Frage von emilysn 13.07.2012

Kleingartengesetz-> Kleintiergehege

  • Hilfreichste Antwort von mikewolf 13.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gesetze zur Kleintieren ändern sich alle paar Jahre, vorallem wenn es eine Kleingartenanlage betrifft, somit hast auch du dich an deren Richtlinien zu halten. Es ist ja eine Kleingartenanlage und kein Kleintierzuchtverein . Normal dürften gar keine Kleintiere gehalten werden, was bedeutet das der alte Vetrag nicht mal eine Rechtsgrundlage hat. Und es könnte dich sogar noch böser treffen, wenn der Vorstand einmal wechselt, denn was Herr Müller letztes Jahr per Vertrag duldete, muß bei einem neuen Vorsitzenden ( der sich streng an das Kleingartengesetz hält ) nicht unbedingt gültig sein.

    Ich weiß schon warum ich seit 25 Jahren nie einen solchen Verein beigetreten bin.

    Gruß Wolf

  • Antwort von pecudis 14.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kann Dir von weitem keiner sagen - dazu müßte man wissen, was in eurer Kleingartenordnung so alles drinsteht (da werden unter anderem auch die Rechte des Vorstandes aufgeführt sein) und wie Deine Genehmigung formuliert ist. Es gibt das Bundeskleingartengesetz, da steht zB "Die Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege sollen bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens berücksichtigt werden.", also wenn Du zB zu viele Kaninchen pro m² hältst, dann wäre das eine Handhabe, und natürlich mußt Du die Vorgaben aus Tierschutz, Bodenschutz etc einhalten - aber ansonsten ist die Vertragsgestaltung imho Sache der Beteiligten.

  • Antwort von lustigersachse 13.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nö, können sie nicht, wenn sie keinen Schiffbruch erleiden wollen. Vertrag ist Vertrag. Und dann noch unterschrieben. Es sei denn, es steht etwas im "berühmten" Kleingedruckten. Da kannst Du aber ja mal nachschauen. Ansonsten... nix gibt´s! :-)

  • Antwort von Realschule1971 17.07.2012

    Absprachen in Kleingärten bestehen meistens nur mündlich. Sollten Schriftstücke angefertigt worden sein, so werden sie auf Widerruf geschlossen. Das sag doch alles, oder...Bei Tierhaltung so wie so. Störungen oder Beängstigungen von Tieren ausgehend, sind immer Gründe eines Einwandes gegen sie. Helfen kann da nur der 1. Vorsitzende des Vereins, denn nur der ist zur Verantwortung gegenüber des Verpächters, meistens der Gemeinde, verantwortlich. Er muss alle Maßnahmen vertreten und haftet für Verstöße und Störungen durch die Unterpächter.

  • Antwort von raimo 13.07.2012

    Wäre besser gewesen Du hättest noch mitgeteilt um welche Tiere es sich handelt. Kleintierhaltung wie Hasen oder in gewissen Umfang auch Geflügel, kann in einer Kleingartenanlage erlaubt sein. Genaueres müsste der Pachtvertrag aussagen. Im Kleingartengesetz gibt es keine Reglung über Kleintierhaltung. In Absprache mit dem Vorstand könnte eine Regelung gefunden werden, sie sollte aber schriftlich festgehalten werden. In wie weit Du die Zustimmung des Vorstandes für eine bestimmte Größe des Geheges überschritten hast kann man hier nicht erkennen. Man wird nicht gleich gerichtlich gegen Dich vorgehen, aber man wird Dich auf die Folgen aufmerksam machen.

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