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kleingewerbe - kann die bank ein geschäftskonto verlangen?

gefragt von Renie am 02.12.2008 um 9:43 Uhr

Hallo,

ich habe ein kleingewerbe als nebenerwerb angemeldt. Ich zeichen Porträt, Tier usw. Bisher habe ich meine Geschäftsabwicklung immer über mein Privatkonto gemacht. sind im Monat zwischen 2und 4 bilder und manachmal auch gar nix. Nun wurde mir gesagt das es sein kann das ich dafür eigentlich ein Geschäftskonto eröffnen muss. Eine bekannte die noch weniger gewinn macht als ich (eigentlich bekommt sie nur die Materialkosten wieder rein) wurde von der Bank mehr oder weniger genötigt ein geschäftskonto zu nutzen und muss nun für jede buchung 50ct bezahlen ist das rechtens? Wenn ja würde sich die ganze geschichte ja schon fast nicht mehr lohnen bei den geringen summen die man einnimmt wenn man dann noch teure gebühren beim konto bezahlen muss. Hoffe mir kann hier jemand weiter helfen der sich damit auskennt.

Vielen Dank im Voraus


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anonym
beantwortet von FordPrefect am 2. Dezember 2008 09:45
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In den AGB der meisten Geschäftsbanken ist festgelegt, dass die Kontenverbindung - wenn es sich um ein Privatkonto handelt - nicht für gewerbliche Zwecke genutzt werden darf. Grund: Höhere Kosten (weil mehr Zahlungsein- und Ausgänge) sowie andere Risikovorsorge. Tipp: Kontaktiere die örtliche Sparkasse, deren Bedingungen sind meist kulanter und bei geringen Volumina solle das keine große Rolle spielen.

Kommentar von 7c7c810f59f4a77aebe404724d1de4ffsmallz95959599 am 2. Dezember 2008 09:50

Kleingewerbe, also nach BGB Minderkaufmann ist nicht mit gewerblicher Tätigkeit (Vollkaufmann)gleichzusetzen!

Kommentar von Renie am 2. Dezember 2008 09:51

mein Privatkonto habe ich bei der Sparkasse. Bis jetzt haben die auch noch nix gesagt. Wenn ich jetzt nachfrage hab ich allerdings bedenken das ich sie womöglich mit der Nase draufs stoße....gieng ja jetzt ne ganze zeit gut. Sollte sich herausstellen das ich das wirklich machen muss dann würde ich lieber dieses konto einfach kündigen oder so weiter laufen lassen und woanders sehen das ich ein kostenloses Geschäftskonto finde. Hätte bedenken das die Bank die Gebüren sonst rückwirkend verlangt....das könnte ich mir nicht leisten...wie gesagt - werde nicht wirklich reich mit der malerei ;-)

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 2. Dezember 2008 09:53

Rückwirkend geht nicht - keine Sorge! - Konto behalten, schweigen und geniessen!


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 2. Dezember 2008 09:51
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Sie sind in der Wahl Ihrer Kontenart frei! Natürlich will die Bank Ihnen die teurere Kontenart verkaufen. Bleiben Sie tapfer und beharren Sie auf der für Sie günstigsten Kontenform. Bei nicht regelmäßigen Umsätzen könnte sich kein automatischer Dispositionskreit bilden. Da wäre dann, aber nur bei Bedarf, ein sogenanntes Geschäftsgirokonto mit einer fest eingevuchten Kreditlinie besser. Aber Vorsicht! - solche Linien kosten z.T. wieder, wie dies vor rd. 40 jahren einmal der Fall war, auch bei Nichtinanspruchnahme Geld! (Bereistellungsprovison!) also Augen auf beim Kontokauf! Die Bankcleverle lassen einfach Nichts aus um an Ihr Geld zu kommen!


z95959599
beantwortet von z95959599 am 2. Dezember 2008 09:48
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Nein, das ist natürlich nicht rechtens! Als Kleingewerbetreibender machst du doch höchstens Einnahme/Überschuß-Buchführung; wozu sollst du denn ein 2. Konto brauchen? Die Bank will dich nur abzocken!


Maximus40
beantwortet von Maximus40 am 2. Dezember 2008 09:49
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Ich vertrete auch FordPrefects Meinung, würde mich in der Art gegenüber der Bank nicht äußern. Solange die nichts sagen, würde ich alles so lassen wie es ist.


gamasche
beantwortet von gamasche am 2. Dezember 2008 09:49
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Einige Banken verlangen dass, wenn die Umsätze teils "geschäftlichen Charakter" haben. Bekommen ja dann auch mehr Gebühren. Sprich mit Deiner Bank, aber erst, wenn sie Dich darauf hinweisen. Wenn die dann nicht auf Deine Wünsche eingehen, vielleicht wechseln. Andere Banken haben damit kein Problem. Um die gewerblichen Umsätze besser trennen zu können, besteht bei einigen Banken auch die Möglichkeit, ein sogenanntes Unterkonto für das Gewerbe einzurichten. Beispiel: Deutsche Bank.



pepe33
beantwortet von pepe33 am 2. Dezember 2008 10:50
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Für ein Gewerbe und auch Kleingewerbe empfehle ich immer ein eigenes Geschäftskonto. Das ist besser um die Einnahmen und Ausgaben zu überwachen und auch für das finanzamt zu belegen. Eröffne doch einfach bei einer anderen Bank ein kostenloses Girokonto. Für ein paar Buchungen eines Kleingewerbes ist doch ein 2. Privatkonto ausreichend.


anonym
beantwortet von skydiver33 am 28. Januar 2009 16:01
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http://www.kostenloses-geschaeftskonto.com/wann-brauche-ich-ein-geschaeftskonto.... Vll. hilft dir diese Link. Also meines Wissens nach brauchen Freiberufler und Kleingewerbebetreiber nichtmal ein Geschäftskonto.


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