Frage von wolfgang9999, 32

Der Klausurantritt war wegen zwei gebrochener Zehen nicht möglich, akzeptiert die Uni das als Grund?

Liebe Community,

eine Bekannte von mir hat sich am Tag einer Uni-Klausur , die sie aufgrund eines Fehlversuchs schreiben musste, auf dem Weg zur Uni zwei Zehen gebrochen. Natürlich musste sie daraufhin direkt zum Arzt, da die Schmerzen sie schon stark beeinträchtigt hat. Nun weiß sie nicht, ob der Prüfungsausschuss dies als akzeptablen Grund für einen Rücktritt von der Prüfung ansieht. Bekannterweise reicht an der Uni ein "einfaches Attest" nicht aus. Hat einer von euch Erfahrungen damit gemacht?

Antwort
von DFgen, 28

Wenn sie direkt nach dem Bruch zum Arzt gegangen ist, so kann sie sich das bestätigen/attestieren lassen und im Prüfungsbüro fristgerecht nachweisen.

Antwort
von SiViHa72, 32

attest vom Arzt, wenn sie solche Schmerzen hatte, dann konnte sie nicht mitschreiben. Das wird ihr der Doc auch bescheinigen, denke ich.

ich mein hallo, totale Schmerzen? Oder gedopet mit Schmerzmitteln? Wie soll die Prüfung dann wohl ausfallen?

Kommentar von wolfgang9999 ,

Das ist auch meine Ansicht. Die Frage ist jedoch, ob das Prüfungsamt das auch so sieht. Sie wird es in den nächsten Tagen abgeben … sie macht sich jedoch (verständlicherweise) große Sorgen wegen des potentiell zweiten Fehlversuchs, für den sie ja letztendlich dann nichts kann.

Kommentar von SiViHa72 ,

Wichtig ist,d ass der Arzt es wirklich so schreibt, das er blablabla (was weiss ich, eben dass es ein akuter Notfall war und dieser aus medizinischer Sicht sofort versorgt werden musste, auch dass mit diesen Brüchen starke Schmerzen einhergehen, die eine Teilnahme nicht erlauben.. Irgenso was, der wird ja wissen, worauf es ankommt. Nicht nur ein: Frau xy war am 33.3.3333 von bis Uhr bei mir zur Behandlung

Alles GUte und toitoitoi!!

Kommentar von mistertrollo ,

So ist es. Ein Student hat zu wissen, wie und in welcher Form ein gültiges Attest abzugeben ist.

Antwort
von mistertrollo, 30

Zwei Zehen gebrochen? Und was soll der Arzt da tun? Außer Schmerzmittel nehmen kann man bei einem Zehenbruch nichts machen (hatte selber schon zwei). Damit ist man sicherlich nicht so beeinträchtigt, als dass man keine Klausur schreiben könnte. Da müsste man schon den Arm oder die Hand gebrochen haben. Wenn sie kein richtiges Attest vorlegen kann, ist das der zweite Fehlversuch.

Kommentar von wolfgang9999 ,

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Natürlich kann man mit 2 gebrochenen Zehen eine Klausur schreiben. Aber: sie hat sich die Zehen am Tag der Klausur kurz vor Antritt gebrochen. Muss man trotz der "frischen" Verletzung die Klausur schreiben?

Kommentar von SiViHa72 ,

Frisch vor antritt, dann geht man zum Arzt.

Blöd gesagt, wenn ich die Treppe runterfliege auf dem Weg zur Klausur, verwirrt und platt da stehe/ liege, robbe ich mich dann erstmal zur Klausur oder lasse ich den NOtfall versorgen?

Kommentar von mistertrollo ,

Man muss die Klausur schreiben, wenn man kein hieb- und stichfestes Attest eines Arztes vorlegen kann. Die Ursache bzw. die Art der Erkrankung interessiert dabei NIEMANDEN. Es interessiert auch NIEMANDEN, WANN die Erkrankung eingetreten ist. Fakt ist nur die Gültigkeit des ärztlichen Attests. Wenn der Arzt das nicht ausstellt, hat sie ihren zweiten Fehlversuch.

Kommentar von wolfgang9999 ,

Das Attest alleine reicht nicht aus. Meistens muss man den Arzt von seiner Schweigepflicht entbinden, damit dieser dezidiert beschreiben kann, welche gesundheitlichen Umstände einen Klausurantritt unmöglich machten bzw. stark eingeschränkt haben.

Kommentar von SiViHa72 ,

Klar, mrtrollo, aber wenn der Notfall kurz vor Antritt passiert und das Attest dies belegt, .. Ich kann ja nicht schon mal provisorisch ein ATtest dabei haben, falls was passiert- damit ich das dann rüberkriechend noch abgebe, bevor mich die Rettung einpackt.


 Nein, dann gehts zur ärztlichen Versorgung und da kriege ich dann das passende Attest, das ich nachreiche.


Passt das Attest nicht, da hast Du recht, dann ist es natürlich ein Fehlversuch.

Kommentar von wolfgang9999 ,

Logischerweise lässt man sich versorgen. Sie war ja auch beim Arzt und hat deshalb nicht mitgeschrieben. Der kann ihr auch bescheinigen, dass sie große Schmerzen hatte … die Frage ist, ob das Prüfungsamt das nicht als "Lappalie" ansieht. Zudem ist sie vom Notenbild her (Durchschnitt 1.6) keine, die sich vor Klausuren drückt … 

Kommentar von mistertrollo ,

Ich wiederhole mich nur ungern: Als Studentin sollte sie wissen, wie ein ärztliches Attest auszusehen hat, um von einer Klausur befreit zu werden. Legt sie dieses Attest vor, ist die Entschuldigung akzeptiert. Kann sie es nicht vorlegen, ist "der Drops gelutscht".

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