Frage von 0Dreams0, 59

Wie ist die kirchliche Sichtweise auf Homosexualität?

Wie steht die Kirche dazu ?

Antwort
von sarahj, 59

gespalten.

eigentlich dagegen, aber unter dem gesellschaftlichen Druck zähneknirschend nachgebend.

Statistiken besagen, daß Homophobie unter Christen ungefähr doppelt so häufig ist wie im Durchschnitt (20% vs. 40%). Und, je gläubiger, desto höher der Anteil. Bei Zeugen, Evangelikalen und anderen Extremisten bis hin zu über 80%.

Beim "Fußvolk", also den kleinen Pfarrern vor Ort und den Schäfchen ebenfalls "durchwachsen". Es gibt solche und solche.

Die Bibel ist da eindeutiger, aber an die hält man sich als "echter Christ" nicht mehr (gott-sei-dank).

Antwort
von Flo834, 27

Da ich nicht weiß, was du mit "die Kirche" meinst, beantworte ich die Frage mal aus Sicht der gläubigen Menschen, denen ich im Alltag begegne. In der Bibel selbst steht, dass ein Mann nicht neben einem Mann wie neben einer Frau liegen soll, oder so ähnlich. Unter den Christen ist die Meinung gespalten, das wurde an unserer Gemeinde mal in die drei passenden Kategorien "good" , "bad" und "just no big deal" unterteilt. (Ja, ich gehe in eine internationale englischsprachige Gemeinde) Es gibt also Christen, für die es ganz normal und gut  ist, es gibt Christen, die es als Sünde und Krankheit bezeichnen und Homosexuelle hassen. Dann gibt es noch Christen (zu denen ich persönlich mich auch zähle), die sich nicht sonderlich davon angezogen fühlen, die Homosexuellen aber auch einfach ihr Leben leben lassen, wie sie's halt wollen und eben eine "ist doch nicht mein Problem, muss man auch nicht ständig drüber diskutieren"- Haltung dazu haben.

Antwort
von GuidoFawk, 29

Ich denke so wie zum Krieg ...
Öffentlich verurteilen aber selber praktitieren

Antwort
von Lennister, 20

Meinst du die katholische Kirche? Deren Sichtweise ist lächerlich und rückständig. "Gelebte Homosexualität", also gleichgeschlechtlicher Verkehr, wird verurteilt. Aber angeblich ist man ja nicht gegen Homosexuelle an sich; diesen "Sünder" und "gescheiterten Menschen"(O-Ton diverser Kirchenvertreter) solle man vielmehr mit "Mitleid" begegnen.

Dass dieses Mitleid mit Menschen, die angeblich unethisch handeln, zutieft arrogant und verächtlich ist und dass die Aussage "Ich habe nichts gegen Homosexuelle, aber gleichgeschlechtlicher Verkehr ist ethisch falsch" ungefähr so logisch ist wie "Ich habe nichts gegen Muslime, aber an Allah zu glauben ist falsch", wird dabei natürlich ignoriert.

Und diese angeblich nicht homophobe Haltung wird natürlich auch mit Regelmäßigkeit durch Äußerungen wie die des Herrn Parolin, der die Öffnung der Ehe in Irland ernsthaft als "Niederlage für die Menschheit" bezeichnet hat, ad absurdum geführt.

Kommentar von Abahatchi ,

 angeblich ist man ja nicht gegen Homosexuelle an sich; diesen "Sünder" und "gescheiterten Menschen"(O-Ton diverser Kirchenvertreter) solle man vielmehr mit "Mitleid" begegnen.

Darf ich an dieser Stelle vielmehr mein Mitleid über jene zum Ausdruck bringen, die sich dem Zölibat ergaben und meinen andere in Partnerschaftsfragen Rat geben zu können, ohne je eine Partnerschaft selbst gelebt zu haben?

Grusz Abahatchi

Antwort
von viktorus, 10

Wie die "Kirche" (2.Kor.4,4) dazu steht, weiß ich nicht und ist mir auch egal. Gottes Meinung darüber steht u.a. in Röm. 1,26-28).

Antwort
von gottesanbeterin, 35

"Die Kirche" gibt es nicht; du müsstest genauer schreiben, welche du davon meinst, um eine verbindliche Antwort bekommen zu können.

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