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Kindergarteneingewöhnung - wer kann mirTipps geben - mein Sohn weint so fürchterlich!

gefragt von honeybabe am 07.01.2008 um 13:40 Uhr

Meine Zwillinge werden im März zwei Jahre alt. Ich werde dann wieder arbeiten gehenfür zwei Tage. An diesen Tagen habe ich die Möglichkeit sie vormittags in einer Spielgruppe unterzubringen. Leider weint mein Sohn so fürchterlich und herzzerreißend, sobald ich das Zimmer verlasse. Ich habe heute 15 Minuten vor der Tür verbracht und bin auf Anraten der Betreuerin dann dabei geblieben. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben. Meine Tochter fühlt sich wohl in der Spielgruppe.


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gutefee
beantwortet von gutefee am 7. Januar 2008 13:49
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Leider ist das von Kind zu Kind verschieden. Die einen schaffen die "Abnabelung" eher, die andern später! Meistens sind es die Jungen, die sich schwerer von der Mutter lösen können. Ich habe meinen Sohn mit 3 1/2 in den Kindergarten und musste ihn aus dem selben Grund wie Du, wieder rausnehmen. Er hat nur geweint. Ich habe das nicht übers Herz gebracht ihn zu zwingen dort zu bleiben. Außerdem hat die Kindergärtnerin es verweigert sich den ganzen Tag um ein schreiendes Kind zu kümmern! Er war eben noch nicht so weit. Ein Jahr später mit 4 1/2 hab ich es wieder versucht und es hat wunderbar geklappt. Da war er eben "reif" für den Kindergarten. Wenn Du irgendeine andere Möglichkeit hast, vielleicht zu einer Freundin,Oma, notfalls einer Tagesmutter, die individuell auf ihn eingehen kann, vielleicht in Deiner Wohnung dann versuche das. Er ist einfach zu klein, um sich schon von Dir trennen zu wollen.

Kommentar von honeybabe am 7. Januar 2008 14:30

Danke Euch allen!


miccy
beantwortet von miccy am 7. Januar 2008 13:50
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Ich kann Dich sehr gut verstehen,meine kleine kam im August diesen Jahres in den Kindergarten,wir hatten die Monate davor Eingewöhnungstage,unsere kleine schrie immer jämmerlich sobald wir den Raum verlassen haben,wir fühlten uns total mies.Nun kam der erste richtige Kindergartentag und das beste war wirklich einfach ohne große Verabschiedung zu gehen,das tut verdammt weh,aber es ist wirklich das beste.So ging es Tag für Tag,nach 2 Wochen war es dann schlagartig vorbei und uns ging es dann auch viel besser,nun geht sie sehr gerne in den Kindergarten.Also:Geh,auch wenn es noch so schmerzt Dein Kind weinen zu sehen oder zu hören.Es ist wirklich das beste und effektivste.Viel Glück und sei stark :-)

Kommentar von Simple_avatar2smallgutefee am 7. Januar 2008 13:55

miccy, der Kleine ist noch nicht mal zwei! Ich denke Deine Tochter war schon älter und Mädchen sind meistens anders als Jungen. Die Mädchen gehen lieber in den Kindergarten!Und früher! Das mit dem schnell weg gehen funktioniert leider nicht bei allen Kindern (und Müttern);-)


Taraa
beantwortet von Taraa am 7. Januar 2008 14:20
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Jedes Kind ist anders; die Mamis auch! Kinder haben so feine „Antennen“, die merken es sehr genau ob die Mama schon loslassen kann oder nicht. Auch kann ich nicht pauschal sagen, Mädchen gehen generell gerne, lieber und früher in den Kindergarten. Ich habe zwei Kinder, mein Sohn hat ohne Eingewöhnungstage am ersten Tag schon gesagt: Mama, Du darfst jetzt gehen“ und meine Tochter hat trotz Eingewöhnungsphase ein paar mal geweint. Bei beiden hatte ich jedoch den „Luxus“ sie ohne Druck in den Kiga bringen zu können. Ich bin auch der Meinung, dass ein so kleines Kind viel besser bei einer guten Tagesmutter aufgehoben ist. Dort ist dein Sohn erstmal nur eines von max. 5 Kindern und nicht eines von evtl. 20 Kinder. Auskünfte zu qualifizierten Tagesmüttern gibt dir Dein zuständiges Jugendamt.


Elster79
beantwortet von Elster79 am 7. Januar 2008 14:08
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Versuche es doch mal so. Bleib in der Spielgruppe, die ersten Male, nach einer Weile gehst du für fünf minuten vor die Tür, das machst ein paar male, bis der kleine merkt, Mama kommt wieder, dann verlängesrt du den Zeitraum immer Weiter, bis er eine Stunde da bleiben kann, ohne nach dir zu schreien, dann sollte es ok sein. Ich denke er hat noch nicht begriffen, das Mama nicht für immer geht und ihn dort loswerden will, sondern, das du wiederkommst. Wenn er das gelernt hat, sollte es gehen. Ich habe meine Kinder von klein auf daran gewöhnt stundenweise bei Oma und Opa oder einer Freundin zu sein. Man weis ja nie was passiert. Jetzt bin ich ganz froh darum, wo meine Tochter (2) in der Reha ist, wenn sie allein Therapie hat oder mein Mann für erledigungen nach Hause muss kommt sie dort auch eine Weile ohne uns aus. Optimal ist das vielleicht nicht, aber leider nicht zu ändern.


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 7. Januar 2008 14:15
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Da ihm offensichtlich auch die Anwesenheit der etwas relaxteren Schwester nicht hilft, geh doch etwas langfristiger an die Sache heran:

Viele fremde Kinder bedeuten erstmal Streß für ihn -- da braucht er das Gefühl, einen sicheren Hafen in dem ganzen Tumult zu haben. Das bist momentan Du; später wird es die Erzieherin sein.

Erkundet gemeinsam den Kindergarten, schaut Euch alles an, erklär ihm den Tagesablauf und warum er dort bleiben wird -- auch, wenn er den Wortlaut nicht komplett versteht, fühlt er sich ernst genommen.

Vielleicht kannst Du die ersten Tage bei ihm bleiben, mit ihm interessante Spiele aussuchen, ihn nicht gleich so übergangslos in die Gruppe entlassen. Nach einiger Zeit gehst Du weg, sagst ihm, wohin und das Du wiederkommst, wenn... (der Kurzzeitwecker klingelt, die Musik zu Ende ist). Das tust Du dann natürlich auch. Dieses Spielchen wiederholt sich i.L. des Tages immer öfter für immer längere Zeitspannen.

Mein Sohn war ganz angetan von der Tatsache, dass der Kindergarten ein Refugium nur für Kinder und dass dort alles extra klein gebaut ist. Außerdem half ihm in den ersten Tagen während der noch kurzfristigen Abwesenheiten (m)eine dagelassene Tasche zu begreifen: die kommt wieder... ;-)

Wichtig ist auch, dass Du Dir Deiner Sache sicher bist: bring durch Dein Verhalten zum Ausdruck, dass der Kindergarten ein schöner Ort ist und dass Du Deinem Sohn zutraust, diesen Schritt zu gehen.


anonym
beantwortet von gesaniti am 7. Januar 2008 14:08
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Eins vorweg: Alle Menschen sind anders. Gott sei Dank. Aber auch ich bin der Meinung, daß Du nach einer gewissenhaften Verabschiedung mit Kuß und Ankündigung der Abholungszeit gehen kannst/solltest. Außerdem kannst Du deine Tochter gut nutzen, um mit ihr - in Gegenwart deines Sohnes - positiv über die Spielgruppe zu reden. Was hat sie dort schon gemacht und dein Sohn noch nicht. "XY, möchtest Du das morgen auch mal probieren ?" Vielleicht gibt es ein Spiel, was ihr zuhause habt und die beiden gemeinsam in der Spielgruppe spielen können (als kleine Aufgabe oder so). Unsere Tochter hatte auch anfänglich Probleme: Verabschiedung, Winken draußen am Fenster und Tschüß. Ja, es ist hart. Aber in meinen Augen das Beste und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur von kurzer Dauer.


MathiasMuench
beantwortet von MathiasMuench am 7. Januar 2008 14:19
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Ein Kindergarten mit liebevollen Betreuerinnen und einem pädagogischen Konzept hat noch keinem Kind geschadet. Manche Kinder fühlen sich vom 1. Tag an wohl, andere müssen erst noch 2-3 Wochen eingewöhnt werden, wobei die Mutter das Kind erstmal nur stundenweise da lassen und in der Nähe bleiben soll. Oft schreien die Kinder nur, solange sie die Mutter oder den Vater sehen und hören auf, sobald die Eltern draußen sind. Manche Kinder brauchen eine feste Bezugsperson im Kindergarten, darauf sollten die Betreuerinnen eingehen. Man kann seinen Kindern ruhig etwas zutrauen.


Vanessaflorian
beantwortet von Vanessaflorian am 7. Januar 2008 22:30
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aber weg brin und für ihn da sein liebe und drüsen und die anst nehmen und gebogen geben bei meiner tochter dauer es 4 wochren mir wahr es auch nicht einerlei mus auch wein weil es mir weh da aber da mus jede mutter duch


llsternchenll
beantwortet von llsternchenll am 8. Januar 2008 12:37
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ich habe eine 6 jährige und eine 1 1/2 jährige tochter. Seit gestern gehe ich wieder für 4 stunden arbeiten.

unsere eingewöhnung lief/läuft so ab, dass ich die kleine bei der erzieherin abgebe und gehe... sicher tut es weh, wenn man sie weinen hört (und sie weint bitterlich)... doch die erzieherin erzählt mir jeden tag, dass das weinen keine 2 minuten dauert... dann geht sie mit den anderen spielen und alles ist gut...


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 8. Januar 2008 14:41
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Meine Erfahrungen als Erzieherin sind dass Kinder die nur 1-2 Tage die Woche in einer Gruppe sind mehr Schwierigkeiten haben weil sie keine Regelmäßigkeit haben und sich sozusagen bei jedem Besuch neu eingewöhnen müssen. Sicher ist das abhängig vom Kind selbst aber auch vom Verhalten der Mutter! Erst wenn die Mutter loslassen kann, kann auch das Kind loslassen. Wichtig bei einer Eingewöhnung im Kleinkindalter ist dem Kind Vertrauen zu schenken. ES muß zu allererst die Erzieher als Tröster und Bezugsperson anerkennen. Das dáuert eben manchmal ein wenig und dazu ist ein regelmäßiger Besuch eben auch äußerst wichtig. Auch kann ein Kuscheltier, Schnulli oder sogar Mamas Pulli helfen die Zeit zu überbrücken wenn Mama weg ist. Wichtig ist auch dass die Mutetr mit einem Lächeln im gesicht geht udn nciht mit einem "ach mein Kleines ich leide mit Dir Blick"!

Viel Erfolg!


gigik
beantwortet von gigik am 8. Januar 2008 15:08
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Wie alt ist das Kind? Mädchen oder Junge? Würde mitgehen und nach einiger Zeit gehen, und diese Zeit immer verrringern.


anonym
beantwortet von gilolat am 20. Juni 2008 11:49
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viele gute ideen, und viele leute, denen es geht wie mir. das beruhigt mich schon mal. hab schon an meinen väterlichen fähigkeiten gezweifelt. allerdings stellt sich die sache bei mir (bzw. meiner 2,5 jährigen tochter) anders dar.

anfangs hat sie geweint in der spielgruppe (ich bin halt anfangs länger geblieben hab mit ihr geredet und mich so langsam verabschiedet, ihr auch erklärt, wer sie wann wieder holt, was sie in der spielgruppe machen kann usw.) diese versabschiedungszeiten wurden kürzer und kürzer und irgendwann hat sie auch gar nciht mehr geweint sondern ist mir sogar ohne abschiedsküßchen davon. wir hatten auch im vorfeld schon so eingewöhnungstermine, wo wir in der spielgruppe geblieben sind und eben nur ne stunde oder so davon gefahren sind,...

nun plötzlich seit 14 tagen weint sie wieder bitterlich, mehr denn je, obwohl es gut 2 Monate ohne probleme funktioniert hat. ohne ersichtlichen grund. (gleiche gruppe, die gleichen kinder, die gleichen spiele, die gleichen betreuerinnen)

ist das bei euch auch so gewesen, oder sollt ich auf was aufpassen?

mir ist klar, dass man mal nen schlechten tag hat und dann dinge nciht will, die man sonst gern macht, bei meinem schätzchen ist es aber eben seit 14 tagen bis 3 Wochen wieder immer, dass sie weint.


anonym
beantwortet von sebulon am 14. August 2008 18:00
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hallo.also ich bin erzieher und ich muss mal was los werden. 1. ich habe nicht die erfahrung gemacht, dass sich jungs generell schlechter ablösen, als mädchen. das kann ich nur als vorurteil abtun. 2. ich denke, es ist komplett falsch, ein kind aus einer einrichtung wieder heraus zunehmen. was lernt das kind denn daraus?? ich mache theater und bekomme was ich will....das kann nicht im sinne von eltern sein, oder? obwohl das ja der heutige erziehungstrend zu sein scheint...ohne jemanden angreifen zu wollen , aber eltern: BRINGT EUREN KINDERN SINNVOLLE GRENZEN BEI UND RÄUMT IHNEN NICHT JEDES PROBLEM AUS DEM WEG!!!das ergebnis sind kleine egoisten, die spätestens in der schule aus allen wolken fallen, wenn sie feststellen, dass sich nicht alles um sie dreht und vor allem, dass man im realen leben mit frustrationen umgehen lernen MUSS!!eure kinder verkraften mehr, als ihr euch vorstellen könnt. lasst ihnen herausforderungen, auch wenn es schwer fällt, oder gar im herzen weh tut;-) so ist das leben, das wissen wir doch alle, oder? 3. eine gute eingewöhnung steht und fällt mit dem team der einrichtung. 4. meistens liegt eine schwere ablösung an der beziehung zwischen kind und eltern. die eltern müssen (!!) souverän sein, bei der eingewöhnung!!! wenn das kind spürt ( und das tut es in jedem fall!!), das seine eltern unsicher sind, ob es gut aufgehoben ist, dann bilden sich natürlich auch beim kind unsicherheiten und ängste...sagt dem kind immer wieder, dass ihr es auch schön dort findet und zeigt dem kind, dass ihr dem personal vertraut. SAGT es ihm, DISKUTIERT nicht mit ihm, denn es geht nicht darum, einen standpunkt zu verteidigen, sondern darum, etwas unvermeidliches schmackhaft zu machen!!damit habt ihr normalerweise schon zur hälfte gewonnen 5. fast JEDES kind musste die ablösung durchmachen und fast jedes kind hat dies auch geschafft und hat KEINEN psychischen knacks für das leben abbekommen. warum auch?? früher oder später wird das kind ja merken, dass ein kindergarten etwas tolles ist. 6. schaut genau hin, ob ihr das personal kompetent empfindet!!

wir stecken grade mitten in der eingewöhnung und es läuft alles perfekt! das zeigt mir, dass ich meinen job wohl ganz gut mache und mit meiner einstellung nicht besonders falsch liegen kann....

so, das wars. bitte nichts persönlich nehmen. aber aus der professionell- pädagogischen sicht heraus sieht natürlich einiges anders aus;-) ach naja eins noch : liebe eltern, meistens sind erzieher und erzieherinnen gut ausgebildet und wissen, wovon sie reden. nehmt ruhig mal einen tipp oder so an, auch wenn er vielleicht nicht euren vorstellungen entspricht (ich sage nur : schulfähigkeit....lasst euch nicht vom leistungsdruck und elitedenken mitreissen...es geht um eure kinder und nicht um leistungsfähige maschinen....sprich : ein 5jähriger muss nicht englisch, ballett, piano-unterricht und extra- mathe stunden in einer woche haben...ein kind muss spielend erfahrungen sammeln, um das leben verstehen zu können und ihm gewachsen zu sein...)...ich habe nicht die absicht arrogant zu wirken, aber ich denke, dass in deutschland noch viel passieren muss, bezüglich pädagogischen einrichtungen, richtungen und zusammenarbeit zwischen eltern und den verschiedenen instanzen des entwicklungskreislaufes (kiga, schule, trägern, usw....). lasst es uns tun!!!! in diesem sinne : peace!!


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