Frage von VFragenV, 44

Klartraumtipps?

Für den anfang erstmal zulernen richtig in den Traum reinzukommen und in ihn zu bemerken das man träumt. Danke :D

Antwort
von jackjack1995, 16

Hi.

Mache im Wachleben mehrmals am Tag RCs.

Mache dann aber nicht nur Handlungs-RCs
wie den Nasen-RC, den Lese-RC, den Finger-RC und so was, sondern stelle dir
auch mehrmals am Tag die kritischen Fragen, denn mit den kritischen Fragen hast du immer noch mehr Gewissheit ob
du träumst oder wach bist.

Denn es könnte auch sein, dass du im Traum nicht durch die geschlossene Nase atmen kannst und im Traum auch wie
in der Realität 5 Finger an einer Hand hast und dann gehst du davon aus, dass du wach bist.

In Wirklichkeit hast du vielleicht noch geträumt.

Später wachst du wirklich auf und bist wahrscheinlich enttäuscht, deine Chance auf einen Klartraum verpasst zu
haben.

Aber wenn du dir im Wachleben auch die kritischen Fragen antrainierst, wirst du das irgendwann auch im Traum
machen und damit hast du eine höhere Chance auf einen Klartraum.

Eine kritische Frage könnte sein: Wo bin ich?

Im Traum befindet man sich nämlich meistens an einem unbekannten
Ort wieder.

Wie bin ich hierher gekommen?

Meistens ist man im Traum einfach mittendrin in einer Szenerie und man weiß nicht, wie man dort hin gekommen ist.

Was habe ich in den letzten beiden Stunden gemacht?

Im Traum weiß man oft nicht, was man in den letzten beiden Stunden gemacht hat.

Ist hier etwas unlogisch?

Schaue dir die Umgebung an.

Ist etwas anders?

Zum Beispiel hat das Blatt des Baumes die richtige Farbe?

Ist das Blat des Baumes lila, träumst du womöglich, du wirst klar und bist nun in einem Klartraum.

Ich mache aber dann trotzdem nach den kritischen Fragen zur Bestätigung ein Handlungs-RC.

Sicher.

Handlungs-RCs sind auch wichtig.

Aber noch wichtiger sind die kritischen Fragen, denn mit den kritischen Fragen hast du immer noch mehr
Gewissheit, ob du träumst oder wach bist, eben aus dem Grund, weil man im Traum auch nicht durch die geschlossene
Nase atmen könnte und auch wie in der Realität 5 Finger an einer Hand haben könnte.

Und wenn man dann die kritischen Fragen im Traum stellt, zum Beispiel, was habe ich in den letzten beiden Stunden
gemacht und du hast eine Erinnerungslücke oder dir fehlt ein ganzer Tag, dann träumst du womöglich und wenn du
dann zur Bestätigung ein RC machst und du kannst z.B. durch die geschlossene Nase atmen oder hast 7 Finger, dann
kannst du sicher sein, das du träumst, wirst klar und bist in deinem Klartraum. Aber was die kritischen Fragen
und so was angeht, wird hier in diesem Video genauer erklärt:

Ansonsten kannst du auch noch eine Autosuggestion machen.

Das mit der Traumerinnerung, wo du dir sagst, das du träumen wirst und dich an deine
Träume erinnern wirst.

Die mache ich auch manchmal.

Wenn du es täglich wiederholst, wirst du dich an deine Träume erinnern.

Vielleicht sogar an mehrere Träume bei der Anwendung der Autosuggestion.

Genauso läuft es mit dem Klartraum.

Willst du einen Klartraum haben, sage dir vor dem Einschlafen, heute werde ich einen Klartraum haben oder im
Traum bemerke ich das ich träume oder so ähnlich.

Und auch die tägliche Wiederholung kann dann später zu einem Klartraum führen.

Bei mir klappt es sehr gut.

Durch die Autosuggestion hatte ich schon mal 3 Klarträume an 3 Tagen bekommen.

Also jeden Tag 1 Klartraum und wenn es mal nicht 3 Tage am Stück sind bekomme ich seit dem ich die Autosuggestion
anwende, natürlich auch mit den kritischen Fragen und den Handlungs-RCs öfter Klarträume.

Übe und trainiere einfach weiter und hab Geduld, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt.

Dann kommt der Klartraum schon ganz bald.

Dann gibt es da auch noch die WBTB-Technik (wake-back-to-bed) die man anwenden kann, das heißt so viel wie
aufstehen und zurück ins Bett.

Dafür weckt man sich nach 4, 4,5, 5, 5,5 oder 6 Stunden und bleibt je nach dem, welche Technik man benutzt etwa
30 Minuten oder etwas länger wach.

Aber zu lange sollte man auch nicht wach bleiben, weil man dann vielleicht zu wach ist, um wieder einschlafen zu
können.

Man muss wach genug sein, um sich in diesem Zeitraum von ca. 30-45 Minuten mit Klarträume, den kritischen Fragen
und den RCs zu beschäftigen, aber auch gleichzeitig müde genug, um wieder einschlafen zu können.

Die WBTB-Technik ist keine Technik an sich, sondern sie unterstützt nur andere Klartraum-Techniken.

Aber was das alles bedeutet und so was wird hier in diesem Video noch mal genauer beschrieben:

LG jackjack1995

Dann gibt es ja auch noch dieses sogenannte falsche Erwachen, wo man nur träumt aufgewacht zu sein.

In Wirklichkeit schläft man aber noch und schlummert noch in seinem Bett.

Um ein falsches Erwachen zu erkennen, sollte man sich angewöhnen, nach jedem Aufwachen ein RC zu machen, auch
wenn es sich noch so echt anfühlt.

Denn es könnte ja immerhin auch ein falsches Erwachen sein, wo du nur träumst aufgewacht zu sein.

In Wirklichkeit hast du vielleicht aber noch geschlafen und schlummerst noch in deinem Bett.

Irgendwann wachst du wirklich auf und bemerkst, das du eigentlich die ganze Zeit geschlafen hast.

Und wenn du dir angewöhnst, nach jedem Aufwachen ein RC zu machen, auch wenn es sich noch so echt anfühlt, dann
hast du eine gute Chance auf einen Klartraum, wenn du dadurch das falsche Erwachen erkennst, der RC positiv
ausfällt und du zum Beispiel durch die geschlossene Nase atmen kannst oder du 7 Finger oder noch mehr an deiner
Hand hast.

Antwort
von nowka20, 4

Wir müssen daher draußen sein, außerhalb unseres Körpers, bei der ersten Art Träume, und wir müssen ebenso drinnen stecken in unseren Erlebnissen bei der zweiten Art. Das heißt, wir müssen tatsächlich außerhalb des physischen Leibes sein mit unseren seelischen Erlebnissen, wenn wir träumen. Insofern ist das, was sich ältere Seelenforscher gesagt haben, absolut unanfechtbar; es läßt sich gar nichts dagegen einwenden.
Aber etwas anderes muß gesagt werden. Irgendeine Erkenntnissicherheit über das Selbst kann mir der Traum nicht geben, er kann uns hinführen, wie man auf den Weg zu einer solchen Sicherheit kommt. Denn was wir innen sind, während der Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen, wo wir außerhalb des Körpers sind: das, was uns der Traum da zeigt, das sind wir ja ganz gewiß nicht; denn das sind auf der einen Seite Bilder unseres körperlichen Inneren, noch dazu Sinnbilder dieses körperlichen Inneren, also das, was wiederum von unserem körperlichen Inneren genommen ist. Wir können doch nicht, wenn wir schlafend außerhalb unseres Körpers sind, sozusagen dasselbe sein, was wir im Inneren sind, im physischen Leibe sind. Es muß also etwas anderes vorliegen. Wir müssen da etwas sein außerhalb unseres Körpers, aber das macht sich nicht geltend. Dazu sind wir zunächst nicht fähig, das eigentliche Wesen des Seelischen im schlafenden Zustande zu erfassen. Das verbirgt sich und maskiert sich zunächst; es umhüllt sich mit Bildern der eigenen Körperlichkeit und zeigt sich in bezug auf sein Eigenleben in willkürlichen Zusammenstellungen des Erlebten. Daß wir außerhalb unseres Leibes sind, wenn wir träumen, das haben die älteren Seelenforscher gut geschlossen; aber daß uns der Traum etwas zeige über das außer unserem Körper befindliche Wesen, das haben sie zwar geglaubt, aber das ist nicht der Fall. Denn er zeigt uns gar nichts als das, was wir sonst erlebt haben im Leibe, und unseren eigenen Leib in Sinnbildern. Also, wenn wir außerhalb unseres Leibes etwas sind, so maskiert sich das im Traume, so trägt der Traum in bezug darauf eine Maske. Wollen wir hinter unser eigenes Wesen kommen, so müssen wir dem Traume, das heißt der Seele, diese Maske denn der Traum ist diese Maske — herunternehmen können. — Bis hierher leitet uns auf einen Weg eine intimere Anschauung vom Traume. Indem ältere Seelenforscher durchaus bemerkt haben, daß der Traum schließlich nichts anderes zeigt als das, was er selbst wiederum aus der Sinneswelt nimmt, kamen ihnen natürlich auch darüber die Zweifel. Und ebensowenig wie man Sicherheit zu haben glaubte durch eine gewöhnliche, rückwärtsgewendete Selbstbeobachtung, ebensowenig war man befriedigt von dem, was die Beobachtung der Traumwelt geben konnte.
Demgegenüber tritt nun das auf, was von mir immer genannt wird die anthroposophische Weltanschauung oder anthroposophische Forschungsart. Diese stellt sich zunächst auf den Standpunkt: Wenn uns der Traum zeigt, daß wir etwas außerhalb unseres Leibes sind, so erweist er sich ja für sich zu schwach, um sein eigenes Wesen zur Anschauung, zur Offenbarung zu bringen. Um sich zu offenbaren, bedient er sich der Erinnerungsfetzen des Lebens, der Sinnbilder der eigenen Körperlichkeit. Wir müssen daher das Seelenleben verstärken, erkraften, damit wir an das herankommen, was im Seelenleben maskiert im Traume vor uns steht. Das kann man. Man kann es dadurch, daß man, wie ich in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und in anderen Schriften ausgeführt habe, mit vollem Bewußtsein durch ein systematisch-exaktes sogenanntes «meditatives» Leben den Traum nachahmt, aber ihn nicht etwa dadurch nachahmt, daß man künstlich Träume erzeugt, sondern daß man dasjenige, was aus dem Unterbewußtsein unwillkürlich im Traume heraufsteigt, mit vollem Bewußtsein in der Seele erweckt. Dazu kommt man dadurch, daß man sich gewöhnt, ebenso zu verfahren, wie der Traum unwillkürlich verfährt so zu verfahren, daß man in innerer Meditation Dinge, die man gut kennt, sinnbildlich vorstellt. Der Traum gaukelt uns sinnbildlich unsere eigene Körperlichkeit vor. Man übt sich nun da uns weder unser eigenes Inneres noch die Natur Sinnbilder gibt streng systematisch, sinnbildlich vorzustellen. So werden Vorstellungen von uns willkürlich in ein Sinnbild gebracht, wie der Traum es uns unwillkürlich vorgaukelt. Durch innere Aktivität muß es erzeugt werden, das heißt aber, es muß der Traum verstärkt werden.
Wenn wir im äußeren Leben sind, geben wir uns passiv den äußeren Beobachtungen und Wahrnehmungen hin. Dann ist die innere Tätigkeit eine schattenhafte. Jeder empfindet eigentlich, wie schattenhaft das abstrakte Vorstellen ist, wie die Gedanken hingegeben sind an die Außenwelt und dann schattenhaft verlaufen. Jeder spricht von den schattenhaften Gedanken gegenüber der konkreten Wirklichkeit. Wenn man aber dazu aufsteigt, jetzt Sinnbildliches vorzustellen, so muß man diese Sinnbilder machen. Und wenn man nun ein vollbewußter Mensch ist und kein Narr, so weiß man, daß man sie selbst macht. Man ist dann durchaus kein Träumer, sondern ein gewöhnlich Wachender, ja noch mehr als ein gewöhnlich Wachender. Dem Träumer kommen die Sinnbilder unwillkürlich, dem Wachenden die Vorstellungsbilder durch äußere Anregung. Der Wachende, der selber sich rege macht, was die Träume geben, der Sinnbilder mit aller inneren Kraft sich vor die Seele hinstellt und in voller, bewußter Besonnenheit den Traum nachahmt, der erweckt sich sozusagen zu einer höheren Denk- und Vorstellungsaktivität und damit zu einer höheren Seelenaktivität überhaupt, als man sie im gewöhnlichen Bewußtsein hat. Das muß dann aber wirklich ganz systematisch durchgeführt werden.
(GA 213, Seite 18f : aus dem Vortrag vom 15. 11.1923 von Dr. R. Steiner)

Antwort
von laraheinrich, 14

fang erstmal damit an, jeden tag zu träumen. Sag dir vor dem Schlaf "Ich gehe jetzt schlafen und träume" und dabei stellst du dir vor was du träumen willst. sobald du fast jeden tag träumst kannst du anfangen, die irgendein signal einzubauen, damit du weist dass du träumst und dies auch kontrollieren kannst, sobald du es weist.

Dies können dinge sein wie, dass du durch deine hand langen kannst, oder unverwundbar bist oder einfach immer ein roter ball vorbeirollt. Als Beispiel: Versuche dir auch am Tag öfters durch die hand du langen als könntest du einfach durch sie durch, irgendwann wird das auch in deine träume mit einfliessen. 

Dazu braucht es aber Geduld und Disziplin

LG

Antwort
von Lihou, 19

Hey, 

Da kenne ich eine effektive Methode, mit der es relativ schnell klappt.

Du machst mehrmals täglich im Wachzustand einen Realitätscheck. Das heißt du hinterfragst ob das was du gerade erlebst real ist. Du fragst dich: Träume ich gerade oder bin ich wach? 

Dann musst du es in der Praxis austesten, z.b.:

In die Luft springen (im Traum würde es länger dauern bis du wieder auf den Boden kommst oder du würdest weiter hochfliegen)

Mit dem Finger versuchen durch die Hand oder einen Gegenstand zu bohren

Den Mund schließen, die Nase zuhalten und versuchen zu atmen

Etwas genauer betrachten, wegsehen & anschließend wieder hinsehen -> sieht es gleich aus? (Im Traum würde es sich verändern)

Und so weiter... die Liste kannst du weiter ausführen und dir selbst weitere Realitätschecks ausdenken. Wichtig ist, dass du diese so oft wie nur möglich ausführst (10-15 x täglich mindestens). Nur so sickert diese Methode in deine Unterbewusstsein und du wirst es automatisch im Traum anwenden und dann wissen: Jetzt gerade träume ich! 

Viel Spaß!!

Antwort
von ClarissaNeumber, 13

jeden morgen seinen traum aufschreiben. mit der zeit kannst du dich immer an deine träume erinnnern

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