mani08 am 17.02.2009 um 18:09 Uhr
In unserer Nachbarschaft haben sämtliche Kirschlorbeersträucher auf der Südseite braune Blätter und sehen aus wie "abgestorben". Die gegenüberliegende Seite dagegen , hat kräftiges sattes Grün. Worauf ist diese Erscheinung zurückzuführen ?

Dieser Winter brachte Minustemperaturen von 20 Grad. Bei Sonnenschein versuchen die Blätter schon zu"arbeiten" und versuchen Wasser zu ziehen.Bei starkem Frost werden die Zellen dann zerstört und sterben ab.Die schattige Nordseite der Sträucher wird davon nicht tangiert.

Kann man abschneiden, kommt üppig wieder. Aber erst nach dem Frost, sonst gibts Frostschäden. Evt. Trockenfrost, wenn die Sonne auf gefrorene Rinde kommt, kann sie platzen, wie bei Frostbeulen.

Hast du einen Wachholder in der Nähe? Dann reiß ihn raus ( den Wachholder) und das Problem ist erledigt.
eltenjohn am 17. Februar 2009 18:13 Der Wacholder ist nur Zwischenwirt für den Gitterrost an Birnbäumen.
WEnn auf der Südseite ein Gehweg ist: Können es Schäden durch Streusalz sein?
Viele Sträucher laufen im Winter auch Gefahr zu vertrocknen.Man sollte Rhododendron und auch Kirschlorbeer im Winter hin und wieder gießen.