Frage von Flauschanaa, 46

Kinder und Jugendpsychiatrieee?

Habe eine frage, angenommen man ist extrem schüchtern, redet mit niemandem fremden, traut sich nichts und hat angst was andere über einen denken, sollte man sich dann einweisen lassen?

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, Psyche, Psychologie, 24

Hallo Flauschanaa,

Du bist ja noch recht neu bei uns, daher erstmal: herzlich willkommen!

Nein, das sind keine Gründe für eine Einweisung. Ist es so bei Dir, dass Du all das in Dir spürst? Wie alt bist Du, wenn ich das fragen darf? Erzähle doch mal etwas mehr, natürlich nur, wenn Du möchtest :)

LG

Buddhishi

Antwort
von conelke, 17

Das ist mit Sicherheit kein Grund für eine Einweisung. Es würde auch keinen Arzt geben, der dies in die Wege leiten würde.

Dieses Verhalten kann einfach altersbedingt stark ausgeprägt sein. Gibt sich aber im Verlauf der Jahre, wenn man älter wird.

Vielleicht sollte man da einfach ein bisschen an sich arbeiten und mal über seinen eigenen Schatten springen, um festzustellen, dass einem nichts passieren kann, wenn man sich ein wenig öffnet.

Einfach mal auf Fremde zugehen, nach der Uhrzeit fragen oder nach einem Weg irgendwo hin. In kleinen Schritten üben.

Antwort
von Midnight1999, 8

NEIN!!! Die heutige Gesellschaft schreibt dir vor, wie du zu sein hast: selbstbewusst, smart, kommunikativ, ... kurz: extrovertiert. Es gibt aber auch noch andere wie dich - die Introvertierten (immerhin um die 50% weltweit). Daran ist nichts Schlimmes oder "Unnormales". Über eine AMBULANTE Therapie solltest du erst nachdenken, wenn diese Eigenschaften dich im Alltag behindert.

Antwort
von FataMorgana2010, 24

Nein. Wenn man sich dadurch belastet fühlt, sollte man vielleicht über einen Besuch beim Arzt und dann über eine Therapie bei einem Psychotherapeuten nachdenken - aber ganz sicher nicht über eine stationäre Einweisung in eine Klinik. 

Kommentar von Flauschanaa ,

danke :)

Antwort
von yatoliefergott, 19

Nein, aber ein normaler Psychologe wäre gut

Antwort
von flupu, 22

Absolut nicht! Ich kenne das aus meiner Jugend auch. Im Nachhinein wäre ein Psychotherapeut super gewesen, eine Verhaltenstherapie. Die habe ich allerdings leider erst viel später gemacht, aber sie hilft wirklich!

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