Frage von kolui, 199

Knochenmark spend: Benachrichtigung bekommen, sollte ich das wirklich machen?

Hab mich vor ca. 2 Monaten bei einem Sommerfest als Knochenmarkspender regestrieren lassen (Gab nen gratis Würstchen).

Jetzt habe ich eine Benachrichtigung bekommen, dass ich mich bitte melden soll, weil ich als möglicher Spender in Frage komme. Nun das Problem ist, dass die Knochenmark entnahme um die 5 Stunden dauern soll.. darauf hab ich wirklich keine Lust.

Andererseits fühle ich mich schuldig, wenn dann einer draufgeht den ich wirklich hätte retten können. Ist das überhaupt tödlich?

Zudem würde ich gerne wissen ob ich im vorhinein erfahre an wem meine Spende geht. Ein Vorname würde mir ja schon reichen. Ich möchte nämlich auch an keinen Islamisten spenden.. da würde ich das Risiko nicht eingehen wollen zu spenden.

Antwort
von FelixFoxx, 103

Beim nächsten Mal vorher über die Konsequenzen nachdenken, bevor Du so eine Entscheidung triffst! Es ist ziemlich gemein den Kranken gegenüber, wenn Du erst auf der Liste stehst und dann so einen Rückzieher machst. Möglicherweise muss jetzt jemand deswegen sterben...

Antwort
von lauracon, 6

Einmal kurz zu deinen Gedanken über die Spende: 

1. Am Vornamen kannst du nicht erkennen, ob es sich um einen Islamisten handelt. Wenn du jetzt denkst: Ist mir doch egal, ich will auch nicht für einen Moslem oder sogar für einen Deutschen Christ spenden, der Bspw. Mohammed oder sonst wie heißt: Sorry aber mein Verständnis dafür ist gleich 0. Allerdings: Falls es dich beruhigt, meistens kommt der Empfänger aus dem selben Land oder hat eine ähnliche Abstammung wie der Spender selbst. ;)

2. Man lässt sich nicht registrieren, weil es ein gratis Würstchen gibt

3. Man informiert sich bevor man sich registriert über das Spendeverfahren (auch wenn der Grund der Registrierung wohl das Gratiswürstchen war, kann und sollte man das machen!). Dann ist eine Spende von 5 Stunden Dauer auch kein Problem mehr.

Sooo und jetzt mal ein paar Antworten zu deinen Fragen, in der Hoffnung dass das ganze Drumherum vielleicht nur ein Spaß sein sollte, aber du trotzdem als Spender in Frage kommst und so einfach nur Aufmerksamkeit haben willst: Also man erhält vor der Spende keine genauen Informationen über den Empfänger. Bei mir war die einzige Info das Gewicht (und die gibt es wohl auch sehr sehr selten). Ein paar Stunden nach der Spende kann man dann bei seiner Stammzellspenderdatei anrufen oder man wird angerufen und da kann man dann das Geschlecht, das Alter und das Herkunftsland des Empfängers erfahren. Und im Übrigen völlig richtig, denn natürlich kann man an Leukämie sterben. Eine Stammzelltransplantation ist immer die letzte Chance für den Patienten, d.h. Chemo und Strahlentherapie und andere Medikamente sind im Normalfall bereits erfolglos gewesen. Eine Stammzelltransplantation bedeutet für den Empfänger eine Menge an Risiken, aber es ist die einzige Chance auf Weiterleben. Wenn es dann keinen anderen Spender für "deinen Patienten" gibt dann wird er sehr wahrscheinlich nicht überleben. Manchmal erfahren Patienten im Übrigen schon sehr früh davon, dass es einen möglichen Spender gibt und wenn dieser dann aus irgendwelchen Gründen wieder abspringt ist das echt unvorstellbar hart. 

PS: Bei Fragen zu der eigentlichen Spende bin ich gerne bereit dir weitere Informationen zu geben, falls du etwas konkretere Fragen hast. Ich habe beide Spendeverfahren einmal gemacht, für die selbe Empfängerin (und es war überhaupt nicht schlimm). 

Liebe Grüße

Antwort
von TSturm, 31

Als 1. solch eine Benachrichtigung heisst nicht das Du tatsächlich als Spender geeignet bist. Wenn Du dich bei der Kartei meldest, wird man Dich darüber informieren das Du zu deinem Hausarzt gehen sollst um tiefergehende Blutparameter miteinander vergleichen zu können. Heisst, dein Hausarzt zapft Dir nochmal etwas Blut ab.Als 2. wenn Du tatsächlich als Spender in Frage kommst, ist es je nach Entnahmeverfahren, nicht mit nur 5 Stunden getan. Näheres dazu erfährst Du von verantwortlicher Stelle.Und 3. Nein niemand erfährt im voraus für wen er spendet.

Ich stimme nicht in den Moarlapostelchor der hier bereits laut singt mit ein. Es ist ganz allein Deine Entscheidung ob Spende ja oder nein.

Antwort
von SamsHolyWorld, 50

Hallo kolui,

Bevor man bei soetwas wichtigem mitmacht, nur für ein gratis Würstchen sollte man sich schon vorher über die Konsequenzen bewusst sein.

Jemand schwer krankes, der ohne deine Hilfe vielleicht nicht überleben wird, bekommt gesagt da ist jemand der ist passend aber derjenige will nicht spenden. 

Ja es kann sehr gut sein, dass der jenige stirbt weil du nicht spendest. Und ja es kann sogar sein, dass ein kleines Kind wegen dir stirbt. 

Stell dir vor er wäre dein Kind, oder jemand den du liebst.

Egal was für eine Nationalität, jeder hat ein Recht auf ein Leben.

Kommentar von kolui ,

Finde ich nur begrenzt richtig. Es gibt nunmal Menschen die ich nicht unterstützen möchte. Ich sehe das nämlich so: Wenn ich dem Islamisten nicht helfe stirbt er. Wenn ich ihm helfe sterben eventuell irgendwann dutzende Menschen.

Kommentar von SamsHolyWorld ,

Weil jeder Islamit Attentäter ist. Ist klar. Wegen dir stirbt jemand punkt. Du wirst es nicht vorher erfahren, also stirbt jemand unschuldiges. Wenn du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst dann gut. Dann bist du aber nicht besser. Dann lass dich aber bitte wenigstens schnell austragen. Genieße dein glückliches Leben und komm mit dem Gedanken klar, dass du damit tötest.

Kommentar von LeCux ,

Wobei man auch nicht vergessen darf, dass jeder Deutsche Nazi ist!

Antwort
von TheHuntress, 85

Ist dir klar, dass es da einen Menschen gibt der Krebs hat und den du wieder gesund machen könntest???? Was zur Hölle ist los mit dir? Kneif den Hintern zusammen und melde dich. Das sind fünf Stunden mit einer Standardprozedur.

Manchmal verliere ich auf dieser Plattform den Glauben an die Menschheit.

Kommentar von LeCux ,

@TheHuntress - ja, manchmal schon und dann kommt doch wieder einer, der den Glauben aufflackern lässt :)

Kommentar von kolui ,

Wie hier plötzlich jeder selbst Spender ist- Göttlich.

Antwort
von LeCux, 68

Willst Du ein Held sein, einem Menschen das Leben retten? Dann geh zur Spende, das ist ungefährlich und kostet eigentlich nur Zeit.

Wenn dir 5 Stunden deiner Zeit dafür zu kostbar sind - bete dass Du nie selbst in eine solche Situation kommst.

Kommentar von kolui ,

Ich würde mir niemals irgendwas von einem Fremden Körper in meinen einfügen lassen.

Kommentar von LittleMac1976 ,

wir sprechen uns wieder, wenn es dir mal dreckig geht.......gott werde erwachsen!

Kommentar von kolui ,

Genau. Die Entscheidung zu treffen, dass man im Fall der Fälle keine Hilfe von Fremden will ist kindisch.. man man man

Kommentar von TheHuntress ,

Also gehst du auch nie zum Arzt? Ist ja schließlich Hilfe von Fremden...

Kommentar von LeCux ,

Sag das nicht, wenn Du einen Unfall hättest, viel Blut verloren - was dann? Wenn Du Blutkrebs bekommst und sterben wirst? Es ist deine Entscheidung: Aber dann hättest Du dich nie typisieren lassen sollen. So musst du mit einem Gewissen leben, dass Du jetzt wissentlich am Tod eines Menschen beteiligt warst.

Kommentar von LeCux ,

Antworten auf Fragen hier suchen auch fällt mir auf...

Kommentar von kolui ,

Es geht nicht um lächerliche Arztbesuche sondern um Fremde Bestandteile des menschlichen Körpers in mir zu haben.

Kommentar von LeCux ,

Bluttransfusion während einer Op?

Immunglobulin?

Das geht alles schneller als man denkt. Aber fülle eine Willenserklärung aus, damit die Ärzte Bescheid wissen und sich an deine Wünsche halten können. Kann man z.B. auf dem Organspendeausweis mit vermerken.

Kommentar von TheHuntress ,

Hätte deine Mutter mal die gleiche Einstellung gehabt... :D

Kommentar von kolui ,

Ich wurde nie operiert.

Kommentar von LeCux ,

Das sind die Optionen die durchaus vorstellbar sind und Dich betreffen könnten. Aber wie schon gesagt, eine bei Dir getragene Willenserklärung verhindert das. 

Antwort
von brummitga, 81

ich hab es jahrelang gemacht, weil da ja auch immer eine ärztliche Untersuchung dranhängt. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass das ca. 5 Stunden gedauert haben soll.

Betr. deiner anderen Fragen: geh doch einfach mal zu einem Spendertermin hin und lass dich aufklären.

Kommentar von Deepdiver ,

Du meinst die Blutspende !!!

Kommentar von brummitga ,

war vielleicht etwas "verdrückt ausgekehrt". Ich hab jahrelang zur Verfügung gestanden; es aber nur zweimal gemacht, da ich eine sehr, sehr seltene Blutgruppe habe. Trotzdem war öfters eine ärztliche Untersuchung dran.

Antwort
von user8787, 34

Mache es, bitte.....du rettest damit hoffentlich ein Leben und schenkst dem Empfänger Lebensqualität und die Chance auf eine Zukunft. Mehr Gutes kann man als Mensch nicht leisten....ich habe allergrößten Respekt davor. 

Klar gibt es auch Risiken für dich, aber sich sind absolut überschaubar. 

Antwort
von Alyth94, 74

Gleich wirst du vermutlich von anderen zerfetzt wegen deines Islamisten Satzes ^^ 
Aber ich finde es ist dein gutes Recht die Person zu erfahren welcher du spendest, ich weiß nicht genau ob man das einfach so erfährt aber ich denke schon, denn ich glaube die meistens Spender wollen einfach anonym bleiben, eher seltener die Empfänger. 
An deiner Einstellung müsstest du aber was ändern finde ich, du könntest wirklich jemanden das Leben retten, stell dir mal vor, dass wäre ein kleines armes Kind was vllt endlich gerettet werden könnte, die 5h die du dafür aufopfern musst stehen doch gar nicht im Verhältnis. 
Finde heraus für wen das ist und dann mache es. 

Kommentar von kolui ,

Wenn ich ein Leben retten kann dann tue ich das auch, daher die Frage. Allerdings verzichte ich lieber darauf und lasse hart ausgedrückt jemanden sterben, als dass ich an einen Islamisten spende. Ich möchte es halt vorher wissen, wegen des Gewissens.

Kommentar von Alyth94 ,

Verstehe ich, ich würde David Rockefeller auch nicht mein Knochenmark spenden :D 

Kommentar von LeCux ,

In den ersten zwei Jahren nach der Stammzellspende bzw. Stammzelltransplantation dürfen sich Spender und Patient grundsätzlich nicht persönlich kennenlernen, weil sich in dieser Zeit entscheidet, ob und wie gut ein Patient mit Hilfe der transplantierten Stammzellen genesen wird. In einigen Ländern ist jedoch ein anonymer Briefkontakt bereits ab dem ersten Tag erlaubt. Die zweijährige Anonymitätsfrist gilt in Deutschland

wie in den meisten Ländern der Welt. Sie wurde nicht willkürlich, sondern aus folgenden Gründen gewählt.

Man kann sich ja mal informieren, Quelle DKMS.

Das sind die Gründe warum man nicht direkt erfahren kann, wer der Empfänger ist. Und ein Moslem ist ja nicht zwingend ein Islamist - auch denn das gerne in einen Topf geworfen wird.

Kommentar von kolui ,

Ich habe auch nirgend behauptet, dass jeder Moslem Islamist ist.. wobei ich auch Muslime standardtmäßig ausgrenzen würde, hat aber andere Gründe als möglicher Terror.

Ich kann auch verstehen, dass man denjenigen nicht vorher kennenlernen darf, will ich auch gar nicht. Alles was ich möchte ist seinen Vornamen zu kennen.

Antwort
von KathiEutin, 77

Für ein Würstchen anderen Hoffnung machen und dann keine Lust auf die Zeit haben die man investieren muss??
Armes, armes Deutschland

Kommentar von kolui ,

Kann man so sagen. Was Deutschland damit zu tun hat solltest du aber mal genauer erläutern.

Antwort
von Coolman94, 47

Du hast n verdammtes gratis Würstchen bekommen jetzt musst du es durchziehen

Antwort
von Deepdiver, 80

Das hättest du dir vielleicht mal vorher überlegen sollen, was es für Auswirkungen haben kann.

Ich selber bin auch Spender und kann dir nur dazu sagen ich mache es aus Überzeugung um anderen Leben zu schenken und nicht um eine Gratiswurst zu bekommen !!

Die Spende ist immer freiwillig. Du kannst sie ablehnen und sogar aus der Spenderdatenbank gestrichen werden. Wenn du als Spender in Frage kommen solltest und es ablehnst, kann es passieren, das dejenige dann an seiner Krankheit sterben wird. Das ist alleine deine Entscheidung. Du hast ja deine Wurst gehabt !!

Den Empfänger wirst du zunächst nicht erfahren, erst nach einer gewissen Zeit können wenn beide es wollen Kontakte geknüpft werden.

Kommentar von kolui ,

Achso. Dann werde ich mich wieder austragen lassen.

Kommentar von Deepdiver ,

Ich hoffe nur für dich, das dir die Wurst geschmeckt hat und du selber nicht mal in die Situation kommen solltest um als Empfänger zu fungieren.

Denn wenn ALLE so denke wie du, dann ist dir nicht mehr zu Helfen !!!

Kommentar von kolui ,

Sorry aber ich wüsste halt gerne im voraus wem ich helfe! Ist ja wohl meine Entscheidung.

Kommentar von Deepdiver ,

Nein, darüber wurdest du auch aufgeklärt. Der Empfänger erfährt auch nciht von wem die Spende ist.

Aber mach weiter und Hoffe für dich, das du NIE in solch eine Lage kommst.

Kommentar von kolui ,

blub

Kommentar von SamsHolyWorld ,

Selten hat mich eine frage so wütend gemacht wie du mit deiner intoleranten, egoistischen Art kolui.

Kommentar von LeCux ,

Si! Ich bleibe Spender - auch und gerade weil das viel zu wenige tun. Bin auch Blut- und Plasmaspender, da erfahre ich auch nie wer die Blutprodukte bekommt.

Ich habe meine seltene Blutgruppe aus der Familie - und wir hatten einen Notfall, wo ein Mitglied auf 16 Blutspenden angewiesen war.
Das ist meine Motivation - ich bin diesen Leuten dankbar, denn sie haben geholfen und sich nicht mit sowas belanglosem wie Religions- und Glaubenskonflikten beschäftigt. 

Wenn der NPD Politiker damals Mumm gehabt hätte, wäre er aus Stolz nochmal gegen den Baum gefahren, nach dem ihn ausgerechnet Flüchtlinge gerettet haben.

Kommentar von kolui ,

Ich würde diese Storys nicht unbedingt glauben. Es findet auch jede Woche irgendein Flüchtling mehrere Tausend Euro die er dann brav zur Polizei bringt.

Ich würde gerne spenden, aber dann will ich auch vorher wissen wem ich überhaupt helfe. Ich möchte es nicht zu verantworten haben, dass derjenige dem ich geholfen habe paar dutzend Menschen mit in den Tod reißt.

Kommentar von Deepdiver ,

Dir ist leider nicht mehr zu Helfen. Komme bloß nie an, dass du mal eine Spende benötigst. Denn dann steh auch dazu, das du nicht spenden willst. Dann weist du, wie sich einer Fühlt, der darauf angewiesen ist.

Ach ja und noch etwas. Rufe nie die Rettungskräfte, wenn du in Not bist, denn die Fragen auch nciht erst, wem sie Helfen. Und die Freiwilligen Helfer bekommen dann noch nciht einmal einen Dank dafür.

Also streiche in deinem Kopf die Nummern 110 und 112

Viel Spaß in deinem egoistischen Leben.

Kommentar von kolui ,

Vielen Dank, dir auch.

Antwort
von TSanswer, 84

Es ist natürlich Ihre Entscheidung, ob Sie diesen Schritt gehen wollen, der gewiss mit Risiken verbunden ist.

Aus ethischer Sicht finde ich es aber ziemlich verwerflich, wenn man sich registrieren lässt und im entscheidenden Moment Hilfe verwehrt. Damit könnte ich persönlich nicht leben. Hat - rein moralisch - schon fast etwas von unterlassener Hilfeleistung. 

Antwort
von LittleMac1976, 78

Ich kann nur den Kopf schütteln.......weils was gratis gab, meldest du dich da an.....

JA; du kannst jemandes Leben retten und da sollten dir die 5 Stunden wirklich egal sein. Wenn es 5 Stunden freie Würstchen geben würde, würdest du ja auch offensichtlich nicht lange überlegen.

freu dich, dass du jemandem helfen kannst, der sonst vielleicht keine Chance mehr hat.....daür musst du quasi NICHTs investieren, außer 5 Stunden deiner nutzlosen Zeit

Kommentar von kolui ,

Deine Zeit mag ja nutzlos sein, die meine ist es nicht.

Kommentar von LittleMac1976 ,

scheinbar doch, wenn du Zeit hast, dich bei sowas anzumelden (weils was gratis gab) und jetzt hier so dumme Fragen stellst........

Kommentar von kolui ,

Genau. Die Minute, die die Anmeldung mich kostete mit 5 Stunden vergleichen ;-)

Kommentar von LeCux ,

Dein Beweggrund war gratis Essen. Worum es ging war Dir offensichtlich leider egal.

Kommentar von kolui ,

Das ist irrelevant..

Antwort
von Maerzkatze, 39

Da war der Appetit auf die Wurst wohl das stärkste Argument.

Man ist das traurig, vor allem wenn ich das hier dann noch lese :

"Ich möchte nämlich auch an keinen Islamisten spenden.. da würde ich das Risiko nicht eingehen wollen zu spenden."

Wie wäre es denn wenn es andersherum wäre, und du das Knochenmark bräuchtest, und nur ein Spender in Frage käme, den du hier gerade ausgrenzt ?

Kommentar von kolui ,

Ich würde niemals solch eine Spende selbst annehmen wollen :-)

Kommentar von SamsHolyWorld ,

Das ist sehr leicht so etwas zu sagen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Kaum bist du selbst krank würdest dus doch machen. Ich kenne sehr viele, die im vornerein meinten so etwas würde ich nie blabla aber dann wenn ihr auf eine Transfusion/ Transplantation angeweisen seit wollt ihrs doch. 

Und nur weil du so etwss nicht willst, ist es unfair einem anderen Menschen die Chance auf ein Leben zu nehmen 

Kommentar von kolui ,

Nein. Ich nehme das Leben nicht so wichtig und habe kein Problem mit dem Tod. Soll nicht heißen, dass ich sterben möchte- aber wenn es sein soll dann ist es eben so. Ich lass mir da nicht reinfuschen. Ich kann nicht mit Menschen aus einem Glas trinken und dann irgendwas fremdes direkt in mir zu haben..

Antwort
von izzyjapra, 49

Du hast dich dafür registriert und dann sollte man auch hingehen finde ich. Wenn du das nicht willst, hättest dich halt nich registrieren dürfen.

Und ja, das kann lebensnotwendig für andere sein.

Da informiert man sich doch vorher!!

Antwort
von muckel3302, 17

An wen die Spende geht erfährst du nicht, dass ist immer anonym (meines Wissens). Auch wenn du dich dagegen entscheidest, dann brauchst du keine Schuldgefühle zu haben, deine Bedenken sind völlig normal. Knochenmarksspender gibt es recht viele und es ist auch nicht sicher, ob deine Spende dem Kranken helfen würde, selbst wenn du der passende Spender bist. Entscheide einfach für dich selbst, möglichst spontan, dann brauchst du dich nicht mit ständigen Gedanken rumschlagen.

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