Frage von CBA123ABC321, 106

Knorpelschaden, Kreuzbandriss, Innenmeniskusvorderhorneinriss, Hoffa Hyperthropie - wie hoch ist die Athrose-Gefahr?

Hallo an alle,

Leider fühle ich mich bei den Ärzten nicht so gut beraten, daher habe ich mich hier angemeldet, da ich sah, dass hier (ähnliche) Fragen schon häufig diskutiert wurden. Also mein Problem ist folgendes:

Bei mir wurde Kreuzbandriss, Innenmeniskusvorderhorneinriss, Chondropathia Patellae Grad III, Hoffa Hyperthropie diagnostiziert und ich wurde vor ein paar Wochen operiert.

Hat man nach so einer Geschichte auch irgendwelche dauerhafte/lebenslange Einschränkungen?

Wie sind die beruflichen Aussichten, gibt es da Sachen, die einen verboten werden?

Welche Sportarten kann ich noch machen und laufe ich Gefahr, dass der Knorpelschaden sich noch verschlimmert und ich Athrose bekomme?

Wird man in naher/später Zukunft mit einen künstlichen Kniegelenk rechnen müssen?

Ist Radfahren irgendwann schmerzfrei wieder möglich und darf ich zukünftig auch Radfahren?

Vor allem das mit den Knorpelschaden macht mir trotz OP zu schaffen, weil ich gelesen habe, dass es ein Übergang zu Athrose darstellen soll. Ist diese Angst berechtigt? Ich habe auch genug Treppen um in meiner Wohnung zu kommen - sind diese für mich bedenklich auf Dauer?

Vielen Dank für eure Unterstützung, Hilfe, Erfahrungsberichte und Meinungen!

Wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von fantinger, 77

Hallo, der retropatellare Knorpelschaden ist wohl das Hauptproblem (drittgradig ist schon sehr deutlich). Leider schreibst du nicht, wie alt du bist. Beruflich ist eigentlich alles, was körperlich belastend ist zumindest auf Dauer kaum möglich. Natürlich sind Treppen nicht günstig - aber wie willst du denn sonst in deine Wohnung kommen? Ganz wichtig ist nun angepasste Physiotherapie zum Aufbau der Muskulatur. Diese kann einiges kompensieren.

Kommentar von CBA123ABC321 ,

Ich bin Mitte 20 und bedanke mich für die Antwort. Regeneriert sich der Knorpelschaden auch nicht mehr?

Antwort
von fantinger, 46

Hallo, der Knorpelschaden kann schon länger bestanden haben. Mitunter bleiben diese Schäden oft sehr lange ohne Symptome. Was wurde denn bei der OP gemacht? Vermutlich wurde der Knorpelschaden geglättet. Wurde sonst noch etwas an der Kniescheibe gemacht? Welche Beschwerden hast du derzeit?

Kommentar von CBA123ABC321 ,

Komme zurzeit noch nicht mit der Beugung zurecht, obwohl ich mich bemühe, ansonsten habe ich momentan eigentlich nicht wirklich Beschwerden. Die Streckung klappt auch nicht. 

Also ich weiß nur, dass mir eines morgens so ca. 1-2 Wochen nach den Arbeitsunfall noch etwas passiert ist. Habe mein Bein ausversehen eingezogen und es hat laut geknallt und es hat sich angefühlt, als wäre alles drin gebrochen oder als hätte man mir das Knie durchtrennt. Ich weiß nicht, ob das normale Schmerzen waren, aber unternommen wurde damals nichts und auch nicht kontrolliert. 

Weiß nicht, ob da noch etwas gemacht wurde, aber der Knorperschaden wurde geglättet.

Antwort
von fantinger, 61

Hallo, der Knorpel regeneriert sich nicht wirklich. Durch angemessenes Training und Bewegung kann er aber mitunter belastbarer gemacht werden. Was "angemessen" ist muss man hierbei durch Herantasten selbst herausfinden - idealerweise mit der Unterstützung eines guten(!) Physiotherapeuten. Sind die Schäden eigentlich unabhängig von einander entstanden oder gab es da einen zeitlichen Zusammenhang?

Kommentar von CBA123ABC321 ,

Mit der Zeit wurde es immer mehr. Erstmal waren es lt. Arzt nur Prellungen, dann stellte er 4 Wochen später einen Kreuzbandriss fest und noch 5 Monate später die drei weiteren Schäden. Die OP wurde ziemlich herausgezögert, dachte ich käme auch ohne durch. 

Antwort
von fantinger, 53

Hallo, so ganz verstehe ich das nicht. Hattest du denn einen Unfall bzw. wie ist denn der Knorpelschaden entstanden?

Kommentar von CBA123ABC321 ,

Das wüsste ich auch gerne, wie der genau entstanden. Hatte erst ein Arbeitsunfall und war dann auf der Reha. Das war alles vor der OP. Ich denke die Fitnessgeräte haben auch einen Beitrag dazu geleistet, bin mir aber nicht sicher, wurde erst bei der OP festgestellt die weiteren Diagnosen. 

Antwort
von CBA123ABC321, 62

Bitte helft mir auch! Brauche dringend Hilfe. Jede Antwort kann helfen 😉 

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