Frage von Internetzugriff, 103

Können Antivirenprogramme Hacker "besiegen"?

Wenn ich Avira oder andere kostenlose / kostenpflichtige Antivirenprogramme habe und ein Hacker es geschafft hat in mein PC (egal wie) einzudringen, könnte mein Antivirusprogramm gewinnen und mein die Dateien schützen, quasi den Hacker "rauswerfen"?

Antwort
von TeeTier, 18

Was verstehst du denn genau unter "Hacker"?

Meinst du damit, dass dein PC über eine Art Trojaner von einem Kriminellen ferngesteuert, manipuliert oder überwacht wird?

Falls ja: In den meisten Fällen wird ein Antivirenprogramm nichts ausrichten können. Fast alles was die Antivirenhersteller in ihren Werbeanzeigen behaupten stimmt nur marginal, wenn überhaupt. Teilweise würde ich solche Aussagen sogar als glatten Betrug einstufen, da einige davon überhaupt nicht einzuhalten sind - nicht mal theoretisch.

Es ist keine Kunst, einen nicht-entdeckbaren Trojaner zu schreiben. Das fällt auch vielen Schülern oder Studenten auf, die zu Übungszwecken einen Testtrojaner schreiben, der zwar voll funktionsfähig ist, aber überhaupt nicht erkannt wird ... und zwar völlig ohne dass versucht wurde, diesen irgendwie zu verstecken.

(Randbemerkung: Wenn man allein für sich zur Übung in seinen eigenen vier Wänden einen Trojaner schreibt, um grundlegende Funktionsweisen besser verstehen zu können, ist das völlig legitim und nach deutschem Recht auch legal. Ein Großteil aller IT-Studenten dürfte so etwas schon mal versucht haben, ohne irgend einen bösen Hintergedanken oder die Malware im Anschluss zu verbreiten!)

Oftmals schlägt dabei nicht mal die tolle Heuristik an. Und selbst wenn, sind es 15 Minuten Google-Suche und weitere 15 Minuten Programmierarbeit, um auch diese erfolgreich auszutricksen.

Auf der einen Seite ist es schon fast "lustig", wie "dumm" Antiviren-Programme, Software-Firewalls o. ä. sind, aber wenn man bedenkt, dass die Leute dafür oft viel Geld ausgeben, und tatsächlich glauben, sie seien gut geschützt, obwohl sie genau genommen regelrecht "veräppelt" werden, wird es schon "traurig".

Ich will nicht immer wieder alles wiederholen, und habe zu diesem Thema hier auch schon genug geschrieben, aber das gefährlichste, was man als Laie tun kann, ist sich mit laufender Antivirensoftware "sicher" zu fühlen.

Fazit: Deine Frage würde ich theoretisch mit "Ja" beantworten, in der Praxis aber mit "Nein", da die meisten Trojaner - und damit Angriffe - eben nicht erkannt werden. Das gilt herstellerübergreifend für ALLE Antivirenprogramme.

Schönen Abend noch! :)

PS: Ich habe keine Lust auf ellenlange Diskussionen mit Leuten, die partout zu faul zum googeln sind, um wie Zombies die Texte der Werbeanzeigen nachplappern.

Falls also wirklich jemand einen Einwand bzgl. meiner Aussagen hat, bitte NUR antworten, falls dieser jemand schon selbst Malware geschrieben hat und wirklich über praktische Erfahrung auf dem Gebiet verfügt.

Alles andere wäre, als würde jemand behaupten, dass es unmöglich ist einen Kuchen mit Hefeteig zu backen, obwohl man überall Rezepte finden kann, es selbst aber niemals versucht hat.

Dennoch: Einen Hefekuchen zu backen ist definitiv möglich! Es geht sogar schneller und einfacher, als viele glauben wollen. Und genauso verhält es sich mit unentdeckbarer Malware: Es ist fast schon ein Kinderspiel.

Vielen Dank! :)

Antwort
von techniqueFreak, 24

Hallo Internetzugriff,

das ist ganz stark abhängig von deinem Anti-Malware Programm und den Fähigkeiten des Hackers.

Ein Anti-Malware Programm ist schließlich nur Software, was nach Regeln und Befehlssätzen versucht, intelligent zu handeln. Oft wird dir aber die letzte Entscheidung überlassen, ob du eine ein- oder ausgehende Verbindung akzeptierst, oder nicht. Aus diesem Grund ist auch noch immer der Mensch die größte Schwachstelle.

Ein Virenprogramm kann dich schließlich nur warnen. Wenn du am Ende den E-Mail Anhang trotzdem öffnest, hilft dir die beste Software nicht.

Es führen aber am Ende mehrere Wege nach Rom. Wenn du z.B. ein schlechtes Passwort hast, und der "Hacker" das errät, dann hast du auch verloren. Sich bloß auf Anti-Malware zu verlassen ist schon seit einigen Jahren grob fahrlässig. Symantec sagt selber, dass nur noch 50% der Schadsoftware von Anti-Malware Produkten erkannt werden.

Ist dein System also einmal kompromittiert, so solltest du in Betracht ziehen, das System neu aufzuspielen.

Grüße aus dem Pott,

chris

Antwort
von VirenSpezi, 6

Hier mal ein paar Beispiele die interessant wären:




Was natürlich sehr wichtig ist, dass man das Betriebssystem und alle installierten Programme aktuell hält, sprich Service Packs etc. Auch der Internet Explorer sollte aktuell gehalten werden, auch wenn Sie ihn nicht benutzen. Er ist ein wichtiger Systembestandteil, über den auch mehrere Programme im Hintergrund kommunizieren.


Es gilt: So wenig Angriffsfläche bieten wie möglich.

Beim aktuell halten der Programme helfen Ihnen die folgenden Programme:
Filehippo App Manager -> http://filehippo.com/de/
Secunia PSI -> http://www.flexerasoftware.com/enterprise/products/software-vulnerability-manage...

Desweiteren kann ich Ihnen folgende Webseite empfehlen, um mehr über Computersicherheit zu erfahren -> http://www.iron-city.de/index.php/konzept/73-sicherheit-einfuehrung

Wenn sich ein Hacker auf Ihr System "verirrt" hat, haben Sie bereits verloren. Hier hilft nur die Formatierung der Systemfestplatte und die Neuinstallation von Windows. Wenn jemand auf Ihr System kommen will, schafft er dies in den meisten Fällen immer!

Wobei man sich jetzt nicht gleich, vor Angst, aus dem Internet zurückziehen muss. Denn ein Hackerangriff auf einen privat Rechner bzw. auf eine privat Person (die jetzt nicht viel mit sensiblen Daten zu tun hat) ist relativ unwahrscheinlich. Solche Leute haben es meist auf Personen abgesehen, wo es sich lohnt etwas ab zugreifen.

Antwort
von androhecker, 19

Antivirenprogramme helfen wie hier Name schon sagt nur gegen Viren, wobei sie nicht mal das wirklich tun.

Bei einem direkten Angriff hilft es nur, sein Gerät so einzurichten, dass man möglichst wenige Lücken bietet. Erster Punkt wäre da schon nicht Windows zu benutzen.

Expertenantwort
von medmonk, Community-Experte für Computer, 25

Kurz und knapp, Nein. Wenn ein Hacker Zugriff auf deinen Rechner hat, er mit hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal all jene Dienste und Programme torpedieren wird, die dies unterbinden könnten. Wäre zumindest meine Vorgehensweise. Gleichzeitig so viele Daten wie nur eben möglich abfangen würde. 

Lieber einen Spatz in der Hand als ne Taube auf dem Dach. Anders ausgedrückt - lieber ein kleines Datenpaket als gar keine Daten. Wobei es auch vom Angriffsziel abhängig ist. So oder so man als Hacker i.d.R. eher unbemerkt Systeme durchforstet. Lediglich bei Crypto/Erpressungstrojanern etwas anderes wäre. Hier jedoch mal außen vor lasse. 

Antwort
von Duponi, 47

können schon. Der Hacker braucht ja ein entsprechendes getarntes Programm, das die Daten sammelt. Wenn also dein Antivir-progi das aufstöbert und vernichtet, ist die Gefahr gebannt.

Das Problem ist, dass du nicht weisst, ob vllt nicht ein anderes Programm aktiv ist, dass dein Antivirprogi "übersehen" hast. Wenn du also einen Verdacht hast, dass dein PC gehackt wurde, ist nur eins sicher: Platte formatieren, Windows neu drüberbügeln und natürlich sämtliche Passwörter ändern

Kommentar von Internetzugriff ,

was meinst du mit Platte formatieren und Windows neu drüberbügeln ?

Kommentar von Duponi ,

das heisst Festplatte löschen und Windows neu installieren. Nicht ausführbare Dateien wie Bilder, Videos, Musik und solche Dateien kannst du ja vorher backupen.

Kommentar von OverjoyedSystem ,

Rechner plattmachen. Ein kompromittiertes System sollte man nicht weiter benutzen. 

Kommentar von Respecter11 ,

Er meint du musst deine Festplatte auf 0 zurücksetzten und das ganze Windows noch einmal installieren. Auch Reinstallation genannt.

Expertenantwort
von GaiJin, Community-Experte für Computer, 20

Heya Internetzugriff,

glaube WENN es ein (geübter) Hacker, Eindringling oder wie auch immer es erst mal auf Deinen PC geschafft hat, dürfte es sehr schwer werden, die Programme zu entdecken und zu entfernen!

Gibt ja immer wieder Tests und es macht kaum/keinen großen Unterschied, ob man eines der Freeware-Tools nutzt oder dafür was zahlt!

Halte es für einen (absoluten) Glücksfall, wenn Du einen solchen Eindringling komplett entfernen kannst, mit einen AV-Prog...

Denke, wie schon von anderen geschrieben, bist Du bei einen solchen Fall, wirklich nur sicher, wenn Du den Rechner einmal komplett neu aufsetzst!

Ansonsten wäre sowas wie eine Sandbox hilfreich und das altbewährte: Aufen auf!

Greetz,

GaiJin

Antwort
von Respecter11, 42

Jedes System ist hackbar. Das ist nun mal leider die Realität. Die Frage ist nur wie lange es dauert und wie viel der Hacker investiert für den Zugriff auf deinen PC. Wenn du bei einer grösseren Firma arbeitest oder du in einer hohen Position bist, solltest du schon ein kostenpflichtiges Antivirenprogramm kaufen. Wenn du jedoch nichts wichtiges auf deinem Computer hast, das einen Hacker interessieren sollte, reicht es wenn du ein gratis Programm und eine Firewall einrichtest. Meine Meinung.

Jedoch ist es natürlich immer besser, wenn man besseres Equipment hat.

Kläre doch dies einmal mit einem Spezialisten.

Expertenantwort
von Culles, Community-Experte für Computer & PC, 27

Hallo,

es gibt verschiedene Mechanismen, um Hackerangriffe zu er kennen und ggf. abzuwehren:.

1. Echtzeitschutz:
Sobald eine Datei aus dem Internet herunterlädst oder eine Datei auf einem  Datenträger geöffnet wird, wird sie auf Viren überprüft. Funde werden mit einer Online- und einer Offline-Datenbank abgeglichen. Hiermit kann wirkungsvoll verhindert werden, dass ein Virus (Hackersoftware) überhaupt auf deinem System landet.

2. Hintergrundüberwachung
Der Rechner wird im Hintergrund ständig auf verdächtige Aktivitäten überwacht. Abnormalien müssen von dem Benutzer freiggeben werden.

2. Internetsicherheit
Als gefährlich bekannte Webseiten und Downloads werden für dein System gesperrt. Alle Websites werden vor dem Zugriff auf eine mögliche Infektionen überprüft.

3. Firewall.
Versucht ein Programm Daten von deinem Rechner über das Internet nach außen zu transferieren oder von außen einzulesen überprüft die Firewall, ob es eine Regel gibt, die diesen Verkehr zulässt. Ist dies nicht der Fall, findet kein Transfer statt.

4. Verschlüsselung
Sensible Daten sollten auf deinem Rechner verschlüsselt abgelegt werden. Ein Hacker kann nur auf diese Daten zugreifen, wenn er auich den Schlüssel kennt. 

5. Datensicherung
Werden Daten durch einen Hacker oder aus anderen Gründen verändert, kann man mit Hilfe einer Datensicherung auf einem externen Datenträger den alten Zustand wieder herstellen.

6. Intelligente Name Server
Durch die Verwendung eines Name  Servers, der den Zugriff auf potentiell gefährliche Seiten verhindert, kann man das Risiko eines Angriffes wirkungsvoll verringern.

7. Wirkungsvolle Benutzerkontensteuerung
Administrative Operationen können auf den aktuellen Windowssystemen nur mit einer angehobenen Berechtigung, die eine zusätzliche Bestätigung durch den Benutzer (ggf. mit Admin-Passworteingabe) verlangen, ausgeführt werden.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie zeigt aber, dass ein Hacker auf einem gut gesicherten System doch einige Hürden nehmen muss, um einen Angriff wirkungsvoll auszuführen.

LG Culles



Kommentar von TeeTier ,

Sieben von den genannten Acht Punkten bieten kaum Schutz. Diese zu umgehen gehört zum absoluten Standardrepertoire faktisch aller gängigen Trojaner.

Der einzige Punkt, in dem ich mit dir einer Meinung bin, ist die Nummer "6", also die Datensicherung.

Ich möchte dir persönlich nochmal einen Hinweis geben, und bitte dich ausdrücklich darum, dich NICHT angegriffen zu fühlen:

Mir fällt auf, dass du hier immer nach besten Wissen versuchst, den Fragenstellern beim Thema Trojaner und Hacker zu helfen. Das ist erst mal sehr vorbildlich, dass du dir diese Mühe machst.

Leider fällt mir bei fast jeder einzelnen deiner Antworten auf, dass du offensichtlich nicht sonderlich tief in der Materie drin steckst. Deshalb informiere dich doch bitte einfach mal entsprechend, anstelle Urbane Legenden oder unreflektiert Marketing-Aussagen von größeren Firmen zu wiederholen. Letztendlich schaden deine nicht-korrekten Behauptungen den Mitlesern, die sich noch viel weniger mit diesen Themen auskennen.

Ich stelle jetzt mal einige Behauptungen auf, deren Wahrheitsgehalt du bei Google prüfen kannst. Es würde den Rahmen sprengen, jeden einzelnen Punkt zu untermauern, deshalb verziehe mir bitte, wenn ich mich auf die reinen Aussagen beschränke (angelehnt an deine obige Liste):

  1. Echtzeitschutz: Klingt toll, bringt aber nur in weniger als 50% aller Schadsoftware etwas. Erstens wird dadurch nur bereits bekannte Malware erkannt, zweitens ist an den allermeisten Angriffen bislang ungekannte Malware schuld. Desweiteren braucht ein "Krimineller" nur Sekundenbruchteile, um eine bekannte Malware so zu mutieren, dass sie nicht mehr erkannt wird.
  2. Hintergrundüberwachung: Ein Teil von Heuristischen Methoden. Bringt fast gar nichts und ist trivial zu umgehen. Liefert zu 99% nur False-Positives. Reine Marketing-Action der Antivirenfirmen.
  3. Internetsicherheit: Alle von dir angesprochenen Punkte leicht zu umgehen. Siehe Google.
  4. Firewall: Eine Kommunikation durch eine Soft- oder Hardware-Firewall ist (fast) immer möglich, es sei denn, du hast eine mehrere Tausend Euro teure Hardware-Lösung. Google mal nach "Windows Firewall Bypass". Standard in allen Trojanerbaukästen.
  5. Verschlüsselung: Während du eingeloggt bist und dein Stammverszeichnis on-the-fly entschlüsselt wird, hat zu diesem Zeitpunkt auch jede Software und jeder Hacker Zugriff. Das von dir gesagte gilt nur für externe Datenträger, die man evtl. im Bus vergessen hat.
  6. Datensicherung: Der einzige Punkt, bei dem wir uns einig sind. :)
  7. Filternde DNS-Server: Ein Großteil der Angriffe kommen nicht von gehackten Websites selbst, sondern von Werbenetzwerken, Trackingdiensten und anderen Drittanbietern. Außerdem greift hier das selbe wie bei Punk 1.
  8. Benutzerkontensteuerung: Auf jedem Betriebssystem gibt es spätestens alle halbe Jahre (eher alle paar Wochen bzw. Monate) Exploits um Admin-Rechte zu erlangen. Desweiteren funktonieren viele Trojaner auch völlig ohne Admin-Rechte. Um Daten aus deinem Dokumenten-Ordner zu transferieren, oder deine Fotos zu verschlüsseln, benötigt man keinerlei Adminrechte.

Wie gesagt, alles lässt sich googeln. Am besten, du schreibst einfach mal selber eine richtige Malware, um zu sehen, wie unglaublich einfach Antivirenprogramme auszutricksen, und wie leicht eine Firewall zu umgehen ist. Natürlich nur zu Übungszwecken, ohne die Malware danach zu veröffentlichen, aber da halte ich dich sowieso für vernünftig genug.

Wie gesagt, mein Text ist NICHT böse gemeint. Aber bitte informiere dich mal über diese Themen, und glaube nicht alles, was dir Kaspersky auf einer ganzseitigen Werbeanzeige in der Chip sagt!

Ansonsten noch einen schönen Abend! :)

Kommentar von Culles ,

Hallo,

die Suchmaschine Google liefert viele Informationen, die schlichtweg falsch dargestellt oder bewertet sind, nur weil die so beliebten Panikmeldungen immer wieder ungeprüft weiterverbreitet werden. Aussagen, die hier oder in anderen Foren vor mir gemacht werden, sind dagegen von mir selbst verifiziert und keine Sammlung von Schreckensmeldungen. Es ist unfair, mir eine Abhängigkeit von bestimmten Informationsquellen vorzuwerfen.

Natürlich ist die Erkennung alter Viren am einfachsten, und es gibt durchaus Virenscanner, die dabei auf sogar 100 % kommen.
Das Erkennen unbekannter Viren ist natürlich schwieriger und nicht so erfolgreich, gute Scanner versuchen aber durch heuristische Maßnahmen (Untersuchung des Programmcodes auf verdächtige Aktionen, ggf. auch in einer Sandbox) und generische Untersuchungen (typische Funktionen bereits bekannter Viren) die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Erkennungsrate dürfte geringer als bei bereits bekannten Schädlingen sein, Werte liegen mir allerdings nicht vor.
Aber wie ich ja geschriebenen habe, ist ein Virenscanner nicht der einzige Schutz. Ziel ist es, dass Schadware möglichst überhaupt nicht auf ein System geladen werden kann. Und da spielt natürlich das persönliche Verhalten eine wesentliche Rolle. Wer z.B. jeden E-Mail-Anhang ungeprüft öffnet oder Schadware, die. z.B. in Raubkopien verpackt ist, willentlich installiert, hat natürlich schlechte Karten.
Interessant ist, dass die der größte Anteil der in E-Mailanhängen verpackten Viren bereits von den Mail-Servern erkannt und aussortiert werden.

Unter Beachtung der von mir aufgezeigten Regeln kann man sicher im Internet surfen. 

LG Culles

Antwort
von onomant, 9

Ein Antivirusprogramm schützt gegen Viren, aber nicht gegen Hacker. 

Antwort
von Gummileder, 28

Nein, das Problem sitzt immer 40 cm vor dem Bildschirm ;)

Kommentar von Internetzugriff ,

xD

Antwort
von gonzo1233, 15

Es ist sehr schwer ein Windows Betriebssystem zu schützen. 2002 gab es auf unserem Planeten im ganzen Jahr 1000 Windowsschädlinge, nun (seit 2014) sind es 300000 neue Windows-Schädlingsvarianten  t ä g l i c h , die das Web fluten, schreibt www.BSI.de in den Jahresberichten.

In dem sehr lesenswerten Artikel https://www.heise.de/security/meldung/Antivirensoftware-Keine-Chance-gegen-Stuxn... schreibt der Sicherheitschef vom Antivirenhersteller F-Secure:   ...es sind 294 Varianten des Banking Trojaners Zeus unterwegs, die von keinem Virenscanner (alle AV Hersteller versagen) erkannt werden...

Die Zeus Trojaner (die die Girokonten abräumen) werden zu unter 40% von den Virenscannern erkannt, hat der Zeus-Tracker ermittelt.

Wer sich nicht mit den Unzulänglichkeiten von Windows beschäftigen mag, kann das deutlich nutzerfreundlichere Linux (kostenfrei, mehr freie Programme, keine Spionage, open source, uva.) herunterladen und neben Win als sicheres Betriebssystem installieren. Das ist an einem Abend erledigt, Anleitungen sind bei YouTube. Für Linux wird kein Virenscanner benötigt, sagt Linuxhase und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in der leicht zu findenden Publikation "Sichere Nutzung von PCs unter Ubuntu"

Ich denke mal das BSI ist die beste Autorität in diesem Themenkreis, da das BSI auch das Konzept für die sichersten Rechner der Bundesregierung (Wikipedia: SINA) ausgearbeitet hat und sich aber auch extrem Windows-freundlich gibt.
Die SINA Rechner arbeiten übrigens mit Debian Linux (die Mutter von Ubuntu und Mint) - und das können wir auch tun.

Die Handhabung von z.B. Linux Mint (das Multimediawunder) ist kinderleicht, sagen auch meine Kinder.

Kommentar von onomant ,

Und was hat die Antwort jetzt mit der Frage zu tun? 

Kommentar von gonzo1233 ,

Wir können ganz lässig davon ausgehen, dass der Fragesteller seinen Universalrechner künftig gern sicher nutzen würde (du den Deinigen nicht?). Lies mal aufmerksam zwischen den Zeilen...

Wer den Artikeln folgt, die ich verlinkt habe, erkennt rasch, dass das mit dem unsicheren Windows nicht machbar ist.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat bereits 2004 den sicheren Desktop vorgestellt: Debian Linux kann das, was Windows nicht kann.

Da Linux deutlich einfacher handhabbar ist, (eine Installation von z.B. Mint neben Win ist in einer Stunde vollständig erledigt), kannst auch du vom freien, virensicheren und quelloffenen Linux profitieren.

Einige Eckpunkte sind hier (und auf YouTube) abgebildet: http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de

Bitte die Informationen mal aufmerksam durchlesen, das ist absolut unschädlich.

Kommentar von onomant ,

Spätestens seit Snowden würde ich keiner Empfehlung einer Bundesbehörde mehr trauen. Einer Empfehlung von 2004 sicherlich auch nicht.

Kommentar von gonzo1233 ,

Hallo Onomant, ich sehe, dass du in die Publikationen von www.BSI.de nicht reingelesen hast, das kann ich dir empfehlen.

Das Bundesamt zertifiziert die sichersten Rechner für unsere Bundesregierung und veröffentlicht Sicherheitskonzepte für Firmen- und Behördennetzwerke.

Älteren Empfehlungen für ein sicheres Linux Betriebssystem gelten fortan, da es seit 10 Jahren dafür keinen funktionierenden Schädling gegeben hat.

Antwort
von rofelcoppter, 32

Antivieren programme können die verbindung blockieren aber bei gratis programmen ist das nicht zu erwarten

Kommentar von Duponi ,

Antivirprogramme, ob gratis oder nicht, können keine Verbindung blockieren. Firewalls können das eventuell

Kommentar von Gummileder ,

Da beliebte Ports wie 80 oder 443 verwendet werden, blockiert auch die FW nichts. Eine FW ist kein Inhalts Filter.

Antwort
von bergquelle72, 34

Hat ein Hacker Zugriff auf deinen PC, dann hat er alle Möglichkeiten, sich gegen automatische Schutzmechanismen zu wappnen.

Nein, da hilft nur vom Netz trennen und alles ganz neu aufsetzen.

Antwort
von WasLosDikkah, 4

Antiviren schützen nur teilweise, damit du dir wirklich nichts einfängst musst du selber mitdenken.

Antwort
von DerHaxer, 5

ein hacker ist kein virus..zudem kann ein hacker selber entscheidungen treffen und wisse nwie er sahcne umgeht/bekämpft.

das kann eine software ohne KI nicht

Antwort
von martin0815100, 5

Hier steht ja mal wieder so viel Unsinn.

1. Ein geübter Hacker wird niemals einen privaten Rechner angreifen. Das macht einfach keinen Sinn.

2. Gegen Trojaner hilft meist ein aktueller Virenscanner. Der muss aber vor dem Trojaner auf dem Rechner sein. Einen bereits befallenen Rechner bekommt man nicht so einfach wieder sauber. 

3. Es gibt Fälle, dass ein ganz neuer Trojaner von deinem AV Scanner noch nicht erkannt wird. Hier hilft es nur selbst nachzudenken bevor man etwas runterläd und einfach mal startet. Das Hauptproblem sitzt in so einem Fall in der Regel vor dem Rechner.

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