Frage von Hennes2015, 22

Kindesunterhalt bei Teilzeitunterricht?

Hallo, A ist von der Mutter geschieden und hat keinen Umgang mit dem Sohn. A hat, zufällig, erfahren das sein Sohn (16Jahre) eine Ausbildung (Einzelhandel) aufgenommen hat. A ist dann zum JA und hat dies mitgeteilt, was ja normal die Aufgabe der Mutter ist (hat Beistandschaft vom JA). A musste dann, mit einer Frist von 4 Wochen, eine aktuelle Verdienstbescheinigung von seinem Betrieb, einreichen (neu Berechnung KU). Die Mutter Ausbildungsvertrag usw. vom Sohn einreichen. A hat auch pünktlich abgeliefert, die Mutter bis heute noch nicht, nur telefonisch das der Sohn sich seit August in einer Ausbildung befindet. Ende November bekam A vom Jugendamt schreiben das dem Sohn die Ausbildung, während der Probezeit, gekündigt worden ist. Das Schreiben beinhaltete... • handgeschriebener und unterschriebener Brief des Sohnes, ans JA, "Ausbildung wurde gekündigt, jetzt Besuch einer kaufmännischen Schule in Vollzeit." • Kopie der Schulbescheinigung "voraussichtlich bis 31.7.2016 Bildungsgang Wirtschaft und Verwaltung und Unterichtstage Montag; Dienstag; Mittwoch • Mitteilung vom JA über die Neufestsetzung des Unterhalts wegen Anhebung des Kinderfreibetrags, Kindergeldes (neues Gesetz ab 22.7.2015). Ab 1.1.2016 gelten neue Mindestunterhaltsgestze. A hat mehrmals beim JA angerufen und um Zusendung des Ausbildungsvertrages gebeten, aber die Mutter hat Diesen noch immer nicht dem JA zugesendet, obwohl das JA die Mutter schon mehrmals dazu aufgefordert hat. Frage: 1. welche Möglichkeiten hat jetzt A in Bezug auf Kindesunterhalt? 2. wie sieht es mit der Auskunftspflicht der Mutter aus? 3. muss der Ausbildungsbetrieb schriftlich kündigen und Diese der Mutter (Erziehungsberechtigte) mitteilen? 4. ist das Verhalten des JA korrekt, was kann man dagegen tun? 5. kann der Unterhalt auch bei Teilzeitunterricht gemindert werden?

Antwort
von atzef, 18

Zu 1. Zahlen und freundlich sein.

Zu 2. Die besteht und der wird schuldhaft nicht nachgekommen. pech für den Sohn.

Zu 3. Ja.

Zu 4. Ja. Das JA verhält sich korrekt. Was gibt es denn an dem auszusetzen?

Zu 5. Verpeilte Frage. Der 16-jährige unterliegt der berufsschulpflicht. Für den gibt es keinerlei "Teilzeit"unterricht, sondern immer nur Vollzeitunterricht.

Kommentar von Hennes2015 ,

Zu 2. was bedeutet "schuldhaft nicht nachgekommen" und "Pech für den Sohn"?

Zu 4. muss das JA nicht anmerken, das eine Kündigung des Ausbildungsverhältnisses an die Mutter gehen muss und mit Nachdruck diese Auskünfte über die Ausbildung einfordern? Beistandschaft heißt doch nicht nur Rechte haben sondern auch Pflichten! Es wurde ja auch Ausbildungsvergütung bezahlt die den KU für den zeitraum gemindert hätten...

Zu 5. Schulbescheinigung über 3Tage die Woche von 17:15 bis 21:00Uhr

Klassen für Schüler ohne BerufsausbildungsverhältnisAufgenommen werden Schülerinnen und Schüler ohne Berufsausbildungsverhältnis, die berufsschulpflichtig sind und sich nicht für einen Vollzeit-Bildungsgang entschieden haben.
Es werden berufliche Kenntnisse vermittelt, die auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten.

Kommentar von atzef ,

Wenn diie Mutter keinen Vertrag über das Ausbildugsverhältnis abliefert, kann auch kein Unterhalt festgelegt werden. Das istdann eben "Pech" für Sohn und Mutter.

Das JA kann auch nur die Mutter zur Vorlage des Azubivertrages auffordern. Das machen sie doch!

5 verblüfft mich. Das muss ich mal recherchieren.

Kommentar von atzef ,

Alsodas Gesetzsieht keinen Teilzeitunterricht für Berufsschulpflichtige ohne Ausbildungsplatz vor... Darauf kann ich mir keinen Reim machen. Komische Schulzeiten...

Ruf mal in der Schule an...:-)

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