Wenn man seinen Job verliert, erlischt in Hamburg auch der Anspruch auf einen Kitaplatz, wenn das KInd unter drei Jahre alt ist. Wie lange hat man denn Gnadenfrist, oder muss das Kind am ersten Tag der Arbeitslosigkeit rausgenommen werden? Das betreffende Amt ist leider telefonsich nicht erreichbar.
Wenn das Kind BEREITS den Kindergarten besucht, dann kann man es doch nicht einfach heraus nehmen... es wäre doch auch ein ständiger Zu- und Abgangs-Wechsel in der Gruppe... ich kann es mir nicht vorstellen!? Das man ein Kind VORHER zurückstellt, um das Kind eines Arbeitnehmers zu bevorzugen, dass wäre in Anbetracht der viel zu wenigen KIta-Plätze schon eher vorstellbar... leider.
kinder gehören unter kindern... wäre es vielleicht eine alternative, einen krippenplatz zu suchen, da dein kind ja noch unter 3 ist? der gesetzliche anspruch beginnt ja erst mit dem 3ten lebensjahr...
Okay, mittlerweile hat man ein Recht auf einen Kitaplatz. Aber aus meiner Sicht finde ich es vernünftig. Ist man nicht arbeiten, dann kann man ein Kind unter 3 Jahre besser zu Hause bei sich selber betreuen. Mir tun die Kinder schon leid, wo es sein MUSS, aber wenn man zuhause ist: was gibt es besseres als die Mutter als Bezugsperson?

Wenn das Kind nicht in der Kita ist, ist man auch nicht vermittelbar bzw. steht dem AMt nicht zur Verfügung. Konsequenz daraus kein Geld vom Amt. Ich würde das Kind da lassen, woher will die Kita wissen ob man Arbeit hat oder nicht. Wichtig ist man bezahlt den Platz allein, sonst könnte es sein das das Amt die Herausnahme aus der Betreuung verlangt um Kosten zu sparen. In Sachsen ist das letzte Kitajahr vor der Einschulung sogar kostenlos.
Ein Kitaplatz kostet hunderte von Euro - die kann man nicht bezahlen ohne Job. Und in Hamburg bekommt man keinen Platz, wenn man nicht gleich acht Stunden anmeldet (auch wenn man sein Kind viel früher abholt), denn die Kitas nehmen niemanden unter dieser Betreuungszeit, weil sie ja sonst nur Geld verlieren. Ein acht Stunden Platz kostet aber ca. 1000 Euro im Monat. Haben beide Eltern Arbeit, zahlen sie einen gewissen Anteil davon, aber ohne Arbeit ist die volle Summe nicht zahlbar. Es geht hier primär auch um das Kind, dass sich eingewöhnt hat, Freunde gefunden hat, Freude an dem Programm in der Kita hat - schlimm genug, dass die Eltern jetzt schon durch den Wind sind, aber warum muss das KInd noch drunter leiden?
Das ist ja echt scheusslich, die kleinsten schröpft man zuerst.... unvorstellbar und echt zum ko.tzen "liebes" HAmburg! Tut mir leid :-((
Sowas kann man garnicht glauben was du da erzählst.
Ist leider wirklich so, man ist ja dann zuhause und hat Zeit, ist die Argumentation. Ob man in der Zeit vielleicht mal ne Bewerbung schreiben sollte oder das Kind total leidet, weil es nicht mehr zu seinen Freunden darf ist egal, Kitas kosten ja viel Geld und das muss gespart werden. Und das Amt kann man nicht anrufen, nur vorstellig werden, während der normalen Arbeitszeiten, natürlich.
so weit ich weiss hat jeder einen anspruch auf den kitaplatz und bei arbeitslosigkeit kümmert sich das amt darum - oder irre ich mich da?
bitmap am 1. Oktober 2009 12:57 ''so weit ich weiss hat jeder einen anspruch auf den kitaplatz ''
Aber erst ab Vollendung des 3. Lebensjahres.
http://www.buzer.de/gesetz/7514/a147930.htm
Eine ziemlich realitätsferne Bestimmung ist das in HH trotzdem, wenn man keine Betreuung hat. Denn dann siehts noch schlechter mit Arbeitsstellen aus. Wo Arbeitgeber eh schon Frauen mit kleinen Kindern ungern einstellen.