Frage von Jessi281998, 43

Kindergeld mit 18 ja nein.?

Hallo,

meine Mutter hat mir eben gebeichtet, dass ich mein Kindergeld nun selber beantragen muss. Dazu gibt es eine lange Story, und zwar hat mein Vater anscheinend dafür gesorgt, dass meine mum kein Kindergeld für mich bekommt. Aber laut meiner Mutter kann ich für mich selber noch das Kindergeld beantragen. Geht das und wenn ja wie. Also ich wohne bei meiner Mutter und bekomme von meinem Vater Unterhalt ( Eltern sind geschieden) . Ich bin 18 Jahre und mache zurzeit eine schulische Ausbildung.

Vielen Dank schon mal im Voraus für hilfreiche Antworten

Antwort
von MAB82, 18

und zwar hat mein Vater anscheinend dafür gesorgt, dass meine mum kein Kindergeld für mich bekommt.


Das musst du erläutern. Bekommt jetzt dein Vater das Kindergeld? Warum sollte deine Mutter nicht berechtigt sein, da du ja scheinbar die Vorraussetzungen erfüllst. Kindergeld ist in erster Linie für die Eltern vorgesehen und wird nur in Ausnahmefällen an das Kind umgeleitet, wenn es zb. seinen eigenen Haushalt führt oder in einem elternfremden Haushalt lebt.


Kommentar von Jessi281998 ,

Mein Vater bekommt mein Kindergeld nicht. Ich weiß ja auch nicht. Bei meinen Eltern gibt es in Bezug auf Geld nur Stress, deswegen will mir meine Mutter dazu auch nichts sagen und meint, wenn ich Kindergeld haben möchte, solle ich mich selber darum kümmern.

Kommentar von MAB82 ,

Normal ist das Verhalten jedenfalls nicht. Berate dich mit deiner zuständigen Familienkasse, welche Vorgehensweise angemessen ist. Wenn keiner deiner Elternteile den Antrag stellt, must du vermutlich nachweisen, dass du nicht genügend Unterhalt bekommst und somit auf das Kindergeld selbst angewiesen bist.

http://www.kindergeld.org/kindergeld-fuer-volljaehrige-kinder.html

Antwort
von petrapetra64, 6

ich glaube, du verwechselst da Kindergeld mit Kindesunterhalt. Du musst deinen Unterhalt von deinen Eltern (beiden Elternteilen) selbst einfordern, sonst muss dein Vater nichts mehr zahlen. Der Unterhalt muss jetzt neu festgesetzt werden. Du kannst dir einen Anwalt nehmen (einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen mit Nachweis, dass du keine Einkünfte hast, dann kostest es nur ca.10 Euro). Du oder eben der Anwalt schreibt dem Vater, fordert Einkommensnachweise ein und du übergibst auch Nachweise von deiner Mutter und er errechnet den neuen Unterhalt und fordert den beim Vater ein. 

Kindergeld kannst du nicht beantragen, so lange du noch zu Hause wohnst. Das bekommt deine Mutter, wenn sie nachweisst, dass du noch in Ausbildung bist. Da hat dein Vater absolut keinen Einfluss darauf.

Antwort
von Hayesha, 16

Wir mussten es beim Arbeitsamt beantragen (18, Ausbildung). 

Du musst deine Sozialversicherungsnummer einfügen, Fragen über Ausbildung, Wohnsituation, usw. ausfüllen.

dann muss dein Chef (bei mir so gewesen) unterschreiben, da du eine schulische Ausbildung machst, denke ich, dass der Schulleiter unteschreiben muss.

dann Schickst du es dort wieder ein und bekommst wenn du alles richtig gemacht hast solange du die Ausbildung machst, Kindergeld! :)

-> Antrag auf Zahlung des Kindergeldes während Ausbildung

DAS KINDERGELD STEHT DEM KIND ZU!

Antwort
von XC600, 3

wie sollte dein Vater das denn gemacht haben ? wenn du bei deiner Mutter wohnst muß/kann sie auch das KG für dich beantragen und wenn du nachweislich in Ausbildung bist dann bekommt sie das auch ...... ich wüßte nicht warum sie es nicht bekommen sollte bzw. verstehe nicht warum sie das nicht machen will .....

Antwort
von reblaus53, 15

Das ist Quatsch.  Das Kindergeld steht immer den Eltern zu, und muss von diesen auch beantragt werden. Allerdings kannst du mit 18 Jahren bei der Familienkasse die Überleitung des Kindergeldes an dich selbst beantragen, wenn deine Eltern keinen oder zu wenig Unterhalt für dich leisten.

Antwort
von GuterFrager9999, 24

Ja du kannst dein Kindergeld bei der für dich (deinen Landkreis) zuständigen Familienkasse beantragen.

Solange sich ein volljähriges Kind in einer Schulausbildung oder Berufsausbildung befindet oder einem Studium nachgeht, ist es gemäß § 32 Abs. 4 Nr. 2a EStG bei der Berechnung des Kindergeldes bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres zu berücksichtigen.

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