Frage von Shibafriend, 63

Klappt das mit einem Hund so wie ich mir das vorstelle?

Hallo, Ich habe gleich mehere Fragen zum Thema Hund. Zur Zeit mach ich noch eine Ausbildung zur Altenpflegerin (fertig voraussichtlich 2018). Nach der Ausbildung möchte ich mir meinen sehnlichen Wunsch nach einem eigenen Hund erfüllen. Ich weiß ist vielleicht noch etwas früh sich da jetzt schon Gedanken zu machen aber naja. Was meine Erfahrung angeht, habe ich Hunde von Bekannten sozusagen mit großgezogen. Ich bin bereit mich für den Hund in den Hintergrund zu stellen. In ALLEM. Ich habe vor, Nachtschicht zu machen. Da schläft der Hund eh und ich kann ihn vielleicht eher mit zur Arbeit nehmen. Geht dies nicht steht meine Familie hinter mir. Urlaub und Freizeit gibt es nur MIT Hund. So nun zu meinen eigentlichen Fragen: Brauche ich unbedingt einen Garten? Ich versuche eine Wohnung am Stadtrand zu bekommen oder sogar auf dem Land. Ich wohne ansonsten in einer Kleinstadt. Ist es vertretbar wenn ich die kleinen Runden (nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen) in der Stadt mache und die großen Runden wo ich wandern gehe in den Wald oder in die Felder fahre? Oder ist es zu wenig? An Kosten habe ich jetzt Versicherung, Steuern, Futter, Tierarzt (Impfungen, Wurmkuren,Op,etc) und Hundeschule mit eingeplant. Wenn ich von dem schlechtesten Gehalt ausgehe so ca. 1500€ netto im Monat, meint ihr das ist machbar? Ich freue mich über eure Meinungen und Ratschläge wie ich das unter einen Hut bekommen könnte. Und nochmal: Ich würde für den Hund auf alles verzichten. Vielen Dank im Voraus :)

Antwort
von Franziska2672, 35

Also, ein Hund braucht viel liebe und Zuwendung, aber dazu brauchst du nicht unbedingt einen garten. Große spaziergänge muss man mit einplanen, hängt von der rasse ab. Die Erziehung erfordert ja auch ein bisschen nerven. aber mit zur arbeit geht leider nicht. Aber so allem im allem würde es so gehen ;)

PS: habe selbst einen

Kommentar von Shibafriend ,

Danke für deine schnelle Antwort. Wegen dem Garten bin ich ja schonmal erleichtert. Vielleicht kann er ja wenn ich Rundgänge mache im Schwesternzimmer bleiben. Ach mal sehen :)

Kommentar von Turbomann ,

@ Shibafriend

Ein Hund in einem Schwesternzimmer, kann ich mir nicht vorstellen, schon wegen der Hyghienevorschriften.

Ein Garten ist auch nicht nötig, denn die meisten Menschen benutzen den eh als Alibifunktion, damit sie nicht so oft raus müssen.

Dann sollte man mit einem Hund schon in der früh vor der Arbeit eine größere Runde laufen, egal bei welchem Wetter.

Wer läuft tagsüber mit ihm, wenn du nach der Nachtschicht ausschlafen willst?

Auch wenn du bei Bekannten Hundeerfahrung gesammelt hast, ist ein eigener Hund nochmal was anderes. Den kannst du nicht abends wieder abgeben und deine Erfahrungen werden nochmal anders ablaufen.

Wieviel Zeit stellst du dir vor, dem Hund das alleinsein beizubringen, bis das sitzt und er nachts nicht das ganze Haus zusammenbellt, wenn du auf Nachtschicht bist? Unterschätze diese Zeit bitte nicht.

Wie sieht es aus mit der Haltegenehmigung vom Vermieter jetzt und bei deiner eigenen Wohnung?

Was das Gehalt betrifft sollte man immer ein kleines finanzielles Polster im Rückhalt haben. An manchem Monaten kann man öfters zum Tierarzt müssen, was man nicht einrechnet und da kann man auch einiges hinblättern. Das Geld für eine OP kann man nicht vorausberechnen, die kann unter Umständen bis zu einer dreistelligen Summe ansteigen.

Es ist gut, dass du dir jetzt schon Gedanken machst, aber schadet dir auch nichts, wenn du dir den Link mal durchleist.

http://www.eschenbruch.com/html/hundekauf.html

Kommentar von Turbomann ,

@ Shibafriend

Dürfen Tiere im Schwesternzimmer bleiben? Kann ich mir nicht vorstellen, schon von der Hyghiene her.

Wenn du einen Hund hast, dann musst du in der Früh erst mal  eine längere Runde laufen noch vor der Arbeit, egal was für ein Wetter.

Dann wirst du ihm das alleinsein erst mal antrainieren müssen und bei Nachtschicht, kommt darauf an wie alt der Hund sein wird und wie lange du brauchst, bis er alleine bleibt und nicht das ganze Haus nachts durchheulen aufweckt. Unterschätze ja nicht die Zeit, die du hier investieren musst.

Wer geht mit ihm tagsüber gassi, wenn du dich von der Nachtschicht ausschlafen musst?

Auch wenn du bei Bekannten Hundeerfahrung gesammelt hast, bei einem eigenen Hund sieht das wieder ganz anders aus, den kannst du nicht abends wieder abgeben.

Deine eigenen Erfahrungen werden ganz sicher anders aussehen, als bei anderen mitzuhelfen.

Nein ein Garten ist nicht ausschlaggebend, der wird von den meisten Hundehalter eh nur als Alibi benutzt, um selber nicht laufen zu müssen.

Dann brauchst du eine Haltegenehmigung vom Vermieter, egal ob du dann noch zuhause wohnst oder in der eigenen Wohnung. 

Die Kosten für eine OP kannst du nicht vorher berechnen, wenn es dumm läuft kommt da eine dreistellige Summe zusammen. Man sollte immer ein kleines finanzielles Polster im Rücken haben für Notfälle.

Auch beim Tierarzt kann man einiges liegenlassen. An manchen Monaten könnte es sein, dass man da öfters hin muss und die sind auch nicht immer billig.

Dass du dir jetzt schon Gedanken machst, finde ich gut, dann schadet es dir aber auch nichts, wenn du dir den Link mal genau durchliest. Dort steht alles was man wissen sollte.

Vor allem aber auch, wo man sich auf keinen Fall einen Hund kaufen sollte.


http://www.eschenbruch.com/html/hundekauf.html

Hilfe und Sorry, mein Kommentar sollte nur einmal kommen.

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