Kindergeld - zu unrecht erhalten und nun zu recht beantragt?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Sorry für die späte Nachricht. :)

Anwalt...immer Anwalt...aber nun gut...die wollen auch leben.

Wenn man mal bei den dortigen öffentlichen Stellen vorspricht, kommt man zu 90 % ohne Anwalt aus....

Zur Frage:

Wenn das Kind seit Mai 15 vom Jugendamt untergebracht ist und der Kindesvater seitdem einen Kostenunterhalt in Höhe von mindestens des Kindergeldes an das Jugendamt leistet, hat dieser den alleinigen Anspruch auf das Kindergeld.

Das Jugendamt kann keine Erstattung an die Familienkasse geltend machen.

Die Mutter hat keinerlei Anspruch auf Kindergeld, da das Kind deren Haushalt verlassen hat und nichts zahlt.

Die Mutter hat mMn das Kindergeld zu Unrecht seit Mai 15 erhalten und ist zur Rückzahlung verpflichtet, da sie das Kindergeld nicht an den Kindesvater weitergeleitet hat. Strafverfahren wird sie wohl erwarten, da sie ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen ist und hat somit eine Steuerstrattat wohl begangen...

Ob sie Kohle hat oder nicht....das ist irrelevant für den Kindesvater.

Wenn der Rückforderungsbescheid der Familienkasse gegen die Mutter rechtskräftig geworden ist (Vier Wochen und drei Tage nach Versand des Bescheides an die Mutter), zahlt die Familienkasse das Kindergeld rückwirkend an den Vater ab Mai 2015 aus.

Bearbeitungsdauer hängt von der jeweiligen Familienkasse ab. Eine freundliche Vorsprache und ein freundlicher Mitarbeiter/in dort mit Glück erwischen und innerhalb kurzer Zeit sollte der Vater das Kindergeld erhalten.

Ob die Mutter zahlt oder nicht....das ist dann egal. Sie wird ggf. von Inkasso und Co. Besuch erhalten.

LG

Math

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung