Frage von Speedy1001,

Kniespiegelung!

Hallo, ich habe seit längerem starke Probleme mit meinem Knie habe auch schon Krankengym. bekommen hat aber auch nicht viel gebracht. nun habe ich heute eine Überweisung zum Chirurgen wegen einer Kniespiegelung bekommen! Wie läuft das ganze ab? Was erwartet mich danach? Wird sowas stationär oder ambulant gemacht? Bitte schreibt mir wenn Ihr Erfahrungen habt! Danke

Antwort von Maultier,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Oh weh, überlege dir gut, von wem du das machen lässt, denn die Doc`s können dabei auch viel Schaden anrichten.
Es gibt einiges, was für die stationäre Durchführung spricht. Ich kenne beide Methoden und würde es nie wieder ambulant machen lassen.
Ablauf:
Narkose, dann gehen die mit ner Art Minnikammera und "Werkzeug" durch 3 Minnischnitte ins Knie und beseitigen da ggf. unregelmäßigkeiten in der Knorpelfläche oder fangen lose Teilchen ein.
Ich würde mir auf jeden Fall noch eine 2. Meinung einholen bei einem anerkannten Spezialisten, am besten noch bei einem Sportmediziner, die wollen nicht sofort schnippeln.
Ich würde den selben Fehler heute nicht mehr machen, denn ich zähle zu den wenigen Menschen, bei denen das Ganze nach hinten los ging und es mir danach deutlich schlechter geht. Ich möchte dir jetzt keine Angst machen, doch überdenke es gut.
Gib mir mal eine grobe Angabe, wo du lebst, vielleicht ja bei mir in der Nähe, da kenne ich im Umkreis von 140 km einige gute Spezialisten.... leider.
LG Muli

Antwort von PeterSchu,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Eine Kniespiegelung kann wirklich nur ein "Reinschauen" sein, bei dem nur eine Diagnose gestellt wird. Dann wirst du auch keine große Nachwirkungen haben und es könnte auch ambulant gemacht werden.

Es könnte dabei aber auch allerhand "repariert" werden. Zum Beispiel ein beschädigtes Kreuzband entfernt, Abnutzungen geglättet, Meniskus bearbeitet usw. Dann wäre eventuell danach eine Krankengymnnastik nötig, bis das Knie wieder schmerzfrei ist und voll beweglich.

Die Kniespiegelung kann in örtlicher Betäubung gemacht werden, bei der du sogar am Bildschirm zuschauen kannst und der Arzt dir erklärt, was da passiert und was zu sehen ist. Das war bei mir so und es war keineswegs unangenehm, sondern sogar interessant.

Du könntest es aber auf Wunsch sicher auch in Vollnarkose machen lassen.

Antwort von amdros,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bei mir wurde es stationär im Krankenhaus gemacht.. ist aber schon 12 Jahre her!!

Antwort von spieli,

Das ist wirklich ein minimaler Eingriff, und da spreche/schreibe ich aus Erfahrung.Ich habe nun 15 Knie Op´s hinter mir und mit Sicherheit keine Arthroskopien. Arthroskopien werden Heutzutage ambulant durchgeführt.Meist in Vollnarkose.Es werden 2 oder 3 kleine Schitte gemacht von ca.1cm.In diesen Löchern geht der Chirurg mit einer Kamera rein und wenn nötig mit Hacken oder Fräse.So das dann lose Knorpelteile oder gerissene Menisken entfernt werden können. Der Eingriff dauert wenn es hoch kommt maximal 30 min., meist ist es viel Kürzer. Nach der Arthroskopie, kann der Chirurg dir ganz genau sagen, was an deinem Knie kaputt ist oder war. LG spieli

Antwort von uhellweg,

Eine Kniespiegelung, Endoskopie wird/kann ambulant gemacht werden. Was Du hinterher siehst ist ein kleines Loch unter oder oberhalb des Knies, dass wieder verheilt und dann kaum sichtbar ist. Durch die Kniespiegelung wird nachgeschaut, was mit Deinem Knie ist, woher die Schmerzen kommen.

Antwort von latifa86,

Meistens wird das ambulant gemacht. Du bekommst eine Voll- oder auf Wunsch eine Teilnarkose. Dann wird mit einer Art Kamera ins Knie geschaut. Ist harmlos und tut meist nicht sehr weh.

Kommentar von Speedy1001,

hattest du selbst schon eine??

Kommentar von latifa86,

mehr als eine und ich kann dich beruhigen, es gibt schlimmeres

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