Heeeschen am 05.10.2007 um 13:54 Uhr
in Trebic (wo immer das sein mag) zwei Elternpaare fast ein Jahr lang die falsche Tochter als ihr Kind zu Hause hatten - die Mädchen wurden im Krankenhaus vertauscht, wurde jetzt durch einen Gentest bewiesen. Ich wüsste nicht, was ich täte: Sollen die Kinder "rückgetauscht" werden oder soll alles so bleiben wie es ist? Ich hab Gänsehaut....was würdet Ihr tun?
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Das ist eine Problematik die ich Niemandem wünsche. Diese seelischen Konflikte sind einfach grausam.
Ich denke, niemand kann sagen, wie er sich verhalten, reagieren würde, wenn er nicht in dieser Konfliktsituation steckt. Man hat das aufgezogene Kind lieb, obwohl es dann nicht das Eigene ist. Zum Eigenen hat man natürlich auch eine Bindung (meistens jedenfalls). Und für die Kinder ist so eine Situation zumindest genau so grausam wie für die Eltern.
Wenn ich in dieser Situation wäre, wäre für mich auch Eines sicher: Ohne Fachhilfe geht das nicht. An der Lösungsfindung sollte und muss m. E. auf jeden Fall ein Psychologe beteiligt werden.
das ist irgendwie problematisch, einzigster punkt ist halt das das kind was die anderen eltern grossziehen eigentlich das deinige ist, jedoch das welches du hast aufwachsen sehen und erzogen hast ja auch irgendwie das deinige ist, ich wuesste nicht wie ich da entscheiden sollte, habe auch einen sohn, wenn ich mir nun vorstelle es wäre nicht meiner, ich wäre igendwie ratlos und wuerde mich erstmal mit dem anderen paar zusammensetzen und auf jedenfall das krankenhaus fertig machen, denn sowas darf unter keinen umständen passieren
Heeeschen am 5. Oktober 2007 14:09 Nein darf nicht, aber ist wohl passiert - zum Glück wohl nicht bei uns...

Wenn mir das andere Kind besser gefällt, würde ich auf einem Rücktausch bestehen. :)

Die Kinder müssen wohl in jedem Fall wieder zu ihren "rechtmässigen" Eltern.
Schliesslich sind sie mit diesen genetisch verwandt und haben dort möglicherweise auch leibliche Geschwister.
Wieselchen1 am 8. Oktober 2007 07:12 ... und wenn du dich scheiden lässt und mit deiner neuen Partnerin auch Kinder hast, sind diese auch genetisch verwandt. Wenn da aber die Parteien zerstritten sind, stört das keine S** ......ebenso nicht bei Adoptionen.
Nein, diese Ansicht kann ich nicht teilen. Wenn die Kinder sich in "ihrer eingelebten" Familie wohl fühlen, dann sollte man sie dort auch lassen und den Rest über Besuchsrecht usw. klären...
demosthenes am 8. Oktober 2007 12:49 @Tanzwiesel:
fast ein Jahr lang ist ja noch kein halbes Leben - da dürfte das Kind sich auch in der leiblichen Familie noch wieder einleben können.
In einer Patchworkfamilie wissen die Kinder von ihrer genetischen Verwandschaft.
Wenn sie aber in unterschiedlichen Familien lebten und nichts miteinander zu tun hätten, dann dürfte das nicht der Fall sein und damit bestünde die Gefahr des Inzestes - wäre nicht der erste derartige Fall.
Wieselchen1 am 8. Oktober 2007 13:50 Nun, da ist aber nun folgende Zwickmühle: Wenn keiner etwas davon weiß, dann weiß auch keiner, ob er Inzest betreibt. Wenn aber die Info in beiden Familien vorliegt, dann kann auch ein Inzest vermieden werden.
Ich teile deine Ansicht, dass Kinder nach einem Jahr sich leicht in einer anderen Familie einleben, nicht so ganz. Schließlich und endlich sind auch Kinder Individuen und leiden unter Verlustängsten, gerade in den ersten Jahren, da in dieser Zeit für die Kinder Sicherheit die einzige mögliche Überlebensstrategie zu sein scheint.
Wahrscheinlich kann man sie, wenn sie älter sind und schrittweise an die Änderung heranführt wesentlich leichter mit der "richtigen" Familie bekannt machen als im jetztigen Moment.
Wieselchen1 am 8. Oktober 2007 13:50 Nun, da ist aber nun folgende Zwickmühle: Wenn keiner etwas davon weiß, dann weiß auch keiner, ob er Inzest betreibt. Wenn aber die Info in beiden Familien vorliegt, dann kann auch ein Inzest vermieden werden.
Ich teile deine Ansicht, dass Kinder nach einem Jahr sich leicht in einer anderen Familie einleben, nicht so ganz. Schließlich und endlich sind auch Kinder Individuen und leiden unter Verlustängsten, gerade in den ersten Jahren, da in dieser Zeit für die Kinder Sicherheit die einzige mögliche Überlebensstrategie zu sein scheint.
Wahrscheinlich kann man sie, wenn sie älter sind und schrittweise an die Änderung heranführt wesentlich leichter mit der "richtigen" Familie bekannt machen als im jetztigen Moment.
Ja sehe ich auch so - grausam :-(
Ja, die Betroffenen tuen mir zutiefst leid. Vielleicht schaffeb es die Familien ja zu kooperieren so nach dem Motto ok nun haben wir jeder 2 Töchter. Wäre wahrscheinlich die humanste Lösung!!
@ maitenie: Das ist auch einen Daumen hoch wert! Mindestens einen....