Hallo!
Ich bewege mich in Kreisen, in denen es normal und angesehen ist, klassische Musik zu mögen.
Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, einen Zugang zu finden? Ich mag Zwölftonmusik - und Mahler genieße ich auch. Aber ansonsten ist mir das Gefiedel, Geklimper und die Orchesterei einfach zu "schön". Alles löst sich in wohligen Klängen und netten Akkorden und Dreiklängen auf - mir fehlt die Spannung, die sich bis zum Schluss hält und nicht aufgelöst wird.
Steinigt mich - aber Schlager, Volksmusik, Pop und Klassik - ist mir alles zu harmonisch. Ich mag kein Happy End. Ich mag TripHop und Tritonus.
Sonatenhaupts
Wiesel - raus aus meinem Kopf! ;-)
Smetana, Ravel, Prokofjew - vor allem auch Modest Mussorgski mit "Bilder einer Ausstellung" - großartig! Da werden Geschichten erzählt. Orff finde ich bewundernswert. Nicht zu vergessen die Peer Gynt-Suite von Edvard Grieg - immer noch ein Highlight.
Vermutlich mag ich Klassik - aber halt nicht das "Geseier", das normalerweise zähe Vorträge in wenigen Minuten einrahmt.
Ach, Baiana, wenn du die allgemeingültige Fahrstuhlmusik meinst - Ohren auf Durchzug und auf zu Hause freuen ;-)
LG
Wieselchen
Aber es ist doch auf einem Vortragsabend (wissenschaftliche Honorationen und Laudatien werden verkündet) so unendlich peinlich (das MIR nochmal was peinlich ist ist mir wirklich peinlich), wenn man mit schmerzverzerrtem Gesicht den wohligen Klängen lauscht.
Nun, da hilft dann wohl nur autogenes Training - oder ein mp3-Player :-p
LG
Wieselchen
küss