Kindergarten und übertreibende Mütter
Neulich saß ich beim Arzt..und da waren natürlich auch Mütter mit Kindern und eine ist mir besonders aufgefallen.. Sie wollte uuunbedingt das ihr Sohn etwas trinkt und der kleine meinte "nein ich habe eben im Kindergarten getrunken" und sie schaut ihn erstaunt an und meint "was denn?" da sagt der kleine "na die milch" und dann fing es erst richtig an.. Die Mutter hat dann die nächste halbe Stunde auf den kleinen eingeredet das er die KIGA Milch nicht trinken soll..weil das eine "böse" Milch ist und er gefälligst nur die trinken soll die Mama gut findet..und das soll der den KIGA Tanten auch so sagen mit einem schönen Gruß von der Mutti...
Ich musste dann an meine Praktika im Kindergarten denken,, es war sehr sehr stressig 3 Erwachsene und 30 Kinder im Schnitt.. und es gab beim Mittagessen oft Ärger.. "Die mama hat gesagt ich trinke zuhause was" "nein mama hat gesagt der Putting ist ihh" "nein mein papa sagt ich muss das gemüse nicht essen" und immer solche Sachen..
Jetzt frage ich mich wieso viele Eltern ihre Meinung so sehr auf das Kind übertragen müssen?? Sowas würd ich nie tun nach dem Stress den es dann immer gab (nicht nur beim Mittagessen) wieso ist das so? Wenn Erzieher und Eltern sich dann aussprechen haben die Eltern natürlich immer Recht und ob es das in der Gruppe noc schwieriger macht interessiert natürlich niemanden.
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Ich finde es nicht gut, dass die Eltern bei solchen Diskussionen immer Recht bekommen. Was wollen sie machen?????? Ihr Kind aus dem Kiga nehmen???????? Achja, wir haben ja sooooo viele frei Kindergartenplätze. Manche Eltern wissen einfach nicht, was sie ihren Kindern antun. Wachsen in der Sagrotanflasche auf und wundern sich dann, dass die Kinder ständig krank sind. Kinder melden sich schon, wenn sie Durst haben. Und das was alle essen, kann ja nicht schlecht sein, es sei denn, es bestehen Allergien. Ist es Unwissenheit oder Angst was falsch zu machen, ich weis es nicht, jedenfalls sind viele Eltern Schuld am kranksein ihrer Kinder, die einen weil sie sich nicht kümmern, die anderen weil sie zu sehr glucken.
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Ich denke zum einen denken Eltern nicht so viel darüber nach, was sie dadurch (auch im Kindergarten) auslösen und zum anderen würde ich in der heutigen Zeit sagen, das viele Eltern dadurch, das beide Elternteile berufstätig sind und oftmals sehr eingespannt sind, versuchen über diese Dinge die Bindung zum Kind "extremer" aufrecht zu erhalten.... Sie können, dadurch das sie das Kind früher und oftmals häufiger abgeben müssen, nicht so gut loslassen und haben vermutlich das Gefühl über diese Dinge oder "Kleinigkeiten" Ihre Elternschaft nochmal hervorheben zu müssen....
Kommentar von josfinejosfine 09.06.2011Da hast du auch in vielem recht.
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Ganz ehrlich:
Ich will dazu nur gesagt haben, dass mir noch nie so viele bescheuerte Mütter aufgefallen sind, wie in der heutigen Zeit! Gerade hier bei gutefrage.net fällt mir das auf, was manch eine Mutter für Ansichten, Verbote und Erziehungsmethoden offenbart.
"Mein Kind darf dies nicht und das nicht und jenes ist ungesund und anderes schädlich" - Manchmal frag ich mich, ob Mütter ihre Kinder heute in eine Zeitzone des Mittelalters zurückschieben wollen?!
Ich bin bewußt nie in eine Krabbelgruppe mit meinen Kindern gegangen, weil ich genau gewußt habe, dass ich mich da mit den anderen Müttern jedesmal auf's Neue angelegt hätte!
Kommentar von Nessi83Nessi83 10.06.2011Aus dem Grund habe ich mich auch von Krabbelgruppen ferngehalten. Was mir aufgefallen ist,ist dass es mittlerweile (augenscheinlich) nur 2 große Gruppen von Eltern gibt und wenig Grauzonen: Einmal die, denen ihre Kinder einfach sch...egal sind - und die dementsprechend in keinster Weise auf Ernährung etc achten. Und dann die Extremfälle, die ihre Kinder von allem, was nicht 100pro pädagogisch abgesichert ist, fernhalten.
Kommentar von BRINCHEN82BRINCHEN82 10.06.2011Na die Eltern der von Dir genannten Grauzone gibt es schon noch :) Dazu gehöre ich zum Beispiel. Bei mir gibt es gesundes und nahrhaftes, aber genauso gibt es Dinge für die Seele :)
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Da hast du ein heisses Thema angepackt. Mir tun kindergartenerzieher und Lehrer oft leid. Wie sollt Ihr denn auf jedes kind einzeln eingehen? Irgendwo muss auch mal gut sein, und die Kiga-milch ist sicher nicht vergiftet.Ich bezweifele auch stark, ob der kleine Junge begriffen hat, was die Mutter meinte. Manche Mütter und Väter sprechen, gerade in arztpraxen, gerne mal ein bißchen lauter, damit die Wartenden auch verstehen, wie klug sie die Elternrolle übernehmen.
Ein Vater begann eine 15minütige Diskussion mit seinem 7/8jährigen Kind, warum es besser keinen Lolli haben sollte. Ich dachte, das Kind wird ja ganz kirre. Als ich mal wieder mit meiner Nichte unterwegs war und die "darf-ich-einen-Lolli"-Geschichte auf mich zukam, beendete ich sie mit einem freundlich, leicht bestimmtem "Nein, Mausi, jetzt nicht". "warum denn nicht"? "Weil das klebt". Nicht wortwörtlich, aber kurz, und dann hatte die Kleine ganz schnell zu ihrer inneren Ruhe wiedergefunden. Ich weiß, die Menschen(skinder) reagieren alle verschieden, ist klar.
Im Kiga kamen immer wieder von den Eltern ganz schlau angeregte Diskussionen auf den Tisch. Meine Schwester amüsierte sich oft darüber, wir sahen und besprachen aber auch die Not vieler Kindergärtner/innen mit diesen immer neuen Ideen, die sie umzusetzen "hatten". Gute Frage! LG, Josfine
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naja, ich bin überzeugter vegetarier und würde meine kinder auch so erziehen. ich würde ihnen ganz genau erklären, was sie essen und ja, in gruppen macht auch sowas mal ärger oder man muss mal ausnahmen machen. warum auch nicht? wenn eine mutter eben will, dass ihr kind nur bio-milch trinkt? ist ja eig nichts gegen zu sagen.das kind versteht nur wahrscheinlich nicht immer ganz warum...
Kommentar von aleidaaleida 09.06.2011Ich bin Nicht-Vegetarier und mein Mann ist Vegetarier, wir würden es unserem Kind immer freistellen, was es essen möchte und was nicht.... Dazu kommt ehrlich gesagt, das man über legen muss, wenn z.. B. 15 Kinder in einer Kindergartengruppe sind, es vielleicht nicht möglich ist, für jedes Kind einzeln zu kochen... Ich denke da sind eher Kinder wichtiger, die tatsächlich eine Unverträglichkeit haben zu bevorzugen, ich denke eher nicht, das die Kindergärten dazu da sind "eigene, persönliche" Erziehungsformen umzusetzen....
Kommentar von zaubermaus116 09.06.2011...dann soll dein Kind also lieber NIX trinken, wenn es keine Bio-Milch ist?
Erwartest du von einem Kindergarten wirklich, dass er sich Bio-Produkte leisten kann?
Kommentar von nerdikus1337nerdikus1337 09.06.2011auf moslems wird doch auch rücksicht genommen, warum dann nicht auch auf vegetarier? würde ich nicht verstehen, wenn das ein kindergarten ablehnen würde...
ICH erwarte nicht, dass sich ein kindergarten bio-produkte leisten kann, aber vielleicht andere eltern...
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011@aleida: empfinde deinen Beitrag als äußerst wohltuend tolerant und die Kirche-imDorf-lassend.@zaubermaus: guter Einwand, Kindergärten, die sich sicher keine Bio-Produkte leisten können. @nerdikus: Ist das z.Z. wirklich gängige Praxis, dass für unsere Kinder moslemischen Glaubens EXTRA gekocht wird? Auch da ist für mich eine Grenze. Wenn ich als Kind mal etwas nicht mochte, aus welchem Grund auch immer, habe ich eben nur die Beilagen gegessen, aber extra gekocht wurde für mich nicht; ich habe das weder als Strafe noch (später, im Nachhinein) als Diskriminierung erlebt. Ich meine, Deutschland gibt sich schon genug Mühe die Integration betreffend. Wenn man so etwas schreibt, wie ich jetzt gerade, gibt es viele, die über einen herfallen, aber vlt noch mehr, die im Stillen genauso denken. Interessante Duskussion.
Kommentar von nerdikus1337nerdikus1337 12.06.2011@josefine: Ja, es ist Gang und Gebe, dass beim Essen in Schulen etc. Rücksicht auf Moslems genommen wird, vielleicht kein totales Umdenken, aber ihnen wird dann eben etwas anderes angeboten.
Ein Beispiel: Ich, im Schullandheim vor einigen Jahren, 2 Schüler, die auf Schwein verzichteten, 2 Vegetarier und der Rest "Normalo". Für die Moslems wurde anderes Fleisch bereit gestellt, eine eigene Grillzange und hatten ihre eigene Aluminiumunterlage. Das alles wurde von Eltern und Lehrer organisiert, die wussten, dass auch Vegetarier in der Klasse sind. Ein wenig Diskriminierend ist das schon...
Kommentar von nerdikus1337nerdikus1337 12.06.2011P.s.: Für die Vegetarier gabs nichts zu essen, außer Brot, wollte ich eig. sagen.
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weil sie oben nicht ganz dicht sind.....
Kommentar von MichaelSelmMichaelSelm 09.06.2011so einen beleidigenden Kommentar kan man sich sparen Stubbi!
Kommentar von user1658user1658 09.06.2011ichs sags nur so wies ist!!!!oder soll ich lügen??
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Weil viele Eltern einen Besuch beim Mackenarzt brauchen ...
(Andere übrigens auch^^)
Kommentar von lalala16lalala16 09.06.2011Also ich kann es verstehen wenn sie sich sorgen, aber es wird ja im Kindergarten schon auf so vieles geachtet, wie Laktose Freie Milch usw usw:/
Kommentar von EulenspiegelEulenspiegel 10.06.2011Das wird häufig falsch eingeschätzt, Eltern tun ihrem Nachwuchs überhaupt keinen Gefallen, wenn sie sich zu sehr "sorgen"... Das ist übrigens auch eher ein Zeichen davon, das die Eltern wenig Selbstvertrauen haben, was sich dann auch wieder auf die Kleinen überträgt.
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011Ja, das finde ich auch, und irgendwann, wie schon erwähnt, muss man es auch mal gut sein lassen. Wenn Erzieher auf sämtliche Befindlichkeiten, wobei ich selbstverständlich medizinische Gründe ausschließe, Rücksicht nehmen, brauchte es wohl2 - 3x soviel Personal.
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Antwort von astrid333 09.06.20112 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
kinder sind ihren eltern ausgeliefert,wir müssen damit leben ,das vieles anders oder falsch gemacht wird.man kann nur vorsichtig denkanstösse geben,was bei eltern viele emotionen auslöst,sehr oft fühlen sie sich angegriffen.das buch von jesper juul,gelassen erziehen ,ist eine gute empfehlung.mir fällt es auch oft schwer,meinen kindern ihre ansichten zu lassen....endlich habe ich begriffen,das meine tochter sich nie eine ponyfrisur machen wird,obwohl ich finde,dass das so nett aussieht.....ich habe autonome kinder,mit denen man anders umgehen muss,als mit anderen kindern.siehe kapitel,das autonome kind.ich ermutige eltern angstloser und vertrauensvoller zu sein.meine kids sind selbständig,dürfen viel,und haben selten einen unfall.dein thema ist spannend,in der diskussion mit eltern bleiben ist wichtig,ohne rechthaberigruss astridsch,gereizt oder ungeduldig zu sein---sonst ändert sich nichts!
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011Genau die Erfahrung habe ich bei meiner kleinen Nichte und ihrer Mutter gemacht. Der Mutter und mir gefällt der Dutt nicht so gut, wir hätten es lieber und fänden es hübscher, wenn die Kleine die Haare offen trägt. WIR sind es aber nicht, die sich in ihrem Umfeld wohlfühlen müssen, also lässt die Mutter sie gerne mit dem Dutt gehen. Wer das allerdings überhaupt nicht begtreift, ist die Omi: ) Das Thema "Erziehung" wurde letzten Dienstag beiQuarks & Co. behandelt, WDR, mit Ranga Yogeshwar. U.a. wurde auch beobachtet, dass Kinder schon gar nicht mehr herumtollen dürfen, oder auf Bäume klettern, das also ihre Geschicklichkeiten abnehmen; im Auto sitzend, bei ihren Eltern, nahm die Gefahr für Leib und Leben dann wiederum signifikant zu. Die Sendung kann im Internet noch angesehen werden, sehr zu empfehlen. (Sorry, komme mit der Fett-Schreibart nicht klar).*****
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Es wurde nun schon viel gesagt, was mir persönlich auf den Geist geht ist, dass es derzeit wohl große Mode ist dies und jenes NICHT zu essen. Ich werde den Kindergeburtstag meiner großen Tochter nie vergessen, wo zwei Kinder jeweils nur einen Becher Wasser tranken weil weder Kuchen, noch Getränke oder Pizza recht waren. Natürlich ist das reine Erziehungssache und es hat mich auf deutsch dermaßen angekotzt, dass ich heute noch mit den Augen rolle, wenn ich die inzwischen fast erwachsenen Kinder oder ihre Eltern sehe...Bei uns lautet die Devise: Es wird zumindest alles probiert!
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Viele Eltern sind der Meinung, dass sie (und NUR!! sie) als einzige wissen, was für ihr Kind gut ist - ich ertappe mich selber im Ansatz dabei ;) Allerdings artet es nicht so aus, ich habemich daran gewöhnt, dass es eben nicht immer so läuft, wie ich es gerne hätte. Solange es meinem Kind dabei gut geht, passt es schon. Dazu kommt, dass man dank den Medien zuviel mitbekommt: Dieses und jenes ist schädlich für Kinder, Süßigkeiten machen krank, diese eine Sorte hatte irgendwann mal bei Tests ein paar Keime (nur als Beispiel...) etc. etc. Es herrscht eine große Verunsicherung, die eben durch die Medien ausgelöst wurde .... Allerdings wäre es schön, wenn Eltern einiges mal hinterfragen würden. Das es ungesund ist, sein Kind ständig mit Pudding vollzustopfen, ist klar. Aber ein Kind wird weder von ab und zu Pudding übergewichtig noch sonst irgendwie krank - gleiches finde ich gilt auch für Pommes und ähnliches. Wenn ein Kind immer Gemüse und ausgewogenes isst, wird es von einmal Pommes nicht tot umfallen .... Aber wie gesagt, das Hauptproblem ist, dass Eltern eben ihren Erziehungweg für den einzig richtigen halten - und der darf eben unter keinen Umständen kritisiert werden. Schade nur, wenn das dann auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Da fehlt mirdann auch jedes Verständnis für!!!!!
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011Dein Beitrag hat mir auch gefallen. Heutzutage müssen Paare sich zwischen Lebensentwürfen entscheiden, die so früher einfach nicht zur Debatte standen: Kind oder generell eine Berufstätigkeit; Kind oder Karriere; Kind oder zwischendurch mal "auswandern"; Kind oder Wir-lernen-jetzt-die-ganze-Welt kennen; Allein ein ZWEITES Kind ist für viele nur noch ein Wunsch. Und für viele ist dieser Wunsch eine Art Luxus geworden, den sie sich nicht leisten können bzw. wollen. So beobachtet in meinem Umfeld.
Kommentar von Nessi83Nessi83 11.06.2011Danke ;) Und dir geb ich auch Recht, so schön es ist, dass man sich heute auch mit Kind wesentlich besser selbst verwirklichen kann - ich glaube, dass früher diesbezüglich einiges einfacher war. und da gab es auch nicht diese Erziehungsprobleme wie heute - naja, hat alles seine Vor- und Nachteile
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Also ich möchte auch nicht, daß mein kind im kindergarten milch trinkt, da es dort nur aldi-milch gibt. haltet mich für einen öko - aber ich finde, das muss nicht sein. ist halt meine überzeugung...allerdings würde ich nie mit meinem kind darüber diskuttieren oder nachrichten über das kind an die erzieherinnen übermitteln. sowas kann man doch direkt im kindergarten sagen - mein kind soll nur wasser trinken - punkt. aber so unterschiedlich sind halt die menschen und mütter sind sowieso ein eigenes volk ;-)
Kommentar von Claud18Claud18 09.06.2011Die Aldi-Milch kommt sicher aus der Region, wenn auch aus konventionellem Anbau, aber vergiften werden sich die Kinder schon nicht damit. Aber für unsere Eltern/Großeltern war es ein absolutes Tabu, Kinder unabgekochtes Wasser trinken zu lassen! So ändern sich die Zeiten!
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011@Claud18: Der Mensch erfand das Feuer bzw. entdeckte es für sich. Und heute ist alles chic, was roh und unbehandelt ist, s. dein Argument mit der Milch(oder meintest du tazsächlich Wasser?). Meine Oma hat mir immer erzählt, dass die Milch vom Bauernhof nebenan kam, aber,( wie du schreibst?), selbstverständlich abgekocht wurde!!
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Naja wenn sie überzeugt ist das sie recht hatt mit der xx-Milch dann soll sie doch dem kleinen das auch sagen.Alles ok soweit.Sie will ja nur das beste für ihren Sohn oder :-)
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Ich empfinde es als komplett verantwortungslos solch Grabenkämpfe auf dem Rücken der Kinder auszutragen und absolut asozial von einem Kleinkind zu verlangen dass es nach außen die Meinung der Eltern vertreten soll. Für meine Eltern wäre das noch unvorstellbar gewesen und ich schließe mich dem an.
Erwachsen sein heißt auch verantwortlich sein.
Ich weiß dass es zu wenig Plätze und Personal gibt. Ich weiß auch dass Fabuliererei sogenannter Fachmenschen jetzt mindestens 210 Millionen Euro kostet.
Die Politik hat laut Grundgesetz den Willen der Wähler umzusetzen. - Aber es ist ja so verdammt viel leichter das kleine Mütchen an Kleinkindern zu kühlen als an jene welche gewählt und bezahlt werden.
Feine Frage.
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Oh weia - klingt nach Eltern, die Angst haben, es könnte dem Kind im Kindergarten (mindestens) genauso gut gehen wie zu Hause, und die finden, dass es zu Hause aber besser sein muss!
Milch: ein Symbol für die Mutter. Konkurrenz zwischen Kindergarten-Mutter und der Mutter, die man selbst ist. Angst vor Liebesverlust durch das Kind, das Kind bevorzugt die "böse" Kindergarten-Mutter.
Soweit die schnelle Psychodiagnose ;)
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Vielleicht hat das mit der "Anstellerei" aber manchmal auch handfeste Gründe: Laktoseunverträglichkeit, Allergien und was es sonst noch alles gibt.Außerdem gebe ich als Mutter das Wertvollste, das ich habe, mein Kind in die Obhut fremder Menschen und möchte natürlich, dass es dort die Fürsorge erlebt, die ich mir für es wünsche.
Kommentar von lalala16lalala16 09.06.2011Für Unverträglichkeiten und Allergien haben wir eine Liste für jedes Kind im kiga :) also ein Kind was LaktoseIntollerant ist würde niemals die falsche Milch usw bekommen^^ So ist es zumindest bei uns :)
Kommentar von WetterhexchenWetterhexchen 09.06.2011Okay, also nur eine Frage der Lebenseinstellung. Hm, also mir ist auch lieber, mein Kind bekommt vernünftiges Essen, aber eine Wissenschaft würde ich nun auch nicht daraus machen. Aber auch nicht vom Kindergarten aus. Wenn das Kind sagt, seine Eltern möchten nicht, dass es Pudding isst, mein Gott, dann eben nicht.
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011DAS wäre SO ja auch vollkommen ok. Aber es gibt sicher leider viele Eltern, die die Erzieherinnen dafür verantwortlich machen, dass Klein-Willy oder Susi auch wirklich nicht den Pudding isst, und dann auf jede Befindlichkeit einzugehen halte ich für übertrieben und vor allem für nicht durchführbar. Es sei denn, die betreffenden Eltern wechseln sich ab mit der Überwachung der Einhaltung ihrer eigens gesetzten Richtlinien....: )
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Habe 1993 ein Praktikum im Kindergarten gemacht und da gab es derart Hysterische Mütter noch nicht.Meiner Meinung nach verziehen die ihre Kinder. Die Kinder können nichts dafür, das es so ist, denn die sind die Leidtragenden.
Wir sind auch groß geworden, mit ein bissel Sand im Mund..........Was ist nur aus den Müttern von Heute geworden??
Kommentar von lalala16lalala16 09.06.2011Nein wir haben auch Kinder die Angst haben sich schmutzig zu machen trotz Wechselsachen ..ich finde es schade :/
Kommentar von woody34woody34 09.06.2011@lalala16: Das ist nicht nur Schade, das ist bedrohlich für die Kinder. Die kleinen speichern das im Unterbewußtsein und bilden womöglich psychische Erkrankungen aus.
Kommentar von josfinejosfine 09.06.2011@kommentar von lalala: So weit sind wir schon? Unglaublich. Man hat doch auch herausgefunden, dass Kinder, die auf dem Bauernhof großgeworden sind, das beste Immunsystem haben (eben weil sie dort nicht in die "Sagrotanflasche"gesperrt wurden).
Kommentar von WetterhexchenWetterhexchen 09.06.2011Angst sich schmutzig zu machen, weil dann die Eltern schimpfen, oder Abneigung vor Dreck, im letzteren Fall würde in einer Ergotherapie ausgiebig mit Hefeteig gematscht werden.
Kommentar von lalala16lalala16 09.06.2011Ja ich finde es schlimm und gerade die Kinder die am wenigsten mit Schmutz..oder einfach Natur in Berührung kommen sind dann am meisten krank :/
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kann mir schon vorstellen, dass es nervig ist. viele eltern legen halt wert auf eine gesunde ernährung und dann darf der pudding nicht gegessen werden. oder dieses oder jenes. was aber auch sein könnte, war z.b. dass der kleine junge laktoseintoleranz hat und keine normale milch trinken darf oder das generell manche kinder allergien haben.
Kommentar von lalala16lalala16 09.06.2011Nee es ging wirklich nur um die Marke der Milch sage ich mal :) Wir haben im Kindergarten ja schon Laktose freie Milch und es wird allgemein sehr darauf geachtet was die Kinder bekommen.. aber es fällt manchmal sehr auf das die Eltern immer etwas zu quengeln haben,mehr als die Kinder.
Kommentar von multikulti88multikulti88 09.06.2011ahh ok.
Kommentar von Claud18Claud18 09.06.2011Die Kinder werden schon Mittel und Wege finden, um an den verbotenen Pudding, die verbotene Schokolade usw. heranzukommen.
Kommentar von multikulti88multikulti88 09.06.2011glaube ich auch, das hat ja jeder von uns gemacht. was man zu hause nicht essen durfte, haben wir heimlich bei den freunden gegessen.
Kommentar von josfinejosfine 10.06.2011Lach...! Guter Kommentar!
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Also ich kann das nicht verstehen denken die im Kindergarten gibts nur abgelaufene sachen oder was? und ich denke die kinder sind alt genug um selber zu entscheiden was ihnen schmeckt!
Kommentar von sasukeuchia97sasukeuchia97 09.06.2011Also bei uns ist das soweit ich weiß eigentlich nicht so xD
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Antwort von Gitta65 11.06.2011
Also, Milch ist eigentlich ein Nahrungsmittel, trinken sollten Kinder Wasser, Tee oder Fruchtschorle. Erstaunlicherweise sind Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau oft weniger keimbelastet als Öko (siehe letzten Focus zur EHEC-Diskussion).
Kommentar von Gitta65 11.06.2011Sorry, hatte die Antwort bearbeitet, ist aber weg. Ich meinte, gegen den Durst trinken. Ich finde, man sollte Kindern seinen persönlichen Lebensstil nicht aufdrängen. Natürlich habe ich bei meinen 3 immer auf ausgewogene gesunde Ernährung geachtet. Im Hort/Schule habe ich mich nie eingemischt, die Armen haben ja mehr Stress mit den Müttern (und neuerdings auch Vätern) als mit den kids. Meine Älteste (18) isst inzwischen am Liebsten Fleisch, die Mittlere (16) ist Vegetarierin, mein Sohn (14) will Pizza, Pizza, Pizza... Solange er ab und zu einen Apfel isst. Wenn wir eh mal zum Arzt müssen, lass ich eben gelegentlich die Blutwerte checken, alle 3 im grünen Bereich. Eure Eltern/Grosseltern verlebten die Kindheit in der Nachkriegszeit, wo es fast nichts Frisches gab, und wie viele wurden steinalt? Macht Euch (und den Erziehern) nicht so viel Stress.
Ich finde, du hast einen Super-Beitrag verfasst!!! Däumchen von mir!
Ich finde diesen Beitrag sehr mäßig. Kinder melden sich eben nicht immer wenn sie durst haben, weil sie eben nicht immer den Durst spüren können."Und das was alle essen kann ja nicht schlecht sein" Hallo? Eine dümmere Aussage wird man auf diesem Server kaum finden können.Und natürlich achte ich darauf, was meine Kinder essen, die müssen eben nicht jeden Sch... essen. Selbstverständlich ist es nicht schädlich, wenn sie mal ne Pommes essen oder was anderes oder es bei schönem Wetter eben 3 mal Eis am Tag gibt. Ausserdem lassen wir Ihnen den Freireum eigene Erfahrungen zu machen und greifen dann eben kontrollierend ein wenn es nötig istWas das Essen im KiGa angeht mische ich mich da nicht ein. das ist im wesentlichen ok und das reicht mir. Schliesslich werden sie ja zu Hause und nicht dort überwiegend ernährt.
sorry, irgendwas klappt hier nicht.
Die Sache mit dem Durstgefühl stimmt nicht: die Kinder können sich auf ihr Durstgefühl noch verlassen. Es sind die (sehr viel) älteren Menschen, die man und die sich selbst ständig daran erinnern müssen, mehr Flüssigkeit aufzunehmen als ihr Durstgefühl es ihnen signalisiert.