Was haltet ihr davon? Ist es sinnvoll? Habt ihr welche und bei welchem Träger? (Habe selbst eine bei World Vision)
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...nicht, weil sinnlos, sonder, weil kein Geld

Das Kind sieht von dem Geld eh nichts!
cyberoma am 20. August 2008 10:04 wie kommst du darauf? Ich weiß über die Briefe genau, was das Kind bekommt: freie Lernmittel, Gesundheitsvorsorge, zurzeit auf eigenen Wunsch Teilnahme an einem Nähkurs, manchmal Spielgeräte für Gruppenspiele, in diesem Jahr ein Federballspiel. Damit bin ich SEHR einverstanden.
RBMannheim am 20. August 2008 10:44 Warst Du vor Ort und hast es gesehen?
cyberoma am 20. August 2008 14:30 Das Kind schreibt mir, und die Projektbetreuerin schickt manchmal Fotos. Vielleicht fahre ich eines Tages auch mal hin.

ich halte es für schwachsinn, aber ist ja jedem sein Geld ;)

Hab selbst noch keine, halte es aber für sinnvoll.

...und werde es wohl später, wenn ich ein geregeltes Einkommen habe, auch machen!
PLAN

Ich habe ein Patenkind in Bangladesh über World Vision. Das Geld der Paten kommt verschiedenen Projekten in diesem Dorf zugute.
habe ein süßes patenkind in mauretanien über world vision und halte dies für mehr als sinnvoll, zumal es für jeden mit einem festen einkommen bezahlbar sein sollte. da jetzt auch ich ausgelernt habe überlegen wir gerade, eine zweite patenschaft zu übernehmen.

und habe nur gute Erfahrung gemacht
Es fehlt die Antwort "intensiv damit beschäftigt aber eindeutig dagegen entschieden".


. Angebote von Hilfswerken für sog. 'Patenschaften' in der Dritten Welt sind nicht seriös. Falls ein Hilfswerk solche privaten Verbindungen tatsächlich vermitteln und verwalten wollte, würden seine Ausgaben für diese Administration ins Unermessliche steigen. Realistisch sind jedoch Angebote für 'Partnerschaften'. .
Auf welcher Grundlage der persönlichen Erfahrung basiert diese pauschale und undifferenzierte Aussage?
Ich kann das so nicht bestätigen.
Ich kenne sowohl große als auch kleine Organisationen, die die direkte Aufrechterhaltung des Kontakts über freiwillige, unentgeltlich arbeitende Mitarbeiter regeln und damit keinerlei Personalkosten haben. Die Kommunikation zwischen Pate, Patenkind und Organisation zahlt man als Pate mit und weiß das auch. Ich habe selbst Projekte von Plan und Bulungi e. V. besucht und weiß aus Erfahrung, dass der direkte Kontakt wirklich stattfindet. Gerade der persönliche Kontakt ist für viele Menschen das Zugpferd, so eine Patenschaft einzugehen und es wäre vermutlich noch arbeitsintensiver und um einiges komplizierter für die betreffenden Organisationen, diese "privaten Verbindungen" nur vorzutäusche, statt sie tatsächlich stattfinden zu lassen.
Ich räume aber ein, dass es sicher auch unter den Hilfsorganisationen "schwarze Schafe" gibt - das kann man nie ausschließen.
Was soll mit "Partnerschaft" im Gegensatz zu "Patenschaft" gemeint sein?
Hatte früher bei Plan International Patenschaften, aber die Kinder sind inzwischen aus verschiedenen Gründen aus dem Projekt ausgeschieden. Ein Mädchen wurde z. B. 18 und war danach zu alt für das Patenschaftsprogramm, bei einem anderen Mädchen konnte die Projektarbeit seitens Plan erfolgreich beendet werden, wieder ein anderes wurde aus dem Projekt von den Eltern abgemeldet, weil sie skeptisch waren, ob Plan ihnen Gutes will (das war eine strenggläubige muslimische Familie aus einem kleinen ägyptischen Dorf). Insgesamt finde ich Plan für den Einstieg o.k. und es wird sehr gute Arbeit vor Ort geleistet. Die Verwaltungskosten sind mir jedoch zu hoch und man hat als Pate leider auch nie die Garantie, dass das eigene Patenkind von den propagierten Projekten tatsächlich profitiert. Es gibt trotzdem Patenkinder, die nicht zur Schule gehen oder so weit von den Projektmaßnahmen weg wohnen, dass sie kaum etwas davon haben. Dies sind meiner Erfahrung nach aber Ausnahmen.
Zwischendurch hatte ich eine Patenschaft bei AYA USA und bei der Ausbildungshilfe Indien. Auch dort haben die Mädchen jeweils ihre Schule abschließen können und sind somit mit dem Programm fertig.
Mittlerweile habe ich Patenschaften in Uganda über den Verein Bulungi . V. (www.bulungi.de) und bin sehr zufrieden. Ich kann jedem zu einer Patenschaft raten. Kindern helfen macht glücklich! Das klingt vielleicht einfach und naiv, aber es ist so.
Bulungi - Hilfe für Kinder in Uganda e.V. (www.bulungi.de)