Hallo ,
kennt jemand die gesetzlichen Regelungen, die das Tragen von Kopftüchern für Erzieherinnen regelt ? Baden-Württemberg wollte 2005 so ein Gesetz durch den Landtag bringen. Vielleicht weiß einer was genaueres? Der Hintergrund ist: die Kindergartengruppe unserer jüngsten Tochter hat seit ein paar Wochen eine türkische Erzieherin mit Kopftuch. Diese Erzieherin wechselte von einem anderen Kiga zu "uns". en Kindern ist es zwar logischerweise egal, ob sie ein Kopftuch trägt oder nicht, mir persönlich gefällt es absolut nicht, daß so eine wichtige Bezugsperson für die Kids als islamisches Zeichen ein Kopftuch trägt und somit zur schleichenden Islamisierung unserer Gesellschaft ihren Teil beiträgt. Ich möchte nicht, daß meine Kinder in dem Bewußtsein aufwachsen, das Kopftücher für junge Frauen völlig normal und OK sind. Mir sind diese zunehmenden Massen von Kopftuchträgerinnen mehr als suspekt und ich finde im Kindergarten eines nichtislamischen Landes hat ein Kopftuch nichts zu suchen.(gegen Türken und andere Ausländer habe ich ansonsten nichts).

Das hier ist genauso islamisches wie nichtislamisches oder jüdisches oder heidnisches oder christliches Land. Oder hindisches oder was - weiß- ich - noch -für -ein -Land.
herrschaftszeiten. Kannst Du vielleicht mal Deine Vorurteile bleiben lassen, so wie Dein Kind auch?
Danke.
Dann ist die Stimmung in Deutschland vielleicht auch weniger vergiftet.

Beim Kochen trage ich auch Kopftuch, denn ich will keine langen blonden Haare im Essen haben. Mein Bruder trägt teure, kaputte Jeans und ich finde es peinlich. Soll doch jeder rumlaufen, wie er will, solange es sauber ist, und gepflegt wirkt.

ich finde jeder sollte so rumlaufen wie er will ist mir eh egal !
DORTMUND, 16. Januar (dpa). Das Tragen eines Kopftuchs ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Dortmund kein Kündigungsgrund für eine moslemische Kindergärtnerin. Das Gericht widersprach am Donnerstag der Auffassung der Stadt Bergkamen, die 28 Jahre alte Erzieherin habe gegen das Neutralitätsgebot des Staates verstoßen. Die Moslemin müsse wieder eingestellt werden, weil das Tragen des Kopftuches durch die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit geschützt sei. Die von der Stadt angeführte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen die Einstellung einer Grundschullehrerin mit Kopftuch gelte nur für Beamte und könne auf die 28-Jährige nicht angewandt werden. Die Stadt Bergkamen kündigte Berufung gegen das Urteil an.
Ist es nicht egal, was eine Erzieherin auf dem Kopf trägt, Hauptsache sie sorgt gut für die Kinder
nicht ganz- denn das Kopttuch ist keine Baseball- Kappe, sondern da stecken ganz andere Messages dahinter, evtl. auch die Ablehnung von westlichen Werten
warum Ablehnung der westlichen WErte? vielleicht will sie nur ihr Religion ausüben??? Sollte sie, damit man nicht so denkt, ihre eigene Religion aufgeben?
westliche Werte - die sind doch auch oft zweifelhaft, oder warum haben wir eine Finanz- und Wirtschaftskrise !?

Verboten ist es für Erzieherinnen nicht. In meiner kleinen Heimatstadt wäre es sicher auch befremdlich, in Großstädten ist es sicher eher normal. Ich könnte damit leben, wenn sie eine gute Erzieherin wäre.
deine probleme hätte ich auch gerne
die wirst du irgendwann auch bekommen, wenn du Kinder hast
die wirst du irgendwann auch bekommen, wenn du Kinder hast
no
ich setze mich nicht in die ecke und bekomme panikattacken weil mein kind eine erzieherin mit kopftuch hat.

Nee, die gesetzlichen Regelungen dafür kenne ich leider nicht. Aber ich finde oder fände es unfair und gemein, einer Erzieherin das Kopftuch zu verbieten. Das ist Benachteiligung wegen ihres Glaubens!
In Deutschland gibt es zum Glück Religionsfreiheit und diese Zählen zu den wichtigsten Säulen der Demokratie. Ich hoffe, dass was die Gesetzesväter geschaffen haben wird nicht aufgegeben. In einer Demokratie lebt man verschieden und manchmal auch exotisch und nicht so uniform wie z.B. in China. Ich hoffe, viele Länder der Erde folgen dieses Beispiel und erlauben ihren Bürgern mehr Rechte und Freiheit.
es geht mir auch nicht um das Kopftuch als STück Stoff, sch....egal, das hatte meione Oma auf der Schwäbischen Alb auch auf, wenn sie mit dem Tarktor aufs Feld fuhr, es geht um die Message in verbindung mit dem Islam: Ablehnung westlicher Werte, Zwangsverheiratung, Frau nix wert, kleine Paschas dürfen alles, vor allem sich selbst erziehen, nee echt nicht.
Taqwa am 12. Juni 2009 01:35 Du weißt garnichts vom Islam!!!

LoL - diese beschießenen Antworten hier. Wie se alle abgehen: mimimi sei nicht so Böse und Rasisstisch... mimimi... Intolleranz... mimimi und selber dafür einstehen dass die Kreuze von den Schulwänden verschwinden. Eigene Werte mit Füßen treten, immernoch zwischen "Wesi" und "Ossi" unterscheiden und irgendwas von "Tolleranz" quatschen Ja klar. So eine Heuchlerische Scheiße...
Erkundige Dich doch bei der Stadt/Gemeindeverwaltung. Es muss dort eine Regelung vorliegen. Mir persönlich wäre es nicht so wichtig, ob die Erzieherin ein Kopftuch trägt. Die Kinder bekommen sicher nicht den Eindruck, dass ein Kopftuch etwas normales ist, denn sie sehen doch genug andere Frauen ohne ein solches

Das ist in der Tat nicht in Ordnung! Kopftücher sind Zeichen von Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen, auch wenn sich die eine oder andere Schickse damit wohl fühlt. Dagegen würde ich versuchen etwas zu tun.
In den Schulen wurde es jedenfalls verboten, daran anlehnend dürfte es nicht schwer sein, das Tuch herunter zu bekommen.
mops09 am 12. Juni 2009 00:55 sehr gute Meinung!
das ist nicht richtig.du kannst dir nicht vorstellen, wieviele Frauen FREIWILLIG so was machen. Frag doch ein paar konvertierte deutsche...die wurden doch nicht gezwungen
mops09 am 12. Juni 2009 00:57 das sind aber AUSNAHMEN
Frauen, die in Deutschland Kopftuch tragen werden nicht gezwungen, vielleicht gibt es auch hier Ausnahmen aber in Deutschland kennen Frauen ihre Rechte sehr gut
mops09 am 12. Juni 2009 01:05 wen meinst Du? Die konvertierten Deutschen oder die türkischen Frauen? Ich kenne eine Erzieherin, die mit Kopftuch zur Arbeit geht und es dann auszieht!!! Wie freiwillig trägt sie es nun?
du kennst nur eine....aber nicht alle...in meiner nähe ist eine moschee, da kommen sehr viele studentinnen und auch deutsche konvertierte...ich glaube nciht, dass diese frauen alle gezwungen werden, kopftuch zu tragen. klar gibt es auch ausnahmen.....aber ausnahmen halt
mops09 am 12. Juni 2009 01:17 ich kenne genug türkische Frauen, die von ihrem Männern gezwungen werden - 90% sicherlich. Resultiernd auf alten Traditionen und unzufriedener Sturheit. Und ich finde diese Zwänge schlimm.
Taqwa am 12. Juni 2009 01:50 Hier sind die neuen rassisten, der Mensch braucht wohl unbedingt ein Feindbild.
Juden sind weg, Russen keine Gefahr mehr, mhhh wer bleibt dann noch???
Muslimische Männer???...........Ach neee die haben vielleicht eine Bombe dabei.
Oh ich weiß!..... Wir ziehen einfach die muslimischen Frauen aus, so das auch mal jeder ran darf wie bei uns deutschen, wir gucken ja schlißlich Seelenruhig zu, wie jeder mal an unsere 15jährige Tochter ran darf, dann muss das doch bei denen auch gehen!!!
Ich schäme mich manchmal wirklich eine Deutsche zu sein, wenn ich soetwas lese!!!
Alhamdullilah habe ich den Islam gefunden und Trage auch das FURCHTBARE KOPFTUCH, als deutsche und ich kenne mindestens 50andere Deutsche Frauen die genau das machen!!! Alhamdullilah
Glatteis am 12. Juni 2009 20:19 Wir müssen unsere Frauen jedenfalls nicht verstecken, nur weil man ihre Haare, Knie und Schulter sieht, verlieren die hier nämlich nicht gleich alle Hemmungen, und stürzen sich auf den nächst besten Mann! Oder sind es die "besten" Männer der Welt, die sich benehmen wie Allah sie geschaffen hat, nämlich wie Tiere, und vergewaltigen blindlings? Was gibt es an moslemischen Frauen zu verstecken? Sind die hässlich? Schäbig? Grün und blau geschlagen? WAS?

Nun gut, es ist halt mit ihrem Glauben verankert. SOlange sie nicht damit beginnen, unseren Kindern Kopftücher zu schenken...........grins* Aber davon ab - ich erschrecke mich manchmal, wenn ich auf der Straße einer total schwarz vermummten Gestalt begegne - das finde ich noch entsetzlicher..........ich spreche es halt aus.
wie intolerant muss man sein - pft
Decernent am 12. Juni 2009 00:49 sie hat recht. Das hat nichts mit Intolleranz zu tun. Es gibt Grenzen.
ja aber die liegen WEIT vom kopftuchtragen entfernt!!! die erzieherin zwingt kein kind zu irgendwas soweit ich das mitbekommen habe - und wenn die kinder mit sowas aufwachsen werden die hoffentlich mal toleranter als die meisten menschen der heutigen zeit - denkt doch mal logisch nach - durch solche aussagen kann doch nur hass entstehen.
versuche mal in der Türkei eine christliche Kirche zu bauen- dann weisst du bescheid
gibt es jede menge in der türkei. erst informieren, dann das maul aufreissen
jepp
wieviel denn und woher weisst du das ? du meinst umgebaut zur Moschee ?
du hast wirklich keine ahnung aber dafür gibt es doch das internet.
mops09 am 12. Juni 2009 00:58 DH - ds hat was mit Respekt zu tun - nicht mit Toleranz.
ist doch kindergarten oder?... in der türkei darf ich das nicht - jetzt reg ich mich auf dass die kindergartentante ein kopftuch trägt?
denkt hier denn niemand nach? was ist das für ein dummes verhalten? (ja es ist auch dumm dass auch woanders so ist - aber irgendwer muss doch mal nachgeben)
rede ich echt so ne s.cheiße dass hier jeder was entgegenzusetzen hat? boah ey
könnten aussagen von einem 5 jahre altes kind sein deswegen gebe ich dir dh monky
könnten aussagen von einem 5 jahre altes kind sein deswegen gebe ich dir dh monky
Wenn du davon ausgehst, dass den Kindern das Kopftuch egal ist und du auch angeblich nichts gegen Ausländer hast, wo liegt dann das Problem? Willst du ein Berufsverbot für Frauen mit Kopftuch? Und dann heißt es wieder, die Muslimas seien nur dumme Hausfrauen und nicht bereit, sich hier zu integrieren. Wenn eine Frau im Kindergarten arbeitet, muss sie doch ziemlich integriert sein! Offenbar hast du nur gegen solche Ausländer nichts, denen man nichts davon anmerkt, dass sie Ausländer sind - sprich, die total assimiliert sind an die "deutsche Leitkultur". Übrigens gibt es auch deutsche Muslimas mit Kopftuch, und es IST total normal, ein Kopftuch zu tragen, schließlich ist der Islam eine Weltreligion und keine ominöse Sekte. Millionen von Frauen weltweit tragen ein Kopftuch, und die meisten tun es freiwillig, aus Liebe zu Gott! Da kann man auch nicht einfach so zwischen Beruf und Privatleben trennen, wie hier vielfach gefordert wird, denn das Kopftuch ist Bestandteil des Glaubens, und ohne es würden wir uns nackt fühlen! Hast du schon einmal daran gedacht, dass deine Tochter vielleicht davon profitieren könnte, wenn sie Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen kennenlernt? Vielleicht trägt das ja dazu bei, dass sie etwas weltoffener und weniger engstirnig wird als ihr Vater. Ich bitte um etwas mehr Respekt und Toleranz und rate dir zu mehr Gelassenheit.
Wenn Kopftuch tragen eine Freiheit ist, auf die man einen Rechtsanspruch hat, dann ist die Meinung, dass man dieses nicht gut findet ebenso ein Rechtsanspruch. Folglich kann man demjenigen nicht nachsagen, er wäre intolerant und würde die freiheitlichen Grundrechte einschränken wollen. Außerdem wäre es nicht rassistisch oder irgendwas anderes, wenn er aus diesem Grund sein Kind nicht in diese Einrichtung gibt. Was der Grund ist, ist zweitrangig, seine freie Wahl über Besuch und Anmeldung ist sein Recht. Ich möchte aber mal erleben, wenn z.B. 70% der Eltern von diesem Recht Gebrauch machen und die Kita wechseln... Das Geschrei wäre riesengroß, rechte Elternschaft und so. In Deutschland darf eine Frau aus religiösen Gründen einen Schleier oder ein Kopftuch tragen, ohne sich dafür zu rechtfertigen. 20 oder 30 Eltern dürfen aber nicht aus persönlichen Gründen dagegen sein. Sie müssen sich sehr wohl rechtfertigen. Schließlich haben wir ja alle persönlich den Krieg verloren. Also meine Kinder könnte es diesbezüglich betreffen, geboren 45 Jahre nach dem Krieg, ich bin 20 Jahre nach dem Krieg geboren, meine Eltern zum Kriegsende... Sippenhaft für alle, schließlich ist mein Großvater als junger Familienvater als Soldat nach Russland gegangen und dort gefallen, sicherlich absolut freiwillig (sonst hätte er sich ja gleich erschießen lassen)
Übrigens und Interpretationen vorzubeugen, ich hasse Rechte und Nazis, denn schließlich haben die uns diesen Mist eingebrockt!
Tomoe am 12. Juni 2009 15:25 DH! Die Moral-Apostel schreien hier nach Toleranz und sind dabei so furchtbar intolerant, unfassbar.

Liebe(r) rolandnatze, denk dir nichts bei all den Moral-Aposteln, die bei solchen Fragen aus den Löchern kriechen. Grundsätzlich bin ich auch dafür, dass jeder seine Religion ausleben und sein Leben so gestalten darf, wie er möchte (solange er dabei keinem anderem schadet). Dennoch finde ich, dass private Dinge wie die Religion im Beruf nicht zur Schau gestellt werden sollten! Und das gilt dann aber auch für jede Religion. Im Berufsleben ist das einfach absolut unangebracht. Dort haben religiöse Einflusse absolut nichts zu suchen. Das ist Privatsache, die man in seiner Freizeit ausleben darf. Das ist genauso wie mit - beispielsweise - Gothics. Egal wie schön ihr Kleidungsstil sein mag - im Beruf hat man sich anders zu kleiden. Man sollte Privat- und Berufsleben immer strikt trennen - das war schon immer so und hat sich stets bewährt. In der Türkei ist - soweit ich weiss - schließlich auch Kopftuchverbot für Angestellte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Ämter.
valentin301 am 29. September 2009 11:30 tolle Antwort....höchste Zeit, dass die ein DH bekommt.....

Wieso könnt ihr nicht einfach uns unser Kopftuch tragen lassen? Menschen wie du sind es die die Muslimischen Frauen unterdrücken, nicht ihre Männer. Wir tuen es nicht um euch zu ärgern, sondern um dem einen Gott zu dienen zu dem auch Abraham a.s., Moses a.s. und Jesus a.s. gebetet haben.
Tomoe am 12. Juni 2009 15:18 Natürlich ist es euer gutes Recht, Kopftücher tragen zu dürfen. Doch nicht im Beruf - da gehört alles, was privat ist (wozu auch die Religion gehört) nicht hin. Privat- und Berufsleben sollten immer strikt getrennt sein. Das gilt für alle. Gothics, Punks, Nudisten, die Leutchen, die eine Vorliebe für neonfarbene quietschbunte Gummianzüge haben und und und... sie ALLE müssen im Beruf ihre Kleidung eintauschen. In ihrer Freizeit dürfen sie selbstverständlich ihr Leben so leben, wie sie es möchten (solange sie niemandem damit schaden). Also wo liegt dein Problem, Tagwa? Deine anderen Antworten sind ziemlich aggressiv...!
Taqwa am 12. Juni 2009 15:34 Aber die Frauen die im Islamischen Ausland arbeiten(z.B.Dubai)? Wie wäre es wenn sie gezwungen würden bei der Arbeit sich den Islamischen Hijjab anzuziehen???
Hier so sieht das aus, meinst du sie wären damit einverstanden??
Wir zwingen niemanden(schwarze Schafe mal außenvor), aber ihr wollt in den Arabischen Ländern auch eure Rechte, also wollen wir sie auch hier!
Taqwa am 12. Juni 2009 15:47 Alhamdullilah ist England da schon weiter:
2Polizistinnen in England!!!
Tomoe am 12. Juni 2009 15:56 Es sollte überall auf der Welt so sein, dass Berufs- und Privatleben strikt getrennt werden. Auch im islamischen Ausland, auch in Dubai! Die Türkei ist da schließlich auch bereits meiner Meinung... Bloß weil Dubai das noch nicht kapiert hat, heißt das nicht, dass auf einmal alle anderen Länder auch so tun müssen. Und was bitte bedeutet dieses "Alhamdullilah"?
Taqwa am 12. Juni 2009 16:20 Gott sei Dank!
Tomoe am 12. Juni 2009 16:29 Warum schreibst du das dann nicht auch auf Deutsch, damit es auch jeder versteht? Und warum bist du dafür, dass Privat- und Berufsleben nicht getrennt werden sollten?
Taqwa am 12. Juni 2009 16:57 Weil die arabische Sprache Wunderschön ist, aber du hast recht ich werde in Zukunft deutsch in klammern dahinter schreiben, danke für den Hinweis.
Weil es Gott gibt und er möchte das wir das tun um unsere Gesellschaft zu schützen, Moral aufrechterhalten, die Familie schützen usw. und wer könnte besser wissen was gut für uns ist außer derjenige der uns erschaffen hat??? Egal ob Beruf oder Privat?!
Es gibt übrigens auch eine Kleidervorschrift für Männer, was die meisten wohl nicht wissen da sich alles um das Kopftuch dreht.
Tomoe am 12. Juni 2009 17:12 Eine gute Bekannte von mir ist Perserin. Persisch ist eine wunderschöne Sprache. Arabisch kenne ich leider nicht, aber egal wie bezaubernd diese Sprache auch sein mag, ändert das nichts daran, dass der Großteil sie nicht verstehen wird. ;-) Zurück zum Thema: Dass es Gott gibt sehen sehr sehr viele Menschen auf der Welt nicht so. Zum Beispiel auch ich. Nun ist es allerdings so, dass das zusammentreffen von Atheisten und Gläubigen oft starke Emotionen hervorruft. Ziemlich starke... Im Beruf ist aber Neutralität und Effizienz gefragt, zwar darf man dann auch nicht über Leichen gehen, aber diese beiden Ziele sollte nicht durch heftige Konflikte durch Glaubensfragen gestört werden; oder durch andere private Angelegenheiten. Darum gehört Privat- und Berufsleben getrennt. Und was hat es denn nun damit zu tun, dass Gott Moral aufrechterhalten und die Familie schützen will? Schließlich geht es im Berufsleben wie gesagt nicht darum. Und by the way: Man kann auch eine moralische funktionierende Gesellschaft OHNE Gott führen.
Taqwa am 12. Juni 2009 21:04 Im Grundgesetz der Deutschen Bundesrepublik steht aber nix von Religionsfreiheit, aber nur im Privaten-Bereich.
Artikel 4 Grundgesetz:
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
Tomoe am 12. Juni 2009 22:47 >"Im Grundgesetz der Deutschen Bundesrepublik steht aber nix von Religionsfreiheit, aber nur im Privaten-Bereich." - Der Satz sollte anders heißen, oder? ^^° Jedenfalls: Warum kopierst du diesen Artikelabsatz hier herein? Wir diskutieren hier ja gerade, welche die bessere Variante wäre und nicht, wie die Sachlage dazu in Deutschland bereits ist. Denn auch Gesetze sind nicht immer die durchdachtesten und besten Entscheidungen...ich erinnere nur an schwachsinnige Gesetze, wie z.B. das Verbot, dass Homosexuelle wählen dürfen. Und in der Türkei ist es ja auch verboten, im Beruf die Religion zur Schau zu tragen. Und wer hat nun Recht? Du siehst, Tagwa, hier kann und darf man nicht nach Gesetzeslagen gehen. Fakt ist einfach nunmal, dass unterschiedliche Interessen, Prinzipien und Religionen so offen zur Schau gestellt immer Differenzen hervorrufen werden. Und Differenzen sind etwas, was man im Beruf absolut gar nicht gebrauchen kann. Da muss ich dir nur das Beispiel mit Gothics nennen: Kein Betrieb würde jemanden einstellen, der diesen Look während der Arbeit trägt, weil eben die meisten Menschen ein Problem damit haben oder sie gar für Satansanbeter halten würden. Außerdem ruft eine so offene zur Schaustellung auch heftige Vorurteile auf den Plan. So würden die meisten einen Punker für faul, inkompetent und dauerbekifft halten. Die Leute würden natürlich nicht aufeinander losgehen, aber es würden auf jeden Fall starke Spannungen und unausgesprochene Differenzen entstehen, die die Effizienz der Arbeit massiv behindern würde.

jeder kann tragen was er mag, wenn er für sich privat unterwegs ist oder zuhause ist. wenn man aber z.b. in einer Schule als Erzieher oder Lehrer arbeitet, finde ich das Kopftuch nicht passend und es sollte sich dann doch an verschiedene Regeln halten und sich anpassen ( gilt übrigens auch für übrige Kleidung) man unterrichtet ja auch nicht bauchfrei
Panikgirl am 12. Juni 2009 01:01 Ja, irgendwie hast Du vollkommen Recht. Eine Bankangestellte darf auch keine geblümte Leggins anziehen und ich , wenn ich am WE kellnere darf auch keine Jeans tragen oder eine rote statt weisse Bluse. Du hast wirklich Recht, das muss ich an dieser Stelle zugeben!
mops09 am 12. Juni 2009 01:06 modischer Geschmak hat aber nichts mit Religion zu tun.
Panikgirl am 12. Juni 2009 01:01 Ja, irgendwie hast Du vollkommen Recht. Eine Bankangestellte darf auch keine geblümte Leggins anziehen und ich , wenn ich am WE kellnere darf auch keine Jeans tragen oder eine rote statt weisse Bluse. Du hast wirklich Recht, das muss ich an dieser Stelle zugeben!

Ich möchte nicht, daß meine Kinder in dem Bewußtsein aufwachsen, das Kopftücher für junge Frauen völlig normal und OK sind ----------------> ist es denn nicht ok? wenn du das nicht willst, willst du auch nicht, dass dein Kind in einer Gesellschaft aufwächst, die tolerant, offen und demokratisch ist. Aber das ist Deutschland nunmal - und das ist gut so! Sie sollte doch lernen , dass in D alle Menschen ihre Religion leben dürfen. Das sind wichtige Werte
mops09 am 12. Juni 2009 00:56 sorry - QUATSCH
LuckyLuke87 am 12. Juni 2009 01:06 würdest du vll genauer werden?
mops09 am 12. Juni 2009 01:14 ich bin wirklich kein Rassist oder Fremdenfeindich. Es gibt für mich gute und schlechte Menschen - überall. Aber ich wehre mich dagegen, dass Deutsche sich in ihrem eigenen Land immer anpassen müssen. Warum? Muss kein anderes Land - nur wir. Wie tolerant sind denn "die Anderen" den Deutschen gegenüber? Das ärgert mich. Ich kann nichts für unsere Vergangenheit und ich verachte die entsetzlichen Dinge, die geschehen sind.
LuckyLuke87 am 12. Juni 2009 01:22 warum schaust du denn nach rechts und links, auf andere Länder? wir sollten so sein, wie wir es für richtig finden. und dabei nicht auf andere schauen. nur weil andere vielleicht nicht tolerant sind, brauche oder müssen wir es auch nicht sein? klar, tolerant und offen neuem gegenüber zu sein, heist immer sich mit dem ungewohnten auseinanderzusetzen. Und das kann unangenehm sein. aber ich halte offenheit für gut und richtig und wichtig. Egal, ob es andere Staaten anders halten.
mops09 am 12. Juni 2009 01:31 hm - also entweder habe ich mich misverständlich ausgedrückt oder wir reden einfach aneinander vorbei. Schön wäre es wie gesagt: Leben und leben lassen. Aber es ist immer einseitig.
ich weiss, dass die holländer,belgier und franzosen toleranter sind. Ich dachte, das in brüssel nur marokaner wohnen, weil dort soviele frauen mit kopftuch laufen. in holland und belgien ist nicht anders. holländer haben sogar eine sendung, wo islam übersetzt wird. wie der kanal heisst, weiss ich momentan bin. aber die empfängt eine bekannte von mir. finde ich sehr tolerant. in deutschland ist mir so was nicht bekannt.
mops09 am 12. Juni 2009 01:32 die haben aber nicht unsere Erbschuld zu tragen.
LuckyLuke87 am 12. Juni 2009 01:36 ?? was willst denn damit sagen. Die Holländer? machen ja in dem Fall mehr für die islamischen Bürger als wir. wir haben keinen Sender für "die". Logsich wäre es ja deiner aussage nach, wenn die, die eine größere Schuld zu tragen habene, sich verplichtet fühlen, mehr zu machen
mops09 am 12. Juni 2009 01:42 wir reden definitiv aneinander vorbei. Wir müssen nicht an allen alles wieder gut machen.
LuckyLuke87 am 12. Juni 2009 01:49 ach darauf magst hinaus....natürlich nicht...! geb ich dir recht...klar, unsere Vorgeschichte ist nicht die beste! wir entschuldigen uns brav bei aller welt dafür..heute noch! Das mag für den einen zu viel sein. ok, wenn wir das runterschrauben auf ein gesundes maß - wäre doch alles ok. aber wo ist das richtige maß dafür? sollten wir in die entgegengesetze Richtung gehen und absolut null-tolerant sein?
was hat das ganze mit erbschuld zu tun?? daran habe ich nicht mal im geringsten gedacht. und wenn, wie vorher gesagt wurde, dann erst recht hätten die deutschen mehr machen müssen. ich finde, DU hast damit ein problem.
Taqwa am 12. Juni 2009 10:44 Wie wärs wenn wir euch auch verbieten, in den arabischen Ländern euch auszuziehen???
Dann wäre das geschrei groß!
Noch eine Anmerkung von Hanni.Vielleicht haben ja mal ein paar Leute den Mut und kommen nackt zum Arbeitsplatz und sagen dann z.B., daß Ihnen die pazifischen Inseltraditionen heilig sind. Das steht dann für mehr Weltoffenheit und gleiches Recht für alle. Tagwa, bitte, bitte droh mir jetzt bitte nicht auch noch mit Anwalt!
Als Kind wurde ich 1973 sofort in der Schule gemobbt, weil ich nicht mitbetete. Da Christen und Moslems wussten, dass ich nicht getauft bin, galt ich bei einigen als UNREIN! Meine Eltern erfuhren dies und bestanden auf das Abhängen des Kreuzes. Jahrelanger physischer und psychischer Terror waren die Folge -...und ich musste mich oft rechtfertigen warum ich nicht gläubig bin. Dabei habe ich nicht einmal ein Atheistenemblem getragen. Religion und Staat sind getrennt?! lachhaft! Hoffentlich bleibt es bei der Entscheidung des Europäischen Gerichthofes, der sich kürzlich gegen das Kreuz entschieden hat.
Sorry aber sehen wir es mal aus der anderen sicht die da wäre bei uns in der schule darf kein kreuz hängen weil es die kinder quasi beeinflussen würde....aber ein kopftuch was ich als deutlicheres zeichen zu einem glauben zuordne das darf man tragen??? Nicht zu vergessen das frauen in der türkei weder mit kopftuch unterrichten dürfen noch so die schule besuchen dürfen,... nicht falsch verstehen meine beste freundin ist ne türkin und ich habe kein problem weder mit ihrem kopftuch noch mit ihrem glauben aber wenn sie meine kinder mit kopftuch unterrichten würde müssten auch wieder kreuze im klassenzimmer hängen! Gleiches recht für alle oder eben für keinen.
Bergkamen hatte das gleiche Problem: http://www.roland-schaefer.de/kopftuch.htm
Taqwa am 12. Juni 2009 11:55 Ihr seid diejenigen die die Muslimischen Frauen unterdrückt!!! Nicht ihre Männer.
Kannst du Ihre Adresse rausbekommen? Damit ich ihr Geld schicken kann das sie nen guten Anwalt bekommt? ;-)