Frage von CamelWolf, 97

Kinderarmut in Deutschland - Was könnte der Staat tun, um Kinder vor Armut und deren Folgen zu schützen?

Wie ist Eure Meinung ? Brauchen wir mehr Geld, mehr Arbeit für die Eltern, mehr Betreuungsangebote ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Joergi666, 36

Beruflich wie privat beschäftigt mich die Frage schon lange. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass man diese Problem sicherlich niemals vollumfänglich lösen können wird- im Detail könnte man aber sicherlich erheblich mehr machen. Zentrale Punkte sehe ich z.B. darin, dass man die Schwelle für den Zugang zu Freizeitaktivitäten für Kinder niedriger setzen müsste. Zuschüsse für Vereine etc., die erst umständlich beim Jobcenter beantragt werden müssen sind Mist. Kinder müssten direkt zum Verein gehen können und dort kostenlos aufgenommen werden- hier müsste es ein einfaches System geben, wie die Vereine dann Geld vom Staat bekommen- ohne Zutun der Eltern. Zudem müssen solche Vereine enger mit den Schulen kooperieren- denn da sind ja schon alle Kinder. Auch sollten z.B. alle kommunalen Schwimmbäder für Kinder komplett kostenlos sein. Generell tendiere ich dazu zu sagen- weg von Geldleistungen für Kinder (nicht nur arme) und dafür alles kostenlos, wie Schulbücher, Klassenfahrten, Schülerticket usw. - entmündigt vielleicht ein Stück weit die Eltern, nutzt aber den Kindern. Dann ist generell natürlich die Schule ein zentrales Thema- es kann nicht angehen, dass Kinder aus armen Verhältnissen schlechter Bildungsabschlüsse erzielen. Das ist natürlich noch mal ein ganz eigenes Thema- 4 - 5 verschiedene Schulformen sind aber einfach nicht mehr zeitgemäß- wobei gerade die Hauptschüler in den meisten Regionen kaum noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. Aus meiner Sicht brauchen wir auch keine Einheitsschule- aber ggf. 2 Schulformen, wobei die niedrigere dann ganz erheblich einen Förderschwerpunkt Soziales haben sollte- sprich z.B. auch mit zahlreichen Sozialarbeitern und besser ausgebildeten Lehrern den Wert der Bildung vermitteln (Schülern wie Eltern).

Antwort
von Interesierter, 52

Grundsätzlich denke ich, wir brauchen mehr Bildung.

Speziell will ich hier auf die Erwachsenenbildung hinaus. Auch heute noch wird vielfach der Werdegang bzw. die beruflichen Möglichkeiten eines Menschen mit seiner Schulbildung und seiner Erstausbildung festgelegt.

Ein weiteres Problem sind gerade die Kinder von Alleinerziehenden. Für einen Alleinerziehenden ist es oft sehr schwer, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Dabei leiden meist beide. Wer die Statistiken liest, erkennt sofort, dass unter den von Armut bedrohten oder betroffenen Kindern überdurchschnittlich viele von Alleinerziehenden sind.

Auch wenn es komisch klingt, Armut kann man nicht mit Geld bekämpfen. Natürlich könnte man das Kindergeld erhöhen oder die Abzüge von Alleinerziehenden senken, aber das wäre nur wieder eine weitere Alimentierung. Das vorrangige Ziel sollte hingegen sein, dass jeder von seiner Arbeit leben kann.

Antwort
von wfwbinder, 48

Es gibt keine armen Kinder, sondern die Kinder von Menschen mit geringem Einkommen.

1. Arbeitsplätze schaffen (Aufgabe der Wirtschaft)

2. Die Leute für die Arbeitsplätze qualifizieren, die es gibt, die aber unbesetzt sind.

3. Die Bildung verbessern, damit nicht 20 % der Kinder mit dem Makel "nichtausbildungsfähig" verlassen.

4. Die Öffnungszeiten von Kindergärten und Kindertagesstätten so ausdehnen, dass es den Eltern leichter fällt Anstellungen anzunehmen.

Antwort
von Menuett, 18

Eine breite, gut erreichbare, Kinderbetreuung mit sehr langen Öffnungszeiten.

Eine alleinerziehende Verkäuferin ist in der Regel Hartz4-Empfängerin. Die Öffnungszeiten bekommt sie mit der jetzigen Kinderbetreuungszeiten einfach nicht hin.

So ist das in ganz vielen Berufen - hilft da keine Familie, winkt direkt das Amt.

Antwort
von BellAnna89, 26

Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Witz. Zumal sich viele auch noch um ihn herum winden können (Gastro...). 

Kinderbetreuung sollte kostenlos sein, also grundsätzlich über Steuer finanziert werden. So würde jeder automatisch beitragen, was er kann. Sie sollte grundsätzlich von 7 bis 18 Uhr angeboten werden (mit Unterricht natürlich), damit Eltern, insbesondere Alleinerziehende, beruhigt, gewissenhaft und mit voller Aufmerksamkeit ihrem Beruf nachgehen können. Außerdem sollte die Betreuung auch interessante Freizeitgestaltung beinhalten, also z.B. Tanzkurse, Schwimmkurs, oder unterschiedliche AG`s wie Handarbeit, Töpfern, Chor... Am besten mit einer Jahresfeier, wo die Projekte vorgestellt werden können.

Die Betreuung sollte innerhalb der Schule stattfinden, sodass die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld und sozialen Netzwerk Förderung erfahren, und auch keine Notwendigkeit besteht, das Kind erst von A nach B zu kutschieren.

Weiterhin sollte Schulmaterial durch die Schule organisiert werden, damit jedes Kind die notwendigen Dinge wie Hefte, Stifte... hat.

Es sollte innerhalb der Schulstruktur, möglichst gemeinsam, gekocht werden, evtl auch ein durch die Schule bzw den Staat organisiertes Frühstück, um gesunde Ernährung zu sichern.

Gleiches sollte auch für Kitas gelten.

Wenn die Schule all das bietet, existiert keine “Kinderarmut“, weil jedes Kind versorgt ist. Die Eltern müssen nur noch Kleidung bezahlen. Und Familienwochenenden planen.

Entsprechend müssen steuerliche Abgaben und Kindergeld angepasst werden.

Eltern, insbesondere Alleinerziehende, sollten besonders geschützt werden durch Arbeitsgesetze. Unternehmen, die besonders kinder/elternfreundlich sind, sollten finanzielle Unterstützung und öffentliche Anerkennung erhalten.

Mh. Joa, so spontan fällt mir das jetzt ein. Kein Appell an Schulen, sondern den Staat, nicht falsch verstehen.

Antwort
von soissesPDF, 11

Den Hartz IV Regelsatz für Kinder erhöhen, mindestens auf die Höhe gleich wie für Erwachsene.

Ohne neoliberale Ideologiebesoffenheit von SPD und CDU, da sich die Pflicht aus dem Grundgesetz ergibt.

Antwort
von Nashota, 38

Am besten keine Arbeitslosigkeit. Viel mehr Chefs, die in Frauen, die Mütter sind, keine Belastung sehen. Mehr Teilzeitangebote mit der zugesicherten Möglichkeit, in Vollzeit zu gehen, wenn Kinder aus dem Gröbsten raus sind. Und keine Hungerlöhne, mit denen Familien kaum über die Runden kommen. Wenn Chefs gute Arbeit wollen, sollen sie entsprechend ausreichend Personal einstellen und auch entsprechend bezahlen.

Bessere Betreuungsangebote, vor allem immer noch im Westteil Deutschlands und mehr Möglichkeiten der finanzierbaren Freizeitgestaltung sind eine andere Baustelle.

Antwort
von teafferman, 12

Mehr Geld brauchen wir auf gar keinen Fall. 

Ja mag erstaunen, aber wenn ich höre und lese, dass teilweise 80% der für Minderjähige zur Verfügung gestellten Mittel in Verwaltungskram fließen, dann beantwortet sich Deine Frage fast von selbst. 

Ist aber nicht das einzige Thema, welches als anzugehen schon lange angemahnt wird. Nicht nur von deutschen Experten. Die Europäische Kommission für Menschenrechte hat da schon lange manchen Vorschlag auf dem Tisch, andere Kommissionen der EU ebenfalls. Hier und da kommt es zu einem höchstrichterlichen Urteil, weil das Geld nicht da ankommt, wo es für gedacht ist. 

Tatsächlich ist auch die Geldverteilung an sich ungerecht. Da beißt für mich keine Maus einen Faden von ab. 

Aktuell werden z.B. Steuern auf notwendige Kinderdinge erhoben. Die könnten abgeschafft werden. Damit würde es auch für Sozialtransferleistungsbezieher leichter, zu angemessener Zeit z.B. neue Schuhe kaufen zu können. Warum auf Windeln Steuern erhoben werden erschließt sich mir eh nicht. 

Dann ist es eine altbekannte Tatsache, dass viele Eltern nicht kochen können, keinen Haushalt führen können. Mal abgesehen von der Tatsache, dass menschliche Entwicklung in Teilen der Bevölkerung schlicht ein Tabu-Thema ist. Würden hier Steuermittel eingesetzt, wäre es mittel- und langfristig nicht nur für die Minderjährigen von Vorteil. 

Ich schaue gerade durch eine andere Antwort und mir fällt dazu einer der zahlreichen Skandale zur Thematik ein: 

Die Bundesregierung hatte also für die Länder Gelder zur Verfügung gestellt zur Finanzierung z.B. von Freizeitaktivitäten der Kinder. Die wurden von den meisten Bundesländern erst mal gar nicht abgerufen. 

Dann wurden sie abgerufen, aber in einigen Bundesländern kamen sie nie bei den Gemeinden an. Sie wurden einfach anderweitig verwendet. 

Jo. dradio berichtete. dradio hat öfter mal einen Beitrag zur Thematik. Mittlerweile schalte ich dann aus, denn ich ertrage es einfach nicht mehr, wie dämlich die Bevölkerung ist, dass sie solche Inkompetenz immer wieder neu wählt. 

Oft geht es auch gar nicht um großes Geld. Beispiel sind hier Schulhöfe. Da einige Körbe aufstellen bricht sich keine Gemeinde einen Ast ab. Es brechen sich auch keine Erwachsenen einen Ast dabei ab, den jungen Menschen dann auf Augenhöhe die angemessenen Regeln zur Nutzung zu vermitteln. 

Habe ich in meiner Nachbarschaft. Komme ich regelmäßig dran vorbei. Hier war Hintergrund, dass sich in der Gegend ansonsten Dealer sehr aggressiv breit machten und die Polizei zu geringe Kapazitäten hat. Eines Tages hat dann wohl ein Elternbeirat sich durchgesetzt. Nun gibt es eine Körbe auf einem Schulhof. 

Nein. Da ist kein Hausmeister weit und breit nötig. Die jungen Menschen kümmern sich schon selbst aus purem Eigennutz darum, dass angemessene Regeln eingehalten werden. 

Sinnvoll wäre auch, wenn der Deutsche Sportbund sich dazu herablassen würde, allen Sportvereinen immer wieder ans Herz zu legen, Trainer zur Spezialausbildung Kinder- und Jugendtraining zu schicken. 

Und dann Musik. Wesentlich für junge Menschen. Es ist absolut nicht verständlich, warum manche öffentliche Halle ewig leer steht und die jungen Menschen keinen Platz haben um eigene Musik zu machen, zu üben und so fort. Hirnfrei. 

Schule sollte so zu Beginn der 5. Klasse eine Führung durch die Stadtbibliothek machen und dann gibt es zum Abschluss gleich den kostenlosen Jahreszutritt. Wenn ich recht erinnere, ist es in anderen europäischen Staaten hier und da so üblich. 

Patenschaften mit dem Handwerk schaden dem Nachwuchs bedeutend weniger als mit Großfirmen. Vor allen Dingen, wenn es sich dann auch noch um außereuropäische handelt. Was hat Microsoft oder Apple an deutschen Schulen zu suchen? Und dann noch verpflichtend. Ich glaube, mein Schwein pfeift. 

Schaue mal nach kostenlosem Lehrmaterial für Schulen. Da kann Dir schlecht werden. 

Ein Schulgarten kostet auch nicht die Welt. Der geht auch bei Platzmangel. - Oh!!! Hilfe!!!! Mensch wäre womöglich drauf angewiesen, sich von den zahlreichen Beiträgen auf Arte inspirieren zu lassen. 

Tja, und wenn dann die zuständigen Nichtsnutze mal aufhören würden, auf die an der Front sich für Minderjährige an deren Gängelband Einsetzenden einzuprügeln anstatt deren enorme Leistung auch mal öffentlich anzuerkennen, dann würde es auch Eltern leichter fallen, sich mit Erziehern und Lehrkräften öfter mal zu beraten und abzustimmen. Die Nichtsnutze sitzen in Ministerien. Studiert, aber noch nie ein Kind versorgt. 

Antwort
von BTyker99, 37

In den Nachrichten wurde gesagt, dass über 50% der armen Kinder 2-3 Geschwister haben, was weit über dem Durchschnitt liegt. Die Vermutung liegt nahe, das arme Eltern besonders viele Kinder bekommen und nicht, dass es ein allgemein hohes Armutsrisiko für Kinder gibt. Die Familien werden also nicht aufgrund ihrer Kinder arm, sondern die Eltern entschließen sich dazu Kinder zu bekommen, obwohl sie wissen, dass sie diese nicht adäquat versorgen können. Vielleicht sehen sie die Kinder auch als Möglichkeit an, ihre Einnahmen per Kindergeld zu erhöhen.

Dagegen kann man staatlich natürlich nichts tun, man könnte höchstens das Kindergeld kürzen, um solche Anreize zu minimieren, aber man kann den Eltern nicht verbieten, Kinder zu bekommen. Auf jeden Fall denke ich nicht, dass viele dieser Eltern durch Arbeit ihre Situation verbessern könnten, da die Kinder-reichen Familien vermutlich häufig aus dem eher ungebildeten Milieu kommen, und somit auch mit einer (somit schlecht bezahlten) Arbeit nicht besser da stehen würden, als mit Hartz4 und sonstigen staatlichen Leistungen. Durch die "Zuwanderung" wird das Problem natürlich noch krass verschärft werden, da das Sozialsystem zusammen brechen wird und noch weitere arme (Groß)familien mit eher schlecht gebildeten Eltern dazu kommen werden.

Kommentar von teafferman ,

In den Nachrichten wird gerne Mist verbreitet. Schlechte Kinderbetreuung ist nicht von der Anzahl der Kinder abhängig. Diese Tatsache hat sich von der Leyen als Allererstes mal als damals zuständige Bundesministerin von einer Fachkommission schriftlich geben lassen. Auf unsere Kosten, versteht sich. Da wurde auch der Frage nachgegangen, ob es zum Nachteil von Kindern ist, wenn ihre Eltern beide voll berufstätig sind. Wurde auch verneint. 

Zudem ist es auf keinen Fall unnatürlich, mehr als ein Kind zu bekommen. Im Gegenteil: Hätten unsere Vorfahren immer nur ein Kind bekommen, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. 

Keine Ahnung, wo Du Nachrichten hörst oder siehst. Ich möchte Dir mal dringend ans Herz legen, dradio zu hören. Da hörst Du dann die Fakten. Die Quellen werden auch genannt, denn sie sind seriös genug, die Grundlage ihrer Erhebung auch zu veröffentlichen. 

Kommentar von Jonas711 ,

In den Nachrichten wurde gesagt, dass über 50% der armen Kinder 2-3 Geschwister haben, was weit über dem Durchschnitt liegt.

Ich gehe davon aus, dass du dich auf die aktuelle Bertelsmann-Studie beziehst. Diese gibst du dann allerdings falsch wieder.

36,4% leben in Familien mit mindestens 3 Kindern. Betrachtet man nur Partner-Familien, so sind es 47,1%. 

50,2% leben beim alleinerziehenden Elternteil.

Quelle: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePubli...

Kommentar von BTyker99 ,

Ich behaupte nicht, dass es unnatürlich ist, sondern eher, dass arme Menschen überproportional viele Kinder haben, im Vergleich zum Durchschnitt. Viele Familien der Mittelschicht haben nur 1-2 Kinder, die praktisch mit dem Silberlöffel aufwachsen; reichere Familien haben auch häufig mehr Kinder, weil sie es sich leisten können. Aber die vielen kinderreichen, armen Familien ziehen die Statistik stark nach unten und dagegen kann man meiner Meinung nach politisch nichts tun. Man kann weder verbieten, dass Menschen, die sich keine Kinder "leisten" können, auch keine bekommen, und andererseits kann man den Kindern auch nicht noch wesentlich mehr finanzielle Mittel aus dem Steuertopf zukommen lassen, weil sich die Steuerzahler dann zurecht benachteiligt fühlen würden. Manche Menschen arbeiten ihr ganzes Leben, ohne jemals Zeit/Geld für die Familiengründung zu haben - wenn die dann noch die Kinder anderer durchfüttern würden (mehr als schon bisher), würden viele Aggressionen entstehen, ähnlich wie es aktuell in Bezug auf die Flüchtlinge schon der Fall ist.

Kommentar von vitus64 ,

"Schlechte Kinderbetreuung ist nicht von der Anzahl der Kinder abhängig."

Die Frage ist ja nur, ob die schlechte Kinderbetreuung die Ursache des Problems ist.

In der Antwort wird zu recht darauf hingewiesen, dass Familien mit geringem Einkommen überdurchschnittlich viele Kinder haben.

"Zudem ist es auf keinen Fall unnatürlich, mehr als ein Kind zu bekommen."

In der Antwort war von 3-4 Kindern die Rede.

Kommentar von BellAnna89 ,

In meinem näheren Umfeld hat eine Familie 12 Kinder, eine 10, eine 8, und eine 6, die sind alle nicht auf Hilfe angewiesen. Ich selbst bin mit dem dritten schwanger und die Älteste besucht eine Privatschule, also von Hartz-IV weit entfernt. Die Antwort besteht aus haltlosen Behauptungen, die keiner empirischen Sozialforschung stand halten können.

Kommentar von BTyker99 ,

Es gibt keinen Grund, das persönlich zu nehmen. Es ging bei den Aussagen um statistische Aussagen und nicht um Einzelschicksale. Dass reiche Familien im Schnitt wieder mehr Kinder haben, als die hart arbeitende Mittelschicht, habe ich ja auch angedeutet.

Antwort
von SLS197, 43

Weniger Geld für Immigranten und weniger Geld für deren Unterstützung ausgeben. Deutschland soll sich lieber um die eigenen Leute kümmern welche seit Jahren Hilfe brauchen und nicht allen Immigranten Geld auszahlen damit das Geld für andere Sachen vorne und hinten nicht reicht

Kommentar von Interesierter ,

Das zu hören, tut weh.

Schau dir heute die Migranten von vor 20 oder 30 Jahren an. Der überwiegende Teil von ihnen ist heute berufstätig, bezahlt Steuern und Abgaben.

Das wird mit den jetzt ankommenden Menschen nicht anders sein. Interessant ist auch Eines: Ein Einwanderer wird im Schnitt nach 5 Jahren zum Steuer- und Abgabenzahler. Ein Neugeborenes erst nach 20 bis 25 Jahren.

Das heisst, Einwanderungspolitik wirkt sehr viel schneller als Familienpolitik.

Kommentar von AbigailWilliams ,

Kein guter Ansatz, finde ich. Du würdest doch schließlich auch wollen, dass du unterstützt werden würdest, wenn du aus irgendeinem Grund in ein anderes Land fliehen müsstest.

Kommentar von CamelWolf ,

Also mir hat bisher noch niemand nachgewiesen, dass es ihm in Deutschland wegen der Aufnahme von Menschen in Not  wirtschaftlich schlechter geht als vor deren Aufnahme.

Kommentar von Jonas711 ,

Dieses Jahr wurde ein Haushaltsüberschuss von 18 Milliarden erwirtschaftet. Zudem ist das Geld derzeit aufgrund der EZB unfassbar günstig, sodass viele Wirtschaftswissenschaftler dazu raten, jetzt Schulden aufzunehmen. 

Das Problem ist also weniger, dass das vorhandene Geld nicht reichen würde, sondern eher, dass es nicht gut eingesetzt wird.

Antwort
von Sagittarius1989, 4

Familien Fördern,vor allem Großfamilien. in den schulen Kindern beibringen das nicht nur Berufskarriere  wichtig ist sondern auch das Familie gründen.

Hat in der DDR doch auch gut geklappt,Arbeiten und Kinder bekommen.

was wir brauchen sind Kitas in Firmen und Unis damit auch, Junge Menschen in ihrer Ausbildungszeit Kinder sich leisten können. Norwegen macht das schon mal gut.auch sollte die Rolle der Mutter und des Vaters mal wieder was wert sein,und nicht nur ich habe Viel Geld und bin Boss.

Antwort
von lupoklick, 17

Kinder-ARMUT ???

Wie leben Kinder in Deutschland  ---- und in Bangladesh ???

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