Frage von DragonBallZet, 154

Können Christen und Muslime jemals zusammen sein können?

Meine Eltern (und ich) sind Christen. Seine< sind Muslime und er auch. Ich finde es schade, dass meine Eltern keine Muslime akzeptieren oder nicht wollen, dass ich so einen als Freund habe. Kann mir da jemand weiterhelfen? Wieso ist das so?

Antwort
von Matzko, 102

Es gibt immer noch auf beiden Seiten Vorurteile, die zum Teil eine lange Tradition haben und eigentlich nicht zu verstehen ist. Beide Religionen, wenn sie ihren Glauben Ernst nehmen, sind friedliche Religionen, kümmern sich um andere Menschen, helfen, wenn sie gebraucht werden und achten die Würde des anderen Menschen. Ich meine damit nicht einige Radikale, die es auf beiden Seiten gibt, sondern die große Mehrheit der Mitglieder beider Religionen. Es gibt zwar Unterschiede in den Rieten und religiöse Besonderheiten, diese sind aber keine unüberwindlichen Hindernisse, denn es gibt nur einen Gott und Schöpfer (egal wie der heißt), der die Menschen liebt und will, dass sie miteinander in Frieden leben. Mach deinen Eltern das klar und halte zu deinem Freund. Wenn ihr euch wirklich liebt, ist eure Liebe so stark, dass ihr religiöse Unterschiede überwinden könnt und stark genug seid, diese auch gegen Einflüsse von außen zu verteidigen.

Kommentar von hummel3 ,

Es gibt immer noch auf beiden Seiten Vorurteile, ....

Es sind nicht nur Vorurteile, sondern die tatsächlichen inkompatiblen Gegensätze zwischen den auch höchst unterschiedlichen Kulturen von Christentum und Islam.

Diese Gegensätze werden naturgemäß auch nie überwunden werden können, solange es beide Religionen gibt. Überwinden kann sie bestenfalls, wer seinen Glauben "über Bord" wirft. 

Kommentar von Matzko ,

Dass die Gegensätze sehr gut überwindbar sind, zumindest was das friedliche und menschliche Miteinander angeht, erleben wir bereits vielfach auch jetzt schon, wenn wir mit offenen Augen und vor allem vorurteilsfrei durch unser Land und auch durch andere Länder gehen. Besuch mal Albanien, da wirst du eines besseren belehrt! Dort helfen sich unterschiedliche Religionen gegenseitig beim Bau ihrer Gotteshäuser. Niemand erwartet, dass Christen Muslime und Muslime Christen werden, aber dass sie tolerant, friedlich und respektvoll miteinander umgehen können, habe ich mit großer Freude mehrfach auch in meinem Leben feststellen dürfen. Diese wertvollen Begegnungen geben mir die Gewissheit, dass es zwar Gegensätze gibt, die jedoch, was das friedliche Zusammenleben der Menschen betrifft, überwunden werden können. Wer das nicht will oder kann, egal auf welcher Seite, ist auch nie am echten Miteinander interessiert.

Expertenantwort
von SarahTee, Community-Experte für Liebe, 154

Natürlich geht das. Es gibt Muslime, die mit Christen zusammen an Weihnachten Plätzchen backen. Es kommt wirklich immer drauf an, ob man akzeptieren kann, dass der andere einen andere Meinung/ in deinem Fall Religion hat und trotzdem mit ihm zusammenarbeiten/leben kann. Und das hat weniger was mit Glauben, sondern allgemein was mit Toleranz zu tun.  Und übrigens bringen Religionen nicht nur Leid und Übel.

Antwort
von aicas771, 107

Das Problem dabei ist nicht das Christentum, sondern der Islam, der ausdrücklich Andersgläubige diskriminiert und für sich selbst die Vorherrschaft beansprucht (in der Familie, in der Kindererziehung, im Staat, in der Welt). Das heißt, für den Fall, dass ihr heiratet, würde er bzw. seine Familie beanspruchen, dass eure Kinder als Muslime gelten und so erzogen werden. Willst du das?

Die einzige wirkliche Sicherung gegen solche Ansprüche wäre meiner Meinung nach, dass dein Freund sich auch offiziell zum Christentum bekennt. Das könnte für ihn aber schlimme Folgen haben, weil der Islam so etwas mit dem Tod bedroht.

Vor diesem Hintergrund sind die Vorbehalte deiner Eltern durchaus verständlich, finde ich.

Es gibt sicher Fälle, wo eine Verbindung zwischen Muslim und Christin gut geht, aber meistens geht das halt nicht gut, nämlich dann, wenn der Muslim die o.g. Ansprüche erhebt.

Kommentar von DragonBallZet ,

Da hast du auch Recht. Aber es ist meist nur so, wenn der Muslim strenggläubig ist, wie ich finde

Kommentar von aicas771 ,

Wer weiß schon, wie strenggläubig der Muslim in Zukunft ist? Mir persönlich als Elternteil wäre das jedenfalls nicht geheuer. Aber die tatsächliche Lage in deinem Fall kannst du selbst am besten einschätzen.

Kommentar von beyzilazy ,

Todesstrafe? Und es kommt durch denn Islam? Was für eine Sicht habt ihr von Moslems bitte.. Und ein Mann darf eine nicht Muslime heiraten. Informieren dann reden ihr lieben 👌🏼

Kommentar von helmutwk ,

Was für eine Sicht habt ihr von Moslems bitte.. 

Eine realistische.

Die traditionelle Sicht des Islams:

Narrated Ikrima:
Ali burnt some people [hypocrites] and this news reached Ibn 'Abbas, who said, "Had I been in his place I would not have burnt them, as the Prophet said, 'Don't punish (anybody) with Allah's Punishment.' No doubt, I would have killed them, for the Prophet said, 'If somebody (a Muslim) discards his religion, kill him.' " (Sahih Bukhari 4.260)

Es gibt noch zahlreiche andere Hadithe, in denen gesagt wird, dass Abfall vom Islam mit dem Tod zu bestrafen ist. In Saudi-Arabien, Pakistan, den Malediven etc. ist dies auch staatliches Recht.

Und auch in D werden Leute, die den Islam verlassen wollen, oft mit dem Tod bedroht. Kam auch mal vor einigen Jahren im Fernsehen:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1200230/1p6qyaj/index.html

»Das sind dann überraschende Selbstmorde oder häusliche Unfälle, wo man nicht klar beweisen kann, dass der Konvertit umgebracht wurde, weil er Christ geworden ist. Es ist bloß dann überraschend, dass er gestorben ist, nachdem er sich der Familie offenbart hat. Wir gehen davon aus, dass es solche Todesfälle von Konvertiten jedes Jahr in Deutschland gibt, und möglicherweise könnten das bis zu fünf pro Jahr in Deutschland sein.«

Ist nicht bei allen Muslimen so, aber es gibt eben solche. Und solche, die es lockerer sehen, werden zuweilen von ihrem muslimischen Umfeld unter Druck gesetzt.

Kommentar von DragonBallZet ,

Beyzilazy. Du meinst also, dass ein Moslem eine nicht Muslimen heiraten darf?

Kommentar von aicas771 ,

Ja, ein Moslem darf eine Nichtmuslimin heiraten, weil er in einer solchen Beziehung der Bestimmer ist. Eine Muslimin darf aber keinen Nichtmoslem heiraten, weil sie in einer solchen Beziehung nicht die Bestimmerin ist (nach islamischer Denkweise).

@ bezilazy: lies mal Sure 2,191 bis 193 und 217 und übertrage das auf den Fall, dass ein Familienmitglied "abtrünnig" wird: er wird ein "Ungläubiger" und damit Ziel der Bekämpfung ...

Kommentar von furkansel ,

im islm gibt es keinen zwang. alles muss vom herzen kommen und diese sure bezieht sich auf die damalige zeit wo muslime von andersgläubigen bekämpft wurden.

Kommentar von helmutwk ,

im islm gibt es keinen zwang

Dass mag bei deinem Islam so sein, bei der Mehrheit aller Muslime weltweit ist das anders. Und auch bei vielen Islamverbänden in D, die ja angeblich "den" Islam in Deutschland vertreten.

Nach einer weit verbreiteten Auslegung bezieht sich "es gibt keinen Zwang in der Religion" auf Streitigkeiten innerhalb des Islams, nicht auf andere Religionen. Aber sogar da gibt es Muslime, die offensichtlich Zwang ausüben, in Saudi-Arabien werden beispielsweise Schiiten diskriminiert und unterdrückt. Vom IS ganz zu schweigen.

Dein Beitrag wäre glaubwürdiger, wenn du deutlich sagen würden, für welchen Islam du stehst und welchen Islam du ablehnst. Was sagst du zu Ländern, in denen der Wechsel vom Islam verboten ist? In vielen Ländern wird er mit dem Tod bestraft, z.T. auch von nichtstaatlichen Strukturen (z.B. in Somalia, wo es keinen Gesamtstaat gibt), andere Länder haben "Antiblasphemiegesetze", z.B. Pakistan, wo eine (oft nur angebliche) Beleidigung Muhammads mit den Tod bestraft wird.

Kommentar von furkansel ,

beyzilazy kann ich nur zustimmen.

Kommentar von furkansel ,

ach ja und aicas denkst du dass der Christentum nicht die "vorherrschaft" beansprucht? darum geht es doch bei Religion dass man richtig leben soll. ist ganz logisch dass dies auch auf Kindererziehung usw zutrifft

Kommentar von helmutwk ,

ach ja und aicas denkst du dass der Christentum nicht die "vorherrschaft" beansprucht?

Nicht in dem Sinn, dass alle sich den regeln der eigenen Religion zu beugen haben und der Staat darüber wacht. Evangelikale Christen haben das stets abgelehnt, andere haben das übnernommen (weil di9e Bibel das sagt). Sogar die rkk hat inzwischen darauf verzichtet, katholische Staaten dazu anzuhalten, andere Konfessionen und Religionen zu unterdrücken.

Antwort
von Nikkiaa, 128


Aber ich denke du kannst nicht wirklich die Meinung deiner Eltern ändern, sie haben bestimmt einen Grund warum. Wie wäre es wenn du sie nach dem Grund fragst? Vielleicht kannst du sie im Endeffekt auch besser verstehen? 


Antwort
von himako333, 67

unter beiden Gruppen gibt es rückständige Fanatiker , die außerhalb unserer aufgeklärten Zeit leben .. da kannst Du nur positiv wirken, wenn Du schlichte Argumente bringst und keinerlei Zugeständnisse an deren hartherzige Vorurteile machst. 

entscheide Dich nach Deinem Herzen und wähle die tolerantere Familie 

viel Glück

Antwort
von Allexandra0809, 108

Mir ginge es genauso wie Deinen Eltern. Das hat nichts damit zu tun, dass sie den Jungen nicht mögen würden. Es ist einfach eine total andere Kultur. Wahrscheinlich sind Deine Eltern wirklich Christen, nicht nur auf dem Papier. Dann wollen sie nicht, dass Du den Glauben wechselst.

Mir ist eine junge Frau bekannt, die einen Muslim geheiratet hat. Das war alles nicht einfach. Sie musste erst mal den Glauben wechseln und daher auch sehr vieles lernen. Sie hat jetzt nur noch wenig Kontakt mit ihren Eltern, sie hat türkisch gelernt, denn seine Mutter spricht kaum deutsch.

Vor der Hochzeit musste sie dann noch lernen, wie sie kochen muss. Du siehst, es kann teilweise sicher recht kompliziert sein.

Antwort
von Dieliebebell, 67

Natürlich geht das! Es kommt meinermeinung ganz auf die Erziehung an. Man sollte dem Kind beibringen, alle anderen menschen aus anderen Kulturen und mit unterschiedlichen Religionen zu akzeptieren! In Albanien zumbeispiel leben streng christliche  und strenge Muslime zusammen in den Städten und es gibt dort auch viele Moscheen genau so wie es auch viele Kirchen dort gibt und sie kommen gut miteinander aus. Ich bin selber Muslim und wurde auch so erzogen das es 'nur den einen Propheten' gibt. Ich habe eine Familie in der Menschen mit einer anderen Religion nichts zu suchen hat.. ich persönlich würde niemals eine person anhand seiner/ihrer Religion verurteilen. 🙏

Kommentar von DragonBallZet ,

Du hast eine Familie, in der Menschen mit einer anderen Religion nichts zu suchen haben.. und dann würdest du niemanden aufgrund seiner Religion verurteilen? Da stimmt doch etwas nicht..

Kommentar von Matzko ,

Doch das stimmt schon, weil er aus dem Verhalten seiner Familie gelernt hat und es deswegen anders machen will. Das ist die richtige Haltung für ein zukünftiges friedliches Zusammenleben!

Kommentar von DragonBallZet ,

Wie darf ich das jetzt verstehen? Also bist du dagegen? Für ein zusammenleben?

Antwort
von mommy2go, 135

Man sollte Menschen nicht anhand ihres Glaubens verurteilen, zumal in jeder der heiligen Schriften Nächstenliebe gepredigt wird, man handelt also im Grunde gegen seinen Glauben wenn man andere Menschen nach so etwas beurteilt :) Lebe frei aus wen du liebst, das ist ganz alleine deine und seine Sache und nicht die eurer Eltern... als Beispiel: eine gute Freundin von mir stammt von einem tunesischen muslimischen Vater und einer italienischen katholischen Mutter, Religion muss und darf kein Hinderniss für Liebe sein, so einfach! :)

Antwort
von josef050153, 54

Das ist nur möglich, wenn beide Seiten das auch wollen. Besonders von Muslimischer Seite sehe ich da aber noch Aufholbedarf.

So lange es nach islamischen Recht verboteen ist, dass sich ein Muslim zum Christentum bekehrt und er dafür getötet werden muss, ist ein Zusammensein nur begrenzt möglich.

Kommentar von DragonBallZet ,

Wieso muss es denn gleich bekehren sein? Kann er nicht seine Religion und ich meine ausleben?

Kommentar von josef050153 ,

Ein Aufruf zum Mord verhindert ein friedliches Zusammenleben, egal von und gegen wen.

Antwort
von hummel3, 63

Wenn die Eltern deines Freundes Muslime sind, dann werden auch sie umgekehrt keine Christen akzeptieren. - Du tust deinen Eltern mit deiner einseitigen Verurteilung also Unrecht!

Die Ursache ist die Gegensätzlichkeit beider Religionen, deren inhaltliche Problematik meiner Meinung nach "aicas771" in seiner Antwort sehr gut beschrieben hat. 

Der Islam ist nun mal eine Religion und politische Ideologie, welche zur eigenen Rechtfertigung gezielt wesentliche Religionsinhalte des Christentums als Fälschungen darstellt und dabei theologisch selbst und leicht nachprüfbar tief "in die Fälschungskiste gegriffen" hat. Zudem tritt der Islam wesentliche Grundwerte des Christentums mit Füßen.

Wenn also Menschen dieser unterschiedlichen Glaubensauffassungen aufeinander treffen, so kann dies in einer engen Gemeinschaft - und eure Verbindung würde ja auf so etwas hinauslaufen, auf Dauer nie gut gehen, es sei denn die eine oder andere Seite würde ihre Wert "verkaufen". Soviel Toleranz gibt es gar nicht, um ein Leben lang die Gegensätze zu ignorieren. Denke nur mal an den einen Punkt, dass du eure zukünftigen Kinder nach den Regeln des Islam als Muslime erziehen müsstest, und falls männlich auch noch durch die Beschneidung vergewaltigen lassen müsstest. - Keine christliche Mutter würde dem je zustimmen!

Ich hoffe, dass du jetzt begreifst, dass es für Christen und Muslime bestenfalls eine Tolerierung aus der Distanz geben kann. Sie sind wie in der Physik Pole, welche sich naturbedingt abstoßen. Sobald sie sich zu nahe kommen, eskalieren die Gegensätze zu Streit und, was die islamische Seite betrifft sogar zu Dominanzbestrebungen jedweder Art.

Kommentar von DragonBallZet ,

Seine Stiefmutter ist selbst Christin. Hab ich vergessen zu erwähnen.. Du hast etwas vergessen, in deinem rechtsprechenden Text. Das es auch Ausnahmen gibt!

Kommentar von hummel3 ,

Dass seine Stiefmutter Christin sein soll, ist leider nicht relevant für eure Beziehung. Und die berühmten "Ausnahmen", welche du ansprichst, gibt es ganz selten. Trotzdem beruft sich verständlicherweise jede Frau auf sie in der Hoffnung, dass gerade sie eine dieser Ausnahmen kennen gelernt hat. Doch die Hoffnung ist meist trügerisch, wie die längerfristige Praxis solcher Beziehungen beweist.

Kommentar von DragonBallZet ,

Die Mutter meiner Freundin ist Christin, ihr Vater ist Muslim. 25 Jahre glücklich verheiratet und meine Freundin wird ebenfalls nicht Muslimisch aufwachsen.

Kommentar von hummel3 ,

Ich habe fast den Eindruck, als wolltest du mit deinen Kommentaren und Beispielen beweisen, dass meine Antwort falsch wäre.

Wenn dem so wäre, dann frage ich mich, warum du überhaupt die Frage gestellt hast?

Kommentar von DragonBallZet ,

Ich habe nicht gesagt, dass deine Antwort falsch wäre. Ich hab ihr auch Recht gegeben. Trotzdem darf man dies nicht so negativ sehen.

Kommentar von hummel3 ,

... Womit ich mit meinem Rat am Ende angekommen wäre. Schließlich kennt hier niemand deine vielleicht "besondere Ausnahmesituation". - Dann hättest du allerdings auch schon anderes fragen sollen.

Antwort
von 1988Ritter, 60

Muslime widersprechen christlichen Glaubensgrundsätzen.

Für Christen gilt Galater 1 Vers 8.

Kommentar von hell12 ,

Islam ist eine militante Religion >willste nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein <

Christlich, was du nicht wünscht was man dir tut, das füge auch keinem anderen zu. 

Das passt nicht zusammen.

Kommentar von Matzko ,

Genau das sind die Vorurteile, die ein friedliches Miteinander verhindern.

Kommentar von 1988Ritter ,

@Matzko

....wobei das dann aber auch wieder eine Schieflage hat, da von Christen keine Aggression ausgeht.

Kommentar von helmutwk ,

Von manchen Christen schon.

Kommentar von helmutwk ,

Christlich, was du nicht wünscht was man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

Nein, das ist nicht christlich, das ist allenfalls humanistisch. Nach diesem Maßstab tut schon der das Richtige, der Nichts tut, um anderen zu helfen.

Christlich ist:

Mt 7,12 »Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

Also kein Nichtstun, sondern ein Tun ist gefordert.

Antwort
von Barchenn, 103

Meistens haben die Eltern Vorurteile, wieso es so ist kein Ahnung vielleicht schlechte Erfahrung? Ich selbst bin Muslimen und mit einem Christ zusammen auch meine Eltern haben es nicht akzeptiert wir sind aber trotzdem glücklich.  Ich drücke dir die Daumen wenn es was ernstes ist dann ist es wert die Meinung eure Eltern nicht ernst zu nehmen schließlich ist es euer Leben 

Kommentar von Nikkiaa ,

Meistens sind es auch die Medien. Warum die meisten so schlecht von anderen denken :/ (LEIDER)

Kommentar von Barchenn ,

Genau so denke ich es auch, wie du schon erwähnt hast LEIDER 

Antwort
von eltenjohn, 86

es geschieht meisstens aus Unkenntnis

Antwort
von youarewelcome, 33

Es werden sicherlich nicht nur DEINE Eltern sein, sondern SEINE werden zu 200% auch niemals eine "Ungläubige" (aus Sicht des Korans) akzeptieren.

Die werden ihm schon Stress machen weil er mit Dir abhängt...so sieht das aus.

Warum ist das so...ich würde aus meiner Warte behaupten, weil der ISLAM keine anderen Religionen duldet. In sehr vielen Koransuren wird sogar aufgefordert, die "Ungläubigen" entweder zu unterwerfen oder zu töten.

Nebst der Tatsache, dass ich denke, dass dies wieder eine klassische "Aufmischfrage" ist, kann ich Dir leider nur raten, Dir keine allzu großen Hoffnungen zu machen. Die Meinung Deiner Eltern leitet sich ganz sicher aus deren Wissen heraus ab, dass der Islam keine anderen Religionen akzeptiert. Würdest Du mit dem Typen zusammenbleiben, würde seine Familie erwarten, dass Du zum Islam konvertierst..vorher würde man niemals eine Ehe gestatten...und Freund/Freundin ergo Beziehung ist sowieso HARAM (verboten)!

Kommentar von DragonBallZet ,

Ich müsste noch erwähnen, dass sein Vater Muslim und seine Mutter Christin ist und sie sich nicht konvertiert hat :)

Kommentar von youarewelcome ,

Na das ändert die Sachlage etwas, hast DU das Deinen Eltern mal erklärt?? Weil für diesen Fall sollte doch eine "Offenheti" seitens seiner Eltern da sein....jetzt müssten Deine Eltern noch verstehen, dass der junge Mann eben nicht aus einer rein muslimischen Familie stammt, die niemals akzeptieren würde, dass der junge Mann eine Freundin hat die Christin ist. Vielleicht schafft ihr es ja dass sich die Eltern mal belanglos zu einem Kaffee treffen und kennenlernen. LG

Kommentar von DragonBallZet ,

Von seiner Seite aus gibt es keine Probleme

Antwort
von DepravedGirl, 90

Ja, das können sie, wenn die nötige Toleranz vorhanden ist, und man die eigene Religion nicht über die Religion des anderen stellt.

Antwort
von kokomi, 85

wenn deine eltern sie nicht akzeptieren, sind sie nur christen auf dem papier

Kommentar von Quotenbanane ,

Wie darf ich das verstehen?

Kommentar von kokomi ,

es gibt weder für christen noch für islamisten einen grund sich abzulehnen, einfach mal beide bücher lesen

Kommentar von Quotenbanane ,

Das ist ja schön und gut, aber solange sie an die Lehren und Dogmen des Christentums glauben sind sie echte Christen, da können sie noch so eine Ablehnung gegen den Islam haben...

Antwort
von DragonBallZet, 38

Manche sagen es geht nicht, manche sagen es geht. Oh man

Antwort
von Katzenhai3, 90

Wenn jeder dem anderen Toleranz entgegenbringt, dürfte es keine Probleme geben.

Antwort
von Kristall08, 44

Nur ein kleines Beispiel für dich: Als meine Schwester zu Beginn der 80er Jahre einen evangelischen Mann heiratete, wurde unserer Mutter von einigen Leuten das Beileid ausgesprochen.

Die beiden bekamen drei Kinder, sind bis heute zusammen und mittlerweile müssen auch die Ewiggestrigen einsehen, dass Religion nicht alles über einen Menschen aussagt. ;)

Warte ein paar Jahre. Dann ist auch eine Beziehung zwischen Moslems und Christen kein Problem mehr.

Antwort
von ThomasAral, 52

Die Muslime wollen dass ihre Frauen sich wie muslimische verhalten, tun westliche christliche nicht. Insb. das unterordnen fällt schwer. Ich denk es gibt da sogar ein gesetz nach dem gläubige Muslime keine ungläubigen heiraten dürfen -- christen zählen als Ungläubige

Die Christen dürften zwar eigentlich Ungläubige heiraten, da gibts keine Beschränkung. Dennoch gabs früher auch diese Ächtung von Evangelischen zu Katholischen. Da durften z.B. Katholische gar nicht durch ein Evangelisches Dorf laufen und umgekehrt. Steht zwar so nicht in der Bibel --- aber was weiss die Bibel schon davon, die wurde ja vor den Evangelishen fertiggestellt. Ist also irgendwie eine nachträgliche Regel --- diese Regel erweitern sie wohl jetzt auf alle andersgläubige --- nicht nur kath. evang.

Kommentar von DragonBallZet ,

Es kommt auch immer drauf an wie schwer Gläubig sie sind!

Kommentar von youarewelcome ,

Du musst allerdings zugeben, dass DU für die Verwirrung gesorgt hast, indem DU NICHT in Deiner EINGANGSFRAGE klar dargestellt hast, dass seine Eltern ein gemischtes Ehepaar Christin/Moslem sind, das hätte die  Frage nämlich erheblich umgestaltet. So geht erst mal jeder völlig gerechtfertigt davon aus, dass der junge Mann aus einer muslimischen Familie stammt und da ist es nun mal so, dass diese NICHT zulassen, dass sich die Familienmitglieder auf Christen oder andere "Ungläubige" einlassen....und wenn...dann NUR unter der Prämisse, dass die Frau zum Islam konvertiert! Das ist keine FIKTION sondern TATSACHE!

Kommentar von Katzenhai3 ,

Schon mal davon gehört, dass Martin Luther die Bibel reformiert hat ? Damit hat er bestimmt keine strengeren Sitten eingeführt. Mit welcher Begründung hat man in der kath. Kirche überhaupt Latein gesprochen ? So dass das einfache Volk nichts verstand.

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