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Kinderbeichte ...

gefragt von comarelcomarel am 22.09.2007 um 19:09 Uhr

.... was spricht dafür, was dagegen????

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Religion x 3.569

anonym
beantwortet von oldpaed am 23. September 2007 11:02
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Die Vorbereitung auf die Feier der Erstkommunion schließt den Empfang des Bußsakramentes ein; hier sollen die Kinder mit der schmerzlichen Erfahrung des Menschen vertraut gemacht werden, dass wir schuldig werden können, jederzeit, und dass wir immer wieder Verzeihung und Versöhnung brauchen, mit den Mitmenschen (und mit Gott).- Die Vorbereitung wird heute nicht nur durch den Pfarrer allein vollzogen, sondern in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindereferenten und den sog. Tischmüttern und -vätern, also den Eltern der Kommunionkinder. Von daher dürfte die "Kinderbeichte" heute nicht mehr so "angstbesetzt" sein, wie es vielleicht vor 40, 50 Jahren noch der Fall war. Ich denke, dass es auch für ein Kind schon einsichtig sein sollte, auf ein anderes am Boden liegendes Kind, das von anderen geschlagen wird, nicht noch zusätzlich "dreinzuschlagen", sondern zu versuchen, der Körperverletzung Einhalt zu gebieten oder einen Erwachsenen zur Hilfe zu holen. Andere Beispiele ließen sich finden... Das Bußsakrament ist also ein Angebot der christlichen Kirchen, sich zu versöhnen und zu versuchen, nach Jesu Christi Vorbild zu handeln. Ich vermute, dass durch die Kinderbeichte in der heutigen Form beim Kind also nicht schwere psychische Verletzungen hervorgerufen werden, wie das möglicherweise durch Filme, Gewaltspiele und schlechte Vorbilder durch Erwachsene geschehen kann. In vielen Kirchengemeinden hat der "Beichtstuhl" auch nur noch "Museumswert" und ist einem freundlichen "Gesprächsraum für die Beichte" gewichen. Meine Meinung also: Es spricht nichts "dagegen", dass auch ein junger Mensch lernt, dass er schuldhaft handeln, sein "Gewissen" (- wer hat das heute noch??? -) bilden, seine Schuld zugeben und sich versöhnen kann. Wenn Du durch den Kontakt zur Kirchengemeinde Dich informierst, wie die Vorbereitung insgesamt abläuft und Dich möglicherweise sogar als "Tischmutter" zur Verfügung stellst, kannst Du selbst Einfluss nehmen und Deinem Kind hilfreich zur Seite stehen; der Pfarrer und die Gemeinde werden sich darüber sehr freuen!


Qetan
beantwortet von Qetan am 22. September 2007 22:02
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Ich würde Dir gerne Antworten, aber dafür musst Du die Frage genauer formulieren. Wie alt ist das Kind, zu welcher Gelegenheit soll es beichten.

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 22. September 2007 22:16

Beichte anläßlich der Erstkommunionvorbereitung

Kommentar von A6055734c77ef7aa3f72f53d14b13b11smallnisch am 22. September 2007 22:24

Ich fürchte ich kenn mich noch immer nicht so wirklich aus. Meinst du, ob man dafür oder dagegen ist, dass diese Beichte gemacht wird, oder wie?

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 22. September 2007 22:45

Meinte nur, wenn ihr vor die Wahl gestellt wäret, ob ihr euer Kind zur Beichte gehen lassen könntet oder nicht, was würdet ihr tun. Es steht im Raum in unserer Pfarre das den Eltern zu überlassen bzw. den Kindern selbst.

Kommentar von Caf8a3595bdac965238ca5caba361d24smallcomarel am 22. September 2007 22:25

Vorgeschrieben von der Kirche ist es dass ein Erstkommunionkind zur Beichte geht, sei es ein Beichtgespräch stattfindet oder die Beichte im Beichtstuhl. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das den Kindern eher Angst macht und die "Befreiung" die nachher da ist ist nicht, weil man die Sünden gebeichtet hat sondern eher weil man "diese Tortur" hinter sich hat. Vielleicht habt ihr andere Erfahrungen gemacht?!?!?



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