Frage von heinoberg,

kinderfeindlichkeit?!

Ist deutschland wirklich extrem kinderunfreundlich?

es gibt verschiedene meinungen, wie seht ihr das??

Antwort von Charlex,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein.

Aber die Kinder in Deutschland werden immer unfreundlicher...

Kommentar von heinoberg,

das liegt ja wohl daran, das kinder falsch erzoigen werden

Kommentar von Immofachwirt,

Deine Antwort belegt doch gerade die Kinderfeindlichkeit.

Antwort von Reiterfee,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Deutschland ist überhaupt nicht kinderunfreundlich. Es liegt meistens an der elterlichen Erziehung. Die Kinder dürfen ja heute alles, sind teilweise frech und unerzogen und da darf man sich nicht wundern, daß man diese Kinder nicht mag.

Antwort von Immofachwirt,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja.

Spielende Kinder im Garten oder im Haus und der Ärger mit den Nachbarn ist vorprogrammiert. Quängelnde Kinder beim Einkaufen und der Stress mit anderen Einkäufern ist dir gewiss.

Wenn man die Menschen fragt, fühlt sich jeder Kinderfreundlich. Wenn sie mit Kindern aber dann zu tun haben, ändert sich das Bild oft sehr schnell. Manchmal auch bei Eltern, was dann besonders schlimm ist.

Denn manche, die selbst keine Kinder haben, sind der Auffassung, dass die Kinder nur richtig erzogen werden müssten. Für Kinder sind aber nicht nur die Eltern, sondern auch oft die Umgebung das Vorbild.

Antwort von MrToastyFTW,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also Kinderunfreundlich...ich sage es mal so. Fast jeder mag eigentlich kleine Kinder, solang sie einem nicht so derbe auf den Senkel gehn, sie sind klein und putzig. Später zahlen sie für unsere Rente...also auch wichtig. Das heißt...wir sind Kinderfreundlich, liegt normal in der Natur, aber...Deutschland hat so Preise hochgedrückt und die Arbeiter bei manchen Berufen kriegen so wenig Geld...das ein normaler Arbeiter sich fast keine Familie mehr leisten kann. Denn ein Kind kostet sehr viel Geld...da braucht man schon heut zu tage zwei Arbeiter in der Familie um ein Kind richtig zu versorgen, dass es an nichts mangelt. Frühr musste nur einer Arbeiten und der Partner konnte sich um das Zuhause kümmern...jz müssen BEIDE Elternteile arbeiten...und wo bleibt das Kind? Richtig...es ist alleine...oder man bringt es zum Kindermädchen, ein Kindergarten hat ja nicht den ganzen Tag auf.

Also indirekt...Deutschland hat es nicht gerade schlau eingefedelt, für den Nachwuchs, da viele sich jetzt zweimal überlegen Kinder zu bekommen, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht. Frankreich dagegen macht es viel schlauer ^^

Antwort von sk1982,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

dazu ne kleine geschichte.

an der supermarktkasse steht eine ältere dame, hinter ihr eine mutter mit kind. das kind stößt die ältere dame mehrfach mit dem einkaufswagen an. darauf bittet die dame die mutter des kindes, dieses daran zu hindern. darauf die mutter: mein kind ist antiautoritär erzogen, es kann tun was es will. ein mann mittleren alters, der hinter der dame steht, bekommt dies mit, offnet ein glas honig uund kippt es der mutter über den kopf, begleitet von den worten "ich bin auch antiautoritär erzogen".

Kommentar von toberg,

das glaubst du doch selber nicht!

Kommentar von Cliche,

Solche Leute gibt es^^

Kommentar von sk1982,

ich hab geschrieben "geschichte" nicht "tatsachenbereicht". sie stellt aber das problem in der gesellschaft gut dar.

Antwort von dezember49,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ja. Deutschland und Österreich sind da im gleichen "Näpfchen" - In Österreich hat vor einigen Jahren ein "Haus-Neu-Besitzer" einen Kindergarten auf Schliessung verklagt. Er hat sich durch das Spielen der Kinder zwischen 9 bis11h und 15 bis 16h bei Schönwetter in "seiner Ruhe gestört gefühlt". Obwohl der Kindergarten bereits lange vor seinem Hauseigentum bestand. Davor klagte ein Hausbesitzer, weil er sich durch das Ballspielen einiger Kinder in einem Salzburger Kindergarten ebenfalls gestört fühlte.

http://derstandard.at/1453370

Antwort von toberg,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

deutschland ist kinderfeindlich.

neben den beispielen, die hier bereits angedeutet/aufgezählt wurden, möchte ich noch eine anmerkung machen: schau dir mal die gehälter der menschen an, die sich um die probleme der kinder kümmern....

Kommentar von Sakura2011,

Stimmt ! Teilweise werden sie sogar ganz eingespart!

Kommentar von toberg,

...oder durch hartz IV-empfänger_innen besetzt.

Antwort von MichaelSelm,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man sollte dabei nicht pauschalieren.

Aber leider tue auch ich das immer wieder.

Ich stelle mir einfach die Fragen:

Was soll ich von einem Land halten, in dem jährlich 750 Millionen Euro mit Kinderprostitution verdient werden? Irgendwer muss doch das Geld ausgeben. Aber jeder sagt: "Ich gehöre nicht dazu".

Was soll ich davon halten wenn 400000 Kinder jährlich körperlich misshandelt werden?

Was soll ich davon halten wenn ebenfalls 400000 Kinder jährlich sexuell missbraucht werden?

Ich halte nichts davon nun gegen zu rechnen wie viel % Kinder das "nur" sind. Und dann zu sagen aber Millionen Kindern geht es nicht so.

800000 zerstörte Menschenleben sind 800000 zuviel. Und die zwei Todesfälle pro Woche erst recht.

Quelle der obigen Zahlen: Bundeskriminalamt.

Abgesehen von den 3 Millionen Kindern die in Armut leben.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Jugend und Gesundheit.

Und nun kann man viel darüber philosophieren. An den Zahlen ändert es nichts. Ob die einen das als Randerscheinungen, als minimal, oder als nicht extrem ansehen, das interessiert mich dabei nicht.

Antwort von Gritti,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

http://www.zeit.de/wissen/2010-12/geburten-statistik-2010

Manche scheinen sich trotz allem zu trauen.

Antwort von Sakura2011,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nachbarn beschweren sich über zu lautes Kinderlachen!

Mieter protestieren gegen einen kleinen Spielplatz!

Vermieter fragen ob man KInder unter 14 hat! Wenn ja, gibts die 4-Raum-Wohnung nicht!

Kindertagesstätten dürfen nicht (mehr) in Wohngebieten gebaut werden!

Der Personalschlüssel in Krippen bzw Kiga ist 1:6 bzw 1:13

Spielplätze werden nicht erneuert, sondern aus Kostengründen abgerissen!

Mütter die zu Hause ihre Kinder erziehen werden schief angeschaut!

Es gibt nur noch ein Jahr Erziehungsurlaub!

Kinderermäßigungen gibts meist nur bis 12 Jahre!

Alles Kinderfeindlich, oder?

Sicher gibt es noch viel mehr!

Antwort von kayo1548,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich denke das kann man wie vieles nicht pauschalisieren - es kommt einfach darauf an wo man ist und im Gegenzug natürlich auch wie sich die Kinder verhalten ;)

Antwort von derregenmacher,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist weit schlimmer.

Antwort von Hardy3,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich will nicht sagen, man ist kinderunfreundlich. Aber bei uns wird Selbstverwirklichung sehr groß geschrieben, dabei stören Kinder. Wer Kinder hat, muss persönliche Wünsche und Interessen zurückstecken, dadurch gerät man im Freundes- und Bekanntenkreis schnell ins Abseits. Wer Kinder hat, kann sich nicht ständig selbst bespaßen, muss seine Urlaubsziele anpassen und Freizeit und Urlaub anders gestalten. Hinzu kommt noch die weit verbreitete Bindungsangst: Wer Kinder hat, kann nicht mehr so einfach den Partner wechseln - und die Kinder schon gar nicht. Also auch hier heißt es zurückstecken. Kinder zu haben bedeutet Verantwortung übernehmen, auf persönliche Freiheiten verzichten: dazu sind weite teile unserer Gesellschaft nicht bereit.

Antwort von Collagen2,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das kann man nicht global mit einem Ja oder einem Nein beantworten. Wenn wir in Beantwortung dieser Frage auf unsere Regierung schauen, so stimme ich für ein unmissverständliches Ja!!! Es ist wohl müßig, hier alle Faktoren aufzuführen, die zu einer solch eindeutigen Aussage führen. Es genügt einzig, in Erinnerung zu bringen, dass heutzutage- gut 65 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges rund 2 Millionen Kinder unterhalb der statistischen Armutsgrenze leben und unzählige Schulkinder mit leerem Magen in die Schule gehen m ü s s e n !!!! Dafür gibt es keine Ausrede oder Schuldzuweisung an die jeweiligen Eltern oder mit der Sorgepflicht beauftragten personen. Ein Armutszeugnis 1. Ordnung und ein Zeichen von höchster Ignoranz. Die heutigen Zustände gab es nicht einmal in der "verruchten" DDR. Ganz im Gegenteil, sie galt weltweit als einer der kinderfreundlichsten Länder überhaupt. Die oftmals negative Rolle der Eltern Hierzulande, ist bei tiefgründiger Betrachtungsweise im wesentlichen auch nur ein Produkt der hiesigen Politik. Ein Beispiel: Unseren Medien zufolge, herrschen in den meisten Jugendämtern katastrophale Zustände. Permanente Unterbesetzung und Qualitätsmängel beim Personal. Lange erkannt, doch keine wirklich greifende Gegenmaßnahmen. Auch die Arbeitslosigkeit bzw. erpresste Mehrleistungen vieler Arbeitnehmer überfordern häufig und schlagen sich in fehlerhafter oder vernachlässigter Kinder-Erziehung-und Betreuung nieder. Derzeit gilt Deutschland in der Welt alles andere als "kinderfreundlich"! Amen.

Antwort von rekul,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich finde eine eingeschränkte kinderfeindlichkeit ist verständlich! wenn die rentner schon bei jedem min. pubertären menschen angst haben müssen dass sie ausgeraubt oder verprügelt werden... man sollte aber nicht alle minderjährigen hassen, da es auch noch ausnahmen gibt! (minderjährige die noch deutsch können und wissen wie man sich benimmt!)

Antwort von JennyFan123,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich finde es solala ! Manche übertreiben aber echt!

Antwort von Cliche,

Hi also ich denke Ja, aber nur weil die meisten älteren Menschen ( meine Oma inbegriffen ) oft etwas suchen, was die anderen Leute schlecht macht, damit sie sich aufregen können. Es ist auch vielleicht so, weil Kinder und Jugendliche manchmal sich gegenseitig aus Spass beschimpfen und dadurch denken die Älteren wahrscheinlich, dass alle Jugendlichen und Kinder asozial sind und nur rauchen und Drogen nehmen, nur weil sie einmal einen Jugendlichen gesehen haben, der das tut. Da es mehr alte Menschen als jüngere gibt, denke ich, dass die Kinderfeindlichkeit hier schon gross ist. Natürlich kommt es auch drauf an, ab welchem Alter man ein Kind ist und ab welchem nicht mehe. :)

Antwort von yokohama,

Das sehe ich nicht so. Es gibt nur wenige andere Länder auf der Welt (ja, einige gibt es doch..), in denen Kinder unter besseren Bedingungen aufwachsen: Anderswo gibt es weder Kindergeld noch Kindergartenplätze noch kostenlose Schulen noch sonstige Sozialleistungen. In den meisten Ländern der Welt muss ein Großteil der Kinder in jungen Jahren schuften gehen, ist gesundheitlich viel gefährdeter, lebt auf der Straße und wird manchmal sogar auf den Strich geschickt. Gibt es alles in Deutschland nicht oder nur im extremen Einzelfall.

Antwort von paula2005,

Beginnen wir damit, wie es den Kindern geht. Die Kinderarmut in Westdeutschland hat sich seit 1989 von 4,5% auf 9,8% in 2001 verdoppelt, in Ostdeutschland sogar auf 12,6%.Eine UNICEF-Studie über 24 OECD-Staaten bestätigte 2005, dass in Deutschland 10% der Kinder mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze leben, d.h. unterhalb der Hälfte des durchschnittlichen OECD-weiten Nettoeinkommens.Nach dem Armutsbericht für die Bundesregierung lebten 2008 bereits 13% der Bevölkerung in Armut, manche Quellen errechnen sogar 17,1%. Nach dem Bericht von 2009 sind 24% der Deutschen ohne Sozialleistungen armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gelten alle unterhalb von 60% des mittleren Einkommens entsprechend 913 €. Einzelne Gruppen und Städte weisen dabei noch sehr viel schlimmere Werte auf. In Lübeck sind 25% der Kinder arm, in Berlin müssen sogar 36% der Kinder von Hartz IV leben.Bei den Alleinerziehenden leben 40% der Kinder in Armut. Diese Kinder werden regelmäßig ohne Frühstück in die Schule geschickt und die Eltern können sich die 50 € monatlich für das Mittagessen in der Schule nicht leisten. Die EU hat zwar ein Programm zur kostenlosen Verteilung von Obst an den Schulen aufgelegt, aber der deutsche Bundesrat lehnte die Teilnahme Deutschlands aus Kostengründen ab.Auch in Berlin.In Berlin werden 15.000 Kinder von gemeinnützigen Einrichtungen verköstigt und müssten sonst hungern.Nach einer Studie des paritätischen Wohlfahrtsverbandes von 2006 lebt in Ostdeutschland inzwischen jedes vierte Kind unter 15 Jahren vom so genannten Sozialgeld, in Görlitz sogar jedes dritte.Bei den Kindern scheint der Aufschwung also nicht angekommen zu sein. Im Gegenteil, für sie wird es von Jahr zu Jahr schlimmer.Wie sieht es beispielsweise in Köln und in München mit den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aus? In Köln waren 2003 über 300 Positionen auf der Streichungsliste. Wie in vielen anderen Orten mussten auch in Köln Schwimmbäder, Kindergärten und Jugendheime schließen. In München sollten die Kinder- und Jugendfreizeitstätten um ein Viertel weniger Bezüge erhalten. Die kommunalen Investitionen sind hier in den letzten 10 Jahren um 35% gesunken.Auch die Jugendlichen haben vom Aufschwung nichts abbekommen. Und für die Schulen liegt im europäischen Vergleich die Finanzausstattung im unteren Drittel, es gibt zu große Klassen und zu wenig Lehrer, jedes Jahr enden 80.000 Schüler ohne Abschluss. Deutschland hat die schärfste Bildungsselektion in Europa.

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