Klimawandel schlecht warum?

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5 Antworten

Klimawandel als solchen gibt es, seit die Erde vor etwas über vier Milliarden Jahren eine Atmosphäre bekam und sich "Wetter" bilden konnte. Der natürliche Klimawandel vollzieht sich dabei üblicherweise im Verlauf von Jahrzehntausenden und Jahrmillionen, und damit so langsam, dass Tiere und Pflanze sich meist anpassen können. Dieser natürliche Klimawandel ist erstmal weder gut noch schlecht, sondern Teil der Natur und der Evolution.

Die gegenwärtige, von Menschen vorwiegend durch Verbrennen fossiler Brennstoffe und der Freisetzung von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung, und der daraus folgende zusätzliche und beschleunigte anthropogene Klimawandel vollzieht sich dagegen deutlich schneller in Jahrzehnten und Jahrhunderten, was Anpassung für Tiere, Pflanzen und auch den Menschen erschwert oder z.T. unmöglich macht.

Als wichtigste Folge wird es global wärmer - allerdings nicht überall gleich stark und gleich schnell. So erwärmt sich z.B die Arktis vielfach stärker als der Durchschnitt. Die globale Erwärmung setzt auch nicht die üblichen Wetterschwankungen außer Kraft: es wird weiterhin auch mal kalte Jahre geben. (Kalt allerdings dann im Vergleich zu den jeweils vorhergehenden Jahren: https://xkcd.com/1321/ )

Durch diese Erwärmung steigt der Meeresspiegel: einmal durch die Ausdehnung des wärmer werdenden Wassers, zum anderen durch das Abschmelzen von Gletschern, und der Eisschilde der Westantarktis, der antarktische Halbinsel und vor allem Grönlands - und dieser Anstieg endet leider nicht 2100, sondern wird noch viele Jahrhunderte weitergehen, und könnte über 20 Meter betragen: http://www.scilogs.de/klimalounge/meeresspiegel-ueber-die-jahrtausende/

Durch die wärmeren Temperaturen kann auch mehr Wasserdampf in der Atmosphäre aufgenommen werde - bisher etwa 4% zusätzlich. Dieses Wasser erhöht die Regenfälle dort, wo es bereits viel regnet, und erhöht das Risiko von Überschwemmungen.

Gleichzeitig verdunstet durch die höheren Temperaturen mehr Wasser von der Erdoberfläche - dort wo es trocken ist, wird es noch trockener, und Dürren werden häufiger und stärker. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Dürren

Die Veränderungen führen zu einem neuen großen Artensterben.

In der wärmeren, feuchteren Atmosphäre ist auch mehr latente Energie enthalten - Unwetter werden stärker.

Durch die geringeren Temperaturunterschiede zwischen Arktis und Äquator verändert sich der Jetstream-Gürtel, was zu häufigeren Blockadewetterlagen und dadurch entweder längeren Hitze- oder Kältewellen oder Dauerrregen mit Überschwemmungen, bzw. Dürren führen kann. http://www.scilogs.de/klimalounge/extremwetter-durch-planetare-wellen/

Aufgrund dessen steigen die Zahlen von Extremwetter-Ereiginssen an: mehr Überschwemmungen, mehr Dürren, stärkere Stürme.

Diese Zunahme an Extremwetterereignissen lässt sich sowohl global als auch in Deutschland belegen.

Dieser unnatürliche, vom Menschen verursachte Klimawandel ist also schlecht.

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Durch den Klimawandel kommt das Gleichgewicht aus der Erde durcheinander. z.b. war es früher so, als der Winter noch kälter war, das die meisten Insekten gestorben sind. Heute sind die Winter nicht mehr allzu kalt und die Insekten sterben nicht mehr (Ist dir bestimmt auch schon aufgefallen, dass es immer mehr werden)

Aber wir Menschen sind im Großen und Ganzen auch selbst Schuld... Mit unseren Raketen, zerstören wir die Ozonschicht...

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Ach das Problem ist nicht der Klimawandel den gab und gibt es schon immer. Der Punkt ist die Geschwindigkeit die neu ist. Die Natur kann sich nicht so schnell anpassen. Der andere Aspekt ist das der Mensch mit den unvermeidlichen Folgen eines Wandel nicht klarkommt. Überall steht was rum was er braucht. Wohnungen, Felder, Fabriken usw.und das geht u.U. kaputt.

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Ernsthaft? 

Ich hoffe das ust ein Troll

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Meeresspiegelanstieg (Überschwemmung der Küsten)

Ausfall des Golfstroms (Kaltzeit in Europa)

Verschiebung der Klimazonen (Ausbreitung der Wüste, Verschwinden der Urwälder, Zerstörung von Ökosystemen)

Tierarten sterben aus

Wetter wird unberechenbarer - Sommer wie Winter

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