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Kirchenferner Religionslehrer?

gefragt von BaianaBaiana am 03.07.2009 um 18:35 Uhr

Wie schätzt ihr folgende Situation ein:

Gelernter Lehrer für katholische Religion, selbst katholisch getauft, bezeichnet sich selbst jedoch als seit Jahren kirchenfern und eher religionsfrei.

Allerdings ist er guten Willens, den Schülern (17-40 Jahre (Berufsschule für soziale Dienste)) guten Religionsunterricht zu geben, auch Gottesdienste und Einkehrtage vorzubereiten - auch wenn er selbst die Überzeugung, die er nach außen zu vertreten hat, nicht teilt.

Kann das funktionieren?

Über einen kurzen Kommentar zur Antwort wäre ich euch sehr dankbar!

29 Stimmen : Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören. (16) ; Finde ich "falsch" - das sollte nicht sein. (6) ; Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann. (5) ; Bin mir nicht sicher und möchte dazu sagen, dass ... (1) ; Ich will einfach nur Punkte und hab keinen blassen Schimmer was das soll :-) (1)

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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


Eselin
beantwortet von Eselin am 3. Juli 2009 19:00
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Hilfreichste Antwort

Eine gute Frage, Baiana. Ich kenne es aus meiner Landeskirche (evangelisch) auch, dass es da einige Pfarrer gibt, die eigentlich gar nichts mit dem Glauben am Hut haben. Anfangs war ich etwas befremdet, wie jemand dann Theologie studieren und Pfarrer(in) werden kann. Aber viele können. Und wie die in deiner Frage beschriebene Person machen sie auch keinen Hehl daraus, dass sie Theologie weniger aus "missionarischem Eifer" studiert haben. In einem Kommentar schreibst du, dass er sagt, dass die kath. Kirche nicht der einzige Weg zum Heil ist. Solche Offenheit schätze ich. Als Reli-Lehrer könnte ich ihn mir wohl vorstellen, bei Einkehrtagen käme es wohl auf die Prägung der Inhalte an.

Ich bewundere auf jeden Fall, dass er so ehrlich damit umgeht. Diese Ehrlichkeit ist für junge Menschen wichtig. Aber ... hmmm.... wie soll ich es ausdrücken. So ein bissl ist schon noch ein "aber" für mich dabei.

Jedoch geht es deutlich in die Richtung "ja, das geht". Wahrscheinlich ist ein ehrlicher Zweifler/Skeptiker für die Schüler ein glaubhafteres Vorbild als ein schein-"heiliger", der nicht weiß, wie man Anfechtungen buchstabiert und der weltfremd-fromm ist (ich sehe da vor meinem inneren Auge einen ganz bestimmten Typen Mensch und da ist mir der ehrliche Skeptiker/Zweifler doch wesentlich sympathischer.

abgestimmt für: Bin mir nicht sicher und möchte dazu sagen, dass ...
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:33

Ich verstehe sehr gut, was Du mit dem "aber" meinst und bin selbst ganz gespannt, ob er die Stelle nun bekommt und sich gut "schlägt" oder nicht. :-)


Weitere gute Antworten


holodeck
beantwortet von holodeck am 3. Juli 2009 21:49
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... ganz im Gegenteil, ich würde einen solchen Lehrer ausgesprochen begrüßen sogar.
.
Er soll ja als Religionslehrer nun auch nicht missionieren sondern Inhalte vermitteln. Ich finde das absolut ok. Wollte man das vergleichen, so könnte man fragen, ob ein Deutschlehrer, der in seiner Freizeit aus welchen Gründen heraus auch immer ausschließlich Englisch spricht, dann automatisch als Deutschlehrer ungeeignet wäre?
.

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.
Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 5. Juli 2009 23:52

Ich finde, dass du recht hast, aus folgenden Gründen:

  1. Die Taten Christi und seine Lehre sind durch die Schrift bezeugt. Ob diese Zeugenschaft der Schreibenden gültig ist oder nicht, kann nicht bewiesen werden sondern nur geglaubt.

  2. Gleichzeitig ist die Schrift Referenz für jede Handlung, ob sie im christlichen Sinn ist oder nicht - ohne Kenntnis der Schrift ist also christliches Handeln nur durch Zufall möglich, bzw. kann eine Erlösung ohne Kenntnis des Wortes nicht statt finden. Die Kenntnis des Wortes ist somit entscheidend.

  3. Wenn diese Schrift nun von einem Neutralen unterrichtet wird, der sich weder darum bemüht, sie schlecht zu machen noch darum, sie über zu stilisieren, der sie also lehrt, wie sie geschrieben steht und auf Zwiste und Übereinstimmungen der Kommentatoren der Schrift aufmerksam macht, dann kann der Glaube, insofern er sich einstellt, sich rühmen, wirklich aus dem Wort Christi entstanden zu sein.

  4. Ein Glaube hingegen, der durch eine Person motiviert wird, wird vom Glauben an diese Person und erst sekundär von der Schrift getragen bzw. abgelehnt - persönliche Wirkung gegen abstaktes weil verschriftlichtes Moment.

  5. Ich bin nicht der Meinung, Religionsunterricht in der Schule sollte missionieren, sondern vielmehr aufklären, also unterrichten. Glaube kann nicht unterrichtet werden (weil er nicht sachlich ist, also nicht gelernt werden kann), aber Schriftkenntnis vermittelt. Aufgrund dieser Schriftkenntnis kann sich Glaube einstellen oder auch nicht - das ist die Freiheit des Einzelnen, und zu dieser Freiheit sollte Religionsunterricht in den Schulen erziehen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 6. Juli 2009 10:54

Wie immer, lieber Razon ... exzellent fundierte und überzeugende Argumentation.


valentin301
beantwortet von valentin301 am 4. Juli 2009 11:45
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Genau solche Religionslehrer müsste es viel mehr geben. Sie könnten auch mit kritischen Schülerfragen besser umgehen und man wäre sich sicher, dass das nicht in die Notengebung einfließen würde, wenn Schüler nicht "normgerecht" denken. So würden Schüler auch lernen eigene Meinungen ohne Scheu sich zu äußern trauen.

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.

geige
beantwortet von geige am 3. Juli 2009 18:48
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Ich find diese Möglichkeit ausgesprochen klasse - reflektierter Unterricht, der den Schülern eine kritische Betrachtungsweise in alle Richtungen erlaubt, ohne gleich in die Ketzerschiene abzugleiten.

Grundsätzlich sollte möglichst indifferent gelehrt werden, so daß Schüler die Möglichkeit haben, zu einer eigenen Meinungsfindung zu gelangen.

abgestimmt für: Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:23

Danke, so sehe ich es eigentlich auch. :)


anonym
beantwortet von wuseldusel am 3. Juli 2009 18:36
4x
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... wenn es aber rauskommt, wird er ganz schnell von seinem Posten abkommandiert bzw. darf nur noch sein Zweitfach unterrichten. Die Kirchen haben eine unglaubliche Macht in diesem Staat, das sollte man nie vergessen.

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 18:40

Wenn die Schule ihn wirklich dringend braucht, weil sich sonst niemand auf diese Stelle beworben hat, denkst Du es ist dann ehrlicher/besser, wenn er im Einstellungsgespräch darauf hinweist, dass er vor allem auch Interesse an Philosophie und vergleichender Religionswissenschaft hat, jedoch problemlos seinen Unterricht aus Sicht des kath. Christentums abhalten kann?

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 18:43

Das Interesse an anderen Religionen kann man sicher betonen, aber man sollte unbedingt klarstellen (falls danach gefragt wird), dass die katholische Lehre der einzig wahre Weg zur Glückseeligkeit ist.

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 18:47

Wie bitte, Wuseldusel? Wer bestimmt denn das? Woher weißt du, dass es nicht der Islam oder bspw. Buddismus ist? Das finde ich ja völlig verklärt und einseitig, engstirnig!

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 18:56

@kuemelchens: Lies dir doch erstmal die Frage durch bevor du hier rumheulst.

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 19:14

Ich habe deine Antwort kommentiert und nicht die Frage. Die Frage habe ich bereits direkt beantwortet. Ich wundere mich also über deine Antwort. Musst nicht gleich so patzen, man kann doch unterschiedliche Meinungen haben, doch mal sollte sie auch diskutieren können. VG

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 19:18

Es geht nicht um Meinungen. Baiana hat um Rat gefragt und ich habe ihr oder ihm geantwortet. Ich sehe die katholische Kirche nicht als ultimative Wahrheit an, ganz im Gegenteil, aber ich kann die Situation realistisch einschätzen. Und nur darum geht es.

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 19:23

realistisch? "die katholische Lehre der einzig wahre Weg zur Glückseeligkeit ist"

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 19:28

Ja. Lies nochmal die Frage. Die Person in dem Beispiel ist Lehrer/in für katholische Theologie. Da die Kirchen hier sehr viel Macht haben, ist es so ziemlich das Allerverkehrteste auf Toleranz zu hoffen und zu erwähnen, das man ja eigentlich gar nicht an die kirchlichen Lehren glaubt. Es gibt nur eine Wahrheit - Amen. (Denken kann natürlich jeder was er will, die Gedanken sind frei).

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:25

:-) Den Teil mit "katholische Lehre der einzig wahre Weg zur Glückseeligkeit" hatte ich eigentlich eher mit ironischem Augenzwinkern aufgefasst.

Danke euch beiden für eure Meinung. :-)

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 19:31

Kein Problem, gern geschehen :)

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 19:50

Ich schließe mich wuseldusel an :-) kein Problem.

Kommentar von tAttoOaTniGhT am 3. Juli 2009 18:41

das würde mich ebenso als schüler nicht jucken xD

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 18:42

Wieso? Es ist doch Reigionsunterricht und keine Christenlehre! Christentum ist doch nicht die einzige Religion!

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 20:43

BAIANA spricht aber von einem KATHOLISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT und nicht von einem neutralen RELIGIONSUNTERRICHT.

Diesen Unterschied sollte man dabei beachten!


Hasii
beantwortet von Hasii am 3. Juli 2009 18:36
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Wenn er nicht daran glaubt, wieso ist er dann Religionslehrer? Versteh ich nicht.

abgestimmt für: Finde ich "falsch" - das sollte nicht sein.
Kommentar von Ad11500420dbb7bded5604ebb0cd9480smallziuwari am 3. Juli 2009 18:37

er hat seinen job gelernt,,,sicher kommt dadurch seine meinung ;-)

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 18:39

Weil er, als er die Ausbildung begonnen hat, noch fest in der Hand der Hl. katholischen Kirche war, während des Studiums dann die katholischen Scheuklappen verloren hat und nun ein großes Interesse an vergleichender Religionswissenschaft, Philosophie und Ethik hat.

Er ist immer noch sehr an religiösen Fragen interessiert, jedoch nicht mehr davon überzeugt, dass die kath. Kirche der einzige Weg zum Heil ist (sozusagen).

Das Studium hat er dennoch abgeschlossen, da er davon überzeugt ist, ein guter Lehrer zu sein und gerne mit (jungen) Erwachsenen zusammenarbeitet.

Kommentar von E5a65d6daa1bfab9c3577b586ae44b0fsmallSelinamylove am 3. Juli 2009 18:49

gerade dann ist er genau der Richtige dafür !!!

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 20:37

BAIANA

Nehmen wir an, dass Deine Gedanken zutreffen, dann könnten wir folgende Überlegungen anstellen.

Wenn der Lehrer sich von der Kirche distanziert hat, weil Er mit den kath. Vorstellungen od. Praktiken nicht mehr klar kommt, dann wäre es um der Aufrichtigkeit willen richtig die Konsequenzen zu ziehen. Ich habe das persönlich auch getan.

Meines Erachtens ist man nicht ehrlich genug zu sich selbst, wenn man diesen Schritt nicht macht.

Denn wenn ich von einer Sache nicht mehr überzeugt bin, aber trotzdem bleibe, aus welchen Gründen immer, nehme ich keine aufrichtige Haltung ein.

Die Anfrage von Baiana beweist doch, dass das Verhalten des Lehrers in Frage gestellt wird.

Sie empfindet dieses Verhalten als einen Widerspruch. Dem kann ich nur zustimmen!

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 20:57

Danke für Deinen Kommentar! Du hast wohl Recht, dass es mit der Wahrhaftigkeit dann nicht mehr soweit her ist. Das wird in die Überlegungen, wie in dem "Fall" weiter zu verfahren ist, sicherlich mit einbezogen und noch diskutiert werden. :-)

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 20:16

Dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt!!


anonym
beantwortet von Kuemelchens am 3. Juli 2009 18:38
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Ich bin der Meinung, Religionslehrer sollten keiner Religion anhängen. Schließlich ist Religion keine Christenlehre. Es sollen neutral alle großen Religionen vermittelt werden!

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 18:40

Daher finde ich einen religionsfernen Lehrer gerade noch zumutbar, nicht zumutbar ist jedoch ein aktiver Gläubiger.

Kommentar von hermia am 3. Juli 2009 18:42

DH, Kruemelchens!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 3. Juli 2009 18:46

Ausgesprochen tolerant...

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 4. Juli 2009 22:21

"Gerade junge Menschen haben ein ganz feines Gespür dafür, ob jemand authentisch ist. Ein überzeugender Unterricht ist also nicht möglich. abgestimmt für: Finde ich "falsch" - das sollte nicht sein."

Keine toleranz den intoleranten

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 18:42

Nun, ca. 60% der Schüler der Schule sind selbst konfessionslos, da es sich um eine Schule in katholischer Trägerschaft handelt, müssen jedoch auch diese Schüler teilnehmen.

Neben der reinen Wissensvermittlung soll jedoch auch ein wenig "gelebter Glaube" vermittelt werden, eben durch Gottesdienste, Einkehrtage etc. In diesen Fragen ist der Lehrer jedoch gut bewandert und kann auch diesen Teil vermitteln.

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 18:45

Ich finde, eineitig christlicher Unterricht unter dem deckmantel Religionsunterricht gehört verboten! Das darf es nicht geben, auch wenn der Träger kath. ist. Sorry, dazu gibt es 1000 Debatten und das regt mich wirklich auf!

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 19:11

Pass auf: Die katholische Kirche ist der "Club". Clubmitglieder haben sich an Regeln zu halten. Im Saunaclub darf man ja auch nicht einfach zu zulangen (auch wenn die Brüste oder der Pipimann noch so verführerisch aussehen), das geht einfach nicht. Wer nicht mitspielen will, der tritt aus dem Club aus. Fertig.

Kommentar von wuseldusel am 3. Juli 2009 19:14

Bevor es zu Missverständnissen kommt: Das war an Kuemelchens gerichtet, nicht an Baiana!

Kommentar von Kuemelchens am 3. Juli 2009 19:20

So einfach ist es eben im Unterricht nicht. Es gibt immer noch viele Schulen, die keine Alternative zum Reli-Unterricht anbieten, dann müssen Sie diesen besuchen. Ich finde, Reli-U. muss neutral und immer ohne Bevorzugung irgendeiner Religion abgehalten werden, so dass quasi alle Religionen gleich "symphatisch" vermittelt werden. Ansonsten ist es Christenlehre und die ist ja fakultativ, wie sie es auch sein muss. (Ich weiß, auch das ist keine direkte Antwort auf die Frage ;o) )

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:27

Die Schule ist in katholischer Trägerschaft (Caritas) und bildet Schüler aus, die später in Altersheimen, Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen arbeiten werden, welche ebenfalls in kath. Trägerschaft sind.

Einerseits soll - so wie Du es ganz richtig erkannt hast - eine Wissensvermittlung stattfinden, andererseits jedoch auch ein wenig "gelebter Glaube" vorbildlich gezeigt werden.

So, wie es andere auch kommentiert haben: Wahrhaftigkeit als Übereinstimmung von Wort und Wesen.

Einen Priester, der Wein predigt und Wasser lebt, finde ich absolut fürchterlich. :-) Wahrhaftigkeit gehört schon dazu. Natürlich nicht nur bei Religionslehrern, sondern bei allen Menschen. :-)

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 20:53

Könntest Du vielleicht berichten wie Er überhaupt zum christliche Glauben, zu Christus und zur christlichen Hoffnung steht.

Diese wichtigen Punkte wurden von Dir nicht erwähnt. Du hast nur auf die Differenzen zu kath. Kirche hingewiesen. Was lehnt Er von der kath. Kirche ab? Was glaubt Er selber?

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 21:04

Er selbst war lange Zeit sehr aktives Mitglied der Kirche, hat auch ehrenamtlich sehr viel Jugendarbeit gemacht und große Freude daran. Auch das schulische Lehren und der Umgang mit jungen Erwachsenen macht ihm große Freude. Nach der "katholischen" Zeit hat er sich viel mit Religionswissenschaften beschäftigt, den Blick sozusagen ein wenig geweitet. Er ist nicht der Überzeugung (wie so viele), dass Religion als solche abzulehnen ist, sondern versteht die unterschiedlichen Religionen als unterschiedliche Wege zum "Heil". Mit katholischer Theologie hat er sich sehr intensiv beschäftigt, kann jedoch gerade durch diese intensive Beschäftigung vielen Dingen nicht mehr zustimmen. Gerade im Bereich der Dogmen (Maria, Unfehlbarkeit) geht er nicht mit der kath. Kirche konform, kann aber auch diese Dogmen und ihre Entstehung sehr nachvollziehbar vermitteln. Er ist der Ansicht, dass Religion einem Menschen eine sehr sehr große Stütze sein kann - halt jedem seine Religion. Er ist jedoch auch der Ansicht, dass Religion dann nicht gut ist, wenn sie den Menschen einschränkt und "fanatisch" werden lässt. Christus sieht er als einen sehr sehr wichtigen Mittler der Religion, als Religionsstifter. Die christliche Hoffnung, die Eschatologie ist für ihn nachvollziehbar, er selbst schöpft daraus jedoch keine Kraft mehr - da er seinen Blick geweitet hat. Er selbst glaubt, soweit ich das sagen kann, an den Willen des Menschen zum Guten, an Ethik (christlich, islamisch, ohne weltanschaulichen Hintergrund - vielleicht eher im Sinne von Küngs Weltethos), hat viel Kontakt zu Wissenschaftlern, die sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten von Religion auseinandersetzen.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 22:42

LIEBE BAIANA! TEIL 1

Ich bin dankbar dafür, dass ich Dir etwas helfen konnte.

Deine Erklärung gibt eine Einblick über das religiöse Verständnis des Lehrers.

Eigentlich bin ich darüber nicht erstaunt, als Du seine religiöse SICHT beschrieben hast, weil ich mir so etwas ähnliches schon gedacht habe.

Seine Vorstellungen lassen sich nicht mehr mit dem EVANGELIUMS vereinbaren.

Im GRUNDE genommen geht es um die RELATIVIERUNG des EVANGELIUMS. Es wird einmal die VERLORENHEIT des MENSCHEN und die EINZIGE RETTUNGSMÖGLICHKEIT durch CHRISTUS nicht mehr akzeptiert.

Sein geweiteter BLICK hat in Wirklichkeit seinen BLICK auf CHRISTUS eingeengt, der für die SÜNDEN der MENSCHHEIT gestorben ist.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 22:56

Teil 2

Der theologische ZEITGEIST, der immer stärker sichtbar wird, stellt den ABSOLUTHEITSANSPRUCH des EVANGELIUMS in Frage.

Dazu möchte ich zwei Bibeltexte zitieren, die heute von viele liberalen Theologen abgelehnt werden.

Johannes 14, 6: "ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH."

Apostelgeschichte 4,12: "IN KEINEM ANDERN IST DAS HEIL, IST AUCH KEIN ANDERER NAME UNTER DEM HIMMEL DEN MENSCHEN GEGEBEN, DARIN WIR SOLLEN SELIG(GERETTET) WERDEN."

Diese Aussagen zeigen klar und deutlich, dass es ohne CHRISTUS für die MENSCHEN keine ERLÖSUNG gibt.

Wenn man das heute sagt wird man sofort als intolerant, als überheblich und als fanatisch bezeichnet.

Das dem aber nicht so ist hat Jesus klar zum Ausdruck gebracht:

"NIEMAND KOMMT ZUM VATER, DENN DURCH MICH."

JESUS nur als einen unter VIELEN hinzustellen widerspricht den AUSSAGEN der Bibel.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 23:23

Teil 3

Deshalb wird heute die MISSION als etwas Negatives dargestellt, weil man damit die Religionen angreifen und ihr religiösen Vorstellungen in Frage stellen würde. Das würde einer Diskriminierung gleichkommen.

Darum wäre es falsch die Menschen mit dem Evangelium zu konfrontieren, denn das würde ihre Würde verletzen.

Es ist eigentlich erstaunlich mit welchen Argumenten und Mitteln man versucht die NOTWENDIGKEIT der ERLÖSUNG allein durch CHRISTUS in Frage zu stellen.

Wir müssen deshalb danach fragen wer das größte Interesse daran hat, dass die Menschen das EVANGELIUM nicht hören sollen.

Es ist der Eine, der nicht will, dass die Menschen gerettet werden.

Kommentar von Stefek am 3. Juli 2009 23:34

Teil 4

So paradox es auch klingen mag, aber es sind die aufgeklärten Christen, mit ihrem erweiterten Blick, die zum Gegner der FROHEN BOTSCHAFT geworden sind.

Sie würde das natürlich entschieden von sich weisen.

Und doch sind es sie, die mit ihrer RELATIVIERUNG zum Ausdruck bringen, das es keine NOTWENDIGKEIT mehr gibt die MENSCHEN auf den ALLEINIGEN RETTER HINZUWEISEN.

Denn wenn jeder religiöse Weg sowieso zum ZIEL führt, ist es auch nicht mehr notwendig das EVANGELIUM zu verkündigen.

Der AUFTRAG JESU, den ER vor 2000 Jahren seiner Gemeinde gegeben hat: "GEHT IN ALLE WELT UND VERKÜNDET ALLEN MENSCHEN DIE FROHE BOTSCHAFT (Matthäus 28, 18-20) hat damit seine Gültigkeit verloren.

In eigenmächtiger Weise heben die aufgeklärten Leute den Auftrag Jesu auf, weil dieser nicht mehr notwendig wäre.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 4. Juli 2009 08:49

Danke auch für diese Kommentare. Ich glaube, ich hatte mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt: Es geht um lernzielorientierten Religionsunterricht an einer ostdeutschen Schule mit über 60% Konfessionslosen (die dennoch am Rel.Unt. teilnehmen). Es geht nicht um missionarische Überzeugungsarbeit.

Gruß, Baiana (für mich ist die Diskussion auf dieser Ebene damit erledigt. :-) )

Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 10:01

Ich möchte mich für Deine Rückmeldung bedanken.

Gestatte mir bitte zum Schluss noch eine Frage:

Welchen Sinn und welches Ziel hat dann der christliche Religionsunterricht?

Du brauchst darauf auch nicht zu antworten.

Es soll nur eine Frage zum Nachdenken sein.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. Juli 2009 09:20

Der christliche Religionsunterricht in Ostdeutschland hat - vor allem wenn 60% Konfessionslose daran teilnehmen, die Aufgabe, das Christentum vorzustellen, christliche Glaubensinhalte und Wertvorstellungen zu vermitteln. :-)


Draschomat
beantwortet von Draschomat am 3. Juli 2009 18:41
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In allen anderen Fächern würde man sagen: "Egal, was er treibt und auch egal, dass er privat vielleicht ein mieser Typ ist, Hauptsache er macht tollen Unterricht." Das finde ich auch richtig, denn manchmal sind die Lehrer am besten, die charakterlich vielleicht nicht so einwandfrei sind. ^^

In Religion ist immer das Problem, dass der Lehrer nichts erzählen kann, an das er sich selber nicht hält...dann lachen die Schüler ja nur darüber, wenn beim Lehrer selber Theorie und Praxis nicht stimmt.

Aber ich finde, dass der Religionsunterricht teilweise schon so "kirchenfern" ist, dass es ok ist, wenn er die Schüler nur nicht von seinen eigenen Vorstellungen erzählt, ansonsten aber einen guten Unterricht bietet.

Was ich in der Oberstufe in Religion gelernt habe, war zu 80% sowas von sinnlos...mehr wissenschaftliches Wirrwarr als brauchbare Dinge...

abgestimmt für: Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann.

daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 3. Juli 2009 18:44
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Gerade junge Menschen haben ein ganz feines Gespür dafür, ob jemand authentisch ist. Ein überzeugender Unterricht ist also nicht möglich.

abgestimmt für: Finde ich "falsch" - das sollte nicht sein.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:29

Der Unterricht soll nicht "überzeugend" sein in dem Sinne, dass die Schüler missioniert werden und anschließend dem kath. Glauben angehören, sondern versteht sich als Wissensvermittlung.

Danke für Deine Meinung - ich dachte mir schon, dass die Meinungen dazu auseinandergehen. Super, dass Du Deine Antwort kommentiert hast, so kann ich besser einschätzen, in welche Richtung die Widerstände gehen werden. :-)

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 4. Juli 2009 11:52

Richtig, Baiana, und zu daddys Einwand: genau dieser Lehrer ist sowas von authentisch, weil er frei denken gelernt hat und offen und ehrlich zu seiner Überzeugung steht und seiner Pflicht als Lehrer bewusst ist. Ihm ist bei seinen Schülern viel Erfolg so gut wie sicher finde ich!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 4. Juli 2009 11:58

Tja, so wie der Religionsunterricht in DE normalerweise läuft, habt ihr wohl Recht.


anonym
beantwortet von tAttoOaTniGhT am 3. Juli 2009 18:37
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würde mich als schüler nicht stören. scheiß druff =)

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.

rabutz1991
beantwortet von rabutz1991 am 3. Juli 2009 18:39
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er hat zwei leben, das beufliche und die freizeit, wenn er in der schule ist kann er ja das so machen, während der freizeit muss er ja diese meinung nicht teilen!! oder habe ich wieder mal was falsch verstanden???'

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 18:42

Danke. :-)

Nein, alles richtig verstanden. :-)

Nasenstupser an das Hundetier

Kommentar von 25232ecf69290beb9c82deb2df71d6f9smallrabutz1991 am 3. Juli 2009 18:45

ok dann ist ja gut :)

streichel für deine fellnase


OSQuest
beantwortet von OSQuest am 3. Juli 2009 18:41
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ein zweifelnder Katholik ist mir viel lieber als ein verzeifelter Gläubiger, gleich welcher Konfession.

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:30

Gut gesagt! :-)


Ankilein
beantwortet von Ankilein am 3. Juli 2009 18:41
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Gelernt ist gelernt. Wenn er guten Willens ist, wird er das, was er einmal gelernt hat auch rüberbringen. Manchmal ist so einer besser als ein ganz festgefahrener. Er ist sicher tolerant. Da kann es im Unterricht ganz sicher gute Diskussionen geben.

abgestimmt für: Ist problemlos möglich/würde mich als Schüler nicht weiter stören.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:28

Das ist auch meine Hoffnung.


Selinamylove
beantwortet von Selinamylove am 3. Juli 2009 18:45
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Die antwort ist meine volle Überzeugung. Aus drei Gründen; 1.Ich habe 4 "angeblich" erzkatholische Menschen kennengelernt, die - als es darauf ankam - die christliche Nächstenliebe die sie ansonsten öffentlich vertreten haben mit Füssen getreten und 2. 3 Menschen, die weder getauft waren noch den christlichen Glauben in irgendeiner Weise vertreten haben, haben mir mehr helfen können als man es auch nur ansatzweise von der christlichen Nächstenliebe erwarten könnte. 3. Meine sehr streng gläubige Grosscousine wird so extrem "von Gott mit Krebs gestraft", dass ich dem Glauben an Gott nichts mehr abgewinnen kann. Trotzdem sollte Jeder das vertreten für sich selber, was er für richtig hält!!! Und der Religionslehrer?! Wenn er den Kindern und Jugendlichen die christlichen Werte so rüberbringen kann, dass er sie für die Sache begeistern kann, ist das in Ordnung. Setzen Sie sich doch einfach mal mit in den Unterricht!!!

abgestimmt für: Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann.
Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 19:01

Danke, das ist eine sehr gute Idee. :-)

Wir können uns übrigens ruhig duzen ... :-)

Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 15:01

Wieso glaubst Du, dass Deine gläubige Grosscousine von Gott extrem mit Krebs bestraft wird?

Warum soll Gott das tun?

Danke für Deine Antwort.

Kommentar von E5a65d6daa1bfab9c3577b586ae44b0fsmallSelinamylove am 5. Juli 2009 23:45

Weil sie immer nach streng katholischem Glauben gelebt hat und eins der wenigen Beispiele dafür war, die sich immer dem Glauben an Gott unterworfen hatte und ihre Familie immer versucht hatte in dieser Richtung "mitzuziehen". Sie leidet seit 10 Jahren an Krebs, hatte eine Art Krebs besiegt und wurde nach kurzer Zeit wieder von einer anderen Sorte Krebs befallen. Und das wie geschrieben geht seit 10 Jahren so. Wenn Jemand wie meine Grosscousine an Gott glaubt und diesen Glauben so vertritt von einer strafe Gottes - für was auch immer - spricht? Warum er - Gott - das tun sollte?! Keine Ahnung, verdient hätte sie es nie !!! Sie glaubt aber daran.


anonym
beantwortet von Stefek am 3. Juli 2009 20:10
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Dein Bericht ist sehr interessant, weil er etwas aufzeigt, was scheinbar im Trend zu liegen scheint.

Es wäre vergleich mit der Werbung. Da preist eine bekannte Persönlichkeit(Schauspieler, Sportler, Künstler usw.) irgendein Produkt an, um die Menschen zu motivieren es zu kaufen.

Wenn Er gefragt wird, ob Er das Produkt selber verwendet, gibt Er zur Antwort: "Nein!"

"Ich mache die Werbung nur um des Geldes wegen".

Diese Einstellung mag nicht gravierend sein, weil es im Grund um nichts geht.

Bei der Religion sieht das aber anders aus, weil das keine nebensächliche Angelegenheit ist.

Deine geschilderte Situation kann in keinerlei Weise mit dem Begründer des Christentums und mit seinen Mitarbeitern in Einklang gebracht werden.

Diese Menschen haben ihre Überzeugung den anderen Menschen mitgeteilt und sind auch mit ihrem ganzen Leben dahinter gestanden.

Sie haben ihre persönliche Überzeugung sogar mit dem Leben bezahlt.

Wie soll ein Lehre eine Überzeugung vermitteln, die er selber nicht besitzt.

Beim Evangelium geht es doch nicht um Mathematik, Geographie, Chemie, Physik usw., sondern es geht um die ERLÖSUNG des MENSCHEN durch Christus und um die AUFERSTEHUNG, die Er den Menschen versprochen hat.

WIE KANN MAN DEM UNBETEILIGT GEGENÜBER STEHEN?

Wie soll ein Menschen zum Glauben an Christus ermutigen werden, wenn der Betreffende, der mir etwas über Christus erzählt, selber Ihm kein Vertrauen schenkt und mit IHM keine vertrauensvolle LEBENSBEZIEHUNG eingegangen ist

Größer kann dieser WIDERSPRUCH nicht sein!!

Ein solches Verhalten ergibt weder einen Sinn, noch ist es mit dem Christentum vereinbar.

Ohne die persönlichen Erfahrung mit Christus bleibt alles, was jemand über den christlichen Glauben sagt eine leere und tote Theorie, die niemand wirklich helfen kann.

Die kompetente Reden über Christus ist immer an die persönliche Erfahrung mit IHM gebunden.

Dazu ein biblischer Hinweis: "DASS IHR VERKÜNDIGEN SOLLT DIE WOHLTATEN DES, DER EUCH BERUFEN HAT VON DER FINSTERNIS ZU SEINEM WUNDERBAREN LICHT." 1. Petrus 2, 9.

Auch wenn es ein soziales und kirchliches Engagement gibt, ändert es trotzdem nichts daran, wenn das GRUNDLEGENDE fehlt:

Der Glaube an Jesus Christus, dass Er mein Erlöser ist, und dass ich mit IHM eine vertrauensvolle Beziehung eingehen, die mein ganzes Leben beeinflusst und bestimmt.

abgestimmt für: Finde ich "falsch" - das sollte nicht sein.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 3. Juli 2009 21:06

Danke für Deine Gedanken! Ich freue mich wirklich, dass so unterschiedliche Ansichten genannt werden, die aus so unterschiedlichen Perspektiven heraus begründet werden. :-)


cats4life
beantwortet von cats4life am 4. Juli 2009 12:03
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abgestimmt für: Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann.

Starbuck
beantwortet von Starbuck am 4. Juli 2009 13:50
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Ein Religionslehrer sollte auch hinter der Religion stehen, die er lehrt. Ich halte so etwas für fragwürdig.

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Chriss23
beantwortet von Chriss23 am 4. Juli 2009 15:19
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Wie sollte das funktionieren? Man kann einem Menschen nicht das nahe bringen, was man selber als falsch oder mythenhaft abtut.

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ziuwari
beantwortet von ziuwari am 3. Juli 2009 18:36
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sehe überhaupt kein problem

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cafpow
beantwortet von cafpow am 3. Juli 2009 18:36
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Masoud53
beantwortet von Masoud53 am 3. Juli 2009 18:40
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weil das ganze Kirchengedöns eh das Unwichtigste überhaupt ist,kann er ruhig auch Bantu sprechen,braucht kein Mensch!!!

abgestimmt für: Ich will einfach nur Punkte und hab keinen blassen Schimmer was das soll :-)

dasgibtstrafe
beantwortet von dasgibtstrafe am 3. Juli 2009 18:40
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und würde jedes Jahr eine Religion intensiv kennenlernen, dass heiß z.B. 1 Jahr evangelisch, frei christlich, Buddismus und was auch immer es gibt - sehe es eher als Auflärung und als Lebenshilfe

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Kommentar von E5a65d6daa1bfab9c3577b586ae44b0fsmallSelinamylove am 3. Juli 2009 18:53

Genau so sehe ich das auch und der Lehrer wahrscheinlich auch. Und die Schüler und die Schule - wenn er es gut kann - sollten dankbar für einen so weltoffenen Lehrer sein.


morefunhoney
beantwortet von morefunhoney am 3. Juli 2009 18:40
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Glauben hast nichts mit Kirche zu tun. Es gibt sogar einige Pfarrer welche ihre Probleme mit der kath.Kirche haben.

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Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 05:25

Dann wäre es nur ehrlich, wenn sie die Konsequenzen ziehen würden.

Sie bleiben wahrscheinlich aus existenziellen Gründen in der Kirche, weil es bestimmt nicht einfach ist einen neue Arbeit zu finden.

So gibt es auch genügend Pfarrer, die eine Beziehung haben aber auch zu feige sind die Konsequenzen zu ziehen.

Leider fehlt oft der Mut zur Wahrhaftigkeit.

Genau aber das wäre notwendig, wenn man anderseits den Menschen das Evangelium vermitteln möchte.

Eine solche zwiespältige Haltung schadet der Glaubwürdigkeit des christl. Glaubens.

Für viele ist es dann ein Grund das Christentum zu verurteilen und abzulehnen.


anonym
beantwortet von hermia am 3. Juli 2009 18:41
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Seine Kompetenzen sind von seinem Glauben unabhängig! Solange er nicht versucht zu überzeugen, egal in welcher Hinsicht, sondern Euch das Denken überlässt, macht er seinen Job richtig!

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gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 3. Juli 2009 20:28
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Das ist bei ganz vielen Religionslehrern und Priestern so, doch die meisten sind nicht so ehrlich!

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Kommentar von Stefek am 4. Juli 2009 08:13

Dann braucht es einen nicht zu wundern, wenn es an der Glaubwürdigkeit des Christentums fehlt.

Ohne Vorbild und Überzeugung kann auch Christus den Menschen nicht glaubwürdig vermittelt werden.

Das gilt für jeden, der sich zu Christus bekennt!!!

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 4. Juli 2009 18:16

Deswegen ist es meiner Meinung nach auch falsch, diesen Lehrer als "kirchenfern" zu bezeichnen, denn in dieser Institution gibt´s fast ausschließlich "Scheinheilige"!


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 4. Juli 2009 20:50
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Kann mir nur denken, dass dieser Religionslehrer diesen Beruf ergriffen hat, um grade unter denen, die sich mit dem Glauben befassen, und seis auch nur im Religionsunterricht, seine Weltauffassung weitergeben zu können. Ich finde das sehr unehrlich! Doch das ist nichts Neues, ich habe schon von manchem Pfarrer gehört, dass er Pfarrer wurde, um Zweifel und Unglaube säen zu können. Wie oft wird uns Christen Heuchlerei vorgeworfen, anscheinend gibts die auch unter den Nichtchristen!

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Unchrist
beantwortet von Unchrist am 4. Juli 2009 22:22
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anonym
beantwortet von juegoe am 5. Juli 2009 15:55
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Es ist doch wohl so, daß dieser Mann ehrlich ist. Und ob er als Relilehrer tragbar ist oder nicht, ist Sache der Kirche, die zuständig ist für die Lehr-Erlaubnis.


ClockworkPink
beantwortet von ClockworkPink am 19. Juli 2009 15:19
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anonym
beantwortet von 8rosinchen am 23. Juli 2009 20:45
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kirche und glauben sind für mich seit vielen jahren unvereinbar. ich bin dankbar, das ich mich von den fesseln der kirche lösen konnte. ich habe dadurch meinen schöpfer gefunden. wenn dieser relilehrer erkannt hat, was religion im wahrsten sinn bedeutet, kann ich nur gratulieren, und diesem menschen das beste wünschen... die kirche, wie wir sie heute (und auch in grauer vorzeit) kennen, hat mit gott, unserem schöpfer nicht gemein(sam)... gott ist liebe und nicht gericht/strafe/verdammnis/hölle etc. das sind allesamterfindungen von herrschenden ihrer zeit, die das volk lenken und beherrschen wollten zu eigenen zwecken.

wir sind liebe, wir sind schöpfer...

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anonym
beantwortet von Maik2 am 3. Oktober 2009 20:33
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Lehrer sollen ja objektiv informieren und nicht bekehren.Also wenn der Lehrer nicht unbewusst die Inhalte so darstellt wie ein Atheist sie versteht, dann geht das schon.

abgestimmt für: Kommt darauf an, ob der Lehrer seine Überzeugung aus dem Unterricht heraushalten kann.

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