Frage von antwortbitteja, 291

Kinder nehmen die Schule zu ernst?

Man kann alles erreichen, auch ohne Schule. Wieso wird den armen Kindern eingeredet, dass die Schule über ihre Zukunft entscheidet? Teilweise beeinträchtigen die Kinder ja schon ihre physische Gesundheit sowie psychische Gesundheit, um gut in der Schule zu sein. Wieso werden Kinder so erzogen, dass sie nur Leistung bringen? Ich habe zwei Kinder und halte nichts von besagten Eltern. Die meisten Kinder haben mittlerweile fast keine Freizeit, da sie nur unwichtige Termine (Klavier etc.) haben und denken, sie wären ohne Leistung wertlos.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von paulklaus, 40

Das Problem ist, DASS Schule über die Zukunft entscheidet, so miserabel unser Schul-System auch faktisch ist !

Dass Eltern ihre Kinder mit völlig falschem Ehrgeiz zu (noch mehr) Leistung erziehen, ist meines Erachtens ein ganz anderes Thema !!

pk

PS: Deine Frage finde ich hochinteressant, zumal sie auf offenbar nicht lösbare große gesellschaftliche Probleme / Phänomene eingeht !! DH !!!

Antwort
von HanabiChan, 91

Hallo :)

Ich denke, gerade in Deutschland kann man nicht viel ohne Schule erreichen, außer noch mehr Arbeit im Erwachsenenalter. Also entweder als Kind, oder als Erwachsener alles nachholen. Die Schule wird besonders von der Gesellschaft stark gelenkt. Man muss einen guten Abschluss haben und gute Noten, um einen guten Beruf einschlagen zu können. Der Staat möchte ja schließlich nur nützliche Arbeiter haben ;) Nur die Besten bekommen Studien und gute Ausbildungsplätze. Teilweise muss man schon als Jugendlicher gewisse Grundkenntnisse liefern, um eine minimal Chance zu haben, bestimmte Berufe erreichen zu können.
Und wie du angesprochen hast, ist man in dieser Gesellschaft tatsächlich ohne Leistung wertlos. Wenn man keine Leistung erbringt, will dich auch kaum einer haben. Hat man keinen guten Abschluss, dann hat man kaum Chancen auf eine (gute) Ausbildung, dann hat mein kein Geld, keine Wohnung...nichts. Traurig aber wahr.

Man sollte also möglichst gute Schulleistungen bringen...was nebenbei passiert, sollte im Interesse der Kinder liegen (Hobbys, Freizeitgestaltung). Ich kenne auch Kinder, die kaum Freizeit haben, weil die Eltern so viel mit ihnen vorhaben. Und dann kenne ich Kinder, die Spaß im Verein und beim Klavierspielen haben und das mit entscheiden durften.

Schule ist wichtig und absolut nicht zu unterschätzen. Die Freizeitgestaltung sollte im Interesse der Kinder liegen (natürlich sollten Eltern auch das Eine und Andere anbieten, damit Kinder mal reinschnuppern können, um das ideale Hobby zu finden. Tanzen, Fußball, Musik, Reiten etc.).

LG :)

Antwort
von petrapetra64, 17

es wird den Kindern nicht eingeredet, es ist eine Tatsache, dass die Schulausbildung über die Zukunft entscheidet. Man kann eben nicht alles erreichen ohne Schule. Da müsste man schon extreme Begabungen haben und selbst die muss man schulisch erst mal fördern. 

Ansonsten heißt es ohne Schule erst mal keine Ausbildung und damit lebenslang Mindestlohn und H4. Und damit werden nur wenige wirklich glücklich im Leben. Ich kenne da einige, denen es so ergangen ist. Die dachten auch lange, sie kämen auch ohne gute Schule durchs Leben. So lange man jung und gesund ist, geht das auch eine Weile gut. Aber irgendwann gibt es eben keinen Job mehr und damit auch kein Geld.

Regelmäßig zur Schule zu gehen, sich anzustrengen,zu lernen lehrt einem auch anderes, was für das Leben wichtig ist, Durchhaltevermögen, Teamfaehigkeit und vieles mehr. Heute heisst es viel zu schnell, "die armen Kinder" und wenn es ihnen zu viel wird oder sie keine Lust haben, dann will man sie gleich beschützen. Und man vermittelt ihnen, dass sie was besonderes sind. Damit kann man das Leben aber nicht bewältigen, denn man muss im Leben auch was tun und was bringen, um was zu erreichen. 

Womit ich dir aber Recht geben will, dass ist die Tatsache, dass viele Eltern zu viel Druck ausüben und auch das Privatleben total verplanen und alles auf später ausrichten, am Bestem im Kindergarten bereits die 3. Fremdsprache lernen sollen. Das ist einfach zu viel, Kinder müssen auch einfach Kind sein dürfen, sie  brauchen auch Freizeit, Erholung und Freunde im Leben. Nicht alles, was möglich ist, muss auch gemacht werden und man muss nicht sein Ausbildungsziel immer auf schnellstem Weg erreichen. Auch mit ein oder zwei Jahren Umweg kommt man noch gut zum Ziel, vielleicht sogar besser. 

Und weiterhin sollte man auch in Betracht ziehen, dass nicht jedes Kind ein Theoretiker ist, es ist einfach nicht jedem in die Wiege gelegt, im Schnelldurchlauf durch die Ausbildung zu jagen und Wissenschaftler, Chirurg oder Manager zu werden. Und das ist auch gut so. Viele Eltern überfordern dann ihre Kinder. Und auch die Schule müsste mehr auf die unterschiedlichen Kinder eingehen können, auch auf die Lernschwächeren.

Auch im Handwerk gibt es gute und sichere Jobs, man muss einfach die Neigungen der Kinder berücksichtigen und woran sie Spass haben. Und es gibt heute auch viele Wege, wie man an sein Ziel kommen kann, auch wenn man erst spät aus den Startlöchern kommt. Aber dieser Weg ist dann halt auch schwieriger und anstrengender. 

Die Tatsache, dass ein Kind keine Gymnasiumsempfehlung bekommt, bedeutet nicht, dass aus einem Kind nichts wird. Manche Eltern denken das aber halt. Und dieses G8 finde ich auch nicht gut, langsamer mit weniger Stress kommt man manchmal einfach besser ans Ziel. Sonst ist man schon kaputt, bevor es richtig los geht.

Meine Kinder waren/sind beide auf einer Gesamtschule. Mein Großer ist mit Hauptschule raus (Noten reichten für die 10. nicht), hat dann über Berufsfachschule die mittlere Reife gemacht und eine handwerkliche Ausbildung, wo er richtig gut wurde (auch in der Schule) und hat auch Spaß daran. Und macht nebenher jetzt noch den Techniker. Er hat spät kapiert, dass Schule auch für ihn wichtig ist, daher muss er jetzt mehr tun und hat mehr Stress, um das zu erreichen, was er gerne möchte. 

Mein Kleiner hätte auch aufs Gymnasium gehen können. ihm fällt Schule leicht. Viele fanden es nicht okay, dass er auf die Gesamtschule geht und die 2. Fremdsprache erst in der Oberstufe lernen wird. Sie meinen, da hätte er schneller durchrennen können durch die Schule. Aber er hat einfach auch Spaß am Werkunterricht gehabt  und er kommt so genauso gut durch die Schule und Ausbildung, aber mit weniger Stress. und Druck macht er sich selbst schon genug, da muss ich ihn eher runter holen, dass auch mal eine schlechtere Note kein Untergang ist. 

Antwort
von FouLou, 64

Ja kann man, nur ist dies der schwierigere weg. Als kind hat man noch zeit umd sich auf bildung und ausbildung zu konzentrieren. Wenn man ersteinmal aus dem alter raus ist und sich um seinen eigenen Lebensunterhalt kümmern muss wird das ganze schwieriger. Dann arbeitet man seine 8 stunden und hat danach noch 3 stunden abendschule weil man etwas besseres erreichen will.

Ganz ohne schule würde heissen das viele Kinder nicht richtig lesen und schreiben lernen würden. Genauso wenig rechnen. Alles grundkenntnisse die man in unserer gesellschaft können muss um überhaupt irgendetwas zu erreichen.

Ich kann deinen standpunkt verstehen und ich denke es ist wichtig auch mal fünfe gerade sein zu lassen und seine kinder realistisch einzuschätzen und z.b. ein kind was nicht die fähigkeiten für ein abi hat auch nicht zum abi prügeln.

Die besagten termine auf die du anspielst sind nicht immer unwichtig. Klar werden hier und da kinder ohne das sie besonderes interesse dran haben in vereine gesteckt oder müssen ein instrument lernen. Aber in den meisten Fällen haben die kinder selbst interesse daran diese termine wahrzunehmen und möchten dahin.

Wer etwas erreichen will muss etwas leisten. Das ist in allen dingen so egal was es ist.

Und wer nicht auf dem in unserer gesellschaft einfachsten weg etwas erreichen möchte muss später mehr leisten und umwege in kauf nehmen.

Antwort
von irgendeineF, 31

Deine armen Kinder... Wenn du ihnen jetzt nicht beibringst, dass man im Leben etwas tun muss, um was zu erreichen (denn das ist so), dann werden sie nie ein selbstständiges Leben führen können. Sie haben dann kein Allgemeinwissen, wissen nicht, wie man an Arbeit kommt (ohne Schulabschluss erst recht nicht), können nicht mit Geld umgehen (weil sie nicht richtig rechnen können) usw.

Antwort
von Turbomann, 82

@ antwortbitteja

Ich bin auch nicht ganz deiner Meinung, dass man alles auch ohne Schule erreichen kann.

Heute brauchst du die Schule um einen guten Abschluss hinzulegen, denn immer noch braucht man einigermassen gute Zeugnisse.

Man muss sich mit seinen eigenen Kindern nicht den ehrgeizigen Eltern anschliessen, die ihren Kindern den Terminkalender vollknallen: Morgens Schule, mittags Geigenunterricht und Ballet, dann Tennis und und.

Das ist jetzt etwas überzogen dargestellt, aber viele Kinder haben einen volleren Terminkalender wie mancher Manager.

Man sollte Kinder auch noch Kinder sein lassen, die Erwachsenenwelt holt sie noch früh genug ein.

Man muss sich nach seinen Kindern richten und deren Fähigkeiten fördern im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Die Reizüberflutung kommt von allen Seiten und teilweise machen es die Eltern noch vor.

Wenn Kinder nur gedrillt werden, verlieren sie irgendwann die Lust, es sollte sich die Waage halten und es ist schon ein Unterschied, ob die Eltern jetzt da Wert darauf legen, sei es, dass sie ihre eigenen verpatzen Träume erfüllt sehen wollen, oder ob Kinder eine Fähigkeit haben, die man im vernünftigen Maße fördern kann.

Warum sind denn heute viele Schüler schon beim Psychiologen, weil sie mit ihrer Welt nicht mehr klarkommen. Kinder brauchen auch von zuhause aus Lob und Aufmunterung und nicht nur Druck. Vor allem Verständnis und Aufmerksamkeit.

Wobei ein gesunder "Druck" manchmal angebracht sein kann, denn wenn man alles schleifen lässt, das geht auch nicht.

Antwort
von Menuett, 22

Mir kommt da immer die Galle hoch, wenn Schule als etwas Schlimmes gehandelt wird.

Kinder lernen sehr sehr gerne, ihr Hirn ist darauf ausgelegt.

Und dann kommen irgendwelchen dämlichen Erwachsenen und erzählen ihnen, dass sie ja gar nicht gerne lernen und schon vor der Einschulung wird vom "beginnenden Ernst des Lebens" das Kind verängstigt.

Lernen und Leben macht Spaß!

Bei der beruflichen Zukunft entscheidet der Schulabschluss doch ganz entscheident mit.

Ich kenne nur Kinder mit genügend Freizeit.

Um die Jahrhundertwende gingen die Kinder übrigens von 8 -12 und dann nochmal von 13-16 Uhr in die Schule. Und hatten danach noch Hausaufgaben auf und zum Schluss nur einen Volksschulabschluss.

Da ist das heute doch Gold gegen.

Antwort
von kiniro, 1

Ich rede ja immer davon, dass Schule total überbewertet wird.

Das habe ich in den letzten 8 Jahren mitbekommen, in denen ich mich mit dem Thema Homeschooling (zu meiner Anfangszeit) und im Laufe der Jahre mit Unschooling bzw. Freilernen befasse.

Übrigens empfehle ich Schulgläubigen den Besuch von Vorträgen folgender Damen zum Thema Freilernen:

Karen Kern sowie Stefanie Mohsennia.

Beides bodenständige Frauen, die ihren Kindern ermöglicht haben, sich selbst zu bilden.

Das sind übrigens nicht die einzigen, die ich persönlich aus der Freilerner-Ecke kenne.

Antwort
von autmsen, 24

Ich habe jetzt mal aufgehört, das Geschreibsel zu Deiner Frage weiter zu lesen. 

Lieber erinnere ich hier den Lebenslauf einer Erfinderin. Wenn ich recht erinnere aus Kanada. Das Mädchen war noch nicht volljährig und ging kaum zur Schule als es nicht nur den ersten Preis für seine wesentliche Erfindung erhielt. Darüber hinaus boten ihm Elite-Universitäten der Welt einen Studienplatz, Hilfe und Finanzierung der Patentierung und Hilfe und Finanzierung des Aufbaus eines eigenen Unternehmens basierend auf der Erfindung an. Das Angebot der Elite-Universitäten war irgendwie mit der Preisverleihung gekoppelt. 

Das Mädchen - ich wiederhole: minderjährig und kaum zur Schule gegangen - nahm also den Preis selbst an. Und hielt dann eine Rede. In dieser führte es aus und begründete, warum es jegliche Unterstützung zur Patentierung seiner Erfindung ablehnen müsse. Auch am Aufbau eines eigenen Unternehmens hatte es keinerlei Interesse. 

Es erklärte der Weltelite,, Glück ließe sich nicht kaufen. Und auch sonst alle Lebenswesentlichkeiten. Zum Beispiel das große Glück, von den eigenen Eltern immer bei der Verfolgung eigener Interessen unterstützt worden zu sein. Sie erklärte, ihre Eltern hätten nie versucht, sie in eine Geschlechtsrolle zu pressen. Nur deshalb habe sie die Chance gehabt, eine wesentliche technische Erfindung machen zu können. 

Sie bat also die anwesenden Führungskräfte, sie dabei zu unterstützen, die Erfindung der Welt, hier vor allen Dingen der sogenannten Dritten Welt, schenken zu können. So schenken zu können, dass niemals eine natürliche oder juristische Person Anspruch auf diese Erfindung erheben könne. 

Wer schickte mir diese Information? War es Pinkstinks? Oder eine andere Organisation? 

Wie auch immer. Später kam dann noch die Information, ob und für welche Uni sich das Mädchen entschieden hatte. Wenn ich recht erinnere war es Harvard. 

Das war jetzt ein Ereignis aus dem letzten Jahr. Wurde nicht von Burda oder Springer verbreitet. 

Ich kann ja auch einfach bei den Fakten unserer Gesellschaft bleiben: 

Zwischenstaatliche Abkommen bescherten uns sogenannte Gastarbeiter. Diese wurden in der Regel ghettoisiert. Sprachunterricht oder Hilfe bei kultureller Integration wurde ihnen verweigert. Ihre Kinder, unserer Sprache oft nur rudimentär mächtig, wurden in spezielle Klassen gesteckt, damit ihnen gute Deutschkenntnisse sicher weiter vorenthalten werden konnten. 

Und dann kam Merkel mit ihrer ersten Volksverhetzungskampagne. In dieser behauptete sie, Mulit-Kulti sei gescheitert. Abgesehen davon, dass sich Verfassungsrechtler mit dieser Äußerung klagevorbereitend beschäftigten, kamen Wirtschaftsfachleute und belegten: 

Die dritten Generation jener Gastarbeiter hatte es trotz der geschilderten Hemmnisse geschafft, diesem Staat 20% aller Arbeitsplätze zu schaffen. 

Denn tatsächlich sind Noten alleine sinnfrei. 

Das belegt die Tatsache, dass selbst Einser-Abiturienten in diesem Staat durchaus Analphabeten sein können. Wie Universitäten feststellen. Seit manchen Jahren. 

Und selbst, wenn die Noten berechtigt sind, heißt es noch lange nicht, dass die jungen Menschen ausbildungsreif sind, soziale Kompetenz besitzen. Beide Themen sind Ursache, dass immer weniger Ausbildugnsplätze besetzt werden können. 

Nein. Wie Du schon in Deiner Ausführung beschreibst: 

Kinder werden konditioniert. Deshalb sind nicht sie es, die Schule zu ernst nehmen, sondern die sie Konditionierenden. 

Und die Konditionierenden haben massive Probleme damit die Realität wahrzunehmen. 

Aber gut: Würde nicht so sehr auf Schule fokussiert, käme ja womöglich der Gedanke auf, Eltern hätten ihren Kindern gegenüber manche nichtstofflichen Pflichten wie Fürsorge, Erziehung, diesen vorausgesetzt Wahrnehmung der Individualität, Vorleben sozialer Kompetenz.... . 

Aber Hallo!!!! Das hat es ja noch nie gegeben - in den letzten rund 2.000 Jahren. Also jener Zeit, in welcher wir durchschnittlich alle 50 Jahre einen Krieg = Massenmord vom Zaun brachen oder uns zumindest an anderem Ort massivst daran beteiligten. 

Antwort
von putzfee1, 56

Na ja, wenn es dir egal ist, ob deine Kinder als Hilfsarbeiter oder Hartz4-Empfänger ihr Leben verbringen, dann kann ich deinen Standpunkt nachvollziehen. Sonst aber nicht. Ohne einen adäquaten Schulabschluss hat im heutigen Berufsleben keiner eine Chance. Selbst wer "nur" einen Hauptschulabschluss hat, hat schon Probleme, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wenn deine Kinder also irgendwann mal ein vernünftiges Leben führen sollen, solltest du deinen Standpunkt mal überdenken.

Allerdings glaube ich, du willst mit deiner Frage nur provozieren, so wie mit deinen anderen Fragen auch. So dämlich kann doch niemand sein, dass er das ernst meint, oder?

Kommentar von putzfee1 ,

Du selber scheinst ja auch keine allzu gute Schulbildung genossen zu haben, sonst müsstest du nicht solche Fragen stellen: https://www.gutefrage.net/frage/das-gesamte-deutschlandlied-auch-deutschland-deu... denn dann wüsstest du es besser. Darf ich mal fragen, mit was du deinen Lebensunterhalt bestreitest?

Kommentar von user023948 ,

Wahrscheinlich geht sie auf den Strich und dealt mit Drogen...

Antwort
von minime6114, 41

Als Schüler hat man ja wohl am meisten Freizeit! Und wenn man dann auch noch studieren geht, kann man danach bestenfalls Homeoffice betreiben. (Beispiel: der Freund meiner Schwester 27 Jahre alt und ein Einkommen von 3000€ netto!)
Ich werde alles dafür tun, dass meine Tochter in der Schule alles gibt, damit sie es danach leichter hat!!

Was hat Klavier damit zu tun? Ist doch kein Muss!

Antwort
von xSoulOfHopex, 93

Naja also ich bin ziemlich gut in der Schule, wenn ich das mal so sagen kann. 

Und ich hab Freizeit ohne ende..und weiß eigentlich nie was tun. 

Und ich bin der Meinung das Schule sehr wichtig ist. Ohne die kommt man heute selten noch sehr "hoch". 

Ich habe niemanden den ich stolz machen will. Ich mache das was ich will! Und nicht weil meine Eltern das wollen. 

Wenn ich Büroangestellte werden will werde ich das auch.Auch wenn meine Eltern wollen das ich zum Beispiel Ärztin werden soll. 

Mein Leben. Also auch meine Entscheidungen.

Antwort
von LustgurkeV2, 102

Richtig. Geb deinen Kindern Freizeit statt Bildung. Der Vorteil ist dann natürlich auch daß sie sich jetzt schon an die übermäßige Freizeit, die sie als ungebildeter Erwachsener haben werden, gewöhnen.

Antwort
von Grobbeldopp, 105

Weil die Schule über ihre Zukunft entscheidet. Deine Ideen stimmen einfach nicht.

Kommentar von antwortbitteja ,

Meine Ideen stimmen nicht? Begründe doch bitte diese Weisheit. Man kann alles erreichen: egal wie.

Kommentar von S7donie ,

Kann man nicht, erkenn doch das mal. Wie wahrscheinlich ist es dass deine Kinder ohne Geld und Bildung ihre Ziele erreichen können das Leben ist nicht der Film 'Das Streben nach Glück.'

Kommentar von antwortbitteja ,

Das Leben ist das, was man daraus macht.

Kommentar von S7donie ,

Hast du all deine Träume erfüllt? ;) Weil du wirkst nicht gerade so als ob du einen guten Schulabschluss hast. 

Kommentar von Barbdoc ,

Was hast du aus deinem Leben gemacht? Wenn's so großartig wäre, könntest du deinen Kindern jetzt Privatschulen bezahlen, in denen Selbstverwirklichung kein Problem ist. Worauf willst du überhaupt hinaus?

Antwort
von Virginia47, 25

Das ist die Vorbereitung aufs Leben. Denn auch im Arbeitsalltag muss man Leistung bringen, um bestehen zu können. 

Und erzähle mir nicht, dass Schule unwichtig sei. Wo sollen die Kinder denn sonst ihr Wissen herbekommen. Von so einer ignoranten Mutter wie dir? 

Ich finde Schule jedenfalls sehr wichtig. Und bin auch gern zur Schule gegangen. War eine strebsame Schülerin. Und war froh, dass ich so viel Wissen vermittelt bekam. 

Antwort
von Spirit528, 53

Weil man nur durch gute Bildung (d.h. vor allem etwas auf dem Papier stehen haben) einen anständigen Job finden wird wenn man aus dem Ghetto kommt. 

Antwort
von violavio,

heutzutage verlangen die schulen zu viel, aber dagegen ann man nichts machen, kein guter abschluss=kein guter beruf=wenig geld

Antwort
von derbas, 87

"Man kann alles erreichen, auch ohne Schule."
Theoretisch ja. Aber warum sollte man es sich unnötig schwer machen? Mit Schule geht es nun mal extrem viel einfacher.

Kommentar von antwortbitteja ,

Mit Schule muss man sich einem seltsamen System unterwerfen, indem man ständig gedemütigt wird.

Kommentar von Kasumix ,

Ja, aber dem System musst du dich so oder so unterwerfen... Oder ab in den Dschungel!

Kommentar von Spirit528 ,

Achja? Also ich habe mich nicht "unterworfen". 

Kommentar von Menuett ,

Öhm, ich lebe ganz gut in Mitteleuropa ohne mich zu unterwerfen.

Kommentar von Spirit528 ,

Ja und das System geht weiter und weiter und weiter. Aber durch Anti-Haltung schafft man das System nicht ab. Die zahlen über eine Dekade Zugang zu Wissen (zwar auch haufenweise Lügen, doch prinzipiell Wissen) - wieso sollte man das nicht nutzen?

Kommentar von KittyCat2909 ,

Mit Schule muss man sich einem seltsamen System unterwerfen, indem man ständig gedemütigt wird.

Du liest dich, wie ein trotziges Kind.

Kommentar von Menuett ,

Das sind doch wohl nur einzelne inkomptente Lehrer.

Die meisten machen ihren Beruf sehr gerne und vermitteln das auch ihren Schülern.

Kommentar von derbas ,

Ah okay. Hartz 4 oder ein mieser Drecksjob wegen fehlendem Schulabschluss ist ja so viel weniger demütigend...

Kommentar von antwortbitteja ,

Wer redet denn von Harz IV? Es gibt zig Leute, die es "mit anderen Mitteln" geschafft haben, ihren Traum zu verwirklichen.

Kommentar von S7donie ,

Nenn mir bitte Beispiele, von welchen Leuten redest du? ;)

Antwort
von Kasumix, 94

Schule ist eben wichtig.

Wie sollen sie heute denn ohne noch zurecht kommen? Abitur ist doch schon das Mindeste...

Kommentar von antwortbitteja ,

Es gibt immer Mittel und Wege. Die Kinder bewerten sich ja schon nach Leistung.

Kommentar von S7donie ,

Nein, es gibt keine Mittel und Wege. Stell dir vor deine Kleine will Medizin studieren und schafft das Abi nicht, dann hat sie verloren. Klar kann sie das Abi nachholen, aber die wenigsten Universitäten nimmt Nachzügler oder solche die schon zu alt sind. 

Kommentar von Kasumix ,

Schreib bitte in zehn Jahren noch mal, wo deine Kinder stehen... ;)

#weltfremd

Kommentar von antwortbitteja ,

Doch, es gibt Mittel und Wege. Wieso sollte mein Kind denn Medizin studieren wollen, wenn es viel größere Träume hat?

Kommentar von S7donie ,

Es ist ein Beispiel. Ich weiss zwar nicht wo du lebst, aber jeder Traum setzt Bildung und Geld voraus, egal welcher. 

Kommentar von antwortbitteja ,

Nein, das ist nicht so. Wenn man denn noch Träume hat, kann man sie auch verwirklichen.

Kommentar von Kasumix ,

:D

Du scheinst deinen Kindern also ihre Träume vorzugeben. Sehr schön. Oder wollen Sie Schmetterlingsfänger werden?

Kommentar von Barbdoc ,

Welche Mittel und Wege meinst du und warum benutzt du sie nicht? Dein Kind braucht nicht Medizin studieren? Es gibt da was viel tolleres. Das klingt wie Donald Trump. Warum beklagst du dich eigentlich?

Kommentar von FloPinguin ,

Abitur ist das mindeste? Mit meinem Realschulabschluss kann ich viel erreichen.

Kommentar von Kasumix ,

Dann freu dich doch.

Ich mein das allgemein.

Abi/Studium wird immer bevorzugt. Es sei denn für Tätigkeiten, die den Schwerpunkt auf anderen Dingen haben.

Antwort
von user023948, 16

Was willst du für Kinder? Dicke, Kiffende, Saufende, Rauchende? Die auf den Strich gehen? Willst du bald Großmutter werden? Wenn deine Tochter schwanger ist und dein Sohn N*tten schwängert? Willst du das? Du bist wahrscheinlich auch mit 15 schwanger geworden... wieso sonst sollte man so eine RTL reife schlechte Mutter sein? Wie soll man ohne Schule was erreichen? Was denn? Rtl? Strich? Dsds? Vielleicht wollen das deine Kinder aber nicht! Sie haben Träume! Träume, für die sie ein Abi oder sogar ein Studium brauchen! Kann mal jemand das Jugendamt Anrufen und der B*tch da die Kinder wegnehmen? Danke!

Antwort
von Shalidor, 59

Also ich weis ja nicht wo du lebst wo das so ist. Also da wo ich lebe (Deutschland) ist es genau umgekehrt.

Kommentar von Menuett ,

Ich wohne auch hier.

Die TE muß wohl in Bangladesh als Näherin arbeiten.

Antwort
von S7donie, 35

Nenn mir bitte drei Beispiele von Leuten die ihre Träume erfüllen konnten, ohne Bildung und Geld... nur drei, sollte nicht so schwer sein. ;)

Antwort
von marina2903, 70

schulbildung ist wichtig, doch sollte genug freizeit gegeben sein.man darf kinder nicht überstrpazieren

Kommentar von S7donie ,

Darum sind Chinesen auch so erfolgreich, dank viel Freizeit. 

Antwort
von FloPinguin, 81

Ich denke genauso, bin kurz vor den Abschlussprüfungen. Lerne immer nur wenig bis gar nichts, weil mich nichts außer IT wirklich interessiert. Schreibe also lauter 3er, mach dann ne Ausbildung und würde mich dann gerne Selbstständig machen :) Ich denke in der Regel logisch und bin schon vor einiger Zeit zu dem Entschluss gekommen das sich der Lernaufwand für gute Noten meistens nicht lohnt. Gibt wichtigeres im Leben ^^

Antwort
von S7donie, 80

In dieser Gesellschaft bist du ohne Leistung wertlos, das ist Fakt.

Hast du keine guten Noten steht dir die Welt nicht offen und du bist meistens dein Leben lang eingeschränkt, kannst dich nicht so persönlich entfalten wie du es gern hättest. Ich wäre froh gewesen wenn meine Mutter damals strenger gewesen wäre. Den Leistungsfähigen gehört die Welt, alle anderen bleiben auf der Strecke. 

Kommentar von antwortbitteja ,

Den Kindern wird es schon von Anfang an, anerzogen, mit dem Schwarm zu schwimmen. Es hat einfach keiner mehr Träume.

Kommentar von S7donie ,

Doch weil sei Träume haben schwimmen sie mit dem Schwarm. Ohne Leistung kannst du dich nicht entfalten, was bringt es deinen Kindern zu träumen und dafür keiner ihrer Träume verwirklichen zu können?

Kommentar von antwortbitteja ,

Es gibt unendlich viele Wege, etwas zu erreichen. Und dafür muss man sich nicht dem System unterwerfen.

Kommentar von S7donie ,

Eben doch. Für jeden Traum brauchst du Geld und Bildung, egal was man anstellen willst und diese beiden Dinge bekommst du nur in unserem System, also pass deine Kinder lieber daran an.

Kommentar von Barbdoc ,

Es gibt "unendlich viele Wege..", warum beschreitest du keinen? Ist  wohl doch viel zu unsicher. Was willst du hören?

Kommentar von Turbomann ,

@ antwortbitteja

Das liegt doch an den Eltern, was sie ihren Kindern mit auf den Weg geben.

Geben sie ihnen Selbstbewusstsein und ein starkes seelisches Fundament mit auf den Weg, dann werden diese Kinder weniger anfällig für äußere Einwirkungen sein.

Sie werden dann weniger mit der breiten Masse schwimmen, sondern i h r e n Weg gehen.

Geben sie ihren Kindern gar nichts mit auf den Weg, dann werden diese Kinder haltlos mit der großen Masse schwimmen. 

Wir leben in einer Gesellschaft, wo jeder alles erreichen kann, sofern ihm die Grundlagen dazu auch gelegt werden.

Auch in einer Gesellschaft, hat der einzelne Mensch einen gewissen Freiraum nach seinen Möglichkeiten, wo er ab einem gewissen Alter frei entscheiden kann, wohin er in seinem Leben will und was er erreichen will.

Kommentar von Barbdoc ,

Stehst du für die Erziehung deiner Kinder nicht an erster Stelle?

Kommentar von Menuett ,

Mit dem Schwarm zu schwimmen ist angeboren.

Die Wirtschaft möchte gerne kreative flexible gebildete Menschen.

Kommentar von Menuett ,

Den Kreativen gehört die Welt.

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