Frage von Michaelmor, 77

Kinderunterhalt - Er will für 3 Monate die Miete, die er in der Zeit alleine bezahlt hat, mit Unterhalt verrechnen. Darf er das?

Hallo es geht um die Tochter meiner Freundin Sie hat am 10.12.13 ein Kind bekommen das Kind und sie waren danach noch 3 Monate im Krankenhaus In der Zeit lebte der kindsvater in der gemeinsamen Wohnung allein in der Zeit kümmerte er sich nicht um den kleinen und die Trennung fand im Krankenhaus statt da er auch Hand greiflich geworden ist Die Wohnung wurde Ende Februar gekündigt so das die Tochter alleine darin wohnen geblieben ist Jetzt will er für 3 Monate die Miete die er in der Zeit alleine bezahlt hat mit Unterhalt verrechnen Darf er das

Ein kleiner Anhang 

Also er hat bis jetzt keinen unterhalt bezahlt er hat auch erst vor kurzem seine Vaterschaft an erkannt da das per Gericht angewiesen wurde 

Jetzt will er sich vorm bezahlen drücken und das Jugendamt meinte er bräuchte für die Zeit nichts zu zahlen 

Antwort
von DerHans, 38

Wenn beide im Mietvertrag stehen, sind auch beide gesamtschuldnerisch haftbar. Dass sie im Krankenhaus lag, hat sie ja nicht von der Zahlung der Miete befreit.

Wenn er also tatsächlich alleine bezahlt hat, kann er ihren Anteil zurück fordern.

Da das Unterhaltsgeld aber für das Kind ist, kann er höchstens gegen Betreuungsunterhalt aufrechnen, FALLS er diesen zahlt.

Antwort
von isomatte, 33

Das geht nicht !

Ich nehme mal an das der Mietvertrag dann vorher auf ihn gelaufen ist oder er zumindest mit im Mietvertrag stand ?

Dann hätte er auch ohne dem Kind die Miete weiter zahlen müssen,wenn sie nicht in der Lage dazu war ihren Anteil beizusteuern.

Eine Verrechnung mit Kindesunterhalt ist schon gar nicht möglich,dann soll sie sich ans Jugendamt wenden.

Antwort
von Strolchi2014, 41

Nein. Kindesunterhalt hat nichts mit der Miete zu tun. Den Unterhalt muss er trotzdem zahlen. Der ist für das Kind.

Antwort
von rasperling1, 13

Mit Unterhalt darf man generell nie etwas verrechnen.

Antwort
von Dreamcatcher666, 34

Das ist schwierig. Ich würde an eurer Stelle einen Rechtsanwalt einschalten, der sich im Familienrecht auskennt. Der kann euch sagen, ob dies so richtig ist. 

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