Welchen Honig benutzt man eigentlich idealerweise zum backen und kochen? Welche Sorte hat dafür den besten Geschmack und die beste Konsistenz?
Ich weiß, dass es eine "Glaubensfrage" ist, ob man zum Backen Zucker oder Honig verwendet. Ich glaube an Zucker - das nur am Rande. Wenn das Gebäck nicht "aromatisiert" werden soll, dann einen neutral schmeckenden Honig verwenden: Sommertracht, Raps z.B. Bei der Verwendung von z.B. Tannenhonig, schmeckt man das schon raus. Ist abe ja eigentlich nicht gewünscht und auch viel zu wertvoll um verbacken zu werden Solltest du wegen der wertvollen Inhaltsstoffe im Honig dazu greifen, schließe ich mich Eddi an. Durch die hohe Backtemperatur sind die hinüber. Du kannst also durchaus Zucker verwenden. Wenn du allerdings Füllungen produzierst und da Honig nimmst statt Zucker. Dann erreichst du einen besonderen Geschmack und der Honig kommt zur Geltung, die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Und du weißt es sicher: Kleinkinder sollten keinen Honig bekommen!!

zum kochen und backen brauchst Du keinen speziellen honig, da das (besondere) nicht mehr rauszuschmecken ist
dgsteyff am 7. Oktober 2009 22:34 Genau. Denn der zergeht ja durch das Erwärmen und ist danach das, was er eigentlich ist: Zucker. Die unterschiedlichen Honigsorten, die angeboten werden, sind vielleicht zu 30% pur als Brotaufstrich im Geschack zu unterscheiden, bei den übrigen 70% ist das ein reiner Verkaufs- bzw. Werbegag.
Von der Beschaffenheit nehme ich am liebsten cremigen Honig. Der geht besser aus dem Glas und läßt sich leichter dosieren. Geschmack ziemlich egal. Ich mache mir im Frühling immer Löwenzahn-Honig selbst. Da bestimme ich auch, wie zähflüssig er werden soll und er ist lecker.
Löwenzahn-Honig ist lebensmitteltechnisch gesehen kein Honig, sondern ein dickflüssiger Sirup.
Honig geht bei dem Erhitzen über 40°C kaputt, also ist es nur eine Frage des Geschmaks.

Du kannst normalen Bienenhonig oder auch Sonnenblumenhonig verwenden .
dgsteyff am 7. Oktober 2009 22:35 Auch Sonnenblumenhonig stammt von Bienen! Wie überhaupt alle Honigsorten, außer dem nordsteirischen Wldhonig, der von Blattläusen produziert wird.
Das ist ziemlich egal, weil der Eigengeschmack des Honigs sowieso untergeht.
Stimmt nicht ganz, Honig mit starkem Geschmack (z.B. Kastanienhonig oder Tannenhonig) schmeckt man in einem Gebäck raus. Ich nehme bei "langweiligen" Gebäcken oft den Honig, den ich gerade offen habe und die Gebäcke erhalten immer einen sehr individuellen Geschmack. Manchmal ist der auch nicht so lecker...

Gerade beim Kochen und Backen völlig egal, da jeder Honig zu 100% aus Zucker besteht und sonst gar nichts.