Frage von Schmif, 81

Knochenbruch, anschließend hat Versicherung gekündigt. Was ist jetzt bei Folgeschäden.?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von siola55, 17

Hi Schmif,

falls bei dir ein Dauerschaden festgestellt wird, kannst du bis längstens 3 Jahre noch Verschlechterungen melden; Frist ist gesetzlich vorgeschrieben, also hast du auch solange Anspruch auf Leistungen ;-)

Natürlich mußt du deine Fristen laut AUB (Allg. Unfallbedingungen) einhalten: in der Regel ist frühestens nach 12 Monaten ab dem Unfalltag ein Dauerschaden durch den Arzt feststellbar und muß bei den meisten Unfallversicherungen spätestens bis 15 Monate nach dem Unfalltag dem Versicherer gemeldet werden!

Also einfach mal in deinen AUB nachlesen unter Leistungen bzw. Verjährung.

Gruß siola55

Antwort
von RudiRatlos67, 25

Um hier mal mit einigem Unwissen aufzuräumen :

Komposit Versicherungen / Schadensversicherungen wie Unfallversicherung,  Haftpflichtversicherung,  Hausratversicherung,  Wohngebäudeversicherung usw. Sind grundsätzlich verpflichtet Schadensfälle abzuwickeln bis alle Leistungen erbracht wurden,  auch wenn die Kündigung zwischen Schadensereigniss und Regulierung wirksam wurde. Bei Unfallversicherungen enden jedoch auch Rentenzahlungen wenn der versicherte die Kündigung während des laufenden Rentenbezug ausspricht

Rechtsschutz Versicherungen müssen für alle Schadensfälle bis 3 Jahren (früher 1 Jahr) nachhaften wenn das Streitereignniss innerhalb des versicherten Zeitraum begründet ist.

Leistungen aus Krankenversicherung /krankenzusatzversicherung enden mit dem wirksam werden der Kündigung durch den Versicherungsnehmer,  die Kündigung durch den Versicherer wirkt sich dagegen nur auf zukünftige Schadensfälle aus,  leistungsansprüche die während der vertragslaufzeit entstanden sind müssen vollständig erbracht werden.

Bei Krankenvollversicherungen enden alle Leistungen mit dem wirksam werden der Kündigung,  gehen jedoch auf den folgeversicherer über.

Lebensversicherungen / Rentenversicherungen/ Berufsunfähigkeitsversicherung stellen jede Leistung mit wirksam werden der Kündigung ein, da diese entweder von der laufenden Beitragszahlung abhängen oder in der reinen auszajlungsphase sind.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Noch eine Anmerkung zu Kfz Versicherungen, diese gehen nach Stilllegung (nicht bei Kündigung)  des Kfz, für 6 Monate in die kostenlose Ruheversicherung über,  das bezieht sich auf Haftpflichtversicherung und teilkasko,  Vollkasko endet dagegen mit der Stilllegung

Kommentar von Dickie59 ,

...wie lange sind nach UVB die Leistungen nach Versichererkündigung zu erbringen?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

unterschiedlich....
Krankenhaustageld, Krankenteagegeld / Genesungsgeld, Schmerzensgeld, Sachleistungen für Haushaltshilfe, Rehahilfe und  Serviceleistungen sind sofort fällig. Invaliditätsleistung und Unfallrente setzen eine gutachterliche Untersuchung vorraus die in aller Regel 12 Monate nach dem Unfall auf Initiative des Verletzten beantragt werden muss (die Belehrung dazu erfolgt unmittelbar nach Schadensmeldung) Je nach Tarif und Vertrag kann diese Frist beliebig durch das Bedingungswerk verlängert sein.

Antwort
von perledersuedsee, 31

Bei einem Schadensfall haben anschließend beide Vertragspartner das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Der Schadensfall, der innerhalb der Versicherungszeit lag, ist davon aber nicht betroffen.

Antwort
von Deepdiver, 33

Die Versicherung hat dir bestimmt auch einen Grund dafür genannt, warum sie dir gekündigt haben.

Normalerweise kommt eine Versicherung auch für die Folgeschäden mit auf. Aber da sie den vertrag mit dir gekündigt haben, brauchen sie auch nciht mehr für die Folgeschäden aufkommen.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Unsinn

Kommentar von Deepdiver ,

Die Behandluing ist mit Sicherheit abgeschlossen gewesen. Danach brauchen die nichts mehr zu bezahlen.

Kommentar von perledersuedsee ,

Alles Blödsinn, was du schreibst. Der Schadenfall ist INNERHALB der Versicherungszeit passiert, erst DANACH wurde gekündigt. Daher ist der Schadenfall immer separat zu betrachten. Unter der Schadennummer können auch Folgeschäden geltend gemacht werden, es sei denn, die Versicherung hat sich mit dem VN auf eine Abfindung geeinigt. Das kann hier aber niemand wissen. Daher sind auch Folgeschäden aus diesem Schadensfall abgesichert.

Kommentar von Deepdiver ,

Das ist richtig, aber ich gehe davon aus, das der Schadenfall medizinisch beendet wurde und danach ist Schluss.

Kommentar von RudiRatlos67 ,


Das ist richtig, aber ich gehe davon aus, das der Schadenfall medizinisch beendet wurde und danach ist Schluss.


eine Unfallschadensabwicklung dauert in aller Regel mindestens ein Jahr.... Dann ist die außerordentliche Kündigungsfrist jedoch längst abgelaufen

Kommentar von siola55 ,

Die Behandluing ist mit Sicherheit abgeschlossen gewesen. Danach brauchen die nichts mehr zu bezahlen.

Nicht bei Unfallversicherungen - hier ist eine Frist von 3 Jahren ab dem Unfalltag gesetzlich vorgeschrieben, sollte sich eine Verschlechterung (auch Verbesserung) ergeben!

Antwort
von RudiRatlos67, 35

Vielleicht sagst du mal um was für eine Versicherung es gehen soll?

Unfallversicherung?

Krankenzusatzversicherung?

Haftpflichtversicherung?

Kommentar von Schmif ,

Private Unfallversicherung

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Die Unfallversicherung kann nach einem Schadensfall kündigen, dazu haben Versicherer und Versicherungsnummer ein außerordentliches Kündigungsrecht.  Der Fall muss aber bedingungsgemäß bis zum Ende abgewickelt werden.

Siehe Antwort von perledersuedsee

Kommentar von siola55 ,

Bei Unfallversicherungen sind sogar 3 Jahre gesetzlich vorgeschrieben bei Verschlechterungen einer Invalidität bzw. Folgeschäden!

Antwort
von TheAllisons, 38

Wenn Versicherung gekündigt, dann gibt es keine Entschädigung mehr, das ist sicher, auch nicht für Folgeschäden

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Das ist nicht richtig.... Wenn eine Versicherung nach einem Schadensfall kündigt,  dann muss sie selbstverständlich bedingungsgemäß nachhaften

Eine Rechtsschutz Versicherung ist sogar nachhaftungspflichtig wenn der Versicherungsnehmer kündigt

Kommentar von TheAllisons ,

sorry, eine Versicherung die "gekündigt" ist, egal von welcher Seite auch, bezahlt keine Leistungen mehr.

Kommentar von perledersuedsee ,

Bitte nicht schreiben, wenn man keine Ahnung hat. Dein Kommentar ist Blödsinn.

Kommentar von TheAllisons ,

@perledersuedsee. Um eine genaue Angabe zu machen, müsste man den Vertrag kennen und eine Versicherung kündigt den Vertrag nur aus einem Grund, nämlich um Leistungen zu sparen. Also nicht schreiben, das Kommentare Blödsinn sind, sondern bei den Fakten bleiben

Kommentar von perledersuedsee ,

Es bleibt dabei: Deine Aussagen sind in jeder Hinsicht falsch, da du null Ahnung vom Versicherungsrecht hast. Man muss dazu nicht "den Vertrag kennen". Das Versicherungsrecht in Deutschland ist in diesem Punkt unstrittig.

Kommentar von RudiRatlos67 ,


@perledersuedsee. Um eine genaue Angabe zu machen, müsste man den
Vertrag kennen und eine Versicherung kündigt den Vertrag nur aus einem
Grund, nämlich um Leistungen zu sparen. Also nicht schreiben, das
Kommentare Blödsinn sind, sondern bei den Fakten bleiben



Unabhängig vom Vertrag
Das darf sie überhaupt nicht....
Man ist mit der Verswicherung einen Vertrag eingegangen der BEIDERSEITIG erfüllt werden muss.
Das ist bereits im BGB so und im VVG nochmal explizit beschrieben.
Kündigungen richten sich immer nur auf zukünftige Schadensereignisse nicht auf bereits geschehene.

Kommentar von siola55 ,

Also nicht schreiben, dass Kommentare Blödsinn sind, sondern bei den Fakten bleiben..

...und Fakt ist, dass jeder Unfallversicherer bis zu 3 Jahre gesetzlich haftet bei Verschlechterungen/Verbesserungen der Invalidität!!!

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