Wie soll ich damit umgehen, wenn der Kindsvater plötzlich das Kind will?

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8 Antworten

Hi Vannes!

Der Fall ist dem zuständigen Jugendamt ja schon bekannt. Mein Rat lautet daher:

Mach einen Termin für eine Umgangsberatung. Wenn der kv auch schon dort war, wird man sich ggf. sofort an einem Tisch setzen können. Vllt. gelingt es in diesem Rahmen schonmal den Zahn zu ziehen, dass neue Partner nix mit Rechten zu tun haben und "Vaterrolle" auch nur durch eigene Leistung bei ihm bleiben kann. Einen neuen Partner o. das dieser eine Rolle im Leben des Kindes einnimmt, kann man nicht verhindern, zumindest rechtlich nicht! Deswegen das Kind sehen zu wollen, obwohl man selber total unzuverlässig ist, ist schlecht fürs Kind. Dieses On/Off ist zu vermeiden. Dem Jugendamt und Gericht geht es um hinwirken auf Einvernehmen. Dieses Verhalten zu ändern, wird auch ein Gericht nicht verhindern können. Es macht auch keinen Sinn Anträge beim Gericht zu stellen. Geh also zum Jugendamt, dann sieht man weiter! Die Dinge, die zum Vater geschildert werden, finde ich jetzt nicht unerheblich. Aber sie liegen in der Vergangenheit und das was zählt, ist das hier und jetzt. Ein begleiteter Umgang ist noch lange nicht spruchreif. Dafür muss auch eine konkrete Kindeswohlgefährdung vorliegen. Ob das gegebenfalls ein weg ist, sollte über eine Umgangsberatung mit dem Jugendamt herausgefunden werden. Viel Glück 

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Ich würde gar nicht mehr auf dieses Hin und Her reagieren. Einmal so und einmal so, dann wieder nichts, das ist ein unmöglicher Zustand, dem du dich und dem Kind nicht aussetzen musst.

Durchs Jugendamt ist anscheinend kein Umgang geregelt, also hast du nur aus Gutmütigkeit gehandelt.

Geh zum Jegendamt und kläre diese Situation mal ab und lasse dich beraten.

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Kommentar von blumenkanne
04.01.2016, 18:09

das jugendamt klärt auch keinen umgang und regelt diesen auch nicht.

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Da wirst du dich mit dem Jugendamt beraten müssen, im Normalfall hat der Vater ein Anrecht, das Kind besuchen zu dürfen, wie es jedoch in diesem Fall wegen Drogenkonsum etc steht kann ich dir als Laie nicht sagen, dafür müsste man jetzt zu viele Gesetzestext durchstöbern. Leg die ganzen nachrichtenverläufe mit dem Kindsvater vor, ich bin mir sicher, die werden seine Schreiben negativ mit in ihr Urteil aufnehmen.

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Kommentar von blumenkanne
28.12.2015, 14:04

die nachrichtenverläufe interessieren keinen. das jugendamt trifft keine entscheidung und darf nichts entscheiden. sie vermitteln nur zwischen den eltern.

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Er darf in der Nähe Deiner Tochter rauchen.

Nicht schön, aber ist so.

Auch seine Drogensucht und seine psychischen Probleme sind so erstmal kein Hinderungsgrund.

Deine Tochter ist 4, Du wirst ihr den Umgang schön reden müssen. Dazu bist als Mutter verpflichtet.

Bestehe doch einfach auf einer gerichtlichen Lösung.

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Kommentar von Vannas
03.01.2016, 20:20

Nein! In der nähe meiner tochter darf und soll nicht geraucht werde da sie seit geburt eine verengte herzvene hat. Das weiss auch der kv und raucht trotzdem in ihrer nähe.

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Es wäre gut wenn das Jugendamt auch davon erfährt. Es ist besser wenn es keine Pflicht mehr gibt, die Tochter zum Vater zu bringen. Schriftliche Beweise wie der Brief vom 16. 12. helfen sehr.

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Kommentar von blumenkanne
28.12.2015, 14:01

sie hat hat ja auch keine pflicht das kind zu bringen. er muss es alleine abholen. den brief kann sie in die tonne klopfen. weder ist es ein beweis, noch interessiert es jemanden. interessant ist nur das er sein kind sehen will und das recht bekommt er. das jugendamt kann nur vermitteln, entscheiden werden sie nichts.

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Das Jugendamt kann den Vermittler zwischen dir und deinem Ex spielen.

Die Entscheidung, ob und wie oft sowie wann dein Ex das Kind sehen kann, liegt letzten Endes beim Familiengericht.
Es sei denn, ihr könnt euch außergerichtlich einigen.

Zudem besteht noch die Möglichkeit eines - durch das JA - begleiteten Umgangs.
Besonders vor dem Hintergrund "Drogenprobleme und Suizidversuch".

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Kommentar von blumenkanne
28.12.2015, 17:41

ein vom jugendamt begleiterer umgang, kann nur gerichtlich beschlossen werden. dieser wird nur einige male beschlossen. danach bekommt kv seinen umgang wieder allein mit kind.

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Hallo Vannas,
bei diesem dauernden Hin-und-Her wird nur das Jugendamt helfen können. 

Es muss zum Wohle des Kindes entschieden werden, ob ein Besuchsrecht des Kindsvaters überhaupt noch gestattet werden kann, weil Drogendelikte und die psychische Behandlung amtlich bekannt sind.

Euch alles Gute, Grüße.

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Kommentar von blumenkanne
28.12.2015, 14:02

das jugendamt trifft die entscheidung aber  nicht. er hat das recht sein kind zu sehen. das wird das jugendamt auch der km sagen.

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Kommentar von Menuett
03.01.2016, 15:59

Drogen und psychische Probleme sind erstmal kein Problem.

Man stelle sich vor, man würde allen Eltern die darunter leiden die Kinder wegnehmen - dann hätten wir hier ein Problem.

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du wirst sie ihm allein geben müssen. du nennst keinerlei gründe, warum er nicht umgang mit seinem kind haben sollte.

eine umgangsvereinbarung solltest du erarbeiten mit ihm:

  • 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung
  • jedes zweite wochenende von fr-so
  • hälftige ferien und feiertage
  • drei wochen sommerurlaub

das wäre sein mindestumfang an umgang. die ersten 2-3 treffen können begleitet erfolgen, damit vater und kind wieder zueinander finden, danach geht der umgang über wie gelistet. ob er sich an den vorschlag hält ist seine sache. allerdings würde ich ihn festnageln auf diese termine und regelmäßigkeit. lust und laune passt dann nur noch, wenn es in seine vereinbarung passt.

wenn du nicht einwilligst, dann kann er sich diesen umfang auch einklagen und wird recht bekommen.

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Kommentar von Maimaier
28.12.2015, 16:35

"du nennst keinerlei gründe, warum er nicht umgang mit seinem kind haben sollte"

Folgende Gründe wurden unter anderem genannt: Drogenprobleme, Suizidversuch, das Schreiben vom 16.12., Trotz, die Tochter will nicht.

"wenn du nicht einwilligst, dann kann er sich diesen umfang auch einklagen und wird recht bekommen."

Ist das so? Was ist mit den oben genannten Gründen? In manchen Fällen ist es besser für das Kindeswohl, wenn es keinen Kontakt zum Vater hat.

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