugt und somit das Leben und die Liebe weitergegeben
werden.

Wirkliche Liebe ist nicht egoistisch und sie benutzt
den anderen nicht als ein Objekt, um die eigenen Bedürfnisse nach
Sexualität zu befriedigen. Im Vollzug der Ehe schenken sich Mann und
Frau jeweils dem anderen. Gleichzeitig ist Liebe offen dafür, dass
neues Leben entsteht.

Daher ist eine christliche Ehe auch nur zwischen Mann
und Frau gestattet. Denn bei einer gleichgeschlechtlichen
Partnerschaft geht es ausschließlich um die gegenseitige
geschlechtliche Befriedigung, während als wesentliches Ziel die
Zeugungsmöglichkeit von Kindern fehlt.

Die Sexuallehre der Kirche gründet auf dem Glauben an
Gott, der uns als Mann und als Frau erschaffen hat. Die Ehe ist dabei
ein Abbild für das Volk Gottes und Gott selbst (Altes Testament),
oder aber für Christus und die Kirche (Neues Testament). So wie Gott
seinem Volk treu bleibt und wie Christus seiner Kirche treu bleibt,
sollen auch die Ehepartner einander treu bleiben bis zum Tod.

Weil von der menschlichen Kraft her eine Treue bis zum
Tod kaum zu halten ist, gibt es das Ehesakrament. In diesem Sakrament
schenkt Gott den Ehepartnern die Kraft, ihre Treue zueinander täglich
zu erneuern.

Indem die Sexualität auf die Ehe beschränkt wird,
will Gott den Menschen nicht den "Spaß" verderben, sondern
die Sexualität und die persönliche Liebe zueinander schützen. Die
Sexualität ist nicht nur eine Funktion des Körpers, die man
benutzen und genießen kann, sondern gerade in der Sexualität
schenkt sich ein Mensch selber dem anderen hin.

Daher sind Menschen im Bereich der Sexualität seelisch
sehr verletzbar. "Fremdgehen" und "Schluss machen"
hinterlässt tiefe seelische Narben, von denen sich nicht jeder so
leicht wieder erholt.

Die Kirche lehnt künstliche Verhütungsmittel ab, da
Sexualität nie abgetrennt werden soll von der grundsätzlichen
Möglichkeit, dass Kinder gezeugt werden. Natürliche
Verhütungsmittel, dass man sich die entsprechenden unfruchtbaren
Tage raussucht, sind dagegen legitim und sogar vernünftig.

Die Kirche zwingt niemanden, sich an diese
Vorstellungen von Sexualität zu halten. Die Kirche erklärt jedoch,
warum sie eine bestimmte Auffassung von Werten hat. Jeder getaufte
Christ hat die Pflicht, sich mit diesen Lehren auseinander zu setzen
und anschließend in seinem Gewissen zu entscheiden, wie er sich
verhalten möchte.

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Kommentar von Libertinaer
04.04.2016, 12:36

Sexualität ist immer ein Ausdruck der personalen Liebe.

"Eine der großen Lügen, die wir Kindern erzählen, ist, dass Sex für Liebe steht. Menschen nutzen Sex, um alle möglichen Gefühle und Motive auszudrücken, etwa Abenteuerlust oder Fürsorge, aber auch Wut oder Verachtung." (Dr. David Schnarch, Sexualtherapeut)

Die christliche Kirche würdigt die Sexualität sehr.

Nein, sie würdigt IHRE "krude" Vorstellung von Sexualität:

"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

Ich sehe es vom christlichen Standpunkt aus

Ohne jeden Zweifel. Ist auch kein (biblisches) "Wunder", sondern neurowissenschaftlich erkärbar:

"Wenn ich den Glauben eines Menschen mit 8 oder 9 Jahren habe, habe ich ihn für den Rest seines Lebens.

Je früher ich damit anfange, jemandem einzuimpfen, was er glauben soll, umso eher bleibt er dem für den Rest seines Lebens treu.
Auch wenn er mal abgleitet, irgendwann kehrt er zurück.

Und wenn es zu emotionalen Entscheidungen kommt, wie: wen heirate ich, wen wähle ich, dann wird religöser Glaube mächtig." (Dr. Michael Persinger, Neurologe)

Die Kirche zwingt niemanden, sich an diese Vorstellungen von Sexualität zu halten.

Das war mal anders - und ist es in vielen Teilen der Welt immer noch. Die Geistlichen mussten mit Gewalt "umgestimmt" werden ...

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Solange sie minderjährig ist, haben ihre Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wenn es also heißt, dass sie nicht zu dir darf (egal ob in deine Wohnung oder in dein Elternhaus), dann ist dem auch so.

Da ihre Eltern bei sich zuhause außerdem das Hausrecht inne haben, können sie es auch unterbinden, dass es dort geschieht bzw. dass du dich dort überhaupt aufhältst.

Das Ganze steht und fällt nur mit ihrer Minderjährigkeit, von daher spielt es in dieser Hinsicht keine Rolle, ob 15 oder 16.

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Kommentar von Libertinaer
30.03.2016, 17:14

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht bezieht sich auf den generellen Aufenthaltsort, nicht den speziellen.

D.h., wenn die Eltern in eine andere Stadt ziehen, dann muss sie mit. Aber die Eltern können nicht verbieten, wohin sie konkret geht.

Es gibt noch das Umgangsrecht. Die Eltern können den Umgang mit bestimmten Personen untersagen. Aber das geht bei sozial wichtigen Kontakten nur, wenn die Person eine Gefahr für das Kindeswohl darstellt (z.B. weil der Freund ein Drogendealer ist). Legaler wie legitimer Sex ist, zumal in dem Alter, allerdings etwas sehr natürliches, und keine Gefahr im rechtlichen Sinn. ;-)

Und das Hausrecht haben sie natürlich, so lange ihre Tochter bei ihnen wohnt - also auch nach 18. ;-)

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Verbieten können die Eltern nichts. Aber sie können sagen was sie für die tochter gut finden .
Aber an sich wäre beim Sex nichts dabei da Sie schon 15 is.
Und solange es von beiden Seiten gewollt ist kann 3x nix passieren
Wird sie schwanger und du Haust ab dann kann es sein das sie dich anzeigt wegen Vergewaltigung also achte lieber darauf wie und mit was ihr verhütet und ob sie es wirklich will!

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Kommentar von Libertinaer
30.03.2016, 17:18

dann kann es sein das sie dich anzeigt wegen Vergewaltigung

Ein höflicher Polizist würde sie darauf aufmerksam machen, dass eine Anzeige nichts bringt (weil kein Gesetzesverstoß vorlag).

Ein weniger höflicher Polizist würde sich vor Lachen den Bauch halten. ;-)

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Also, sobald sie 18 Jahre alt ist, können die Eltern ihr das nicht mehr „verbieten". Aber ich denke mal, wenn ihr euch schon so lange kennt und euch vertraut, wird das ohne Verbot möglich sein :) Viel Glück! :D

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Ja können se weil sie Vormundschaft haben und falls du sie schwängerst kannst du angezeigt werden.

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Kommentar von MaraMiez
30.03.2016, 09:32

Quatsch.

Wenn er sie zum Sex zwingt und sie dabei schwängert...ja dann kann man ihn anzeigen. Aber nicht, wenn sie beim Sex freiwillig mit macht und ihnen eine Verhütungspanne unterläuft.

Die Eltern können auch den Sex nicht verbieten. Sie stehen nicht ununterbrochen daneben. Da müssten sie ihm schon komplett den Kontakt zu ihr verbieten und das geht auch nicht ohne weiteres. Dazu müssten sie nachweisen können, dass er ihr schadet.

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