Frage von Barca219, 39

Kindergeld Übergangszeit was ist damit gemeint?

Sohn A hat sich am 29.02.16 Exmatrikuliert! Vater hat vergessen, die Exmatrikulation zuschicken!
Er hat für die Monate März-Juli weiter Kindergeld erhalten. Am 19.06.2016 hat sich der Sohn sich für ein Studium, wieder beworben und hat für August auch Kindergeld bekommen.
Nun wie sieht die Rechtslage jetzt aus ?
Die Familienkasse meint, da
sich der Sohn in einer Übergangszeit aufhielt, muss der Vater kein Kindergeld wieder für die Monate März bis Juli zurückzahlen!
Aber eine andere Mitarbeiter in der Familienkasse meint der Vater muss zahlen.
Was sagt ihr dazu?

Antwort
von DerHans, 27

JEDE Veränderung ist umgehend mitzuteilen. Wenn man das "vergisst" erfüllt das bereits den Tatbestand des Betrugsversuchs.

In einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten KANN Kindergeld weiter gewährt werden, wenn bereits feststeht, wann der neue Abschnitt beginnt. Das dann längstens für 4 Monate.

Das ändert natürlich nichts an der o.a. Meldepflicht.

Antwort
von berlina76, 16

Ich glaub die Übergangszeit von einer Ausbildung/Studium zum nächsten darf nicht länger als 4 Monate sein. 

Er soll also damit rechnen, das er zahlen muß weil es hier März bis Juli 5 Monate sind.

Antwort
von Elfi96, 18

Für Übergangszeiten des Jugendlichen, der sich zw zwei Ausbildungen/ Ausbildungsabschnitten befindet, steht dem Vater/ den Eltern Kindergeld  zu. Allerdings  wird es nur als Übergangszeit gerechnet, wenn diese Zeit 4 Monate nicht übersteigt. Dass sich ein J in einer Übergangszeit befindet, muss der KG- Kasse aber mitgeteilt werden. LG

Kommentar von Barca219 ,

Muss er für das fünfte Monat wieder geld zurückzahlen?

Kommentar von Elfi96 ,

Das liegt im Ermessensspielraum der Kindergeldkasse. Genauso wie die Höhe der eventuellen Strafe für den Betrugsversuch. Am besten noch mal zur Kindergeldstelle hingehen und sich reumütig zeigen. LG 

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