Kinderkrankenschwester ungetauft?

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12 Antworten

Also ich kenne es so das in christlichen Häusern es wichtig ist das man überhaupt einen glauben besitzt.
Egal ob evangelisch, jüdisch oder sonst wie. Einfach um die Werte weiter tragen zu können ( so habe ich es erklärt bekommen während meiner Ausbildung)

Probieren würde ich es trotzdem, trotz keinen vorhanden glauben.
Ansonsten ist es aber in anderen Häusern wie Uniklinik total egal.

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Kommentar von Allexandra0809
14.12.2015, 14:27

Nicht überall ist es egal. Meine Tochter wurde mal abgewiesen, weil sie den "falschen" Glauben hat.

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Kommentar von Luisa1993
14.12.2015, 14:34

Ich kann nur von meinen Erfahrungen bzw. den allgemeinen Erklärungen der Leitungen sprechen.
Pauschalisieren kann man sowas natürlich nie.
Ich arbeite z.b. In einem katholischen Haus und bin  evangelisch.

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Die meisten Krankenhäuser sind eher städtisch als christlich. Und nicht mal mehr in allen "christlichen" Krankenhäusern muss man getauft sein.

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Kommentar von mrssiimpson23
14.12.2015, 17:47

Also bei den, wo ich mich momentan bewerben kann leider schon.

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Kommt denke ich darauf an wo du anfangen möchtest. Ruf doch mal bei Krankenhäusern an die für dich in Frage kommen und bespreche das gleich mit der zuständigen Person.

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Seit wann wählt man seine Konfession nach dem Beruf aus, den man ergreifen möchte? Natürlich kannst du als Atheistin genauso gut Kinder pflegen, wie als getaufte Katholikin oder als Muslima, dazu bedarf es keiner bestimmten Konfession.

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Kommentar von isebise50
14.12.2015, 16:18

Aber um einen Beruf erlernen zu können, bedarf es eines Ausbildungsplatzes. Da viele konfessionelle Krankenhäuser ausbilden und oft nur konfessionelle Bewerber zulassen, bedarf es dann doch (oft) einer Konfession.

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Kommentar von mirolPirol
14.12.2015, 19:13

Du musst schon selber wissen, wie weit du dich verbiegen kannst...

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Man muss getauft sein, um Kinderkrankenschwester zu werden? Ist das echt ein Muss? Was machen denn dann die Agnostiker und Atheisten? Haben die dann Pech gehabt?

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Kommentar von Iamiam
14.12.2015, 13:59

so hätten es die Kirchen wohl gern.

Das Thema ist m.W. weiterhin umstritten.

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Kommentar von isebise50
14.12.2015, 16:21

Nein, kein Pech sondern nur eine begrenztere Zahl an Ausbildungsplätzen.

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Hallo,

was hat das Getauftsein mit der Ausübung des Berufes als Kinderkrankenschwester zu tun?

In den katholischen, bzw. evangelischen Krankenhäuser kann es vorkommen, daß man danach gefragt wird, ob es Pflicht ist, würde mich wundern.

Siehe:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Kirchlicher-Arbeitgeber-muss-entschaedigen-article12025186.html

Emmy


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Kommentar von isebise50
14.12.2015, 16:23

Nicht mit der Ausübung des Berufs. Aber um einen Beruf erlernen zu können, bedarf es eines Ausbildungsplatzes. Da viele konfessionelle Krankenhäuser ausbilden und oft nur konfessionelle Bewerber zulassen, bedarf es dann doch einer Konfession.

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Alles kein Problem. In einem kirchlichen Krankenhaus brauchst du überhaupt nicht getauft sein oder sonst wie religiös sein. Du solltest aber "das christliche Menschenbild" ernst nehmen, das in solchen Häusern leitend ist. Was es damit auf sich hat, erfährst du am besten im Gespräch 

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Nein, ist es nicht. 

In einem staatlich geführten Krankenhaus darf eine solche Forderung nicht erhoben werden. Ich würde tatsächlich auch ein solches Haus für eine Ausbildung vorziehen. 

Bei konfessionell geführten Krankenhäusern gibt es das vom Europäischen Gerichtshof bestätigte Recht das Bekenntnis zur jeweiligen Konfession einzufordern und die Beachtung der jeweiligen Regeln. Auch privat. 

Damit ist es eben nicht egal zu welcher Konfession Du Dich bekennst. 

Bitte wähle sorgfältig aus. Die Größe eines Hauses lässt nicht zwangsläufig auf die Qualität schließen. Und der Ruf in der Öffentlichkeit ist durchaus nicht unbedingt mit der Ausbildungsqualität gleich zu setzen. 

Bevor Du Dich also für ein Haus entscheidest kann es durchaus sehr sinnvoll sein da mal ganz ohne jede Anmeldung durch das Haus zu wandern mit offenen Augen und Ohren. 

Bitte beachte: 

1. bieten die meisten Ausbildungshäuser eine Wohnmöglichkeit an. Die mag einfach sein aber sie macht räumlich unabhängig. 

2. brauchen konfessionell gebundene Häuser auch keinen Tarifvertrag beachten. Das bedeutet unter dem Strich sie können laut Europäischem Gerichtshof sehr frei ihre eigene Rechtsauffassung als Arbeitgeber zu beachten einfordern. 

3. Das Amtsgericht Berlin ist nur ein kleines örtliches Gericht. In diesem Staat aber gilt:

Bundesrecht vor Landesrecht, Landesrecht vor Kommunalrecht. 

Zum Bundesrecht gehört auch das Europäische Recht. 

Achte gut auf Dein Bauchgefühl bei der Auswahl. Es ist ein Knochenjob. Vollkommen unterbezahlt. Und oft genug nicht mal von den vorgesetzten Ärzten respektiert. 

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Mir ist nicht bekannt das man in einem "normalen Krankenhaus" getauft sein muss 

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Wenn es dir nur darum geht, ob es egal ist, ob ev. oder kath. dann ja. Kann auch chr. orthodox sein. Die christlichen Träger bevorzugen zwar gerne ihre eigene Konfession, nehmen aber auch andere.

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Wenn überhaupt ist die Taufe / Glaube eine Vorraussetzung in kirchlichen Einrichtungen und selbst da ist umstritten ob das zulässig ist.

In "normalen" Krankenhäusern ist eine Religionszugehörigkeit egal und darf auch nicht in einer Bewerbung erfragt werden.

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Kommentar von isebise50
14.12.2015, 16:22

Aber um einen Beruf erlernen zu können, bedarf es eines Ausbildungsplatzes. Da viele konfessionelle Krankenhäuser ausbilden und oft nur konfessionelle Bewerber zulassen, bedarf es dann doch einer Konfession.

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