Frage von Scarabaeus1982, 178

kleine Lungenembolie! Wann aufgelöst?

Hallo! Ich bin 34 jahre alt, weiblich, rauche nicht, trinke keinen Alkohol und nehme nicht die Pille oder andere Hormone.

Ich hatte vor kurzem 3 Wochen lang eine Lungenentzündung im linken Lungenflügel. Bekam erst 10 Tage Levofloxacin und dann noch mal 7 Tage Clarithromycin und ein Asthmanspray, weil ich unter Atemnot litt. Es wurde besser und ich fühlte mich besser. Doch dann fing es an, dass ich wieder Atemnot bekam und so einen Druck auf der Lunge, als wenn einer auf die Lunge drückt. Wurde über 2 Nächte schlimmer. Konnte nicht mehr auf dem Rücken liegen und nicht auf der rechten Seite. Bin wieder zur Ärztin. Mir wurde D-Dimere abgenommen, welches über 2000 lag. ( normal bis 500 ). Wieder zur Ärztin. Sofortige Gabe von einer Anti- Xa-Spritze Sie schickte mich zum CT. Befund ergab fraglicher Verdacht auf kleine Einschlüsse in den kleinen Lungenaterien auf der linken Seite. Muß zum Glück nicht ins Krankenhaus. Muss mir aber weiter Anti-Xa spritzen. Ich würde gerne nächste Woche wieder arbeiten gehen, da ich ja nun schon dann 4 Wochen krank bin.

Wie lange muß ich noch mit einer AU rechnen??? Wie lange dauert es, bis die kleinen Embolien wieder weg sind??? Wann sind die Symptome endlich wieder weg???

Danke für eure Antworten.

Antwort
von AlderMoo, 131

Meine Antwort wird Dir nicht weiterhelfen. Dennoch erlaube ich mir folgende Bemerkungen: Oft sitze ich vor dem Bildschirm und schüttle den Kopf über die Gedanken mancher Menschen, die hier Fragen stellen. Deine Frage gehört auch dazu. Deine Erkrankung ist ja kein Pappenstiel, ganz im Gegenteil. Ich weiß, wovon ich hier schreibe.

Warum ich so reagiere? Du hast nur eine Gesundheit. Eine Einzige. Wenn die kaputt ist, ist sie kaputt. Sie wächst nichtmehr nach und kann auch in den seltensten Fällen durch Reparatur wieder in einen neuwertigen Zustand versetzt werden oder repariert sich gar von selbst.

Du machst einen recht ungeduldigen Eindruck und möchtest möglichst bald wieder arbeiten. Gedanken über das weitestgehende Auskurieren der Krankheit kann ich (zumindest) nicht aus der Erläuterung herauslesen.

Ich würde sagen, daß Du Dich in ein unkalkulierbar hohes Risiko begibst...

Vielleicht regt Dich das etwas zum Nachdenken an... Du nützt niemandem mit einer chronischen oder nicht voll ausgeheilten und immer wiederkehrenden Erkrankung. Von Schlimmerem will ich gar nicht reden...

Kommentar von Scarabaeus1982 ,

Hey!

In einem Punkt hast du vollkommen recht. Ich bin sehr ungeduldig und kann es gar nicht ab Zuhause herumzusitzen. Ich bin jemand, der etwas schaffen muss. Und nach jetzt über 3 Wochen Zuhause sein, habe ich echt Hummeln in Hintern. 

Aber danke für deine Antwort 

Antwort
von polarbaer64, 97

Also, ich hatte vor 2 Jahren eine schwere Lungenembolie mit Verstopfungen in allen Hauptästen (Intensivstation). Ich war 4 Wochen krank geschrieben und musste dann wieder arbeiten. 

Man wartet nicht, bis sich alles wieder aufgelöst hat, bis man keine AU mehr bekommt. Aber man muss eben langsam tun. Anfangs noch kein Sport und keine körperlichen Anstrengungen. Kommt nun drauf an, was du arbeitest. Davon hängt die Dauer deiner Krankschreibung ab.

Die Symptome haben bei mir sicher 3-4 Monate gebraucht, bis ich wieder normal Luft bekommen habe... . 

Blutverdünner nimmst du ja sicher, dann kann auch nichts weiter passieren.

Alles Gute!

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