frijola am 04.04.2008 um 15:43 Uhr
Hallo! Ich möchter gern einer Mutter einen Buchtipp geben, deren 6-jährige Tochter chronisch krank ist und schon mehrmals mit helikopter im krankenhaus auf intensivstation, also dramatische situationen für die ganze familie. die mutter kann mit dem mädchen aber nicht über ihre ängste sprechen, bzw. glaubt, dass das mädchen nicht wissen sollte, dass die mutter angst um ihr leben hatte. ich fände das aber sehr wichtig. kennt jemand litertur zu diesem thema?

Elisabeth Kübler-Ross hat eine Menge Bücher zu diesem Thema geschrieben,kann Dir jede Buchhandlung besorgen.
Hier findest du Bücher: http://www.kinder-hamburg.de/trauer.htm#buecher
frijola am 8. April 2008 14:57 danke! DH!

Pele und das neue Leben. ISBN 3-7806-0415-9 In dem Buch wird ein Stück Unabänderlichkeit bewusst gemacht, so verschenkt die Mutter Tomos neue Schuhe, da dieser sie ja nicht mehr braucht. Pele und die Erwachsenen überlegen sich gemeinsam wo Tomo nun ist. "Im Himmel". Aber wo und was ist der Himmel, das es nicht der blaue Himmel über uns ist, weiß Pele.
Quelle
http://www.geps-rp-saar.de/buchbeschreibungen_kinderbuecher.htm
frijola am 9. April 2008 12:05 danke, aber ich glaube es geht eher um den umgang mit den ängsten der mutter. habe heute noch erfahren, dass das mädchen ihre krankheit teilweise bereits bewusst als druckmittel einsetzt, um andere dinge zu erreichen, spielt also regelreecht mit der angst der mutter. vielen dank an dieser stelle für all die guten hinweise und empfehlungen!

Ich habe nicht genau verstanden, wonach Du suchst.
Nach Kinderbüchern zum Thema (da fällt mir als allererstes "Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren ein, auch schön ist "Die besten Beerdignungen der Welt" von Ulf Nilsson und Eva Eriksson)?
Oder nach Ratgeberliteratur für die Mutter?
Ich stimme Dir übrigens zu: Auch ich halte es für enorm wichtig, dass die Kleine von den Ängsten der Mutter weiß.
frijola am 9. April 2008 12:08 ich denke, beides wäre in diesem fall interessant. danke für deine tipps! DH!

"die brüder löwenherz" von astrid lindgren
frijola am 9. April 2008 12:08 DH!

Kinder wissen mehr, als die Eltern ahnen. Reden ist nötig, es hilft.
Für die Eltern: Elisabeth Kübler-Ross, Sterben lernen - leben lernen, ISBN 3-923 781-80-6.
Für das Kind: Linde von Keyserlingk, Da war es auf eimal so still, ISBN 3-451-26220-7.
(=Geschichten zum Vorlesen, darin auch Geschichten zum eigenen Tod und Jenseitsfantasien). Keyserlingk ist Familientherapeutin und Mutter von sieben Kindern. Schöne Metaphern und ein sensibler, einfacher und klarer Stil.
frijola am 9. April 2008 12:08 danke, das klingt sehr interessant! ich denke auch, dass man kinder nicht "verschonen" muss vor ernsten themen wie krankheit, ängsten und tod. sie spüren meistens viel besser als wir, welche emotionen gerade präsent sind. es geht nur um einen altersgerechten umgang mit diesen schwierigen themen.

http://kuerzer.de/yoZ2jvoAF --- Hier (Google) hat es eine Menge Kinderbücher und Seiten zum Thema Krankheiten. Ich hatte jetzt keine Lust, alle anzuklicken, aber die ersten paar Links lasen sich sehr interessant.
frijola am 9. April 2008 12:09 danke! DH!

Ich hätte eher eine Empfehlung für die Mutter: "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt" von Paul Meek, einem englischen Medium. Fand ich ganz ausgezeichnet.
Ein tolles Kinderbuch,das absolut unverkrampft mit dem Thema "Tod und Sterben" umgeht: Stalfelt,Pernilla,"Und was kommt dann?Das Kinderbuch vom Tod",Moritz-Verlag,2ooo (Vorschlagsliste f.d.Dtschen Jugendbuchpreis) Geht für Kinder (je nach Entwicklung) von 4 bis 1o,ist aber auch für Erwachsene nicht ungeeignet.
danke! DH!