teppichhai am 28.03.2009 um 12:33 Uhr
Hallo Forum,
ich habe Hopfen ausgesäht, eine Kletterpflanze bzw. ein rechtsdrehender Schlinger um genau zu sein. Der ist jetzt schon 10 cm hoch aber macht überhaupt keine Anstalten sich zu drehen bzw. etwas zu umschlingen. Muß ich ihn irgendwie motivieren (festbinden?) oder nur etwas Geduld haben? Danke im Voraus!

Er muß den zu umschlingenden Gegenstand nur zart berühren, und wenn er soweit ist mit seiner Statik, wird er anfangen.

ich habs mal auf dem Hopfenfeld gesehen...die waren größer als sie zu winden anfingen...solange wie sie noch einen eigenen Stand haben müssen sie sich ja noch nicht winden, erst wenns wackelig wird:-)
PPanther am 28. März 2009 12:42 und ich habs eigentlich so gesehen, sie werden nach oben gebunden!...ob die sich winden ist mir gar nicht so bekannt...
gini0101 am 28. März 2009 12:47 ja und die seile werden an masten gebunden. aber nicht der Hopfen an die seile. hatte schon mal die frage wo Telefonmasten herkommen. ja die werden auf hopfenfeldern gezüchtet. wachsen dort ganz gerade ohne sich zu drehen.
PPanther am 28. März 2009 12:52 der Hopfen wächst bis hoch und wird dann oben abgeschnitten!...also oben angebunden, sonst würde er umfallen. Die Hopfenbauern fahren mit solchen Spezialwagen mit Hebebühnen um ihn ständig nachzubinden/höher zu hängen oder so...komm her und schau es dir in der Hallertau/Holledau mal an... sie werden immer wieder nach bestimmter Zeit/Wachstum an diesen Seilen gebunden
PPanther am 28. März 2009 12:59 achso...du hast Recht...er windet sich nicht...Fehler von mir:-(tut mir leid
PPanther am 28. März 2009 13:07 hab nachgeschaut >>Hanfgewächse = Cannabaceae ...Er ist eine Kletterpflanze mit zackigen Blättern und hübschen grüngelben Zapfen, die das Typische am Hopfen sind. Diese Zapfen werden auch in der Heilkunde verwendet.
Wo der Hopfen angebaut wird, rankt er sich an bis zu sieben Meter hohen Rankgestellen hoch, die der Landschaft, beispielsweise der Holledau ein typisches Aussehen verleihen. << http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hopfen.htm und lfl.bayern.de/ipz/hopfen/
teppichhai am 28. März 2009 16:43 Also deine Links lassen sich nicht öffnen, anyway wenn ich noch mal klugscheißen darf ;-)
Hopfen rankt sich nicht hoch, sondern er schlingt sich hoch (ranken tut z.B. wilder Wein) siehe z.B. www.fassadengruen.de
PPanther am 28. März 2009 23:27 ich klugscheisser mal mit:-) Pflanzenbeschreibung aus dem Link Der Hopfen ist in Europa heimisch. Als Wildpflanze wächst er bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen.
Der wilde Hopfen kommt nicht sehr häufig vor, aber dort wo er wächst, steht er meist in kleinen Gruppen.
In einigen Gegenden Deutschlands wird Hopfen im grossen Stil angebaut, beispielsweise in der Hallertau in Bayern. Dort wird er an sieben Meter hochen Gestellen gezogen.
Hopfen ist zweihäusig, das heisst, es gibt unterschiedliche weibliche und männliche Pflanzen. Zum Bierbrauen und als Heilpflanze werden nur die unbefruchteten Ähren, auch Dolden oder Zapfen genannt, der weiblichen Pflanzen verwendet.
Das Blattwerk und die Stengel wachsen jedes Jahr neu, nur die Wurzeln überwintern.
Im Frühling treibt der Stengel aus und rankt sich im Laufe des Sommers bis zu sieben Meter lang an Pflanzen oder Gestellen hoch.
Die Form der Blätter erinnert ein wenig an Weinblätter, aber die Ränder sind zackiger als die der meisten Weinreben. Die Blätter sind gelappt und etwa handgross.
Im Juli und August blüht der Hopfen. Die männlichen Blüten sind klein, zahlreich und hängen in Trauben. Die weiblichen Blüten sind grösser und entwickeln sich zu Ähren, die von den Hopfenbauern "Dolden" und vom Volksmund "Zapfen" genannt werden.
PPanther am 28. März 2009 23:33 http://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/04757/ Die Hopfenpflege erfordert viel Handarbeit Aus jedem Stock wachsen im Frühjahr ab Ende April 40-60 Triebe. Für eine normale Entwicklung werden nur 4-6 Triebe benötigt. Die übrigen werden abgeschnitten. Die benötigten Triebe werden "angeleitet", d. h. sie werden im Uhrzeigersinn um den Aufleitdraht gewickelt. Dies ist eine Hilfestellung für die Hopfentriebe, damit sie anschließend leichter weiterwachsen können. Da die Triebe vom Wind während des Wachstums gelegentlich wieder abgetrieben werden, muß auch später noch einige Male "nachgeleitet" werden.

ja wenns hopfen ist fängt er schon noch an sich zu drehen. mußt nicht nachhelfen und motivieren! Vielleicht mit der Flöte davor spielen - dann gehts evtl. schneller- spaß muß sein oder.?
teppichhai am 28. März 2009 12:51 Klar muß Spaß sein - ich geb doch auch immer nur alberne Antworten ; )

Hopfen ist aber keine Kletterpflanze, soweit ich weiß.
gini0101 am 28. März 2009 12:42 hopfen eigentlich schon- net verwechseln mit hanf- da kanns passieren das es dich rechtsrum oder linksrum dreht!
gib ihm etwas woran er sich klammern kann, dann gehts auch los mit dem umschlingen
teppichhai am 28. März 2009 12:36 Hab ich schon, interessiert ihn nicht ; )