Lucia87 am 23.05.2008 um 19:58 Uhr
Meine beste Freundin kocht ihr Teewasser grundsätzlich auf der Kochplatte des Herdes, da sie meint, es sei strommäßig günstiger, als einen elektrischen Wasserkocher zu nehmen. Zwar dauere es mit der Platte länger, der Wasserkocher würde aber mehr Strom ziehen! Irgendwie muss es doch andersrum sein (Herdplatte verbraucht doch mehr ?!), oder irre ich mich? Was sagt ihr? Gruß

Hab vorhin gerade Post von meinem Energyversorger im Kasten gehabt und zwischen den üblichen Werbemaßnahmen auch eine Engergiespartipps-liste und dort stand auch drauf, dass Wasser erhitzen mit dem Wasserkocher weniger Energie verbraucht, als mit der Herdplatte... Es ist nicht immer alles günstiger, nur weil es mühseliger ist ;)

Ein Wasserkocher zu nutzen ist wesentlich preiswerter.

wasserkocher ist etwas günstiger, es wurde errechnet, dass innerhalb eines jahres für den bedarf einer person dabei etwa 5 euro eingespart werden gegenüber dem elektroherd.

Bei einem Wasserkocher ist das Heizelement unmittelbar im Kocher eingebaut. Es gibt also keine Übergangsverluste, welche zwischen Herdplatte und Topf entstehen. Außerdem muß nicht erst die Herdplatte aufgewärmt werden und dann noch ein evtl. großer Wasserkessel.
Man spart also mit einem Wasserkocher Energie und ist auch noch schneller.

Herd arbeitet mit Starkstrom, Wasserkocher nicht...also Wasserkocher günstiger!
fourseasons am 23. Mai 2008 20:14 Hallo @fabienne1997, leider bist du falsch informiert. Auch wenn der Herd mit 3 Phasen angeschlossen ist, arbeitet jede Platte nur mit je einer Leiterphase, also mit 220 Volt. Nur wenn man, wie bei einem Motor alle 3 Leiterphasen, die je um 120 Grad phasenversetzt sind anschließt, spricht man von Kraftstrom (380 Volt).
Gruß fourseasons!
Hasibert am 23. Mai 2008 22:56 Richtig! DH
ja, und wenn man kochen will (z.b. nudelwasser etc.) erst mit dem wasserkocher das wasser zum kochen bringen, dann das wasser in den topf schütten und jetzt erst die herdplatte anstellen...