Frage von lalala16 08.06.2011

Kindergarten und übertreibende Mütter

  • Hilfreichste Antwort von petrakoehler 09.06.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde es nicht gut, dass die Eltern bei solchen Diskussionen immer Recht bekommen. Was wollen sie machen?????? Ihr Kind aus dem Kiga nehmen???????? Achja, wir haben ja sooooo viele frei Kindergartenplätze. Manche Eltern wissen einfach nicht, was sie ihren Kindern antun. Wachsen in der Sagrotanflasche auf und wundern sich dann, dass die Kinder ständig krank sind. Kinder melden sich schon, wenn sie Durst haben. Und das was alle essen, kann ja nicht schlecht sein, es sei denn, es bestehen Allergien. Ist es Unwissenheit oder Angst was falsch zu machen, ich weis es nicht, jedenfalls sind viele Eltern Schuld am kranksein ihrer Kinder, die einen weil sie sich nicht kümmern, die anderen weil sie zu sehr glucken.

  • Antwort von aleida 09.06.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke zum einen denken Eltern nicht so viel darüber nach, was sie dadurch (auch im Kindergarten) auslösen und zum anderen würde ich in der heutigen Zeit sagen, das viele Eltern dadurch, das beide Elternteile berufstätig sind und oftmals sehr eingespannt sind, versuchen über diese Dinge die Bindung zum Kind "extremer" aufrecht zu erhalten.... Sie können, dadurch das sie das Kind früher und oftmals häufiger abgeben müssen, nicht so gut loslassen und haben vermutlich das Gefühl über diese Dinge oder "Kleinigkeiten" Ihre Elternschaft nochmal hervorheben zu müssen....

  • Antwort von BRINCHEN82 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ganz ehrlich:

    Ich will dazu nur gesagt haben, dass mir noch nie so viele bescheuerte Mütter aufgefallen sind, wie in der heutigen Zeit! Gerade hier bei gutefrage.net fällt mir das auf, was manch eine Mutter für Ansichten, Verbote und Erziehungsmethoden offenbart.

    "Mein Kind darf dies nicht und das nicht und jenes ist ungesund und anderes schädlich" - Manchmal frag ich mich, ob Mütter ihre Kinder heute in eine Zeitzone des Mittelalters zurückschieben wollen?!

    Ich bin bewußt nie in eine Krabbelgruppe mit meinen Kindern gegangen, weil ich genau gewußt habe, dass ich mich da mit den anderen Müttern jedesmal auf's Neue angelegt hätte!

  • Antwort von josfine 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da hast du ein heisses Thema angepackt. Mir tun kindergartenerzieher und Lehrer oft leid. Wie sollt Ihr denn auf jedes kind einzeln eingehen? Irgendwo muss auch mal gut sein, und die Kiga-milch ist sicher nicht vergiftet.Ich bezweifele auch stark, ob der kleine Junge begriffen hat, was die Mutter meinte. Manche Mütter und Väter sprechen, gerade in arztpraxen, gerne mal ein bißchen lauter, damit die Wartenden auch verstehen, wie klug sie die Elternrolle übernehmen.

    Ein Vater begann eine 15minütige Diskussion mit seinem 7/8jährigen Kind, warum es besser keinen Lolli haben sollte. Ich dachte, das Kind wird ja ganz kirre. Als ich mal wieder mit meiner Nichte unterwegs war und die "darf-ich-einen-Lolli"-Geschichte auf mich zukam, beendete ich sie mit einem freundlich, leicht bestimmtem "Nein, Mausi, jetzt nicht". "warum denn nicht"? "Weil das klebt". Nicht wortwörtlich, aber kurz, und dann hatte die Kleine ganz schnell zu ihrer inneren Ruhe wiedergefunden. Ich weiß, die Menschen(skinder) reagieren alle verschieden, ist klar.

    Im Kiga kamen immer wieder von den Eltern ganz schlau angeregte Diskussionen auf den Tisch. Meine Schwester amüsierte sich oft darüber, wir sahen und besprachen aber auch die Not vieler Kindergärtner/innen mit diesen immer neuen Ideen, die sie umzusetzen "hatten". Gute Frage! LG, Josfine

  • Antwort von nerdikus1337 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    naja, ich bin überzeugter vegetarier und würde meine kinder auch so erziehen. ich würde ihnen ganz genau erklären, was sie essen und ja, in gruppen macht auch sowas mal ärger oder man muss mal ausnahmen machen. warum auch nicht? wenn eine mutter eben will, dass ihr kind nur bio-milch trinkt? ist ja eig nichts gegen zu sagen.das kind versteht nur wahrscheinlich nicht immer ganz warum...

  • Antwort von user1658 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    weil sie oben nicht ganz dicht sind.....

  • Antwort von Eulenspiegel 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil viele Eltern einen Besuch beim Mackenarzt brauchen ...

    (Andere übrigens auch^^)

  • Antwort von astrid333 09.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    kinder sind ihren eltern ausgeliefert,wir müssen damit leben ,das vieles anders oder falsch gemacht wird.man kann nur vorsichtig denkanstösse geben,was bei eltern viele emotionen auslöst,sehr oft fühlen sie sich angegriffen.das buch von jesper juul,gelassen erziehen ,ist eine gute empfehlung.mir fällt es auch oft schwer,meinen kindern ihre ansichten zu lassen....endlich habe ich begriffen,das meine tochter sich nie eine ponyfrisur machen wird,obwohl ich finde,dass das so nett aussieht.....ich habe autonome kinder,mit denen man anders umgehen muss,als mit anderen kindern.siehe kapitel,das autonome kind.ich ermutige eltern angstloser und vertrauensvoller zu sein.meine kids sind selbständig,dürfen viel,und haben selten einen unfall.dein thema ist spannend,in der diskussion mit eltern bleiben ist wichtig,ohne rechthaberigruss astridsch,gereizt oder ungeduldig zu sein---sonst ändert sich nichts!

  • Antwort von anna68 21.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es wurde nun schon viel gesagt, was mir persönlich auf den Geist geht ist, dass es derzeit wohl große Mode ist dies und jenes NICHT zu essen. Ich werde den Kindergeburtstag meiner großen Tochter nie vergessen, wo zwei Kinder jeweils nur einen Becher Wasser tranken weil weder Kuchen, noch Getränke oder Pizza recht waren. Natürlich ist das reine Erziehungssache und es hat mich auf deutsch dermaßen angekotzt, dass ich heute noch mit den Augen rolle, wenn ich die inzwischen fast erwachsenen Kinder oder ihre Eltern sehe...Bei uns lautet die Devise: Es wird zumindest alles probiert!

  • Antwort von Nessi83 10.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Viele Eltern sind der Meinung, dass sie (und NUR!! sie) als einzige wissen, was für ihr Kind gut ist - ich ertappe mich selber im Ansatz dabei ;) Allerdings artet es nicht so aus, ich habemich daran gewöhnt, dass es eben nicht immer so läuft, wie ich es gerne hätte. Solange es meinem Kind dabei gut geht, passt es schon. Dazu kommt, dass man dank den Medien zuviel mitbekommt: Dieses und jenes ist schädlich für Kinder, Süßigkeiten machen krank, diese eine Sorte hatte irgendwann mal bei Tests ein paar Keime (nur als Beispiel...) etc. etc. Es herrscht eine große Verunsicherung, die eben durch die Medien ausgelöst wurde .... Allerdings wäre es schön, wenn Eltern einiges mal hinterfragen würden. Das es ungesund ist, sein Kind ständig mit Pudding vollzustopfen, ist klar. Aber ein Kind wird weder von ab und zu Pudding übergewichtig noch sonst irgendwie krank - gleiches finde ich gilt auch für Pommes und ähnliches. Wenn ein Kind immer Gemüse und ausgewogenes isst, wird es von einmal Pommes nicht tot umfallen .... Aber wie gesagt, das Hauptproblem ist, dass Eltern eben ihren Erziehungweg für den einzig richtigen halten - und der darf eben unter keinen Umständen kritisiert werden. Schade nur, wenn das dann auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Da fehlt mirdann auch jedes Verständnis für!!!!!

  • Antwort von mudder 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also ich möchte auch nicht, daß mein kind im kindergarten milch trinkt, da es dort nur aldi-milch gibt. haltet mich für einen öko - aber ich finde, das muss nicht sein. ist halt meine überzeugung...allerdings würde ich nie mit meinem kind darüber diskuttieren oder nachrichten über das kind an die erzieherinnen übermitteln. sowas kann man doch direkt im kindergarten sagen - mein kind soll nur wasser trinken - punkt. aber so unterschiedlich sind halt die menschen und mütter sind sowieso ein eigenes volk ;-)

  • Antwort von Bolonese 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Naja wenn sie überzeugt ist das sie recht hatt mit der xx-Milch dann soll sie doch dem kleinen das auch sagen.Alles ok soweit.Sie will ja nur das beste für ihren Sohn oder :-)

  • Antwort von dawala 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich empfinde es als komplett verantwortungslos solch Grabenkämpfe auf dem Rücken der Kinder auszutragen und absolut asozial von einem Kleinkind zu verlangen dass es nach außen die Meinung der Eltern vertreten soll. Für meine Eltern wäre das noch unvorstellbar gewesen und ich schließe mich dem an.

    Erwachsen sein heißt auch verantwortlich sein.

    Ich weiß dass es zu wenig Plätze und Personal gibt. Ich weiß auch dass Fabuliererei sogenannter Fachmenschen jetzt mindestens 210 Millionen Euro kostet.

    Die Politik hat laut Grundgesetz den Willen der Wähler umzusetzen. - Aber es ist ja so verdammt viel leichter das kleine Mütchen an Kleinkindern zu kühlen als an jene welche gewählt und bezahlt werden.

    Feine Frage.

  • Antwort von Bremsgirl 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Oh weia - klingt nach Eltern, die Angst haben, es könnte dem Kind im Kindergarten (mindestens) genauso gut gehen wie zu Hause, und die finden, dass es zu Hause aber besser sein muss!

    Milch: ein Symbol für die Mutter. Konkurrenz zwischen Kindergarten-Mutter und der Mutter, die man selbst ist. Angst vor Liebesverlust durch das Kind, das Kind bevorzugt die "böse" Kindergarten-Mutter.

    Soweit die schnelle Psychodiagnose ;)

  • Antwort von Wetterhexchen 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vielleicht hat das mit der "Anstellerei" aber manchmal auch handfeste Gründe: Laktoseunverträglichkeit, Allergien und was es sonst noch alles gibt.Außerdem gebe ich als Mutter das Wertvollste, das ich habe, mein Kind in die Obhut fremder Menschen und möchte natürlich, dass es dort die Fürsorge erlebt, die ich mir für es wünsche.

  • Antwort von woody34 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Habe 1993 ein Praktikum im Kindergarten gemacht und da gab es derart Hysterische Mütter noch nicht.Meiner Meinung nach verziehen die ihre Kinder. Die Kinder können nichts dafür, das es so ist, denn die sind die Leidtragenden.

    Wir sind auch groß geworden, mit ein bissel Sand im Mund..........Was ist nur aus den Müttern von Heute geworden??

  • Antwort von multikulti88 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    kann mir schon vorstellen, dass es nervig ist. viele eltern legen halt wert auf eine gesunde ernährung und dann darf der pudding nicht gegessen werden. oder dieses oder jenes. was aber auch sein könnte, war z.b. dass der kleine junge laktoseintoleranz hat und keine normale milch trinken darf oder das generell manche kinder allergien haben.

  • Antwort von sasukeuchia97 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also ich kann das nicht verstehen denken die im Kindergarten gibts nur abgelaufene sachen oder was? und ich denke die kinder sind alt genug um selber zu entscheiden was ihnen schmeckt!

  • Antwort von Gitta65 11.06.2011

    Also, Milch ist eigentlich ein Nahrungsmittel, trinken sollten Kinder Wasser, Tee oder Fruchtschorle. Erstaunlicherweise sind Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau oft weniger keimbelastet als Öko (siehe letzten Focus zur EHEC-Diskussion).

Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!