TurricaN89 am 03.07.2009 um 17:02 Uhr
st in der heutigen Zeit bei der Kindererziehung ein Klaps auf den Po noch gerechtfertigt - oder beginnt nach Eurer Meinung hier schon Kindesmißhandlung? Sollte man Kindern Grenzen setzen oder sie möglichst frei entfalten lassen? Hat "Grenzen setzen" auch etwas mit dem Po-Klaps zu tun?

vom nem klaps aufn po ist noch kein kind gestorben, ich verstehe die aufregung nicht ....
kinder brauchen Grenzen,und Regeln,und Konsequente Eltern,....das hat mit dem Klaps auf dem Po nichts zu tun.....,

Kinder brauchen dringend Gernzen!
Kinder müssen sich in einem sicheren Ramen frei entfalten können.
Finde ich den "Klaps auf den Po" nicht schlimm wenn es ein Klaps ist und auf dem Po bleibt.
werde ich jetzt sicher zerfleischt!
Ist der "Klaps auf den Po" mittlerweile strafbar.

kein klaps es gibt andere wege wie man kinder grenzen setzen kann.
Kinder brauchen Grenzen, da sind sich wohl alle einig. Was den Klaps angeht, so würde ich ihn nicht als "Erziehungsmittel" einplanen, hab ich auch nie, aber gelegentlich können die kleinen Kobolde durchaus mal Unsinn anstellen, bei dem einem die Hand ausrutscht und so lange man sich so weit unter Kontrolle hat, dass es beim Klaps bleibt, finde ich das auch nicht schlimm. Eine Sache ist allerdings wieder mal komisch. Inzwischen sind schon Eltern beim Arzt gelandet, weil ihre Halbwüchsigen sie ernstlich verletzt haben. Elternmobbing ist nicht nur in den USA ein Begriff. Kinder rennen aufs Jugendamt, weil sie angeblich geschlagen wurden, um die Mutter dafür zu bestrafen, dass sie x,y,z nicht bekamen ... aber ein Klaps steht unter Strafe. Für mich ist das ganze komische Gesetzeskonstrukt unlogisch. Der Gedanke dahinter ist richtig, die Ausführung mehr als fragwürdig.
DH!

Mein Vater hat immer heftig mit der flachen Hand auf den Tisch geschlagen.
Das war für mich schon heftig.
Aber ein Klaps, auch ein kleiner, ist noch heftiger finde ich.
Eine ähnliche verhaltensweise meines Vaters hat dazu geführt, dass ich heute noch bei jedem platzenden Luftballon Herzrasenbekomme und bislang konnte mir da auch noch kein Therapeut helfen, diese Schreckhaftigkeit knallenden Geräuschen gegenüber los zu werden. An den "Klaps" meiner Mutter, der nie als bewusste Strafe, wohl aber mal aus spontanem Ärger passierte, erinnere ich mich heute dagegen nur noch grinsend und mit Verständnis.

ich halte den po-klaps für eine alte methode der kindererziehun. es gibt so viele andere möglichkeiten einem kind seine grenzen aufzuzeigen. wenns mist baut, dann gehts eben für eine angemessene zeit (dem alter und der konzentrationsfähigkeit endsprechen)für gewisse zeit auf die stoille treppe, auszeitstuhl, wie man es auch immer nennen mag. so machrn wir es immer im kindergarten ;) meiner meinung nach grenzt das schon an körperlicher gewalt, welche das kind einschüchtert
A ja ... dann habt ihr aber brave Kinder. Meine hättest dort nirgendwo hinverbannen können, es sei denn, Du hättest sie eingesperrt und DAS ist nicht nur verboten, sondern wirklich fragwürdig. ;)
Funkelpunkel am 3. Juli 2009 17:22 wenn man von anfang an konsequent genug ist dann lernen die kinder dasauch. und wenn sie aufstehen dann setzt man sie so lange immer wieder hin bis sie es begriffen haben.
Wenn es nur ab und zu ein Klaps ist und nicht zur Gewohnheit wird. Kinder brauchen auf jeden Fall Regeln und Grenzen. Deswegen können sie sich trotzdem entfalten, aber innerhalb ihrer Grenzen

po-klaps kann mal nötig sein. kindern müssen grenzen gesetzt werden (möglichste ohne klaps) damit sie "lernen können". bei kleinkindern gehen natürlich erklärungen noch ins leere.

Also,
Grenzen setzen auf jeden Fall. Auch ein Erwachsener kann nicht immer tun, was ihm gerade in den Kopf kommt, und wenn ein Kind das nicht gelernt hat, dann gibts Katastrophen. Grenzen setzen heißt für mich, dass ein "nein" dann auch akzeptiert wird.
Mit nem Klaps hat das aber nichts zu tun.
Körperliche Gewalt sollte man vermeiden, soweit es nur geht. Allerdings habe ich in gewissen Situationen auch Verständnis dafür, dass Eltern sich nicht mehr anders zu helfen wissen als mal einen Klaps zu verabreichen - auch Eltern haben Nerven.
blöde einstellung, etwas als "erziehungsmittel" anzusehen, "an dem noch keiner gestorben ist". das sind dann sehr wahrscheinlich die gleichen leute, die sich wundern, wenn sie im alter von ihren kindern nicht besucht oder ins altersheim gesteckt werden. wenn man nicht möchte, dass das kind später seine probleme durch anwendung von gewalt und demütigung löst, sollte man dem kind gegenüber selbst auf gewalt und demütigung verzichten. ganz abgesehen davon ist es eine krasse einstellung, auf probleme mit dem eigenen kind durch körperliche bestrafung zu reagieren, die man im umgang mit erwachsenen auf andere weise zu lösen gezwungen wäre - angeblich würden eltern für ihre kinder "alles" tun, aber sich in diesem punkt etwas mehr zu bemühen kommt für einige wohl nicht infrage.
Richtig. Und viele Eltern, die so denken, wie Du, strafen mit subtileren Methoden, z.B. verbaler Demütigung, die ihnen noch nicht mal bewusst ist. Was dazu führt, dass heute schon massig Jugendliche rumlaufen, die glauben "nichts wert" zu sein, obwohl sie nie geschlagen wurden. Komisch, nicht?
du hast vollkommen recht. demütigung und gewalt kann auch nicht-physisch stattfinden. wichtig ist, sich sein verhalten bewusst zu machen. daher finde ich solche sprüche wie "hat noch keinem geschadet" gerade so widerlich, weil sie zeigen, wie unkritisch jemand sich selbst gegenüber ist.

Grenzen setzen, gut! Klaps, schlecht - entwürdigend. Obwohl ich so denke, ist auch mir leider mal die Hand ausgerutscht bei meiner Tochter - hab mich später entschuldigt und versucht ihr zu erklären, wie es dazu kam.
Besser als ein Klaps wäre es doch, wenn das Kind als Bestrafung sich auf einen Stuhl oder auf den Boden setzen muß. Natürlich nur für 3-4 Minuten.
Ich finde den Klaps als Strafe schon zuviel, aber das Eltern mal die Hand ausrutscht und es dann eben doch mal ein Klaps wird, das verstehe ich schon sehr gut. Für mich ist es aber ein grosser Unterschied, ob man entnervt ist oder es bewusst als Strafe einsetzt.
sehe ich auch so, eher schon an falscher Sentimentalität und stursinniger Gewalt nimmt ein Kind schweren Schaden.