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Knochendichtemessung. Welche Aussagekraft haben diese Zahlen ? Was kann man zur Verbesserung tun ?

gefragt von marshall am 16.05.2009 um 8:20 Uhr

Ich war bei einer Knochendichtemessung. Das Verfahren zur Messung war ähnlich wie ein Ultraschallgerät. Die Knochendichte wurde anhand meines rechten Fußes bestimmt. Der Wert lag bei 84. Ich bin 30 Jahre alt und männlich. Aufgrund meiner Multiple Sklerose bin ich ständig Kortison ausgesetzt, dies ist ja bekanntlich nicht gut für die Knochen. Mir wurde Vitamin D und Calcium in Tablettenform verschrieben. Ich habe seit Diagnose meiner Erkrankung und den ersten hohen Kortisonmengen immer wieder Probleme mit meinen Knochen. (HWS,LWS) und muss immer wieder chiropraktisch eingerenkt werden. Welche Aussagekraft haben diese Zahlen ? Ist das Verfahren vertrauenswürdig ? Was kann man zur Verbesserung tun außer das man die Tabletten nimmt ?

Wenn bei mir der HWS/LWS Bereich verrückt spielt, dann kann ich mich teilweise vor Schwindel kaum auf den Beinen halten, habe Kopfschmerzen und Taubheitsgefühle. Ich habe dann auch das Gefühl das der Augendruck erhöht ist. Erst wenn ich dann chiropraktisch behandelt wurde oder selber am Nacken drücke wird es kurzfristig besser. Ähnlichkeiten zu MS-Symptomen sind hier zwar gegeben, allerdings sagt der Neurologe das dies in diesem Fall nicht an der Erkrankung liegt. Er hat diverse Nervenmessungen und neurologische Untersuchungen gemacht, alles war soweit gut.

Über weitere Einschätzungen und Tipps würde ich mich freuen. Danke.


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Siam1
beantwortet von Siam1 am 16. Mai 2009 09:14
0x
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hier gibt es Kontaktadressen für Betroffene und eine InformationsBroschüre, die all Deine Fragen beantworten, diese Broschüre ist sehr aufschlussreich, ich habe sie selber auch gelesen.

http://www.dv-osteologie.org/patienteninfo

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Kommentar von 395919fd7f63cc69613f7a27b442c63asmallSiam1 am 16. Mai 2009 09:18

Vorliegen starker Osteoporose-Risikofaktoren: eingeschränkte Mobilität; extrem niedriges Körpergewicht (Body-Mass-Index < 20), bestimmte Vorerkrankungen; längere Einnahme von Glukokortikoiden (Cortisonpräparaten).

http://www.rki.de/cln091/nn196910/DE/Content/GBE/Auswertungsergebnisse/nichtuebertragbareKrankheiten/Osteoporose/osteoporoseinhalt.html?nnn=true

Zur Zeit ist mit insgesamt etwa 100.000 neuen Oberschenkelhalsfrakturen pro Jahr zu rechnen

(Schlussfolgerung>>> Bewegung und Sport ist besonders anzuraten.

Kommentar von 395919fd7f63cc69613f7a27b442c63asmallSiam1 am 16. Mai 2009 09:23

gesunde Ernährung mit Gemüse (z. B. Grünkohl, Brokkoli, Lauch) und kalziumhaltige Mineralwässer

Meist fehlen noch Mikronährstoffe>>>

Osteoporose ist jedoch mehr als nur ein Kalziumproblem: Zahlreiche Mikronährstoffe sind ebenfalls am Knochenstoffwechsel beteiligt. Für einen stabilen Knochen werden unter anderem Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan, Silicium, Vitamin D, K, C, B6, B12, Folsäure und Aminosäuren benötigt.

Weitere „knochenwichtige“ Vitamine sind Vitamin C und Vitamin B6. Lange Zeit unterbewertet wurde auch das Vitamin K, ein essenzieller Faktor für den Aufbau eines Knochenproteins (Osteocalcin). Eine geringe Vitamin-K-Aufnahme kann zu einer verminderten Knochendichte führen. Zudem haben auch die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Fluor und Zink einen positiven Einfluss auf den Knochenstoffwechsel und tragen zu einer guten Knochendichte bei. Ebenfalls positiv wirken: Arginin (verbessert zum einen die Immunkompetenz als Lieferant von Stickoxid, zum anderen trägt es zur Stimulierung der Aktivität und Neubildung der Lymphozyten, also bestimmter Abwehrzellen, bei), Lysin und Magnesium. Eine ausreichende Zufuhr dieser Mikronährstoffe ist somit grundlegend für die ergänzende Ernährung und Behandlung von Erwachsenen, die unter Osteoporose leiden.>> Für eine fundierte und effiziente Mikronährstofftherapie ist deshalb eine Laboranalyse sinnvoll

>>>>>Sonnenlicht fördert Vitamin-D-Produktion . Problem: Zu viel tierisches Eiweiß Fleisch, Wurst, Fisch und Eier bilden Säuren im Körper im Gegensatz zu basenbildendem Obst und Gemüse, daher viel Obst essen.



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