Frage von smilemeli3, 19

Knacken & Fremdkörpergefühl in Hals & Nase, schwach, Atemnot, Gedächtnisstörung. Was könnte ich haben?

Hey Leute

Ich bin mittlerweile seit 3 Jahren krank. Zuerst war nur der rechte Lymphknoten geschwollen, mir war immer schlecht und ich hatte keine Energie. Mit der Zeit wurde das alles immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte "Anfälle" in der Nacht, Herzrasen, Muskelzuckungen, Sehsörung, fühlte mich nicht so, als wär das mein Körper, Sprachstörung und alles Mögliche drumherum. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, was ich tun soll. Mein Blut wurde untersucht und bis auf den inaktiven EBK war alles gut. Es wurde die Schilddrüse untersucht, der Lymphknoten, mein Kopf beim MRT und EEG, meine Augen, mein Tastsinn und nächste Woche kommt ein EKG und nochmal 'ne Untersuchung beim HNO dran. Ich bin verzweifelt. Da mir das Ganze auch psychisch zu schaffen macht, wollen einem viele einreden, dass auch daher kommen kann, aber mir geht's ja erst seitdem das alles war so an die Psyche. Habt ihr vielleicht irgendeine Ahnung, was ich noch untersuchen lassen könnte?

Antwort
von Serela, 19

Dass du erst jetzt die Auswirkungen auf deine Psyche bemerkst, heißt nicht, dass es nicht auch daran liegen kann. Hattest du denn vorher ein erfülltes Leben? Eine glückliche Balance aus einem Beruf, der deine Berufung ist, körperlicher Ertüchtigung, erfrischender geistiger Anforderung und regelmäßiger Kontemplation über den Sinn? Falls nicht, fehlt dir etwas, und wenn dann noch Sorgen, unterdrückte Ängste, Unlustgefühle oder Neid dazukommen, kann einem das auch massiv auf die Gesundheit schlagen. Zur Zeit kommt wahrscheinlich noch Genervtsein über deine Umgebung und Frustration über die Misserfolge der Medizin dazu, was es nicht besser macht.
Ich würde dir raten, es mal mit Kontemplation und der willentlichen Entscheidung zur Verbesserung deiner Situation zu versuchen, das schadet in keinem Gesundheitszustand. Das bedeutet auch, dass du bei dir selbst suchen muss, und das ist naturgemäß unangenehm - aber ist es nicht auch unangenehm, wie es sich jetzt anfühlt?

Antwort
von shirleq, 19

Hab ich genauso gehabt. Wurde mir auch immer gesagt, dass alles nur psychisch wäre.
Am besten (klingt beschissen) akzeptiere, dass es evtl Panikattacken sind. Das hilft wirklich am meisten.
Du machst dir bestimmt auch manchmal ein kleinen wenig Hoffnung, dass es vielleicht etwas ganz schlimmes ist, zb Krebs, richtig?
Versuch einfach nicht daran zu denken. Es ist unangenehm, du hasst dich zu spüren, aber es lässt sich damit leben.

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